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Missbrauch-emdr-Sexualität zerstört

  • Starter*in Starter*in LaRosa
  • Datum Start Datum Start
Ich habe auch grade EFT gegoogelt und gelesen, dass es eine umstrittene Technik ist.

Du musst mir sagen, was da umstritten ist. Sonst kann ich schwer dazu Stellung nehmen. 🙂


Mir ist schon nachvollziehbar, dass diese - Retraumatisierung? - meinem Hirn vorkommt wie gerade erst geschehen, aber es ist jetzt schon 10 Monate her, dass ich die Therapie abgebrochen habe.

Ein Trauma kann vom Gehirn nicht verarbeitet sondern nur abgespalten werden. Das sitzt in deiner Schublade "eben erst passiert" und in deinem Körper laufen permanent Prozesse ab, die eigentlich nur in einer Gefahrensituation ablaufen sollten. Dein Körper wird permanent mit Stresshormonen überflutet.

Sicher merkst du, dass du in den letzten Monaten kaum belastungsfähig warst, oder? Sich schnell überfordert gefühlt hast? Das liegt daran, dass dein Körper eh schon in 100-prozentiger Alarmbereitschaft ist.

Die Aufgabe von Traumatherapie ist es eben mit verschiedenen Methoden dem Gehirn zu helfen, aus dem "aktuellen Ereignis" eine Erinnerung zu machen. Dabei helfen eben reden und verschiedene Imaginationsübungen.

Viel Bewegung, wie zum Beispiel tanzen oder laufen, hilft dem Körper, die angestaute Energie loszuwerden und wenigstens etwas runter zu kommen.



Ich habe eingesehen, dass mir das alles passiert ist. (Das habe ich nämlich der Therapeutin immer wieder gesagt: "Es kommt mir gar nicht vor, als ob mir das passiert wäre, sondern jemand anderem oder es ist wie ein Film.")
"Alles ganz normal.", sagt sie.

Das ist dieser Abspaltungsprozess, Dissoziation genannt. Wenn du jetzt an einem Punkt bist, wo du diese Erlebnisse als zu dir zugehörig empfinden kannst, bist du einen Schritt weiter gekommen. Da hat sich etwas zum Besseren verändert.


Also, ich kann nicht mehr zu ihr zurück, sie hat gesagt, ohne Vertrauensverhältnis ginge es nicht weiter.

Ich kann wenig dazu sagen, kenne sie ja nicht und weiß nicht, wie genau es nach der EMDR-Sitzung mit euch weiterging. Aber ich denke, sie ist da diejenige, die es nicht gepackt hat. Es liegt nicht an dir. Falls du darüber nachdenken solltest. So heftige Reaktionen kommen vor und eigentlich sollte man damit umgehen können als Therapeut.

Und hey, vielleicht war ihr Problem ja BDSM. Kommt ja auch vor.


Ich habe auch die Seiten angeschaut, die du geschickt hast. Ja, in meiner Gegend ist nichts zu machen. Es ist alles ausgebucht, ich habe telefoniert und ja, die Krankenkasse bezahlt mir Psychoanalyse oder Verhaltenstherapie (kann ich mir aussuchen), aber nicht unbedingt emdr. Das wäre nur eine "Dreingabe" zu einer der beiden Therapieformen, und mehr nicht. Ich habe mit dem Mitarbeiter telefoniert. Also für mich quasi unbezahlbar ...

Ich weiß nicht, inwieweit du die Kraft hast, zu kämpfen. Also wenn da von deiner Seite aus nichts geht, ignorier einfach, was ich jetzt schreibe.

Du kannst alle Therapeuten noch mal durchtelefonieren und dir Absagen geben lassen. (Und lass dich vorsichtshalber gleich auf die Liste setzen. Vielleicht kommt dir in einem halben oder einem Jahr der Platz ganz recht. Sonst kannst du immer noch absagen.). Das schreibst du dir auf und gehst damit zu deinem Hausarzt oder einem Psychiater. Dem erklärst du, dass es dir gerade sehr schlecht geht, du eine akute Traumatisierung hast und Hilfe brauchst. Der kann dir dann bestätigen, dass du Therapie brauchst. Diesen Wisch plus die Absagen der Therapeuten reichst du dann bei der Krankenkasse ein. Dazu schreibst du einen netten Brief, dass du dringend Hilfe brauchst und absehbar ist, dass wenn du die nicht bekommst, du dich krank schreiben lassen musst und zwar mehr als sechs Wochen. Vor den Kosten schreckt die KK in der Regel zurück und genehmigt Stunden bei einem Traumatherapeuten ohne Kassenzulassung haben möchtest.

Manchmal kann man sich auch so einen Therapeuten suichen und den bitten, ebenfalls ein Schreiben an die KK zu richten; auch mit dem Verweis, dass du dich ansonsten krank schreiben lassen musst.




Ich weiß nicht, warum sie mich nicht mehr wollte. Sie hat auch drei Monate vorher Stabilisierung gemacht und dann nur eine einzige emdr - Sitzung (mit auf den Finger schauen). Erst ist nichts passiert, aber dann am Abend kam die Schlüsselerinnerung an den Mist, an dem alles andere aufgereiht war wie an einer Kette.

