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Misanthropie (Menschenhass), Sozialphobie oder was?

Ich weiß ganz ehrlich nicht, mit was genau. Ich lese "SEHR", wirklich sehr viel. Dabei kommt verschiedenes zusammen. Habe aber seit einem Jahr versucht, mich zu zwingen das auf ein Minimum zu begrenzen, damit ich mich auf das Studium konzentriere, erfolglos. Interesse ist schlicht und einfach nicht da. Aber ich bin auch ein Mensch, der eher lernt, weil es ihn interessiert und nicht, weil ich in 2 Wochen eine beschissene Prüfung darüber schreibe. Ich glaube tatsächlich, dass der Zwang, etwas machen zu müssen mir die Freude an etwas nimmt. Ich informiere mich gerne über psychologische Modelle, aber wenn ich das studieren würde, wäre ich ja gezwungen die Modelle oder Thematiken zu lernen, die man mir vorschreibt. Ich finde generell das ganze Bildungssystem komplett beschissen. Ich meine DaVinci war auch nicht nur Künstler, er hat das gemacht, wo er gut drin war. Heutzutag wirst du irgendwo hineingesteckt, wo du nicht hineingehörst, und das Schlimmste, du MUSST es machen, sonst kein Geld, ich verabscheue das System so sehr. Da würde ich lieber einen Job ausüben, wo ich weiß, das hasse ich am wenigsten zu machen.

Übrigens, ich habe tatsächlich schon einige Praktika in meinem Bereich hinter mir, wo mir jeder empfohlen hat, was anderes zu machen, mir fehle halt das notwendige Interesse für die Technik.

Gut, dazu kann ich nicht viel sagen, denn ich sehe es gegenteilig, da ich sehr froh über das Bildungssystem bin. Ich komme da aber aus einer anderen Perspektive und einer anderen Lebensgeschichte. Da sieht man das "System" mit einer anderen Brille, da man auch die Kehrseiten eines Lebens ohne diese Bildung und ohne Geld erlebt bzw. mitbekommen hat.

Da Vinci hatte aber auch eine Ausbildung gemacht, bzw. war zuerst eine Lehrkraft und hat nach und nach Werke veröffentlicht. Aber das Handwerk musste er innerhalb seiner Lehre erlernen. Er hatte aber auch auf staatlicher Ebene, durch seine Zeit für den Adel zu arbeiten, viele Veränderungen gebracht. Aber das kam nicht über Nacht, sondern brauchte 20 Jahre. Dafür benötigte er aber auch okönomisches Wissen welches er erlernte. Das Bildungssystem war damals zwar anders, aber grundsätzlich sehe ich nicht, wie das dem Bildungssystem widersprechen könnte.

Bei der Frage ob du etwas tun musst, kann dir keiner eine Antwort geben, denn da hat jeder seine eigene Meinung zu.

Hast du dich mit deiner Studienberatung schon auseinandergesetzt? Und - ist ein Studium wirklich das richtige für dich? Es gibt noch viele andere Möglichkeiten.
 
Gut, dazu kann ich nicht viel sagen, denn ich sehe es gegenteilig, da ich sehr froh über das Bildungssystem bin. Ich komme da aber aus einer anderen Perspektive und einer anderen Lebensgeschichte. Da sieht man das "System" mit einer anderen Brille, da man auch die Kehrseiten eines Lebens ohne diese Bildung und ohne Geld erlebt bzw. mitbekommen hat.

Da Vinci hatte aber auch eine Ausbildung gemacht, bzw. war zuerst eine Lehrkraft und hat nach und nach Werke veröffentlicht. Aber das Handwerk musste er innerhalb seiner Lehre erlernen. Er hatte aber auch auf staatlicher Ebene, durch seine Zeit für den Adel zu arbeiten, viele Veränderungen gebracht. Aber das kam nicht über Nacht, sondern brauchte 20 Jahre. Dafür benötigte er aber auch okönomisches Wissen welches er erlernte. Das Bildungssystem war damals zwar anders, aber grundsätzlich sehe ich nicht, wie das dem Bildungssystem widersprechen könnte.

Bei der Frage ob du etwas tun musst, kann dir keiner eine Antwort geben, denn da hat jeder seine eigene Meinung zu.

Hast du dich mit deiner Studienberatung schon auseinandergesetzt? Und - ist ein Studium wirklich das richtige für dich? Es gibt noch viele andere Möglichkeiten.

Ich bin um ehrlich zu sein komplett verwirrt, was mein Leben angeht, und ich bezweifle, dass mir die Studienberatung irgendwie helfen kann. Ich weiß lediglich, ich bin nicht zufrieden mit der Richtung, die mein Leben einschlägt, habe aber gleichzeitig große Angst irgendwas daran zu ändern (lieber ein bekanntes Leid). Ich habe um ehrlich zu sein das Gefühl, dass ich mich nirgends selbst finden werde, weil ich einfach nicht weiß, was ich will, das war schon früher so. Daher hab ich etwas angefangen zu studieren, was ich dachte zu können, und naja das tu ich. WENN ich mich mit der Materie auseinandersetzen würde, hätte ich sie binnen kurzer Zeit verstanden, mich interessiert es lediglich nicht.

Es gibt soooo viele Berufe auf der Welt, woher soll ich denn bitte wissen, welcher dessen sowohl Interessen und Talent meinerseits kombiniert? Und ja, ich habe zahlreiche Gespräche mit Professoren und durch Termine bei der Agentur für Arbeit geführt, wo immer irgendwas technisches herauskam, aufgrund meiner Begabung für Mathematik, wahrscheinlich. Aber Begabung =/ Interesse. Ich habe seeehr viel Zeit in meinem scheiß Leben dafür verschwendet, um herauszufinden, was mir liegt, was mir gefallen könnte. Hab Vorlesungen fernab meiner Studiengangsrichtung besucht, um einen Einblick in die verschiedensten Bereiche zu bekommen. Und immer, wenn ich daran denke, scheint mein jetziger Studiengang der geringste Leidträger zu sein. Auch wenn der Gedanke an den anschließenden Job nach dem Studium mir krasse Magenschmerzen bereitet.
 

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