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Mit Schwiegereltern zusammen leben

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Gast

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hallo zusammen meine Freundin und ich sind seid 7 Jahren ein paar und wir wohnten zusammen in einer Wohnung, sie wollte immer heim zu ihren Eltern also hat sie immmer davon gesprochen das sie daheim den Dachboden ausbauen will und da leben möchte.Und ich dachte mir na gut erfülle ich ihr den Wunsch. Ich wohne jetzt seid 2 Wochen bei meinen Schwiegereltern und ich möchte raus.Meine Schwiegereltern haben eine Art an sich wo ich überhaupt nicht leiden kann. Ich weiß nicht was ich machen soll am liebsten würde ich mein Zeug packen und gehen aber ich liebe meine Freundin ich weiß nicht was ich machen soll
Ich glaube das war die schlimmste eintscheidung meines Lebens mit meinen Schwiegereltern zusammen zu Leben 🙁
Sie sind ja nett aber ich finde sie einfach bloss anstrengend. Ich bin auch ein ganz anderer Mensch ich bin eher gemütlich und faul 😉 und meine Schwiegereltern sind "Arbeitstiere" die können sich nicht hinsetzen müssen immer was machen das nervt mich total

Meine Schwiegereltern sind ja nett und so aber ich mag sie einfach nicht !!!

Soll ich bleiben oder soll ich gehen?!?!
 
Hallo ebenfalls Gast 😀
Man sagt ja so schön - zurück zu den Eltern zieht man nicht. Das hat schon bereits mit dem abkapseln und selbstständig werden zu tun. Vor allem da ihr ein Zimmer (auch wenn es der Dachboden) bezogen habt im Haus deiner Schwiegereltern, lebt ihr bei deinen wie in einem Kinderzimmer, oder WG. Rede mit deiner Freundin ihr habt es versucht und es hat nicht geklappt. Schilder ihr das dir der Umstand nicht zu dir und deiner eigenen Art passt. Auch wenn man andere Menschen sehr gerne hat, heißt es noch lange nicht das man auch räumlich mit ihnen leben kann. Egal ob Eltern oder Schwiegereltern, haben doch ganz andere Blickweisen auf ihre Sprößlinge, als ein normaler Mitbewohner hätte. Warte nicht zu lange und rede mit ihr alleine erst einmal darüber. Sag das du dich nicht ganz so wohl fühlst und dir doch die eigenen vier Wände fehlen.
 
du hättest dort gar nicht erst einziehen sollen! Deine Freundin sollte sich endlich von ihren Eltern abnabeln. Ihr hattet doch schon eine gemeinsame Wohnung für euch alleine, weshalb hast du dann nachgegeben und diesem "Irsinn" zugestimmt? Deine Freundin hätte das nicht von dir verlangen dürfen, denn es ist ein Rückschritt, zurück zu den Eltern oder Schwiegereltern zu gehen. Sowas geht meist nicht gut, denn du musst dich viel zu sehr anpassen, verstellen und verlierst einen Großteil deiner Privatsphäre. So etwas sollte schon einstimmig und zusammen entschieden werden und beide Partner sollten dann auch zu hundert Prozent und mit ganzem Herzen hinter so einer Entscheidung stehen. So wie es jetzt läuft, wirst du immer unglücklicher und unzufriedener werden. Sucht euch eine neue, gemeinsame Wohnung.
 
Hast du denn darüber schon mit deiner Freundin gesprochen? Das ist doch der erste Schritt, ihr ruhig und vorwurfsfrei mitzuteilen, dass du keine Zukunft in der Wohnung siehst. Ihr müsst gemeinsam zu einer Lösung kommen. viele Möglichkeiten sehe ich ja nicht:
entweder du bleibst und arangierst dich
oder du ziehst alleine aus und ihr führt die Beziehung so fort
oder du ziehst alleine aus und ihr beendet die Beziehung
oder ihr zieht zusammen aus und in eine neue Wohnung.

Alles Gute!
 
Du bist ein sehr lieber Mensch. Dass du extra ihrem Wunsch nachgekommen bist, echt sehr nett!
Aber wenn es nicht geht, geht's nicht. Das musst du ihr sagen! Immerhin hast du es versucht 🙂
 
Wenn es schon immer ihr Wunsch war, mit ihren Eltern zu wohnen, wird das kein leichtes Gespräch.
Es könnte sogar die Beziehung darüber zerbrechen.
Ich finde, es ist auch zu früh dafür, zu sagen, es geht nicht.
Was sind schon zwei Wochen?
Ein Jahr solltest du schon durchhalten, man weiß nie, wie sich etwas entwickelt. Es muss sich ja erst mal einpendeln.
Sprich doch mit ihr über deine Zweifel, aber nicht mit der Ankündigung, das alles gleich wieder zu beenden.
Meine Frau und ich haben auch mit meiner Schwiegermutter zusammen gelebt, 23 Jahre lang.
Es war für mich auch nicht leicht anfangs, man muss sich einander ja erst annähern. Für deine Schwiegereltern wird es auch nicht leicht sein.
Bei uns hat es mit der Zeit aber gut funktioniert und war eine echte Bereicherung. Unsere Kinder haben es sehr genossen, nicht nur mit Mama und Papa zusammen zu leben so wie die meisten Kinder.
Es ist besser, mit mehreren Generationen zusammen zu leben.
 
