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Mit 21 noch nie eine Beziehung ...

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Hallo Steffi,
Vorab vielleicht noch der Hinweis, das mein Beitrag spekulative Vermutungen enthält.

So wie du Deine Eltern (ich musste gleich an meine denken) beschreibst vermute ich mal, das es egal ist was du machst, sie sind damit nicht zufrieden oder/und du hast es einfach falsch gemacht.
Wenn Deine Eltern Dich als Kind auch so erzogen haben, ist es für Dich warscheinlich mehr oder weniger schwer erst die positiven Aspekte zu sehen. Sie haben Dir ja immer nur gesagt was NICHT richtig ist.
Das führt unter Umständen dazu, das du zb. bei deinem Studienfach, deiner Lebensplanung, deiner Männerauswahl immer dazu tendierst, das "nicht richtige" ausschliessen zu wollen.
Tja, nobody is perfect, bei so einer Auswahl bleibt dann auch nicht mehr viel übrig, irgendeinen Negativaspekt gibt es ja immer.
Dem kann natürlich auch kein Mann gerecht werden, nicht mal eine Affaire.

Wenn du Dich hier wiederfindest, musst du lernen die positiven Seiten in den Vordergrund zu stellen.
Alle Menschen sind unterschiedlich, aber ich habe ein ähnliches Problem mit Psychotherapie "getuned". Diese Gesprächstherapie hat mir auch zu weiteren hilfreichen Erkenntnissen über mich und meine Realitätswahrnehmung verholfen.

gruss
nr6527
 
Hi Steffi,

na ja, wenn ich so jemand wie dich treffen würde, würde ich mich wohl fühlen.

Jemand, der sich echt Gedanken macht, jemand, der in sich horcht, jemand, der zu dem Karussell Stopp sagt, dem sich andere hingeben.

Du bist auf jeden Fall liebenswert.

Nur aus meinem schon fortgeschrittenen Alter heraus gesehen, bist du so sehr im Strudel des Erfolgs (den du ja eher ablehnst der Liebe wegen),
dass du die Liebe auch (ganz ungewollt) als Erfolg haben siehst.

Mein Gefühl, würde da einfach sagen, Stoppppppp, du musst nichts über den Zaun brechen. Auch Jahre der Sehnsucht (klar wenn man so jung ist)
schaden dir nicht, du wirst mit den Jahren all das verlieren, was dich jetzt verrückt macht und Stück für Stück sicherer machen.

Und dass du, wenn du noch dazu gut aussiehst, wie du andeutest (wenn ich nichts falsch verstanden habe), dann siehst du auch in x Jahren noch gut aus, das verschwindet nicht, auch wenn man das als Jugendlicher glaubt. Schiach bleibt schiach und gut bleibt gut (manche Ausnahmen bestätigen die Regel 🙂)

Also fahr einfach langsam, was das betrifft, um so schneller du fährst, um so mehr von den Typen, die dir gut tun, übersiehst du, weil die auch oft langsam fahren oder auch noch eine Zeitlang brauchen, bis sie an den Orten sind, wo es dich rumtreibst.

Ach, was schreib ich hier. Den guten Rat hast du schon von den Vorgängern bekommen, sind einfach ein paar Gefühle, die man allerdings schlecht schreiben kann.

Bleib aktiv, überall und nirgends, aber setze die Liebe nicht in das Tempo.
Sie entwickelt sich langsam und bedarf der Geduld, auch wenn gerade sie manchmal die stürmischste sein will.

Du machst das schon richtig, wenn du in dich siehst, in andere, vielleicht noch ein wenig Psychologie lernen oder den Rat des Vorgängers annehmen,
dass hilft dir.

Ist schon spät. Ich mag dich, ohne was von dir zu wollen, nicht dass du das jetzt falsch verstehst 🙂

Vielleicht tuts dir gut.....