Hat sie dir denn Übungen gegeben, die im Fall eines Flashbacks greifen? Ich habe das Gefühl, die Erinnerungen kamen hoch und du hattest überhaupt kein Werkzeug, damit umzugehen, oder?



Oder wie ein Teil, das aus dem Sumpf hängt, man zieht daran, und nach und nach kommt es immer mehr heraus, bist man sieht, dass es nur die Schwanzspitze von einem Ungeheuer war, das ganz im Sumpf untergetaucht war.

Solche Monster kenne ich auch. Wenn da einmal ein Riss in der Mauer ist, kommt vieles hoch, ob das nun gerade angebracht ist oder nicht.


Und ich habe angefangen sie zu hassen, als es mir so schlecht ging.

Das hätte ich auch. Und es ist legitim.

Eigentlich sollte man als Therapeut auch mit so was umgehen können. Es ist ja eine gesunde Reaktion des Klienten und damit kann man wunderbar arbeiten. Aber ja, leider gibt es Therapeuten, die das persönlich nehmen und die Zusammenarbeit beenden. Aber hilft dir jetzt auch nichts. Es ist eben so gelaufen.


Mal eine Frage, Tuesday, falls es nicht zu persönlich ist. Hast du jetzt, bzw. bist du jetzt "normal" was die Sexualität betrifft?

Normal ist süß gesagt. Ich finde nicht, dass ich vorher unnormal war 🙂.

Ich kann Liebe besser ertragen.

Ich hatte so mit 20 rum eine Phase, da habe ich mir ekelige Doms gesucht, die einen schlechten Ruf hatten und einfach draufgehauen haben. Ich war auf dem Tripp der Selbstzerstörung und hoffte irgendwie immer, dass einer von denen mal so die Kontrolle verliert, dass ich es nicht überlebe. Mir konnte es auch nie hart genug sein. Nein, eigentlich falsch. Ich habe den Schmerz nicht gespürt. Ich habe ihn einfach weggeblendet.

Mit 23 lernte ich meinen Partner kennen und lebte einige Jahre in einer 24/7 Beziehung.

Mir hat es gut getan, weil ich die Verantwortung für mein Leben komplett in seine Hände legen konnte. Selbstverletzung war dann einfach nicht mehr drin, weil der Körper sein Eigentum war.

Und er war der erste, der mir richtig weh tun konnte. Er war eben nicht sonderlich brutal, sondern ging da sehr sensibel um und ich konnte mich nicht wegbeamen. Da habe ich ganz oft Rotz und Wasser geheult und hatte klassische Zusammenbrüche.

Ganz schlimm waren für mich die Momente, wo er keinen Sex wollte sondern Liebe. Zärtlichkeiten, Intimitäten. Das passte überhaupt nicht in mein Bild, dass mich niemand lieben kann und darf. Da habe ich auch oft ganz schön bösartig um mich getreten und versucht, ihn zu verletzen. Eben um ihm zu beweisen, dass ich nicht liebenswürdig bin.

Heute genieße ich immer noch Schmerz. Und kann ihn heute auch fühlen. Ich bin nicht mehr süchtig danach. Ich brauche es nicht, um den Schmerz in mir zu fühlen. Es ist einfach eine hammerschöne Erfahrung, in einen Space zu gehen, wo die Endorphine fliegen.

SM hat für mich die Brutaliiät verloren. Ich stehe mehr auf Kunst.


Bei S/M switcht man ja. Das kann ich jetzt nicht mehr, ich will es auch gar nicht versuchen, da regt sich bei mir schon eine Wut, wenn ich dran denke.
Die Therapeutin hat nicht verstanden, was ich mit "switchen" meine, ich habe dann versucht, es zu erklären. Ich denke, ich muss es dir nicht erklären.
Wo ist denn bei dir der Teil hin, zu dem du vorher geswitcht bist?

Ich habe es nie so als Switch gesehen. (Also ich denke mal, du meinst jetzt nicht von dom zu dev).

Für mich ist in diesem Bereich einfach viel Heilung passiert. Ich könnte heute auch nicht mehr als devot in einer Beziehung leben. Ich bin unabhängig geworden, in gewisser Beziehung erwachsen. (Wobei ich nicht sagen möchte, dass devote Menschen nicht erwachsen sind. Das war bei mir so.). Ich lerne auch gerade, mich um mich zu kümmern. Mir Gutes zu tun. Mich mit schönen Dingen zu umgeben.

Ja, ich glaube, für mich war es kein Switchen. Ich war einfach unreif. Ein dummes Kind. Passt auch dazu, dass mein Partner doppelt so alt war wie ich. Früher dachte ich, er sei ein Heiliger, aber mit etwas Abstand und um einiges erwachsener, denke ich mir eher, was muss er für einen Knall haben, dass er es mit mir ausgehalten hat 😀 Nunja, aber ohne ihn wäre ich heute tot.

