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Mit Aktienhandel Geld machen?

Okay, hab' mir ein bisschen Silber gekauft. Palladium? Hmm...

~~~

Macht Übung wirklich den Meister? Wirklich in allen Belangen bzw. Bereichen?

Ich schätze, das kann man nur versuchen bzw. herausfinden. Irgendwie sehe ich mich vollkommen am Anfang.
 
Mit bspw. Alphabet/Google hatte ich gewissermaßen Glück. Das hatte ich mir vor etwa einem halben Jahr gekauft. Hat mittlerweile eine Kurssteigerung von etwa 30 %. Aber ja, vergangene Kursentwicklungen sind ja bekanntlich keine Garantie für zukünftige Kursentwicklungen.

Habe im Grunde nichts im Portfolio, was im Minus ist, was wohl so der angenehmste Zustand ist.

Mein kleiner "Schwank", auch vor etwa einem halben Jahr Gold zu kaufen, wurde gewissermaßen mit 20 % Rendite belohnt. Aber auch hier, es ist eine Momentaufnahme, die Zukunft bleibt mehr oder weniger ungewiss.
 
Der allgemeine Markt befindet sich aus meiner Sicht gerade in einer Konsolidierungungsphase. Seitwärtsbewegung, es ist relativ ruhig. Der Markt entscheidet sich gewissermaßen, ob es kurzfristig bzw. mittelfristig nach oben oder nach unten geht, was nicht zuletzt auch von den USA, China, Zöllen, seltenen Erden, usw., abhängig ist.
 
Ich frag mich was so schwrieg ist einfach ein etf laufen lassen und zu warten.....

Im Übrigen hast du mich mit deinem Beitrag auf eine Idee gebracht. Wage mal einen ETF, den man als überdurchschnittlich riskant bezeichnen könnte. In ein paar Jahren kann ich vielleicht sagen, ob's ein vollkommener Griff ins Klo war oder nicht.
 
Hab' ja jetzt so manche Broker durch. Also, hab' da nicht wirklich was getradet, aber das Ganze eben getestet. Irgendwie hapert es da immer an irgendwas - sei es die Optik, die Funktionalitäten oder das Handling. Zum Beispiel ist "Interactive Brokers" aus meiner Sicht vollkommen mit Funktionen und Informationen überladen, die ich alle gar nicht brauche oder will. Bin da doch recht empfindlich bzw. wählerisch. Und hey, als Trader hocke ich an manchen Tagen womöglich mehrere Stunden vor dem PC. Da sollte die Plattform bzw. Software schon halbwegs gut bzw. angenehm zu nutzen sein.

Denke, ich werde die eröffneten Konten alle nach und nach wieder schließen.

Nach der ganzen Recherche und Tests habe ich jetzt aber tatsächlich noch einen Broker gefunden, der mir für das Trading wohl noch am meisten zusagt, also dieser hier:


Der Antrag für die Kontoeröffnung läuft schon. Zumindest vom Antragsprozedere her sah das schon sehr clean/aufgeräumt aus. Mal schauen, was draus wird. Die automatische Überprüfung meines Antrags ist wohl fehlgeschlagen und es muss manuell geprüft werden.

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Was den Silberpreis betrifft, der liegt jetzt bei 115 US-Dollar pro Feinunze. Meiner Recherche bzw. Informationen nach ist zum Ende des Jahres oder während des Jahres ein Preis von 150 USD möglich und realistisch, was einer Kurssteigerung von etwa 30 % entspricht. Zumindest gibt es ein paar plausible Gründe, die dafür sprechen. Wenn es nicht weniger, sondern mehr wird, würden so manche sich sicherlich freuen. Im Übrigen ist Silber wie auch Gold nach einem Jahr Haltefrist meist steuerfrei.
 
Freut mich, dass du dich jetzt für einen Broker entschieden hast Tsunami 🙂

Zu den Themenspezifischen ETFs wie z.B. dem Semiconducter:
Meine Erfahrung hier ist, dass diese ETFs halt meisten rotieren. Sieht man aktuell in den USA gut. Mal ist ein Jahr lang ein bestimmter Sektor extrem stark und zieht den ganzen Index mit, mal ist der selber Sektor der Looser.