Tschüs

Sigi
 
Respekt vor der Ehrlichkeit mancher meiner Vorschreiber. Das ist ein hartes Stück Arbeit. Und es tut weh, sich selbst zu erkennen, wie man handelt, welche Motivation wirklich dahinter steckt, wie man sich selbst nur anpreist und sich schönredet, der ganze Lug und Betrug am anderen und an sich selbst. Die einen werden mit 18 erwachsen, die anderen erst mit 81, manche nie. Der wichtigste Satz in meinem Leben war der:

Bedenke, dass ALLES auch UMGEKEHRT sein könnte.

Wenn ich an jemandem Gefallen finde, dann finde ich in Wahrheit Gefallen an einem Teil in mir selbst. Man verliebt sich nicht in andere Menschen, sondern in Seelenanteile, die man bei sich selbst suchen sollte, weil man sie dort noch nicht gefunden hat. Verliebtsein hat mehr mit der Suche nach dem eigenen wahren Selbst zu tun, als mit dem anderen. Deswegen hört Verliebtsein auch auf, während die richtige Liebe nie anfängt und niemals aufhört. Sie war immer schon und wird immer sein.

Wenn mir jemand missfällt, dann hat das in Wahrheit mehr mit mir selbst zu tun, als mit dem anderen. Und das ist ein harter Brocken, der erst einmal klein geschlagen werden muss, um ihn verdauen zu können. Das braucht Zeit. Niemand muss schon mit 18 erwachsen sein.

Ich merke, dass ich erwachsen werde, wenn ich gerade diejenigen lieben kann, die mir so offensichtlich missfallen. Denn dann beginne ich mich selbst zu verstehen, meine eigenen Verhaltensmuster zu durchschauen und nicht mehr danach zu leben, was andere mir von den Dingen der Welt erzählt haben. Ich schaue dann mit meinem eigenen Herzen und erkenne selbst die Wirklichkeit, so wie sie ist. Wenn ich mit dem Auge die Welt betrachte, werde ich nicht wirklich etwas Schönes sehen. Vielleicht körperliche Schönheit - aber die ist nicht wirklich schön, denn auch ein schöner Körper verfällt, altert, wird gebrechlich. Das Wesen des Menschen kann ich mit bloßem Auge nicht sehen. Und doch ist es tausendmal schöner als alles andere an diesem Menschen. Vor allem, weil diese Schönheit von bleibendem Wert ist. Nicht alle Menschen wissen um ihre eigene Seelenschönheit, aber alle sehnen sich danach. Deswegen verlieben wir uns. Wir schätzen mit den Augen Dinge, die wir als schön erachten, ohne jemals wirklich unsere Sehnsucht stillen zu können. Denn all diese Schönheiten vergehen, das Verliebtsein klingt wieder ab und wir gehen am Ende leer aus.

Auch ist es nicht so, dass nur in einem schönen Körper auch ein schöner Geist wohnt. Ich habe unzählige Menschen kennen gelernt, die nicht im herkömmlichen Sinne als schön zu bezeichnen wären, deren Wesen aber so rein war, dass man hätte niederknien wollen.

Das Auge täuscht uns. Aber unser Herz klopft ganz wild, wenn wir erwachen und unsere Träume verwirklichen. Das ist das Wichtigste in meinem Leben geworden: den großen Traum verwirklichen.

Erst sind wir blind (vor Eigenliebe), dann suchend (nach Liebe) und schließlich werden wir zu Handelnden (der Liebe).

In diesem Sinne wünsche ich allen einen wunderbaren Tag mit tiefen Erfahrungen, die das Herz vor Freude hüpfen lassen.
 
Hallo,

da man hier standing ovations nur schwer vollführen kann, möchte ich naramudi für ihren Beitrag so Danke sagen.

Otherland
 
Hi Naramudi, ich habe mich gerade in deine Blume verliebt, weil ich selbst nicht das know how habe, so ein Avatar zu setzen.

