Subventionen VERBILLIGEN die Lebensmittel, damit kein ausländischer Anbieter hereinkommt. Wenn der europäische Bauer das verlangen würde, was er bräuchte, würden alle nur ausländische Produkte kaufen. Dann wären die billiger.
Aber richtig, Du hast Deine Meinung ja schon voll herumgedreht.
Nochmal zum lesen lernen:
Die Verlierer: Umwelt, bäuerliche Betriebe und die Entwicklungsländer
Diese Verteilung der Gelder bringt mehr Verlierer als Gewinner mit sich. Verlierer sind kleinere Betriebe, die ums Überleben kämpfen, die Umwelt, die unter den Folgen der Intensivlandwirtschaft leidet und die Kleinbauern in den sogenannten Entwicklungsländern, die mit den billigen, subventionierten Lebensmitteln aus der EU nicht konkurrieren können.
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Wenn man die Subventionen wegnähme - schlagartig - dann würden europäische Lebensmittel teurer. Und Folge davon: Es müssten Bauern zumachen. Noch weniger Angebot also ( aus EU ) Dann kommen mehr ausländische Anbieter herein - soweit richtig - es gäbe aber bei wegfallender europäischer Konkurrenz für diese Anbieter keinen Grund billig zu sein, oder zu bleiben.
Beim Benzin z.B. wird das immer diskutiert: Da heißt es immer, der deutsche Staat müsse um Benzin billiger zu machen, auf Steueranteile daran verzichten. ( also z.B. Ökosteuer ) Die Folge wäre aber, das die Anbieter - mangels Konkurrenz - sofort in diese Lücke stoßen würden.
Man würde sofort die Preise wieder in die ursprüngliche Höhe schrauben.