Ich hatte neulich eine Diskussion mit einem selbsternannten Dividendenanleger, der vor 2 Jahren angefangen hat und extrem schlecht performt hat. Warum? Naja, Dividendentitel liefen in den letzten 2 Jahren nicht gut.
Neben dem Risiko auf den falschen Sektor zu wetten, stören mich an diesen ETFs aber oftmals auch die Kosten. Es sind meiste kleine ETFs, mit relativen hohen Kosten. Selbst der von dir genannte ETF, der mit 0,35 TER relativ günstig scheint, wird am Ende vermutlich doch noch eine deutlich höhere Tracking Differenz haben als einer der großen Standard ETFs.

Zu Silber:
Kurzfristig sieht alles nach einer Fahnenstange mit Korrekturpotenzial aus. Langfristig keine Ahnung. Ich ärger mich ein bisschen, dass ich "nur" in Gold und nicht aus Silber investiert bin, aber ich steige bei solchen Kursen nicht mehr ein. Meine Strategie ist weniger die des maximalen Gewinnes, sondern eher die Vermeidung der größten Korrekturpotenziale. Deswegen habe ich z.B. vor fast einem Jahr Rio Tinto Aktien gekauft, KGV 6. Stand heute 44% im Plus, KGV verdoppelt. Meine Meinung damals war: Keine Ahnung ob die Aktie steigt, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass sie viel Wert verliert.

Ich frag mich was so schwrieg ist einfach ein etf laufen lassen und zu warten.....
Theoretisch garnichts. Praktisch halten es die Wenigsten aber durch.
Es gehört viel innere Ruhe dazu wenn man sieht, dass der ETF 7% gemacht hat und andere mit Gold, Silber oder Aktie XY gerade 100% gemacht haben.
Passives Investieren widerspricht dem gesamten gelernten Verhalten. Im sonstigen Leben gilt, Erfolg hängt vom aktiven Handeln ab, von Mühe, von guter Selektion und nicht vom "Nichtstun".
Viele Anleger jagen den Erfolg und erzählen dann stolz die Stories (natürlich nur die guten Stories). Ich erzähle ja auch lieber Geschichten wie gerade, dass ich mit Rio Tinto 44% gemacht habe, statt völlig langweilig über 7% Rendite in einem Index zu sprechen.
Die Leute wollen nicht langsam ihr Vermögen erhöhen, sie wollen schnell reich werden und vor Anderen damit angeben ;-)
 
Was den Broker betrifft, da finde ich, dass viele Broker sich nicht besonders viel nehmen - wenn es um größere Beträge und langfristige Investments geht. Da tut es bspw. auch Comdirect, ohne jetzt sagen zu wollen, dass die insgesamt ein schlechter Broker sind. Allerdings nehmen die beim Handel wohl 4 EUR pro Order. Da ist man bei einer kleinen Order von bspw. 100 EUR und unabhängig vom Spread ja gleich mal 4 % im Minus. Man stelle sich nun vor, man macht 10 Trades am Tag, da sind ja gleich mal 40 EUR weg.

~~~

Aus meiner Sicht ein ganz guter Beitrag zu Silber:


Die nächste Kurskorrektur nach unten kommt bestimmt. Fraglich nur, wann und mit welcher Magnitude. Für Investoren, die langfristig immer noch großes Wachstumspotential sehen und entsprechend investieren, spielt das vermutlich keine besonders große Rolle. Mag sein, dass die Rücksetzer einfach mitnehmen, bzw. dann noch mal nachkaufen.

Insgesamt bleibt das mit Silber, Gold und anderen Metallen auf jeden Fall spannend, auch in Hinblick darauf, dass global wohl gewisse Zweifel bzgl. Staatsanleihen und dem Fiat-Geldsystem bestehen. Mal angenommen, die USA werden mit ihren gigantischen Staatsschulden "zahlungsunfähig", können nicht mehr genug Geld drucken, bla, kaum auszudenken, was dann passiert.
 
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