Schönen Gruß

Sigi

iss aber wirklich schön, also kein Quatsch!

Ach so, schade, dass Blumen keine inneren Werte haben, dann jedenfalls würde man sich immer schuldig vorkommen, wenn man staunend vor soviel Schönheit steht, und außerdem, da sie vergeht, ist es eine gute Idee, sie zu fotografieren, sonst dürfte man sich gar nicht daran freuen, weil 1.) keine inneren Werte und 2.) vergeht sie und dann schmeißt man sie auf den Müll, wie inkonsequent, sie vorher zu bewundern.

Na ja, ein altes Thema Schönheit gegen innere Werte, könnte man noch viel philosophieren, und auch dein Beitrag dazu regte zum Denken an, vielleicht im Gegensatz zu dieser eher ironischen Betrachtung . . . ?
 
Ach so, schade, dass Blumen keine inneren Werte haben, dann jedenfalls würde man sich immer schuldig vorkommen, wenn man staunend vor soviel Schönheit steht, und außerdem, da sie vergeht, ist es eine gute Idee, sie zu fotografieren, sonst dürfte man sich gar nicht daran freuen, weil 1.) keine inneren Werte und 2.) vergeht sie und dann schmeißt man sie auf den Müll, wie inkonsequent, sie vorher zu bewundern.

Na ja, ein altes Thema Schönheit gegen innere Werte, könnte man noch viel philosophieren, und auch dein Beitrag dazu regte zum Denken an, vielleicht im Gegensatz zu dieser eher ironischen Betrachtung . . . ?

Was macht dich so sicher, dass Blumen keine inneren Werte haben?
Siehst du nur die Blume oder siehst du das Wesen der Blume?
Was genau an der Blume vergeht und wird auf den Müll geschmissen?
Was genau an der Blume ist ewig?
Was genau ist es, dass du an der Blume wirklich bewunderst?

Warum bedienst du dich der Ironie?
 
Uhi, da habe ich durch meinen Tag Pause ja eine ganze Menge verpasst. Muss ich jetzt unbedingt nachholen :- ))

Otherland, ich bin auf jeden Fall auf mich stolz! Ich weiß, dass ich bisher ’ne Menge geschafft habe und alles aus eigener Kraft. Ich schätze aber manchmal blöderweise meine Situation als schlecht ein, was ist gar nicht müsste, denn so schlecht ist sie eigentlich gar nicht, vor allem nicht, weil sie ja von mir (positiv) beeinflussbar ist. Dann fühle ich mich als Opfer der Umstände. Ich hoffe, mein Auszug kann mir dabei helfen, das zu ändern.

Toll, dass auch freiberufliche Journalisten ausgeglichene Menschen sein können. Du zeigst, wie / dass es geht. Aber heute ist es anders als vor 20 oder auch nur vor 10 Jahren. Ich habe eine Journalistin kennen gelernt, die als Freie für verschiedene Regionalzeitungen Deutschlands schreibt. Sie ist Doktor, betreibt Wissenschaftsjournalismus und trotzdem ist sie darauf angewiesen, ständig für sich zu werben, weiß nie, ob und wann sie die nächsten Aufträge kriegt.

Ich selber arbeite als Freie Mitarbeiterin bei dem Lokalteil einer Regionalzeitung. Ganz ehrlich: die Zeitung gefällt mir nicht. Die Arbeit läuft zwar soweit ich sehe professionell ab, aber die Artikel sind mir viel zu kurz und berichtend. Ich werde sehen, dass ich mich nach meinem Umzug Schritt für Schritt woanders umsehe, vielleicht beim Radio. Im nächsten Semester bietet ein Dozent bei uns auch einen Kurs zum Thema Dokumentarfilm an. Da werde ich auch mal hingehen.