Du tust mir leid, dass es bei den Schwiegereltern nicht so leicht ist. Ich kann das total nachvollziehen. Deine Freundin wird Dich verstehen, wenn sie Dich liebt.
Ich würde auch versuchen auszuziehen, denn auf Dauer ist das doch kein Leben.
Vielleicht findet ihr ja einen Kompromiss und findet ganz in der Nähe eine Wohnung.
 
Deine Freundin hat sich offensichtlich nicht von ihren Eltern abgenabelt. Ich glaube nicht, dass eure Beziehung auf Dauer Bestand haben wird, wenn ihr dort wohnen bleibt. Die Tatsache, dass du dich dort nicht wohl fühlst, birgt permanentes Konfliktpotential. Deine Freundin muss wissen, was ihr wichtiger ist.

Aus meiner Sicht hält sich die Wildromantik eines Zusammenlebens in der Drei-Generationen-Familie sehr in Grenzen, auch wenn einem die Rama-Werbung früher etwas anderes vorgaukelte.

Meine Eltern haben auch mit den Eltern und der unverheirateten Schwester meines Vaters unter einem Dach gewohnt (allerdings waren meine Eltern auch noch so blöd, sie in ihr eigenes Haus zu nehmen, obwohl sie immer schon nervig gewesen waren) und haben das später bitter bereut. Sie waren nicht Herr in ihrem eigenen Haus und wurden nur genervt und mit tatsächlichen, aber überwiegend mit eingebildeten Krankheiten unter Druck gesetzt. Von einer "Bereicherung" dieses Zusammenlebens für unsere Familie kann gar keine Rede sein. Übrigens nicht mal finanziell, weil das Mutter-Tochter-Gespann (der Opa starb vier Jahre nach dem Einzug bei uns) spottbillig bei uns zur Miete wohnte; das Finanzamt reagierte manchmal schon skeptisch deswegen und zweifelte daran, dass die Mieteinnahmen tatsächlich so niedrig sein sollten. Aber es war tatsächlich so. Meine Eltern haben dabei nur draufgezahlt. Sie hatten nichts, aber auch gar nichts von ihrer Gutmütigkeit, weder finanziell noch ideell. Ausgenutzt wurden sie, das war alles. Sie hatten wohl erst gedacht, meine Oma und die Tante würden wegen ihrer Krankheiten sowieso nicht allzu lange leben, aber dann wurde die Oma (zeitlebens eine eingebildete Kranke) 98, die Tante immerhin 81 Jahre alt. Die Oma lebte letztlich 31 Jahre bei uns im Haus, die Tante noch ein paar Jahre länger, bis sie mit 78 Jahren ins Alten- und Pflegeheim kam, weil es zu Hause nicht mehr ging und meine nur ein Jahr jüngere und selber jahrzehntelang chronisch kranke Mutter sie auch nicht pflegen konnte.

Die ganzen Jahre wurde von uns Rücksichtnahme und Unterstützung bei den einfachsten Alltagsdingen erwartet, während meine Oma und meine Tante sich dümmer und hilfloser stellten, als sie waren. Die Hauptleidtragende war meine Mutter, die mit der Situation überfordert und immer ein Nervenbündel war, aber auch meine Schwester und ich konnten uns nicht frei entfalten und mussten uns ständig die Klagen unserer Mutter über diese Verwandten anhören. Meine Eltern meckerten zwar beide hinter deren Rücken, trauten sich aber nicht, mal Tacheles zu reden und denen Grenzen zu setzen. Dann wären sie ja wieder mit deren Krankheiten emotional erpresst worden (wobei nur meine Tante wirklich krank war, und das auch erst seit 1978, nicht bereits 1967 beim Einzug in mein Elternhaus! Außerdem war es ihr wenigstens vergönnt, die schwere Erkrankung zu überleben; allein das wäre ja eigentlich schon ein Grund zur Dankbarkeit gewesen!). Ich kenne keinen Menschen, der sich derart von Verwandten hat ausnutzen lassen wie meine Eltern. Wir lebten jahrzehntelang zu sechs, anfangs sogar zu sieben Personen auf 150 qm Wohnfläche; heute ist das mancher verwöhnten vierköpfigen Familie schon fast zu wenig. Meine Oma und meine Tante hatten pro Kopf mehr Wohnfläche zur Verfügung als meine Eltern (die Hauseigentümer!), meine Schwester und ich.

Ich wäre nach diesen Erfahrungen niemals mit einem Partner bei meinen Eltern oder Schwiegereltern eingezogen, eher hätte ich auf den betreffenden Partner verzichtet.
 
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