Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Milchbauern

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Garantierte Quoten halten die Preise künstlich oben.
Übrigens tun die Bauern ja ihre Arbeit nicht als uneigennützigen Dienst an der Menschheit, sondern weil auch sie Geld verdienen wollen. Es sind wirtschaftliche und keine sozialen Betriebe.
Von daher ist deine Dankbarkeit völlig Fehl am Platz.

Also wem ich dankbar bin und wem nicht das überlass bitte mir. Es gibt viel zu wenig Bauern in Deutschland.
Findest Du ca. 80Cent für nen Liter Milch zu teuer?
Sicher wollen Bauern auch Geld verdienen - Strom, Benzin, Futter.....
 

Hallo Catherine,

schau mal hier: Milchbauern. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Vor allen Dingen ist die Aussage ja grundfalsch. Diese Subeventionen halten die Preise unten. Die ausländischen z.B. die afrikanischen Anbieter kommen ja nicht auf unsere Märkte, weil sie nicht so billig anbieten können. ( zusätzlich wegen der hohen Transportkosten )
Wenn man die Subeventionen zurückfährt, werden die europäischen Bauern zu einem großen Teil dichtmachen müssen. Dann haben wir die ausländischen Anbieter zwar hier - aber warum sollten die dann billig anbieten, wenn es keine einheimische Konkurrenz mehr gibt?

Ich kenne, über ein paar Ecken, ein Gruppe deutscher Investoren, die in Kairo in einen großen Agrar-Erzeuger investiert hat. Die machen dort alle möglichen ganz hervorragende Bio-Produkte. Kommen aber mit den Sachen so gut wie nicht auf den deutschen Markt, weil sie einfach mit ihren Preise nicht so weit runter können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist nun wirklich Quatsch! Diese Subventionen halten die Preise oben.

Erstens müssen diese Subventionen bezahlt werden.
Und da die EU kein eigenes Geld verdient, sondern nur das Geld der Bürger hat, bezahlen wir diese Subventionen mit. Zweitens halten sie die Preise künstlich oben, weil sie garantierte Quoten haben.

Es wurde seit Jahrzehnten vollkommen am Bedarf produziert und dennoch haben die Bauern Geld dafür bekommen. Milchseen und Butterberge.
Und wenn der Mehrbedarf nicht abgenommen wird, der aber durch die Subventionen schon bezahlt ist, werden sie exportiert und zerstören die Landwirtschaft armer Länder.

Nach einem Ende der Subventionen wird es auch weiterhin Bauern in der EU geben. Das zu verneinen ist völliger Quatsch. Aber Betriebe, die sich nicht wirtschaftlich halten können, werden zu machen.

Warum kann sich denn ein Betrieb nicht wirtschaftlich halten?
Weil die Kosten die Einnahmen übersteigen. Man wird für Produkte nicht mehr den - künstlichen - Preis erhalten, den man vorher erhalten hat.

Schlecht für die Bauern, gut für die Verbraucher, weil die Preise fallen werden.

Und Ja, ich halte 80 Cent für einen Liter Milch für zu viel.
 
Man kann sich auch irgendwo schlau machen Doc.
Die niederen Lebensmittelpreise kommen nur von den Subventionen - dazu muß man noch nicht mal nachdenken. Wennd er Bauer nämlich kein Geld mehr vom Staat kriegt muß er seinen Gewinn woanders holen. Nämlich dann übers eine Produkte. Das ist leicht verständlich oder? Dies hat aber die EU - und die Deutschen - immer verhindert. Ich sage ja, meine afrikanischen Bekannten kommen nur in die deutschen Märkte rein, wo es um hochpreisige Sachen, also z.B. Bio-Pulverkaffee geht.

Selbstverständlich zahlen wir alle über die Steuergelder diese Subeventionen mit und damit sind die lebensmittel in Wirklichkeit teurer. Das ists chon klar. Das war ( und ist zum Teil auch noch ) bei der Atomkraft der Fall. Die Subventionen verbilligen das Produkt um Wettbewerber fernzuhalten.
Und das in der BRD die billigsten Lebensmittel der EU verkauft ( wurden! ) ist ja bekannt. In Frankreich z.B. waren die Preise schon immer etwas höher.