Dass du dein Studium in Regelstudienzeit abgeschlossen hast und noch dazu im Ausland warst, erscheint mir sehr gut. Das ist mehr als durchschnittlich. Ich werde das nie schaffen. Ich denke, ein Jahr länger werde ich schon brauchen und damit bin ich im Vergleich zu anderen Geschichtsstudenten gut auf dem Weg. Leider reicht es nicht mehr, für einen Schein einfach nur ein Referat zu halten und eine Hausarbeit zu schreiben. Das sind die Basisanforderungen aber es kommt noch viel Schnickschnack dazu. Ich habe alle Anforderungen, die ich im letzten Semester zu erfüllen hatte, auf eine Liste zum abhaken geschrieben. Gerade habe ich mal für dich durchgezählt: es sind 32 Dinge gewesen, die ich zu erledigen hatte. Davon waren 8 Referate. Wenn man in drei Monaten 8 Referate halten muss, hat man zum Ausarbeiten jedes Referats im Schnitt glorreiche 1,5 Wochen Zeit! Da kann man natürlich einiges in Gang setzen!

Ja, Tollpatschigkeit kann Sympathisch sein und das ist sicher nicht sie einzige Eigenschaft außer Selbstbewusstsein, die das ist. Aber abweisend sein ist auf keinen Fall und für niemanden sympathisch. Dieser 51-Jährige, von dem ich schrieb, hat mir gesagt, dass es ihm am Anfang vorkam, als könne ich ihn nicht leiden. Aber das hat nicht gestimmt. Mir war ja klar, dass er mir gefällt. Ich reagiere bloß immer so doof, wenn ich denke, hier kommt es auf was an, dann bin ich verschlossen und unbeweglich, sogar passiv.

Einfach so das zu machen, was mir Spaß macht, ist auch mein Traum. Leider habe ich das in den letzten Jahren kaum gemacht. Habe immer alles genauestens durchgeplant. Aber ich habe mir dadurch jetzt ein bisschen Luft erarbeitet, mehr Zeit für mich und mein Vergnügen. Ich will diese Zeit auch nutzen. 🙂




Nr6527, meine Eltern sind nicht leicht. Sobald ich etwas anders mache als sie es gewohnt sind, kritisieren sie mich, selbst wenn das was ich mache zweckmäßig ist. Sie haben auch ihre Probleme, daher kann ich auch nicht sauer sein. Aber es wird wohl gut sein, wenn ich sie nur noch am Wochenende und in den Ferien sehe (das ist dann letztendlich doch fast die hälfe des Jahres). Hoffe, dass sie sich mit der neuen Situation einigermaßen anfreunden können. Das wird schwer für sie werden, aber da müssen sie ja eh früher oder später durch. Und dann lieber jetzt. Du scheinst das nachvollziehen zu können, da du ja schreibst, dass sie dich an deine eigenen Eltern erinnern.

Ich glaube nicht, dass dieser kritisierende Erziehungsstil meiner Eltern dazu führt, dass ich das „nicht Richtige“ ausschließen will. Natürlich wird es Probleme geben, IHN dann meinen Eltern vorzustellen, und er wäre sicherlich auch nicht richtig (der Arme), aber ich suche mir meinen Freund schon nach meinem Geschmack aus, aber der scheint halt zu „exklusiv“ zu sein. Aber vielleicht ist er das auch nicht, weißt du, ich war seitdem ich 14 war fast ständig unglücklich in wen verliebt, der in mich nicht verliebt war. Ich habe es meistens tatsächlich geschafft zu zeigen, dass ich denjenigen mochte (natürlich erst immer nach langem zögern) bzw. in zwei Fällen habe ich es aufgeschrieben (ist einfacher). Vielleicht war es nur Zufall, dass es bisher nicht gepasst hat. Ich glaube auch, dass die Anzahl der Jungen und Männer, die ich mochte, ganz normal für mein Alter ist. Ich habe mal so „durchgezählt“, an wen ich länger als ein halbes Jahr gedacht habe, mögen so in etwa 9 oder 10 Männer gewesen sein. Ist normal, oder?

