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Tja, einige Schlagwörter kommen hier "zu Wort":
- verletzter Stolz
- Kind braucht den Vater
- Seilziehen
- seelischer Faktor
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Nunja, seit einigen Jahren "regieren diese Schlgwörter mein Leben" ...
Als Mutter kommt man ohne Geld aus. Man lernt zu verzichten. Doch es geht um die Kinder. Zu wissen, dass der Vater "sein" Geld zum Fenster rauswirft, sich ein schönes Leben macht während man den Kindern nichts bieten kann. Dies tut weh, dies tut verdammt weh. Möchte man den Kindern doch auch was gönnen...
Aber dafür kann man den Kindern Liebe geben. Die ist unbezahlbar, mehr wert als alles andere!
Und im Endefekt werden es die Kinder einem ein Leben lang danken.
Ja, jahrelang zu kämpfen kann (in diesen Fällen) einer Mutter "sämtliche Nerven und Kraft kosten".
Einerseits kann man hier sagen, hebt die Kraft und Nerven dafür auf, sie in Liebe zu verwandeln und sie den Kindern zu geben. Anderersetis kann man aber auch sagen, dass sich ein Kampf lohnen kann. Doch sollte man immer das Wohl des Kindes im Vordergrund stellen.
Leider ist es oft so, dass ein harter Kampf einen "seelisch ruinieren kann" und man (Mutter) gar nciht mehr richtig in der Lage ist, seinem Kind wenigstens die emotionale Stütze zu geben.
Tja, eine Anwältin sagte mal zu mir, lernen sie ihrem Mann zu verzeihen, ihn zu "lieben" und nciht zu hassen. Ihm alles gute zu wünschen. Ich habe mit ihr nur einmal gesprochen und gedacht, ne du, bestimmt nciht. Heute weiß ich, was sie damit sagen wollte...
Das Frieden schliessen ist ein absolutes Ziel...aber es ist ein ebenso grosser Kampf.
Und ein langwieriger Prozeß, den ich nicht aus den Augen verliere und den ich schon ein beachtliches Stück gewonnen habe, wenn ich daran denke, wie ich noch vor eineinhalb Jahren empfunden habe.
Was den Betreuungsunterhalt angeht, da denke ich vollkommen pragmatisch.
Ich habe mich bei verschiedensten Stellen beraten lassen und der Konsens ist, auf jeden Fall einfordern.
Er steht mir zu, was also diskutieren.
Mit verletztem Stolz quasi unter dem Deckmantel des Kindeswohls, wie eine Vorschreiberin orakelte, hat das nichts zu tun, sondern mit der Tatsache, dass Konsequenzen nicht einfach ignoriert werden können oder anders gesagt, ich kann nicht in eine Gaststätte marschieren und essen und trinken und dann ohne zu zahlen gehen.
Ich trage die Konsequenzen für mein Handeln, das erwarte ich auch von anderen, insbesondere wenn es um Verantwortung geht.
Ich habe ohnenhin eineinhalb Jahre gewartet, bis ich Unterhalt für mich eingefordert habe, eben aus dem Grund, dass ich kein Geld von ihm will.
Das ist verletzter Stolz und es hat mich langfristig Schulden machen lassen. Schön blöd...
So auch mit dem Schlagwort, ein Kind braucht seinen Vater.
Ich möchte hier mal den Satz etwas anders vormulieren:
"Ein Kind braucht EINEN Vater".
Dies meine ich folgender maßen.
Darum zu kämpfen, dass ein Vater sich auch um die Kinder kümmert, es den Kindern "zusteht", kann in einem schmerzlichen Hin und Herziehen enden. Wer sich hiermit "auskennt" weiß, wie ich das meine.
Einem Vater, der sich nciht freiwillig um sein Kind kümmert, wird man (Frau) wohl nie zur Einsicht bringen. Man wird sich auch nie auf ihn verlassen können.
Hier denke ich kann man den Kindern damit entgegen wirken, dass sie trotz alledem nciht auf die väterliche Seite verzichten müssen, indem man ihnen den Kontakt zu männlichen Bezugspersonen bietet. Dies kann z.B. der Opa sein, ein guter Freund, ein Onkel...
Ich weiß nciht, ob ihr vertehen könnt, wie ich das meine.
Wie denkt ihr über diese Zeilen?
LG an euch, besonders an dich, Ultra Violet
Die Kontakte hat sie...
😉
Und liebe Seelennot, ich stimme dir vollkommen zu, auf einen....Vater, wie Lilly ihn hat, werden wir uns nie verlassen können.
Ich bin froh, dass sie ihn nicht kennt, denn er würde ihr massiv schaden.
Danke für deine Gedanken zu dem Thema...
LG,
Violet