In meiner jetzigen Beziehung spielt DS keine Rolle. Es fehlt mir auch nicht. Eher im Gegenteil. Ich kann es mir für mich gar nicht mehr vorstellen. Ich genieße die Liebe zwischen uns. Aber auf SM-Elemente habe ich hin und wieder schon Lust. Das Ausleben empfinde ich eher geiler als früher. Ich habe mehr davon. Ich bin offener. Oder um es auf den Punkt zu bringen, ich habe ein sehr viel gesünderes Verhältnis dazu.


Tuesday
 
Liebe Tuesday,

ich würde jetzt gerne antworten, habe aber leider nicht die Zeit dazu, ich weiß nämlich dass es dann länger werden würde, also antworte ich morgen.
Dein Posting ist sehr privat. Ich hätte nicht den Mut gehabt, das alles zu schreiben, vor allem, weil du ja sonst noch sooooo viel hier geschrieben hast unter deinem Pseudonym. Ich hätte schon Angst, dass jemand das alles liest, der irgendwie Psycho ist. Solche habe ich nämlich damals schon in der BDSM - Szene kennengelernt. Die waren sehr, sehr aufdringlich, wenn sie eine Frau anbaggerten, und einige haben mir Angst gemacht.
Hast du keine Sorge davor, dass dich hier jemand findet, deine Postings liest und irgendwie alles von dir weiß, incl. der S/M - Sache?
Wie gesagt, ich würde gerne jetzt mehr schreiben, aber morgen vielleicht.

Rosana
 
Ich hätte ne fragen dazu, ich hab eigentlich eine fast normale sexualität. Ich stehe nicht auf extremen sm, ich mag fesselsex sehr gerne, mag es wenn man mich leicht würgt, und mag es auch wenn man mich auspeitscht. Das auspeitschen hab ich nur einmal gemacht als ich leicht angetrunken war und kann es mir sehr gut vorstellen das öfters zu machen. Ich mag es wenn man mich dominiert, aber nicht zu serh, ich mag es nicht ne sklavin zu sein, ich brauche trotzdem noch kontrolle und den stolz. Ich mag es nur begrenzt so. Sonst mag ich es auch einfach normal, romantischen sex und auch mal härter und schneller. Ich frage mich jetzt nur, wenn ich auch bald vielleicht diese emdr mache, werde ich dann genauso? Kann ich dann kein sex mehr ausleben? Ich liebe sex gerade, nicht wegen dem schmerz. Ich fühhle erregedheit wenn wir zusammen finden. Es macht mir spass. Ich mache es nicht weil ich die schmerzen brauche, das nicht. Sondern weil es für mich schön ist. Also verliere ich dann auch den genus an der sexualität? Ich will das nicht. Ich will weiter lust haben. Muss man unbedingt diese emdr machen? Es gibt doch auch eine therapie die sich eher auf die zukunft beschränkt, und das man einfach weiter nach vorn schaun soll und nicht zurück? Ich würde schon gerne wissen was noch vorgefallen ist aber wenn ich das hier so lese wird mir schlecht.
 
Liebe Seele28,

ich habe dir schon mal irgendwo geschrieben, das war in dem Thread, wo du dich beschwert hast, dass deine Mutter nicht mehr mit dir redet. Ich glaube, du hast mir sogar ein Dankeschön dafür gegeben für die Antwort, was ich nicht gedacht hätte, denn normalerweise hören viele Leute nicht gerne die Wahrheit und sagen dann "Dankeschön"😛.

Die Wahrheit tut eben manchmal weh. So wie die Sache mit Matrix - Rote oder blaue Pille? - YouTube

Ich kann nur für mich reden, ich bin nicht Psychotherapeutin, nicht Psychologin. Ich habe nur im Moment ein bisschen Wartezeit, und deshalb schreib ich das hier. Es betrifft mich nämlich schon längst nicht mehr, mich persönlich. Ich meine das, was du schreibst. Weil ich doch auch mal so gewesen bin wie du, exakt die gleiche Einstellung, ungelogen.

Wie gesagt, aus meiner subjektiven Sicht:

Triggerwarnung:
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Ein kleines Mädchen wird missbraucht. Das kleine Mädchen liebt Papa und Mama trotzdem, klar, es braucht sie. Wem gibt sie die Schuld daran? Sich selbst natürlich, dann sind Mama und Papa weiter lieb. Etwas stimmt nicht mit dem kleinen Mädchen, nur was? (Das sagt sich das kleine Mädchen immer). Das kleine Mädchen fühlt sich eklig wenn es an die Sache denkt. Aber ist das kleine Mädchen eklig, nur weil es Ekel fühlt? Natürlich nicht. Es fühlt sich trotzdem so, es fühlt sich auch schuldig und böse.
Es fühlt sich so, als hätte es etwas falsch gemacht, etwas ganz Böses. Denn sonst würde Mama doch nicht immer so böse gucken, und Mama ist doch lieb, Mama hat immer Recht.
Das Mädchen wird älter und älter und erwachsen und sucht immer noch eine Lösung aus dem Dilemma sich anders, böse, schuldig, schlecht und falsch zu fühlen. Wegen den Dingen, die damals passiert sind.
Also wird es noch mal versuchen, das ganze so wie damals zu inszenieren um es jetzt endlich anders ausgehen zu lassen. Aber es wird irgendwie nicht anders. Das Mädchen ist jetzt 18 und versteht nicht, warum es nach der "freiwilligen" S/M - Session weint wie ein kleines Kind und sich auch so fühlt.
Klar war da was an Missbrauch früher, natürlich, aber jetzt zählt doch, oder? Und eigentlich war es doch auch gar nicht sooooo schlimm gewesen.
Das kleine Mädchen gibt trotzdem weiter sich irgendwie die Schuld an allem, Papa hat doch auch soooooo viel Gutes getan, und Mama war sogar böse auf einen und eigentlich hat Papa gesagt, ist es doch sogar besser als Mama, das kleine Mädchen. Wenigstens das! Das kleine Mädchen hasst nämlich Mama, weil Mama gesagt hat, dass sie nicht glaubt, was das Mädchen erzählt hat. Aber sie hat trotzdem Sehnsucht nach Mama. Das tut weh. Ein Beweis mehr, dass das Mädchen schlecht und böse ist. Seine Mama hasst man doch nicht! Und das, was Papa getan hat, daran ist das Mädchen doch auch schuld, das hat er gesagt. Und Papa ist doch lieb, er hat dem Mädchen eine vergoldete Haarspange geschenkt, wie lieb von Papa. Das ist doch ein Beweis, dass Papa lieb ist, oder?

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Das kleine Mädchen ist jetzt 20 und nimmt die rote Pille. Was soll schon passieren, denkt es? Ich hab alles ausgehalten, die Peitschenschläge, die Demütigung durch meine Eltern, alles kann ich ab, ich guck Splatterfilme, die jucken mich nicht, ich habe keine Angst.

"Du solltest besser Angst haben", sagt eine Stimme.
Wo kommt die Stimme her? Das Mädchen dreht sich um, doch es ist niemand da.
"Du solltest besser Angst haben".
Das Mädchen bekommt Angst. Da ist doch niemand zu sehen! Was ist das? Es fühlt ... etwas Böses.
Es erinnert sich an früher.
Damals hatte es einen Zeichentrickfilm der Biene Maja gesehen. Da war die Maja und ihr Freund Willi, die flogen über das Blumenfeld, bis auf einmal ihr kleiner Freund auf einer wunderschönen Blume sitzen blieb, doch irgendetwas stimmte nicht mit der Blume, sie war so rutschig. Er rutschte tiefer und tiefer, innen in der Blume war etwas, das ihn auflösen wollte, er schrieh, er war doch noch lebendig. Er konnte aber trotzdem nicht heraus. Die Blume hatte sich oben geschlossen. Es war auch gar keine Blume, es war ein Monster, es wollte ihn auflösen und dann fressen, und Maja stand oben und konnte nicht helfen.

Das kleine Mädchen fing an zu zittern bei dem Gedanken. Warum fühlte sie sich so wie die Zeichentrickbiene? Woher kannte sie dieses Gefühl? Das Mädchen zitterte noch heftiger und erinnerte sich, wie es selbst das war, die da gefangen war. Jemand löste sie auf, jemandem war es egal, dass sie sterben würde, sie hatte eine vage Ahnung aber wollte nicht hinschauen, nicht wissen, wer es war. Sie erinnerte sich, dass sie nicht hinschauen wollte. Sie wollte draussen warten, wie Willi. Jemand starb grade da unten. Nein, das war nicht sie, das war nur Willi. Das kleine Mädchen war jetzt Maja und wartete draußen, dass nichts passieren würde. Willi lebte ja noch, oder? Oder ??? Sie würde ihn später befreien, jetzt ging es ihr gut, sie war ja fort von da unten.

Die rote Pille tat weiter ihre Wirkung und das kleine Mädchen blieb leise im Dunkeln sitzen. Leise, damit es etwas hören konnte, leise, denn die Stimme könnte ...

"Du willst diese Stimme nicht hören, oder?"