Du hast Recht, auch für Affairen stelle ich hohe Ansprüche, das ist total unnötig, das weiß ich. Während ich mir mit 0,1 Prozent der Männer um mich herum eine Beziehung vorstellen könnte, sind das vielleicht 0,001 Prozent bei einer Affaire, das ist Quark und führt offensichtlich zu nichts.

Aber blöderweise tritt auch kein Mann auf mich zu und fragt nach einer Affaire. Das würde es mir wirklich einfacher machen. Entweder sind sie unsterblich in mich verliebt (und ich soll dann wenn’s nach ihnen geht verantwortlich dafür sein, dass es ihnen gut geht) oder sie baggern mich blöde an, nur weil ich mal zufällig in ihre Richtung gelächelt habe. Bin seit einiger Zeit bei so einer Internet-Erotikcommunity angemeldet (joyclub.de, sehr sauber und empfehlenswert). Ein Treffen kam darüber noch nie zustande, aber das wäre so eine Möglichkeit.

Ich nehme genau wie du die Dinge sehr negativ wahr. Ich will mir das auch bewahren, denn man muss ja nicht zu allem nicken und alles toll finden. Es gibt viele Dinge, denen man kritisch gegenüberstehen sollte. Aber ich habe mir damit auch schon einige Tage versaut, an denen ich mich hätte freuen können. Und das muss nun auch wieder nicht sein. So ein Mittelweg wäre toll.

So, dann sende ich erstmal ab, sonst wird das wieder so lang.
 
und Teil II

Hallo Sigi!

Du schreibst: „wenn ich so jemand wie dich treffen würde, würde ich mich wohl fühlen.“

Danke schön! Das freut mich. Ich bin auch erstaunt darüber, denn ich habe mich hier im Forum ja doch ziemlich ausgelassen mit meinen negativen Gedanken. Das wirkt normalerweise nicht sehr anziehend auf die Leute.

Ja, ich sehe die Liebe als Erfolg haben an. Das sollte man nicht, ich weiß. Ich habe Erich Fromm (http://www.scribd.com/doc/87425/Erich-Fromm-Die-Kunst-des-Liebens) gelesen und denke, dass er einen guten Weg gefunden hat, die Liebe wahrzunehmen. Na ja, mir gelingt das leider im Alltag nicht so gut. Ist eine schwierige Sache, auf die ich aber hinarbeite.

Weißt du, ich habe mir selbst auch schon gesagt, dass es manchmal besser ist, wenn man allein ist und sich um sich selbst kümmert, aber eigentlich ist das doch Quatsch. Als eine gute Freundin vor ein paar Wochen in ihrem Urlaub mal wieder hier ein paar Tage verbrachte, habe ich mit ihr und ihrem Freund ein bisschen was unternommen. Das war toll, wir hatten einfach nur Spaß ohne dass es seinen Sinn hatte. Wir waren baden, essen und in einer Disko. Wenn ich solche Dinge alleine machen würde, wüsste ich nicht, was ich mit mir anfangen sollte. Aber zu dritt war das toll. Wir lagen am Strand auf einer Decke, irgendwie ineinander geknotet und haben das einfach genossen. Wäre ich allein dort gewesen, hätte ich sicher wieder irgendein Ziel gehabt (habe ich ja schon am Beispiel des Städteausflugs beschrieben). Ich kann gar nicht anders als rational denken :-~

Daher denke ich, mit einem Freund wäre mein Leben auch mal schön.

Langsam fahren … ja, das ist eine Lösung. Jedenfalls besser als gar nicht fahren. Weißt du, was ich bis jetzt mache? Nicht etwa schnell fahren … nein, ich fahre an und dann bremse ich wieder ab (bei jedem Mann, weil ich denke: neee, der ist es nicht). Wenn du im Straßenverkehr hinter mir fahren würdest, würdest du verrückt werden! :- )

Ich mag dich übrigens auch.



Hallo Naramundi,

„Wenn ich an jemandem Gefallen finde, dann finde ich in Wahrheit Gefallen an einem Teil in mir selbst. Man verliebt sich nicht in andere Menschen, sondern in Seelenanteile, die man bei sich selbst suchen sollte, weil man sie dort noch nicht gefunden hat. Verliebtsein hat mehr mit der Suche nach dem eigenen wahren Selbst zu tun, als mit dem anderen. Deswegen hört Verliebtsein auch auf, während die richtige Liebe nie anfängt und niemals aufhört. Sie war immer schon und wird immer sein.“

Das hast du schön geschrieben! Und es stimmt auch. Ich verliebe mich immer in Menschen, die so sind, wie ich gerne wäre. Ich denke, dass das Zusammensein mit diesen Menschen einen guten Einfluss auf mich haben würde. Das ist möglicherweise egoistisch, aber es ist ja nicht so, dass ich diese Menschen dann am ausgestreckten Arm verhungern lassen würde. Ich würde sie motivieren so zu sein, wie sie sind und sich mir zu öffnen, würde wollen, dass sie sich wohl fühlen und entspannen. Daher ist Liebe für mich schon etwas anderes, wenn man eine Beziehung führt als wenn man keine führt.

Natürlich könnte ich mich damit zufrieden geben, einen Menschen, den ich mag, einfach generell zu lieben, nun egal, ob derjenige nun in mich verliebt ist oder nicht. Aber das will ich nicht. Ich will demjenigen dann auch nahe sein und außerdem will ich unbedingt wissen, wie sich Beziehungsalltag anfühlt. Ich meine ganz selbstverständliche Dinge, sich den Tag erzählen, zu überlegen, was man zum Essen macht (aber zu zweit) oder ob man vielleicht spontan in eine Pizzaria geht oder ins Kino, sich zur Begrüßung küssen oder Arm in Arm einschlafen.

Aber ich verstehe, was du meinst. Vor allem dein letzter Satz sagt eine Menge aus: solange man Liebe nur sucht, aber nicht gibt, findet man keine. Aber weißt du, ich will auch nicht gleich die Liebe meines Lebens finden, das würde mir eher Angst machen. Wenn ich mich auf wen einlasse und das doof endet, dann ist das für mich auch ok. Deine Sätze sind sehr schön, doch ich glaube, dass sich eher auf die dritte Lebenszeit zutreffen und im Moment noch nicht auf mich. Heißt natürlich nicht, dass ich nicht lieben will :- ), das will ich schon. Aber ich kann auch nicht nur liebend durch die Gegend laufen, ich will mich auch auf mich konzentrieren und paar Dinge abklären, die abgeklärt werden müssen und dazu gehört z.B. auch die Erfahrung, dass Verliebtheit auch im Streit enden kann, etc.

Danke für deine schönen Sätze, die bleiben, denn als langfristiges Ziel sind sie super!
 
Hi,

wenn ich nicht antworte, denkst du, ich habe was zu verbergen,
wenn ich antworte, könnte jemand sagen, wir sollen unser Gespräch in einem anderen Thread fortsetzen.

Peinlich.

Vielleicht ergibt sich das mal, ich meine das mit dem anderen Thread, in dem es viell. um das Thema geht.

Nimms nicht zu ernst, man hat manchmal Tage, an denen man ironisch reagiert, aber das trägt ja nicht zu der Lösung des Problems der Forumseröffnerin bei, wenn wir da weitermachen.

In diesem Sinne, viele Grüße erstmal

Sigi
 
Hi,

das hört sich nach einer ernsten Journalistenkarriere an bei dir. Wenn du willst, kann ich dir Kontakte vermitteln, arbeite selbst beim Radio. Kannst per ICQ schreiben oder dich anmelden und dann per PN.

Otherland
 

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