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Mit Ende 20 erst fertigstudiert? Fühle mich, als hätte ich versagt!

einen DaZ-DaF Master braucht kein Mensch bzw. nur, wenn man an der Uni arbeiten will und selbst da ist es ein weiches Kriterium. In der Schulwelt ist es Deinem Schulleiter voll egal, ob man einen DaZ-Master hat, es im Lehramtsstudium Haupt- oder Didaktikfach gewesen ist.
Und für Auslandsaufenthalte vom Goethe-Institut genügt auch Germanistik ohne DaZ,
Flüchtlingsklassen bzw. I-Kurse benötigen den BAMF-Schein, der auch mit dem normalen Lehramtsstudium mit wenig Aufwand gemacht werden kann.
Ein Master in DaZ ist zu viel.


Wenn man Stex oder von mir aus den Lehramtsmaster geschrieben hat bzw. fertiger Lehrer ist, geht man zum betreffenden Lehrstuhl und fragt, was die noch wollen, das variiert je nach Schulart. Bei Mittelschullehrer Didaktifach sind es hier im Süden genau zwei !!! Kurse + ein Semester Sprache. Dann darf man das Stex in DaZ schreiben.


Dass ich den Daf/Daz-Master nicht fürs Lehramt an der Schule mache, das ist mir klar, darum ging es mir auch nie. Es geht/ging mir darum, Alternativen zu haben, falls ich jetzt nach dem Studium doch noch nicht gleich mein restliches Arbeitsleben in einer Schule verfrachten möchte. Zumindest nicht als herkömmlicher Lehrer.
Als Daf/Daz-Lehrer kann ich mir das in der ersten Zeit durchaus vorstellen, insbesondere auch im Ausland an deutschen Schulen.

Wenn man dann älter wird, kann man immer noch in den sicheren und guten traditionellen Lehramtsjob zurück, diese Tür schlägt mir ja keiner zu, dank des Lehramtsstudiums.

Aber gerade im Bezug auf das Daf/Daz-Masterprogramm habe ich da vor wenigen Wochen vom Studiengangskoordinator des Daf/Daz-Masters an der PH ein paar andere, sich etwas widersprechende Informationen erhalten. Gerade im Vergleich zu einem 6-wöchigen Sommerkurs am Goethe-Institut bietet ein Master in Daf/Daz natürlich gleich wesentlich mehr Vorteile. Bis hin zur administrativen bzw. leitenden Funktion deutscher Schulen im Ausland.

Vielleicht kannst du dennoch mal noch ein wenig mehr über deine Hintergründe sagen, der du ja offensichtlich auch im Bereich Daz/Daf unterwegs bist/warst?



Du studierst ohne Kinder/Familie/Hausbau seit 9 Jahren - mach´ endlich fertig...

Das mit Kinder/Familie etc. das sind individuelle und private Aspekte, die nicht unbedingt immer so von der Allgemenheit auf ein Individuum übertragen werden können. Eventuell möchte ich ja momentan auch gar keine Familie? Bzw. eventuell ist das momentan gar nicht an erster Stelle?

Die Studiendauer an sich, da gebe ich dir Recht. Aber das hatte ich ja schon im Ausgangspost dargelegt.

PS: ich möchte mir natürlich auch den Weg zurück an die Uni offenhalten, gerade dafür wäre ein Daf/Daz-Master doch auch nicht schlecht, in deinen eigenen Worten sogar?
 
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Du machst dir viel zu viele Gedanken 🙂 . Ich kenne einige Leute, die auch lange studiert haben und sogar dabei nur das nötigste gemacht haben im Studium. Und alle sind noch gut in ihrer Branche untergekommen. Du hast hingegen ja doch einiges noch nebenbei gemacht und das wird man dir auch anrechnen. Führe es in deinem Lebenslauf mit an und geh im Anschreiben auf deine ganzen Erfahrungen dadurch ein, das ist schon die halbe Miete. So wie jeder andere Bewerber, wirst auch du bestimmt die ein oder andere Absagen bekommen aber auch genügend Einladungen zu Vorstellungsgesprächen in denen du dich profilieren kannst.

Dein Alter ist halb so wild, ich habe insgesamt 8 Jahre studiert und bin erst mit 35 ins Berufsleben eingestiegen und trotz meines Alters bin ich ziemlich zufrieden mit dem wo ich jetzt bin.

Also Kopf hoch 🙂
 
Vor allem,
weil mein Weg nicht gerade war,
weiß ich, wovon ich rede.... ich kenne die Verlockungen von Uni/Studium, die Schwierigkeit, sich von diesem speziellen Abschnitt mal verabschieden zu müssen....

ich bin nicht umsonst an der Uni geblieben.


Und der selbst erst mit weit über 30 fertig war und nicht wie viele andere, selbst mit Hausbau/Kindern/Familie den Doktor vor 30 schon in den Taschen hatte. 😉

abgesehen davon, dass das meist doch eher für die Mediziner gilt...

gilt es für mich auch nicht, denn erst:

Berufsausbildung
Arbeiten
Abi bauen,
DANN erst Studium/Hausbau/Familie/Kind

technisch vor 30 nicht möglich 🙂


das ist mir klar, darum ging es mir auch nie. Es geht/ging mir darum, Alternativen zu haben, falls ich jetzt nach dem Studium doch noch nicht gleich mein restliches Arbeitsleben in einer Schule verfrachten möchte.

Das meinte ich ja. Ein Master ist doch viel aufwändiger, als dass Du im Lehramtsstudium oder kurz danach ein paar Kurse machst....
hinterher fragt wirklich keiner mehr (!), wie intensiv die Ausbildung im DaZ-Bereich war, noch nie erlebt! Selbst die Uni-Lehrstühle nehmen als wiss. Mitarbeiter Lehrer in Abordnung, die vielleicht zwei - vier Kurse besucht haben....
beobachte ich dauernd. Geh´ lieber zielgerichteter vor und bau´ einen Abschluss. Vor allem ist halt DaZ nicht gleich DaZ, das divergiert von Uni zu Uni doch erheblich. Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig/viel Kollegen über bestimmte über verschiedene Vertiefungen wissen und ihnen wird es mir genauso gehen.


Gerade im Vergleich zu einem 6-wöchigen Sommerkurs am Goethe-Institut

ob es so etwas ist, ist natürlich nicht egal...
 
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