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Mit meinem Kind am Ende

Es ist wichtig, Kindern in der Trotzphase ihre Grenzen aufzuzeigen. Sie fordern die Grenzen ein und sie brauchen die Grenzen auch: Also standhaft bleiben. Dass so ein Trotzkind einen zur Weißglut treibt, ist völlig verständlich. Und dass Du Dich einmal nicht beherrscht hast ist auch menschlich: Darüber solltest Du Dir jetzt keine grauen Haare wachsen lassen.
Setz die Grenzen auf jeden Fall durch und lass Dir nicht auf der Nase rumtanzen -vor allem dann, wenn Du merkst, dass sie gerade testet. Für Kinder ist auch das eine Art Spiel: Und sobald sie merken, dass dieses Spiel keinen Spaß macht, hören sie auf. Also immer die angedrohten Konsequenzen auch durchziehen!
Wegen dem in die Hose machen: Ich würde an Deiner Stelle nochmal mit ihr zum Kinderarzt gehen: Da hat auf der einen Seite den Effekt, dass geklärt werden kann, ob wirklich alles OK ist und auf der anderen Seite spürt sie dann- wenn das Thema wirklich beim Arzt angesprochen wird- dass es eine ernste Sache ist und man da keine Spielchen macht. Vielleicht findet der Arzt auch die richtigen Worte, um sozusagen ihr Ehrgefühl zu wecken.
Wenn das nichts hilft und aber organisch alles OK ist, würde ich ihr sagen: "OK, wenn Du Dich weigerst, aufs Klo zu gehen, dann bekommst Du eben wieder ne Windel- ist mir dann egal, ob Du im Kindergarten ausgelacht wirst- ICH hab keine Lust mehr Dich ständig umzuziehen". Vermutlich wird ihr das garnicht gefallen und sie wird zur Vernunft kommen.
Ich denke, ich muss nicht dazusagen, dass natürlich auch immer seelische Ursachen hinterm in die Hose machen liegen können- das hast Du aber bestimmt schon abgecheckt und so wie Du es beschreibst, will die Kleine testen, wie weit sie gehen kann.
Viel Glück und bleib cool!
 
Hallo,

allgemein liest sich Deine Beschreibung so, daß die Kleine mehr Aufmerksamkeit fordert als ihr zuteil wird.

Kinder lernen relativ früh, daß unangepaßtes Verhalten mehr Aufmerksamkeit erregt als angepaßtes. Was ist schon ein kurzes (vlt. nebenbei erteiltes) Lob gegen eine handfeste Auseinandersetzung? Kinder lernen also, wenn das eine Verhalten nicht beachtet wird, dann muß sich das Verhalten ändern. Und Kinder können da sehr kreativ werden.

Dreh' den Spieß doch einfach um und ignoriere solches Verhalten, was Du Dir nicht wünschst, gehe aber umso mehr auf erwünschte Verhaltensweisen ein. Klingt jetzt bissl nach Zuckerbrot und Peitsche, doch nur klare und vor allem konsequente Reaktionen verstehen Kinder.

Beispiel: in meinem Job muß ich hin und wieder schwer Erziehbare fahren, so etwa 7 - 8 Jahre alt. Da haben es auch einige mit ohrenbetäubendem Schreien versucht. Meine Reaktion: ich nahm am nächsten Tag Gehörschutz mit - und habe sie schreien lassen. Du glaubst nicht, wie schnell sie aufgaben. Der Gehörschutz liegt zwar noch im Auto, aber ich brauche ihn nicht mehr.

Wenn Deine Tochter also organisch gesund ist und wider besseren Wissens einnäßt, dann lasse sie vor sich hin stinken. Lehne in dieser Zeit den Umgang mit ihr ab. Du wirst sehen, das macht ihr nicht lange Spaß.
Wenn sie ihr Zimmer verwüstet, dann entsorge die zerstörten Gegenstände - ersatzlos. So wie sich das Zimmer immer weiter leert und sie immer weniger Spielzeug besitzt, wird sie weniger Freude an der Zerstörung empfinden. Beschwert sie sich dann über einen Mangel an Zerstreuung, dann erinnere sie frei nach dem Motto: selbst schuld. Irre Dich nicht, das können Kinder sehr wohl verstehen und einordnen.

Auf Sauberkeit sollst Du schon weiter achten, aber in Deinem Rhythmus und keinesfalls nach dem Diktat Deiner Tochter. Wenn eine 4-jährige Dir schon auf der Nase herumtanzt, was willst Du dann in zehn Jahren sagen?

Die Maulschelle ist zu entschuldigen. Es gibt den berühmten Spruch: "Manchmal betteln Kinder regelrecht um eine Ohrfeige." Den gibt es nicht umsonst. Das hat nichts mit Mißhandlung zu tun. Doch manchmal helfen alle Vernunftsargumente nichts. Da bin ich auch nicht auf der Seite einer Vorposterin, die gegen autoritäre Erziehung eingestellt ist. Autoritäten müssen Kinder kennen und respektieren lernen. Und wer sonst außer den Eltern soll ihnen das in erster Linie beibringen?

Viele Grüße
 
@Nayomiie

Nicht so ganz pädagogisch wertvoll packte ihn seine Mutter nach dem nächsten Einnässen in die Badewanne, ließ ihn dienassen Sachen ausziehen und duschte ihn ab – und zwar eiskalt. Nach zwei ‚Behandlungen‘dieser Art hatte er den kalten WC-Sitz dann doch lieber…

Vergiss beim Nachdenken über das Innenleben deiner Tochter aber nicht, dass 4 jährige Kinder wohl eher die Praxis verstehen als die Theorie. Gemeinsame Rituale als Bezugspunkte sind meiner Meinung nach wichtig, nicht ständiges rumdiskutieren (aber auch nicht "nie Diskussionen mit dem Kind führen", das ist auch falsch).

Selber hier und da das Kind ausprobieren lassen und nicht immer kritisieren ist auch von Belang, denke ich. Bestimmte und ständige Kritik (nörgeln) könnte so wirken wie, dass sie meint sie als Person wäre falsch, schlecht, böse. Im Zweifelsfall also mal den Mund halten, auch wenn etwas nicht ganz perfekt funktioniert, sondern nur z. B. halb gut.

Loben ist denke ich im richtigen Moment in Ordnung, aber sollte auch nicht ständig passieren (immer) und auch nicht, wenn es ganz persönlich einem selbst als Erziehungsberechtigten von Nutzen ist (öffentliche Anerkennung etc.) (selten).
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Tochter schreit nach Liebe, nach bedingungsloser Liebe, von dir. Als sie ein Baby war, hat sie von dir (euch) bedingungslose Liebe bekommen, jetzt, wo sie älter und selbstständiger wird, muss sie plötzlich für die Liebe etwas "leisten".

Das kann Kinder verwirren, überfordern und sie reagieren dann z.B. so, wie es deine Tochter tut, mit Trotz.

Ich kann dir nur ans Herz legen, dass du sie auf KEINEN FALL bestrafst, denn das würde eure Vertrauensbeziehung für immer (auf jeden Fall für mehrere Jahre) zerstören und die weiteren Folgen sind nicht absehbar.

Dein Kind möchte dir weder schaden, noch dich wütend machen. Vielleicht ist sie sogar gerade jetzt eine Chance für dich, deine eigene Vergangenheit aufzuarbeiten, denn man bekommt nicht zufällig irgendein Kind, sondern genau das, was man selbst braucht. 😉

Ich weiß aber auch, wie du dich jetzt fühlst. An mir ist in meiner Kindheit der gesamte Strafenkatalog ausprobiert worden, den meine Eltern kannten, inklusive Schläge und auch ich hatte mir geschworen, dass ich meinen Sohn niemals schlagen würde und doch ist es mir passiert, wenngleich auch in ähnlicher Situation, wie es dir passiert ist und nicht so vorsätzlich, wie es mein Vater mit mir gemacht hat, aber passiert ist passiert. Ändern kannst du es eh nicht mehr.

Und das ist deine Chance! 🙂

Werde nicht wie deine Eltern, arbeite an dir, auch wenn es jetzt noch nicht "perfekt" läuft, scheiß drauf! Indem du an dir und deiner Vergangenheit arbeitest, gleichzeitig dein Kind liebst, wirst du es anders machen, als deine Eltern.

Verabschiede dich von deinem schlechten Gewissen und von deiner Reue, das wird dir helfen, es anders zu machen, als deine Eltern, es besser zu machen. Du wirst dafür andere Fehler machen, glaub mir. 😀

Aber Fehler sind gut, denn nur aus Fehlern kannst du lernen und um zu lernen ist gut für dich und für dein Kind.

Sei konsequent, soll bedeuten, wenn du etwas nicht möchtest, dann möchtest du es nicht, Punkt. Aber setze deinen Willen ohne Strafen durch, das geht. Folge deinem Herzen, denn es weiß genau, was du kannst, was nicht und was du möchtest, nämlich dein Kind lieben, so wie du als Kind geliebt werden wolltest.

Wenn es also das nächste Mal in die Hose pinkelt, dann geh zu deiner Tochter, nehme sie in den Arm und sage, dass das nicht schlimm ist, dass du sie trotzdem lieb hast und werft den Schlüpper zusammen in die Waschmaschine oder in die Wäsche. So bleibst du bei ihr, gibst ihr bedingungslose Liebe und du bleibst gleichzeitig bei dir und deinen guten Gefühlen, denn Liebe fühlt sich viel besser an, als jeglicher Strafenkatalog. 😉

LG
 
ps..
Immer LOCKER bleiben..da brauch man kein großes Drama draus machen,in keinster Weise.Im Kindergarten sagtest Du ist ALLES gut.Das was Wichtig ist,,,erinnere Sie und LOBE,immer wieder.Ganz viel auch noch Baby spielen lassen,Sie zeigt dir dann wann genug ist.Das wird sich wieder geben.
Auch stehen Dir Mutter Kind Kuren Zu,was deine Kraft etwas auftanken lässt.

Ich wünsche euch ALLES Gute und VIEL Liebe miteinander,und das HERZ Dich führen wird,nicht nur der Verstand.Dann klappt es auch^^

Lieben Gruß
Schokoschnutte*
 
Heute ist eine Mutter gleich ne Rabenmutter, wenn das Kind nur einen pieps von sich gibt und nicht gleich alles mit den Kind ausdiskutiert wird. Ich möchte heute weder Mutter eines kleines Kindes noch möchte ich selbst ein Kind sein.
 
Wenn es also das nächste Mal in die Hose pinkelt, dann geh zu deiner Tochter, nehme sie in den Arm und sage, dass das nicht schlimm ist, dass du sie trotzdem lieb hast und werft den Schlüpper zusammen in die Waschmaschine oder in die Wäsche. So bleibst du bei ihr, gibst ihr bedingungslose Liebe und du bleibst gleichzeitig bei dir und deinen guten Gefühlen, denn Liebe fühlt sich viel besser an, als jeglicher Strafenkatalog.
wink.gif

Ehrlich gesagt hätte ich so ein Verhalten von meiner Mutter bereits im Alter von 4 Jahren spooky gefunden.
Liebe kann man auf weniger "plakative" (sorry, soll nicht abwertend klingen) Weise zeigen und gerade ein Trotzkind braucht ab und an auch mal Grenzen! Das heißt NICHT, dass man dem Kind Liebe entziehen soll!
Ich denke, das ist ein weit verbreitetes Missverständnis vieler Eltern: Ein Zurechtweisen oder Strafen bedeutet nicht, dass die ganze Person abgewertet wird oder dass gar Liebe entzogen wird.
Also wenn ich eins von meiner Mutter gelernt habe, dann ist es das man eine Kritik an einem -nennen wir es mal Fehlverhalten- immer von der Person trennen MUSS! Wenn ein Kind etwas verbockt wäre es unehrlich dem Kind zu suggerieren, dass das Verhalten gut ist: Das Kind braucht ein ehrliches Feedback und Lob für absichtliches in die Hose machen halte ich zB für kontraproduktiv. An was soll sich das Kind dann orientieren?
ABER: in meiner gesamten Erziehung- auch beim finstersten Streit- war ich mir immer der bedingungslosen Liebe meiner Mutter sicher! Man mag es vielleicht nicht glauben: Auch wenn ich oft ganz schön Anschiss bekommen und sogar mal eins auf den Hosenboden gekriegt habe, so erinnere ich mich noch sehr gut an das Gefühl, zu wissen, dass mein Verhalten gerade nicht in Ordnung war- einerseits und dem Wissen dass die Liebe unerschütterlich ist andererseits. Ich weiß, sowas darf man heute wohl nicht mehr sagen und das soll definitiv klein Schlagen schönreden: Jedoch bin ich der Überzeugung: Wenn die Liebe echt ist und das Kind immer gewiss sein kann, dass die Liebe der Eltern unerschütterlich ist, verträgt es auch mal ein ernstes Wort. Dann muss es nicht immer und zu jeder zeit für jedes Verhalten gelobt werden und der Liebe versichert werden, sondern kann auch mal das Gefühl aushalten: OK- ich hab was verbockt- war Mist, aber meine Welt geht davon nicht unter.
ich denke, dadurch werden Kinder auch stark: Indem sie lernen, dass sie Fehler machen dürfen, Anschiss kriegen können und trotzdem als Person immer ihren Wert behalten und geliebt werden.
Ich hatte zuweilen heftige Trotzanfälle- da hab ich Grenzen gebraucht- um wieder auf den Teppich zu kommen- und wenn ich dann runter von der Palme war, dann war da immer meine Mutter und hat mich aufgefangen. Jedoch war es eben auch nötig, dass sie mir manchmal den Kopf zurechtrückt- sonst wäre ich ewig auf der Palme oben geblieben.

Mal ein Beispiel: Mein Freund wurde (und wird) zB von seiner Mutter immer gelobt: Dauernd sagt sie ihm, wie toll er doch ist und dass er alles super macht. Das war wohl schon als Kind so. Mit der Folge, dass er jetzt erstens extrem verzweifelt, wenn sie das loben mal auslässt (das muss ja dann Kritik sein) und dass er auf der anderen Seite selber sagt: Ich bin meiner Mutter egal- sie findet immer alles super- sie hört mir garnicht richtig zu!
 
Hallo ihr Lieben,

Meine Tochter (4) macht mich völlig fertig. Ich bin schon am Ende mit meinen Nerven.

Meine Tochter ist sehr schnell Trocken geworden, auch so ist sie in ihrer Entwicklung schon sehr weit ( Sprachlich, Mototrisch allg. vom Kopf her ) Sie kann sich schon sehr gut artikulieren, deshalb macht es die Situation umso schlimmer für mich.

Seit ein paar Wochen, pinkelt sie wieder regelmäßig in die Hose d.H. manchmal mehrfach am Tag.
Sie geht schon ganz alleine auf die Toilette und das macht sie auch immer ganz toll. Wir loben sie immer, wenn sie sich alleine den Popo abwischt und danach spült und sie freut sich immer sehr darüber ( sie will immer ganz viel selbstständig machen und wir lassen sie auch so viel wie möglich alleine machen).
Wir waren nun beim Arzt, da ich natürlich angst hatte, dass sie eventuell einen Harnwegsinfekt hat - Befund war alles in Ordnung.
Ich spreche sie auch selbst darauf an ( ja, ich weiss bei 4 Jahren kann man nicht mit der Warum Frage kommen :/) Dennoch ihre Antwort ist immer die Selbe - " Weil sie keine Lust hat" . Ich erkläre ihr ständig, dass man aber auf die Toilette muss, denn große Kinder machen nicht mehr in die Hose - so auf die Schiene. Sie versteht es auch ganz genau nur Heute , direkt nachdem wir drüber geredet haben , macht sie wieder in die Hose und grinst mich noch frech dabei an.

Sie ist allgemein sehr frech und ein wahnsinniger Trotzkopf!

Ich habe sie dann ausgeschimpft und ihr gesagt, dass das überhaupt nicht lustig sei und ich das überhaupt nicht gut finde.
Das hat sie herzlich wenig interessiert und sie warf mir die vollgepischte Buckse mit einem "NA UND" vor die Füße. Das war mir an F Frechheit genug und ich schickte sie ins Zimmer. Dazu muss ich noch sagen, ich habe gestern erst ihr gesamtes Zimmer ausgräumt, weil sie sich partout weigert aufzuräumen ( nichtmal mit mir zusammen - nichts - sie will nicht und damit ist sie fertig) sodass "ins Zimmer" jetzt wirklich nicht mehr toll für sie ist - da hat sie nun nichts mehr zum gegen sie Tür und Fenster schmeissen mehr. DACHTE ICH! Denn plötzlich fing sie an ihr Möbel umzuschmeissen ( woher auch immer sie die Kraft nimmt ) Kommode umgekippt, ihre Küche auseinander gerissen - ich war geschockt . Sie schrie und hämmerte und haute alles um was ihr im Weg war. Jetzt steht in ihrem Zimmer lediglich ein BETT.

Und dann ist es mit mir durch gegangen. Da wir so einen Hysterieanfall täglich mind. 1x haben konnte ich einfach nicht mehr. Ich kniete mich vor Sie und versuchte sie zu beruhigen, aber sie schrie mir so dermaßen ins Gesicht und hat sogar versucht mich zu Ohrfeigen, dass ich nicht mehr an mich halten konnte. Ich habe ihr einen Klaps auf den Mund gegeben damit sie doch bitte endlich aufhört zu schreien 🙁 ich schäme mich schrecklich, weil ich mir versprochen habe, niemals mein Kind zu schlagen ( ich wurde selbst ständig geschlagen - das wollte ich meinem Kind niemals antun) , aber ich hatte / habe einfach keine Nerven mehr, es war als wäre ich auserhalb meines Körpers gewesen. Vor Wut über mich selbst und über die gesamte Situation bin ich einfach in Tränen ausgbrochen und bin raus aus dem Zimmer. Ich habe mich natürlich bei ihr entschuldigt.

Ich bin mit meinem Latein am Ende. Ich weiss nicht woher ihre ganze Wut kommt - Ich kann es mir einfach nicht erklären.
Denn im KiGa ist sie total friedlich, es gibt keine Probleme - nichts !

Ich bin für jede Hilfe und alle Tips dankbar :,(

tut mir leid, für den laaaaaaangen Text - aber ich musste es dringend loswerden ...
Das Klingt eigentlich ganz logisch. Die Kleine hat Stress. Kann es sein, dass ihr zu den Eltern gehört die ihre Kinder mit Dialogen zutexten frei nach dem Motto, das Kind erstnehmen? Nur das Problem ist, die Eltern quatschen die Kinder voll. Doch das Kind will nicht zugetextet werden. Es ist ein Kind un muss nichts verstehen. Vielleicht sucht sie auch eifnach nur nach ihren Grenzen.
Wer betreut denn generell das Kind? Die Eltern oder entfernte Verwandte und offentliche Personen?
Kinder von heute werden mit einer so ausgepfeilten Pädagogik erzogen, die eigentlich den Wunsch nach Gewalt sät. Eltern sprechen immer ruhig und haben dennoch nie Zeit. Nein, scheiß dein Kind richtig zusammen. Es will sein Zimmer nicht aufräumen, dann kommen die Spielsachen auf den Speicher. Nciht reden, auch sofort machen. Keine Deals. Kind macht in die Hose, dann ruhig mal sagen, dass es voll eklig ist und dass sie sich waschen soll, sonst darf sie nciht auf die Möbel. Erziehen ist auch sich mal unbeliebt zu machen. Auch mal einen Krieg anzuzetteln. Aber Kinder brauchen Grenzen. Sie müssen wissen, dass die Eltern keine Hampelmänner sind. Vielleicht auch mehr Zeit mit dem Kind investieren. Also dann hat da Kind auch bezug zu den Eltern. Vielleicht hift es dir ja
 
Hi!

Wie schon gesagt wurde, kann es durchaus passieren, dass bereits erlernte Kontrolle wieder abhanden kommt. Und zwar etwa bis zum 7. Lebensjahr. Und es ist so, dass Kinder sich die Welt natürlich auch mal selbst erklären und Geschichtchen erfinden, die eigentlich so nicht stimmen aber emotional in den Kram passen und/oder für Aufmerksamkeit sorgen.

Sie allein einzusperren halte ich für keine gute Idee. Ich bin früher auf den Rat meiner Psycholgin hin mit in den Raum gegangen. Aber irgendwann hab ich das ganz gelassen. Überhaupt finde ich Strafen mittlerweile kontraproduktiv. Erst Recht, wenn sie zeitlich zuweit weg sind. Es mag das Kind ja stark beeindrucken, wenn es 2 Stunden später kein Sandmännchen schauen darf aber kriegt es den Kausalzusammenhang mit dem Vergehen überhaupt dann wirklich noch zusammen?

Lob ist schön und gut aber bei alltäglichen Dingen in der Tat etwas inflationär. Da ist ein geduldiges Danebenstehen oft zielführender. 🙂

Da so aus meiner Erfahrung... Aber andere Kinder/Eltern erfordern sicher u.U. auch andere Ansätze....

LG
Stardust
 
Du räumst deiner 4jährigen ihre sachen aus dem zimmer weil sie sich weigert aufzuräumen?🙄
Ich würde ja sagen dein kleines töchterchen ist nicht frech, sondern hilflos dir und deiner strengen erziehung gegenüber.
Alles was sie tut - in die hose pinkeln, möbel umschmeissen, schreien, sich weigern deine anweisungen zu befolgen - ist ausdruck ihrer hilflosigkeit und unterlegenheit dir gegenüber.
Du willst ein perfektes kind. Je mehr sie macht, desto mehr erwartest du. Das kann sie nicht auf dauer durchhalten. Das merkt sie.Deshalb macht sie wieder einen schritt zurück.
Sie ist 4!!!
So ein kleines frisches menschlein noch.
 

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