Sie zuckte zusammen. Jetzt wußte sie es. Das war die Stimme von Willi. Sie hatte ihn zurückgelassen damals, das war schlimm, aber auf einmal passierte etwas anderes. Ihr wurde ganz schwindelig, ganz merkwürdig. Es war, als würde es in einen Strudel gezogen, es konnte sich nicht wehren, der Strudel war wie aus einer anderen Dimension, er erfasste ihre Seele und ihren Körper und zog sie mit - es war klebrig und weich. Sie bekam keine Luft und es war eng und dann sah sie ihn.
Sie rutschte zu ihm herunter, da war Willi. Sie bekam Panik. Wo war sie? Sie war bei ihm, nein, oder? Wo war sie? Sie schaute hinauf. Da war ein Dings, ein Deckel oder so etwas oben, und sie schwamm in einer weichen, warmen Flüssigkeit, die ihr an den Oberschenkeln kitzelte, aber Willi hatte das Gesicht verzerrt, er war - sie stupste ihn an.
Doch ihr Finger bohrte sich in sein Gesicht, das geleeartig aufgequollen war.
Sie schrie. "Willi !!!" Er war tot, sein Körper war tot, seine Beine waren weg, irgendetwas hatte ihm die Beine weg gemacht. Das weiche, warme, Klebrige um sie herum war so - sie konnte sich nicht bewegen. Es tat weh, es tat noch mehr weh, und sie konnte nicht weg. "Willi!!!" Sie schrie und strampelte, und das Ding in dem sie gefangen war tat nichts, nur abwarten. Sie begriff.
Es war nicht warm und weich.
Es war böse.
Sie würgte.
Es wollte sie töten, warum? Sie hatte doch gar nichts getan. Wie kann etwas so böse sein? Sie sah Willi an, wollte ihn noch einmal berühren und schaute näher hin.
Und dann sah sie es.
Es war nicht Willi. Sie schaute in einen Spiegel. Da hing ein Spiegel. Es war ihr Gesicht. Er hatte ihr das angetan. Sie war nicht tot! Sie war nur halb aufgelöst. Er - ER war das ...
Panik. Sie war ganz allein, wo war Willi? Sie war allein und konnte nicht weg. Sie schrie, schrie. Ihre Beine waren weich und fühlten sich an wie Rollen aus Gelantine. Die Flüssigkeit des Monsters drang durch ihre Haut in sie ein, in ihre Beine, Arme, in ihren Mund. Sie musste würgen, sich übergeben und übergab sich auch. Es kam alles raus.
Es war weiß und schmeckte eklig. Noch mehr, raus.
Sie strampelte mit den Armen, immer mehr. Alles kam raus. "Williiiiiii!!!!!" , schrie sie. "Ich wollte das nicht, ich wollte das nicht!!!" Sie schrie und schrie und schrie.
Da sagte die Stimme:
"Schau, ich habe dir gesagt, das du dem Bösen begegnen würdest, aber da in der Ecke, schau, das habe ich für Dich. Es wird nie wieder warm und weich sein hier drin, aber du weißt auch, wo du bist, und dass es nicht gut ist, es genau hier, an diesem Ort warm und weich zu haben? Das Warme und Weiche ist trügerisch, hier an diesem Ort. Es ist Böse und zerstört dich, du weißt das."
Jetzt war Maja böse. Sie schaute auf den Boden. Inmitten all dem weiß-gelben Schleim lag etwas länglich Silbernes. Sie streckte ihre Hand auf und hob es auf. Es war ein Messer. Schnell packte sie es, kniff die Augen zusammen, verzog ihren Mund vor Ekel und Wut und stieß mit aller Kraft das Messer in das warme, weiche Ding.

Blut quoll heraus. "Stirb du elendes Ding!", schrie sie. "Du hast Willi getötet!" Das weiche, warme Pflanzengewebe fiel auseinander und gab einen Schlitz frei. Es wurde immer größer wie eine tödliche Wunde.
Maja stieg heraus. Ihr Körper war immer noch klebrig, aber nicht verletzt. Draußen sah sie eine wunderschöne Gebirslandschaft die sich fern am Horizont immer mehr abflachte und den Blick auf einen wunderschönen Sonnenaufgang freigab. Da sah sie, dass sie gleich vor einem Gebirgssee stand. Der See war nicht groß, aber das Wasser war rein und klar. Sie weinte. Sie war vollkommen nackt und weinte.
Dann steckte sie einen Zeh in das Wasser und merkte, das Wasser war kühl und frisch. Noch einmal sah sie sich nach der Pflanze um. Sie war zusammengefallen und lag wie ein benutztes Bettuch auf dem steinigen Boden. Eine Blutlache war darin zu sehen. Sie wußte, das war ihr Blut. Maja weinte noch mehr. Sie stieg in den Gebirgsbach und wusch alles von sich ab. Es tat so gut. Und sie wusste, sie flüsterte leise vor sich her:
"Ich habe das Richtige getan."

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Rosana
 
Hallo nochmal,

Zuerst möchte Teusday ein dickes danke für diese Teilung iherer Lebenserfahrung schicken.Blumenstrauss für soviel Mut und Wahrheit!!!

Und somit liebe larosa, wäre ich bei dem Punkt, den ich Dir noch sagen wollte:
Wahrheit und Realtiät ungeschönt auf dem Tisch liegen zu haben, tut immer weh und ist mit unendlichem Leid verbunden.
Die Kunst ist es da durch zu gehen. Im Leid findest Du Stück für Stück Heilung und es löst sich auf bzw transfomiert sich in ruhigere, angenehmere Gefühle.

Die Menschen- meiner Erfahrung nach belügen sich lieber ein Leben lang selbst und wundern sich dann wenn sie irgendwann so krank sind, das sie nicht mehr klar kommen.

Schaue genau hin, auch wenn Du kurz davor stehst, Dich für immer verabschieden zu wollen. Dazu ist eine gute Therapie da, Dir ein Licht ins Dunkel zu stellen, damit Du immer wieder daran erinnert wirst: Es geht weiter!!!
Und DANACH besser als zuvor!!!

ich habe ja nun wirklich keine Ahnung von Therapien- lasse mich zum ersten Mal darauf ein.