Hier:


Die Verlierer: Umwelt, bäuerliche Betriebe und die Entwicklungsländer
Diese Verteilung der Gelder bringt mehr Verlierer als Gewinner mit sich. Verlierer sind kleinere Betriebe, die ums Überleben kämpfen, die Umwelt, die unter den Folgen der Intensivlandwirtschaft leidet und die Kleinbauern in den sogenannten Entwicklungsländern, die mit den billigen, subventionierten Lebensmitteln aus der EU nicht konkurrieren können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann sich auch irgendwo schlau machen Doc.
Das gebe ich gerne zurück. 😉

Was daran so schwer zu verstehen ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Subventionen werden in den meisten Fällen nur dann gewährt, wenn der Preis, der sich aus den Kosten summiert, nicht am Markt haltbar ist. Schlicht zu hoch.

Wenn man diese Subventionen streichen würde, dann könnte der Bauer auch nicht seine Preise erhöhen, weil sie ja schon Anfang zu hoch waren. Daher auch die Subventionen.

Er müsste seinen Betrieb zu machen.

Überleben würden nur noch die Betriebe, die auch ohne Subventionen auskommen bzw. ausländische Bauern, die sowieso geringere Kosten haben.
 
Subventionen VERBILLIGEN die Lebensmittel, damit kein ausländischer Anbieter hereinkommt. Wenn der europäische Bauer das verlangen würde, was er bräuchte, würden alle nur ausländische Produkte kaufen. Dann wären die billiger.

Aber richtig, Du hast Deine Meinung ja schon voll herumgedreht.

Nochmal zum lesen lernen:

Die Verlierer: Umwelt, bäuerliche Betriebe und die Entwicklungsländer
Diese Verteilung der Gelder bringt mehr Verlierer als Gewinner mit sich. Verlierer sind kleinere Betriebe, die ums Überleben kämpfen, die Umwelt, die unter den Folgen der Intensivlandwirtschaft leidet und die Kleinbauern in den sogenannten Entwicklungsländern, die mit den billigen, subventionierten Lebensmitteln aus der EU nicht konkurrieren können.
------------------------------------------------------------------

Wenn man die Subventionen wegnähme - schlagartig - dann würden europäische Lebensmittel teurer. Und Folge davon: Es müssten Bauern zumachen. Noch weniger Angebot also ( aus EU ) Dann kommen mehr ausländische Anbieter herein - soweit richtig - es gäbe aber bei wegfallender europäischer Konkurrenz für diese Anbieter keinen Grund billig zu sein, oder zu bleiben.
Beim Benzin z.B. wird das immer diskutiert: Da heißt es immer, der deutsche Staat müsse um Benzin billiger zu machen, auf Steueranteile daran verzichten. ( also z.B. Ökosteuer ) Die Folge wäre aber, das die Anbieter - mangels Konkurrenz - sofort in diese Lücke stoßen würden.
Man würde sofort die Preise wieder in die ursprüngliche Höhe schrauben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man die Subventionen wegnähme - schlagartig - dann würden europäische Lebensmittel teurer. Und Folge davon: Es müssten Bauern zumachen. Noch weniger Angebot also ( aus EU ) Dann kommen mehr ausländische Anbieter herein - soweit richtig - es gäbe aber bei wegfallender europäischer Konkurrenz für diese Anbieter keinen Grund billig zu sein, oder zu bleiben.

Das ist nun völliger Quatsch.

Erstens hab ich nie etwas von einer schlagartigen Wegnahme der Subventionen gesprochen, zweitens wird es auch nach den Subventionen einheimische Bauern geben, drittens sind die ausländischen Anbieter auch Konkurrenten untereinander und viertens, sind diese "ausländischen Anbieter" sowieso multinationale Konzerne, von denen ein Großteil in europäischer Hand ist.
 
Den Gedanken, die Subventionen nach und nach zu kürzen, hängt ja in erster Linie mit den steigenden Preisen für Agrarprodukte zusammen - was ja auch richtig ist. Die Bauern verdienen im Moment nicht schlecht - es gibt sogar wieder eine ganz leichte Zunahme von bäuerlichen Betrieben.
Überdies gibt es - über die Subventionen hinaus - noch eine ganze Reihe von Handelsbeschränkungen, die ganz bestimmte Angebote ( was mit Konzernen nun gar nichts zu tun hat ) fernhalten.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben