M
Matolem
Gast
Gestern Abend war dazu ein interessanter Bericht bei Stern TV. Aktien und KI.
Lies mal nach.
Lies mal nach.
Anzeige(1)
Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Hallo Matolem,
schau mal hier: Mit Aktienhandel Geld machen?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Mit breit gestreuten ETFs kann man halt langfristig nichts falsch machen.
Was mich beim Trading abgeschreckt hat, war nicht nur der Aufwand sondern auch der Zwang. Ein gutes, diszipliniertes ETF Depot benötigt zwar Zeit und Geduld, ist aber ein ziemlicher Garant auf Wohlstand. Das Problem ist aber genau das: Zeit. Es ist durchaus realistisch mit einer kleinen Sparquote hundertausende Euro in einem ETF Depot zu erreichen, aber eben über Jahrzehnte.
Wie du sagst @Hugo kann es sich grausam anfühlen, so zu sparen. Ich glaube Charlie Munger hat mal gesagt "the first 100k are a bitch". Für die meisten Menschen ist jede Sparquote von mehr als vielleicht 30% extrem ambitioniert, alles über 50% ist Hardcore. Auch für Gutverdiener, denn es bedeutet auf den Luxus zu verzichten, den jeder um dich herum hat. Es bedeutet mit dem 15 Jahre alten Opel Corsa auf dem Parkplatz zu stehen während und selbstgemachte Pausenbrot zu essen. Und Sparquote alleine reicht nicht, das Geld muss auch wirklich im Depot bleiben! Viele sparen zwar vielleicht 50% im Monat, aber verballern es dann teilweise für Urlaub oder Neuanschaffungen.
Ich habe dabei auch nichts gegen Einzeltitel @Sonate . ETFs sind einfacher aber breit gestreut ist fast alles möglich. Der wichtigste Faktor bleibt in allen Fällen Zeit. Ist für mich allerdings auch ein Grund warum ich so vehement gegen die Besteuerung oder sogar Soli/Rentenbeiträge etc. auf Kapitalerträge bin. Diese typischen Langzeitanleger machen genau das, was der Staat ständig fordert: privat vorsorgen. Und dafür werden sie steuerlich bestraft...
Ich habe gerade in meinem Depot etwas aufgeräumt, hab einen Broker gewechselt und einige Kleinpositionen gestrichen. Stolze 3 Einzelaktien habe ich ^^ Ich mag es meine Geldanlage so zu gestalten, dass ich jederzeit reinschauen kann aber es nicht aktiv muss. Aber hey, auch ein Mix ist denkbar. Ein Core Depot aus ETFs, dazu eine Satelite Strategie aus Einzeltiteln und aktives Trading mit vielleicht 10% des Wertes.
Red dich nicht kleiner als du bist 🙂 Facharbeiter und bis zu 3K netto, damit hast du durchaus bereits mehr erreicht als Andere, ganz zu schweigen von deiner Immobilie.So sieht es aus die ersten 100k Nerven....
Besonders wenn man nur 2-3 k Netto verdient.
Meiner Frau ist es zum Glück egal was andere denken bzw bleibt durch das zwangsspare nicht viel über.
Fährt ein Kleinwagen der 10 Jahre alt ist.
(Nettoe4-5,5k)
Ob man immer mit halten muss steht eh auf einem anderen Blatt.
Ich bin ja nur kleiner Facharbeiter....
Deshalb musste ich immer gut Wirtschaften.
Anlegen und warten war immer bei mir eine gute Strategie.
Ich hoffe so sehr wenn der Kredit weg ist aufs Haus,das sie freiwillig sparen wird.
Red dich nicht kleiner als du bist 🙂 Facharbeiter und bis zu 3K netto, damit hast du durchaus bereits mehr erreicht als Andere, ganz zu schweigen von deiner Immobilie.
Nur hast du natürlich Recht, dass 2-3K für die Meisten ein ausreichendes Argument ist zu sagen: Ich kann nix sparen. Und das kann man auch nicht wenn man so lebt wie die meisten es mit diesem Einkommen tun.
Ich hatte Jahre lang einen Kollegen, der weniger verdiente hat als ich. Ich frühstückte zuhause Haferflocken und in der Mittagspause irgendwas selbstgemachtes. Er ging jeden Morgen zum Bäcker und Mittags zum Imbiss. Nehmen wir an sein Essen war morgens 2 Euro teurer als mein, mittags 5 Euro, dann waren das 7x20 Arbeitstage = 140 € im Monat. Spar das mal über 10 Jahre in einen ETF ein....
Die Leute kommen irgendwann mit 40+ auf die Idee "Vielleicht sollte ich was für meine Rente tun" oder sie fragen sich wie sich andere Menschen ein Haus leisten können. Dann sind aber oft schon Jahrzehnte lang potenzielle Sparbeträge an Brötchen und Cafe to go verfuttert. Ich finde Menschen wie dich und deine Frau toll, die sich nicht um Andere scheren und an ihre Zukunft denken.
Was nicht heißt, dass ich Anderen nicht ihren Konsum gönne, aber meine Erfahrung ist, dass Geld oft seltener eine Frage der guten Strategie sondern viel mehr der Sparsamkeit und Zeit ist.
Anzeige (6)
| Autor | Ähnliche Themen | Forum | Antworten | Datum |
|---|---|---|---|---|
| H | Nachmieter-Suche wird mit von Mitbewohner erschwert | Finanzen | 71 | |
| F | Eure Erfahrungen mit dem VDK | Finanzen | 9 | |
| H | Regelmässiges Einkommen mit OF | Finanzen | 51 |
Anzeige (6)
Anzeige(8)
Anzeige (2)