Doch scheint es mir, das Du jemanden falschen erwischt hast, den Weg mit Dir zu gehen, der notwendig ist, um zur inneren Heilung zu kommen.
Ich habe auch lange gesucht, um " meinen " passenden Deckel zu finden. Und bei meiner Lebensgeschichte musste das ein echt harter Hund sein.🙄 Mit allen anderen , die ich mir zuvor " angeschaut " hatte, war schon nach ein paar Minuten klar, das passt nicht und dann geht das mit der Thera auch nicht.
Will damit sagen:
Gib nicht auf zu suchen!!!!

Ich kann verstehen das Du erstmal die Schnauze voll hast, doch versuche es bitte weiter. Du stehst ja auch nicht vom Operationstisch auf, solange Deine Wunde noch offen ist. normalerweise , hätte diese Therapeutin die wunde zumindest so versorgen müssen, bis Du jemanden gefungen hast, der wirklich kompetent ist.
Für mich eine sehr verantwortungslose Person, deine Extherapeutin !!!
 
Hallo nochmal Seele28,


ich weiß, das du noch hier mitliest, auch wenn du nicht antwortest. Hast du mal von einer Rose gehört, die es mag, dass man "leicht ihren Stiel zusammendrückt."? Die das sagt: "Ich mag es, wenn mir jemand ganz leicht den Stiel zusammenquetscht.", wenn sie sprechen könnte, meine ich.
Wenn sie ein denkendes Wesen wäre wie ein Mensch.
Sie würde dann wissen, dass sie nur dann so schön blühen kann, wenn ihr Stiel unbeschädigt ist, und sie würde Panik kriegen, wenn jemand versuchen würde sie zu beschädigen, selbst wenn es nur ganz leicht ist. Sie würde denken: "Wozu soll das gut sein? Will er mir weh tun? Warum? Will er mir eigentlich den Stil umknicken? Und würde er es tun?"
Würdest du, Seele28, einer wunderschönen, blühenden Rose nur so aus Sadismus ein wenig den Stiel quetschen, wenn sie vor dir in einem Glas steht?
Was würdest du von jemandem denken, der so etwas tut?
"Der Kerl hat Aggressionen." oder "Will der die Rose kaputt machen?" oder "Warum zerknüllt er nicht ein Papiertaschentuch oder läuft eine Runde um den Block?"
Du würdest sagen: "Warum tust du das?"

Scheinbar hast du aber als Mensch gar kein Problem mit dem allem, wenn es bei dir passiert. Du willst das sogar. Wenn du so von jemandem denkst, der in einem Restaurant die Blume im Glas am Stil zusammenquetscht, aber bei dir das völlig in Ordnung findest, wenn dich jemand "leicht würgt", dann denke ich, du hältst dich für weniger wert als eine Schnittblume.
Du achtest eine Schnittblume mehr als dich selbst.
Irgendwie traurig, finde ich.

P.S. Ich fand das mit dem "leicht würgen" mit 18 wohl gut, weil der Mißbraucher mir, als ich ein Kind (das habe ich später durch emdr erfahren) wohl ein Kopfkissen auf den Kopf gedrückt hat, damit

(Triggerwarnung)
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meine Mutter im Zimmer nebenan meine Schreie nicht hören sollte. Sie hat sie aber trotzdem gehört, erstickte Schreie hört man auch. Und sie hat es trotzdem nicht interessiert.

Jetzt, wo ich den Zusammenhang weiß, habe ich nur Wut auf den Missbraucher und seine Frau. Und da gehört sie auch hin.
Wenn du die Wut weiter gegen dich selbst richten willst, damit die Westen von Mami und Papi rein bleiben können, dann mach bitte einfach weiter so, Seele28. Schreib weiter hier im Forum, dass du dir wünscht, alles wird wieder gut, und deine Mutter soll dich doch auch wieder mögen usw.

Du zahlst deinen Preis dafür, dass du das kleine Mädchen bleiben kannst.

Du wirst immer hinter der Liebe deiner Eltern herlaufen, aber sie werden sie dir nicht geben.
Sie werden dich fürchten,dich loswerden wollen, dich verachten, schlecht über dich reden, du wirst "das Schwarze Schaf" der Familie sein und vielleicht
wenn du mal eine Familie hast und selbst Kinder, dann wird möglicherweise dein Vater bei deiner Tochter genau das versuchen, was er bei dir gemacht hat. Und dann wirst du wieder schweigen.
Das ist der Preis, den du bezahlen musst, damit du dir weiter die Hoffnung aufrecht erhalten kannst, dass Mami und Papi lieb sind und dich nur irgendwann lieben werden und dass irgendwann alles gut wird.
Denn Papa hat ja auch so viel Gutes getan, und er hat dir sogar Essen und Trinken gegeben (Wow ...).

Wenn du der Wahrheit ins Gesicht siehst, wirst du aber erkennen:
Dein Vater war eiskalt nur auf seinen Vorteil bedacht gewesen, und das war seine Befriedigung. Was mit dir dabei war, das war ihm egal. Er wollte dir nicht mal schaden oder irgendwie sadistisch sein, es war ihm einfach drecksegal, du warst ein Objekt.
Deine Mutter war wichtiger den Schein zu wahren. Es war ihr auch egal, was mit dir ist, was du fühlst oder nicht fühlst. Sie hat dich vermutlich gehasst und gedacht: "Das Flittchen!" Und dann hat sie die Zähne zusammengebissen und die Augen zu gemacht. Und jetzt denkt sie immer noch: "Das Flittchen!" "Die Drecksgöre soll bloß den Mund halten bis die schmierige Angelegenheit verjährt ist. Die krieg ich schon dazu."
Die Wahrheit ist, dass deine Eltern dich nicht lieben und nicht geliebt haben.
Die Wahrheit ist, sie würden sich alle Märchen der Welt ausdenke um ihre Haut zu retten. ("Die ist verrückt, psychisch krank, das hat man ihr eingeredet mit dem Missbrauch, die hat doch immer mit so viel Männern rumgemacht, schon immer war sie ein Flittchen, das schwarze Schaf, und was hat sie schon erreicht im Leben, nichts, und mein Mann und ich, bezahlen tun wir ihr auch noch alles, und die steckt die Füße unter unseren Tisch und hat nichts besseres zu tun, als dem süßen Nichtstun zu frönen. Im Internet surfen tut die, und mein Mann muss hart arbeiten um die auch noch mit durchzufüttern. Dabei haben wir uns so viel Mühe gegeben.") Und das alles würden sie nicht nur den Eltern deines Freundes sagen oder deinen Freunden, sie würden es jedem sagen, wenn auch nur der Hauch eines Verdachts fällt, dass da irgendwas Unschönes passiert ist. "Das" würden sie nie "sexueller Missbrauch" nennen, denn für sie wäre das doch
"nur ein Ausrutscher", und er "war ja auch alkoholisiert", und "sie hat ihn aber immer so kokett umgarnt, da ist das dann halt passiert." und dann "ist er eben auch einfach nur zärtlich gewesen, was ist denn schlimm an Zärtlichkeit."
Aber alles in allem
"ist sie einfach total verrückt geworden, wir wissen wirklich nicht, wie das passiert ist."

Willst du dir das alles antun?

Ich wollte das nicht, habe es aber und jetzt:

Ist es, als ob ein Krebsgeschwür aus mir raus ist. Ich kann die Missbraucher jetzt als das sehen, was sie sind. Ich denke endlich: "Ich bin so froh, wenn sie endlich tot sind."

Früher hätte ich das niemals ohne Schuldgefühle hin bekommen.

Was für eine Befreiung! Ich bin nicht mehr die Sklavin von "Mami und Papi", die mir Liebe und Akzeptanz wie eine Rübe einem Esel vorgehalten haben, damit der brav weiter traben soll:

Ich kann aufhören, das schwarze Schaf sein zu müssen
der Verlierer
die, die eben aus der Reihe tanzt und nichts auf die Reihe kriegt.

Denn weil ich das in ihren Augen sein und darstellen sollte, deshalb konnten sie sich einreden, dass alles MEINE SCHULD wäre.

Jetzt, wo ich den Kontakt abgebrochen habe und das Thema Missbrauch offen ausgesprochen habe, jetzt bin ich endlich frei.

Ich will niemands Sklavin mehr sein. Das ist eine Geisteshaltung, die sich auch auf die Sexualität auswirkt. Du kannst das nicht trennen.
Frei sein
Stolz sein
Sich gegen böse Menschen wehren
Andere in Schutz nehmen, die von bösen Menschen bedroht werden.

Das ist 1000 Mal besser als die Einstellung zu haben:

Mami und Papi sind lieb und ich bin böse, und ich muss alles tun, was sie wollen und immer schön bittebitte machen, damit Mami und Papi wieder mit mir reden, weil ich doch so ein liebes, hübsches, kleines Mädchen bin, das nur ein bischen liebgehabt werden will, und schau - du darfst mich auch ein bischen würgen, ich mag das, aber bitte hab mich lieb, bitte.

Das ist die Einstellung, die ich nicht mehr habe, und es ist besser.

Es ist die Einstellung einer stolzen, erwachsenen Person, und die schlägt sich in deinem ganzen Leben nieder, nicht nur in der Sexualität.


LG,

Rosana



 
Es ist klasse das Du der Wahrheit ins Gesicht schaust, auch wenn es weh tut.

