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Mit 25 Jahren eine zweite Ausbildung anfangen?

E

Ela

Gast
Hallo zusammen, :giggle:

ich arbeite zurzeit in ein Altenheim als examinierte Altenpflegerin.
Meine Ausbildung habe ich im Juli 2016 abgeschlossen.
Nur merke ich das ich in meinem jetzigen Beruf total unglücklich bin und ich möchte nicht mein Leben lang in diesem Job arbeiten.
Sehr oft müssen wir einspringen wenn wir ein freies Wochenende haben, wir haben totalen Personalmangel und bekommen keine neuen Mitarbeiter, weil dort wo ich arbeite auch nicht so gut bezahlt werden. Richtige Hilfsmittel um die Bewohner für uns Rücken schonend zu versorgen, stehen uns auch nicht zur Verfügung.
Es müsste sich schon einiges ändern, damit ich mit meinem jetzigen Beruf glücklich bin und ich möchte meine Gesundheit auch nicht wegen mein Beruf aufs Spiel setzen.
Meine Arbeitskollegin ist Anfang 30 und hat jetzt schon 3 Bandscheibenvorfälle bedingt durch meine Arbeit.
So möchte und kann ich auch nicht mehr weitermachen.
Deshalb möchte ich gerne eine komplett neue Ausbildung machen zur Erzieherin.
Nächstes Jahr im August möchte ich mit der Ausbildung starten, da ich für dieses Jahr leider zu spät bin mit der Schulanmeldung, bzw. habe ich mich jetzt erst dazu entschieden.
Der Anmeldeschluss den jeweiligen Schulen war der 1. März.
Jetzt mache ich mir allerdings die ganze Zeit Gedanken, ob mit 25 das nicht doch noch zu spät ist für eine neue Ausbildung. Wenn ich mit dieser Ausbildung fertig bin, wäre ich 28 Jahre und werde 1 Monat später 29 Jahre.
Irgendwann möchte ich auch mit meinem Freund eine Familie gründen, aber jetzt müsste ich erst die andere Ausbildung abschließen. Er sagt allerdings auch zu mir, dass ich, wenn ich mit meinem Beruf so unzufrieden bin, lieber erst eine neue Ausbildung machen soll, es hat ja auch kein Zweck immer unzufrieden zu sein mit seinem Beruf.
Ich kann ja auch nicht mein Leben lang in meinem Beruf unglücklich sein und mit 30 Mutter zu werden ist doch noch früh genug?

Liebe Grüße :)
 

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Peter1968

Moderator
Teammitglied
Sehe ich genauso, auch mit allen Familienplanungen etc. ist es nie zu spät das zu machen was man möchte.
Du siehst jetzt schon, dass Du in Deinem erlernten Beruf nicht glücklich wirst, müsstest den aber noch ziemlich viele Jahre machen.
Jetzt kannst Du es noch ändern und selbst wenn Du dann erst mit 30 fertig bist musst Du auch noch min. 30 Jahre in dem Beruf arbeiten. Dann sollte er auch das sein was Du willst, zumal Du die Chance hast dies zu verwirklichen.
 

Mirila

Aktives Mitglied
Finde ich nicht zu alt. Wenn du das nicht machst wirst du es bestimmt bitter bereuen. Heute bekommen sowieso die meisten ihr Kind durchschnittlich mit 30 Jahren und erst ab 35 wird es gesundheitlich immer schwieriger. Also los.
 

Youshri

Aktives Mitglied
Wie sähe denn Dein Leben aus, wenn Du Deine neue Ausbildung beginnst und zwischendurch noch ein Kind bekämest? Wäre das organisatorisch gesehen zu schwierig?
 
G

Gelöscht 60940

Gast
Absolut machbar. Da es auch die Zweitausbildung ist kann du diese auch verkürzen, da es sich dabei um eine Umschulung handelt. Somit kannst du dir auch 1 Jahr "sparen" (solange deine Noten dies auch zulassen)
 
D

DauerSingle

Gast
Klar,bevor du dich kaputt machst,25 ist ein gutes Alter..
Zu dem anderen Beitrag: Warum soll es ab 35 gesundheitlich bergab gehen???!!!
 

Herr Flug

Aktives Mitglied
Ich habe auch was neues Angefangen, mit 29, bin nun 32 und stehe jeden Tag, gerne für meine Arbeit auf. In meinen Umfeld gab es jemanden der bereits 32 Jahre alt war, eine Frau mit 40 Jahren ist auch bei uns gewesen, und das war noch nicht die älteste, 56 Jahre war unsere älteste Absolventin, sie hatte einfach keine Lust mehr, auf ihren alten Job....also wenn ich dich da mit 25 noch sehe, dann bist du doch sehr jung, also nur zu.^^
 

Regis

Aktives Mitglied
Bei so einem Schritt ist das Alter nicht der wichtigste Punkt, sondern die Entschlossenheit und der Wille, etwas zu verändern. Genau zu wissen, was man möchte, ist meist schon die halbe Miete.
 
G

Gelöscht 71014

Gast
Wobei die gesundheitlichen Probleme und die Sache mit dem Personalmangel im neuen Job nicht weniger werden wird.
Im Gegenteil.
Es ist auch absehbar das bald Kitas am Wochenende geöffnet haben werden müssen, dann lernst du jetzt 3,5 Jahre etwas neues, was du dann nach fünf Jahren auch nicht weiterführen kannst.
Grade mit Kleinkind und einem berufstätigen Vater wirst du als Erzieherin wieder gestresst sein.

Fachwirtin im Gesundheits-und Sozialwesen traust du dir nicht zu?
 

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