Und als schwarzes Schaf lebt sich übrigens auch ganz gut, egal was die anderen ( egal wer !!!! ) dazu sagt.:daumen:
 
Du hast schon recht was du da schreibst, eigentlich renne ich der liebe nicht hinter her, es sind nur schuldgefühle, wenn ich meine eltern die schuld gebe, wir das meine mutter nicht verkraften, sie wird sich umbringen das weis ich. Sie ist schon kurz davor, ein zebrechlicher mensch, der nur noch heult und schmerzen hat. Sie ist schon am boden. Meine mutter ist nicht so wie du schreibst, klar sie versucht das untern tisch zu kehren, weil sie angst hat das die familie zusammen bricht, weil sie verdrängen will, weil sie genau weis, das sie nie davon was wusste und schuldgefühle hat. Weil niemand wissen soll das mein vater sowas gemacht hat. Sie schaut weg, das kann ich ihr vorwerfen jahre lang. Aber hassen tut sie mich nicht, klar sie kann glaub ich keine richtige liebe zeigen, weil sie selbst psychisch krank ist und es genauso erfahren hat wie ich jetzt. Sie wurde auch von ihrem vater missbraucht. Deshalb will ich keine kinder bekommen, ich will nicht das gleiche schicksal ihnen geben. Mein freund will auch keine kinder, also ist das schon mal optimal, obwohl ich weis das mein freund sowas nicht machen würde, nie machen würde. Dafür lege ich die hand ins feuer. Aber trotzdem, würde ich keine kinger bekomen wollen, wegen meiner psyche usw. Meine schwester hat ein kind, mein neffe und wenn ich sehe wie mein vater ihn streichelt, am arm oder so läuft es mir eiskalt den nacken runter. Klar ich könnte meine schwester erzählen was er getan hat, aber sie würde trotzdem nie das kind alleine bei mein vater lassen, und wenn würde ich da auch einschreiten. Und ich weis aber das sie es trotzdem nicht machen wird, weil er uns schließlich früher geschlagen hat, und auch betrunken war, das vergisst man nicht. Ich weis nicht ob ich meine eltern liebe, aber ich finde es traurig, meine mutters leben, sie hatte nie freunde, niemanden zum reden auch jetzt nicht. Sie ist ein einsamer mensch das tut mir leid. Ich bin nun mal ein freundlicher mensch und versuche es allem recht zu machen und finde es einfach traurig wenn es anderen menschen schlecht geht. Klar schau ich da nicht so sehr auf mich, ich achte halt auf andere menschen. Und ich fühle mich ja gerade ganz gut. Ich hab das gefühl es läuft alles gerade gut in meinen leben, wenn man von meiner vergangenheit absieht und meine familie. Und das mit der sexualität, ich denke nicht das das mit dem würgen von früher kommt, ich mag es einfach dominiert zu werden, das erregt mich, und klar das mit dem auspeitschen, könnte schon sein das es irgendwie von mein vater kommt. Aber ich sehs halt sowas nicht an, ich finde es geil wenn der schmerz sich unten befreit und man fast ein orgasmus bekommt. Und ok was mir schon sorgen macht, ist das ich auf vergewaltigungs phantasien stehe, also wenn ich mich selbst befriedigt habe, dann hab ich daran gedacht und ich könnte mir sowas auch vorstellen das mal in real auzuprobieren, aber mit einem code wort, damit man immer aufhören kann wenn es zu viel wird. Klar weis ich schon das ich da nicht ganz normal bin was die sexualtiät betrifft. Aber mir macht das nichts aus, ich weine nicht, oder es kommen auch keine bilder hoch, naja manchmal aber die sind in paar sek wieder weg. Aber es ist nicht so das ich mich selbst damit bestrafe mti dem würgen und dem auspeitschen, es amcht mir einfach spass. Es ist nicht so wie bei dir. Verstehst du was ich damit meine?
 
oder es kommen auch keine bilder hoch, naja manchmal aber die sind in paar sek wieder weg.

Hi Seele28,

das macht die Seele so, dass es im Laufe des Lebens immer weniger auszuhalten ist, Bilder unten zu halten. Sagt meine Therapeutin. Ohne emdr kommt das, was mir pasiert ist erst mit Ende 30, Anfang 40. Dann kann man nicht mehr verleunen, dass es schlimmer war als man dachte. Oder mehr. Und dann kommt der psychische Zusammenbruch.

Sagst du vllt "das hab ich nicht". Das dachte ich auch. Wer damals dissoziierte, den holt das ein. Und auf einmal ist alles wieder da.

Auf Kinder verzichten, damit alles für dich und Mutter und ihren Mann so bleiben kann? Witzig, wollte ich auch, ich wollt mich sterilisieren lassen mit 18. Wollte die FÄ nicht machen, jetzt bin ich froh.

Aber ich schätze, du musst deine eigenen Erfahrungen machen und die Zeit wird's zeigen.

Bitte sag aber deiner Schwester die Wahrheit, damit sie deinen Neffen schützen kann. Bitte erfinde keine Ausreden. Es wäre nicht das erste Mal, das so einer wie dein Vater eine Gelegenheit findet.

Tu es bitte ... er ist es wert.


Rosana

http://www.gegen-missbrauch.de/images/content/immo/pdfs/Kindesmissbrauch-A.pdf



 
Ich will keine kinder, nicht nur das wegen. Um ehrlich zu sein nerven mich manchmal kinder und ich fühle mich noch nicht so weit für sowas, ich könnte denke ich auch keine verantwortung gerade dafür übernehmen, deshalb lasse ich es lieber mit kinder 😉 Mein freund will sich auch sterilisieren lassen. Das ist wohl das beste. Ich hab auch kein gutes verhältnis zu mei neffe, ich kann ihm gegenüber keine gefühle zeigen.
 

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