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Mietstreitigkeit treibt mich in den finanziellen Ruin + Panik

Also ich denke mir dazu folgendes wäre nicht der richtige Weg gewesen - wenn man den Schimmel bemerkt - so etwas kommt ja nicht von heute auf morgen ,obwohl das unter bestimmten Umständen auch sein kann, sagt man dem Vermieter Bescheid.

Nun gibt es meiner Meinung nach zwei Arten von Vermietern , einmal die , die sagen wir machen das und nix tun und die die sagen wir machen das und bestellen einen Gutachter.
Warum würde ich als Vermieter einen Gutachter bestellen, der den Schimmel dokumentiert - ganz einfach , weil das wie ein Schaden an meinem Auto ist !!!
Dann entscheide ich reparieren oder egal , je nach Charakter und Geschäftsgebaren. , denke ich .

Der korrekte Vermieter setzt Instand oder vermietet nicht mehr.

Sagt nun der Gutachter - baulicher Mangel - wird der unverzüglich Instand gesetzt , Sagt der Gutachter - ne ganz klar Schuld des Mieters wird der Schaden entweder auf Kosten des Mieters oder durch den Mieter, mit fachmännischen Nachweis, wenn nötig, Instand gesetzt .

und das wäre nur der Anfang den Schimmel betreffend und damit wäre ich noch lange nicht fertig.....denn irgendwie hast Du keinen Anwalt den ich haben wollte.
Ich kann da PC nur recht geben , für einen wirklich Ratschlag tauchen unendlich viele Frage auf....den Sachverhalt und weniger die Person des Vermieters betreffend.

Grundsätzlich - stimmst Du einem Vergleich zu , sollte Dich doch Dein Anwalt darüber vorher aufklären, welche Konsequenzen das für Dich hat, es sei Du sagst, das wäre Dir klar - kein Bedarf Danke !!!

Deshalb es gibt ein Forum, das heißt Jurathek oder so, aber es gibt auch recht günstig eine anwaltliche Online Rechtsberatung ab 150 Euro ...wenn Du da Unterlagen hast, kannst Du die ggf. dahin schicken ( in Kopie ) dann stellst Du Deine Fragen die Konsequenzen betreffend ( Möbel meine ??? Nebenkosten ??? ) der noch offenen Dinge .

Dann zahlst Du was Du zu zahlen hast , machst was Du zu machen hast und fertig ist der Schuh und wenn der nette Vermieter sich dann noch mal meldet - lachst Du .
 
Leider kann ich Dir hier auch nicht groß helfen, aber eine Sache kann ich dir definitiv an's Herz legen. Und zwar, dass sich Dein Noch-Vermieter strafbar gemacht hat.
Zitat durch Recherche:
  • Strafgesetzbuch (StGB) § 123 – Hausfriedensbruch: Dies ist der primäre Verstoß. Das unerlaubte Eindringen in die Wohnung, die Geschäftsräume oder das befriedete Besitztum eines anderen wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe geahndet.
  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) – Verletzung des Besitzrechts: Der Mieter besitzt das alleinige Hausrecht. Das unbefugte Betreten verletzt den vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache
  • Wichtige Fakten dazu:
    • Selbst wenn der Vermieter einen Zweitschlüssel besitzt, berechtigt ihn das nicht zum Betreten ohne Zustimmung.
    • Dies gilt auch, wenn der Vermieter nicht wusste, dass der Mieter nicht anwesend ist.
    • Der Mieter kann wegen dieses Verstoßes den Mietvertrag fristlos kündigen.
    • Ausnahme: Bei akuter Gefahr (z. B. Wasserrohrbruch, Gasgeruch) darf der Vermieter die Wohnung auch ohne Zustimmung betreten, um Schäden abzuwenden
Du kannst demnach alles was du mit deinem Vermieter schriftlich beschlossen hast, zu dem er dich nötigte, ignorieren. Wenn er dann aufmuckt, ist er in der Beweispflicht und dann wird sehr schnell klar, dass er hier den Kürzeren ziehen wird.
Vielleicht verschafft dir das erst einmal ein wenig Luft und zeigt ihm, dass er mit dir nicht machen kann was er will.
Zudem würde ich dem was @Lala8471 schrieb in jedem Fall zustimmen und einen neuen kompetenten Anwalt für Mietrecht konsultieren und den jetzigen entlassen.
 
Ich bin mittlerweile durch das ganze Mürbe. Ich wollte nur meine Familie beschützen und die Sache letztlich „abhaken“.
Der Vermieter kann ja auch meines Erachtens ruhig über den tatsächlichen Mietzeitraum abrechnen. Aber jetzt ist plötzlich wieder der streitige Zeitraum drin. Und es gibt da auch keine klare Antwort.
Schreibe ihm kurz und bündig, dass du dich an die im Vergleich ausgehandelten Bedingungen hältst und an nichts anderes.
 
Es scheint ja als hättet ihr den Mieterbund schon involviert. Warum macht jetzt trotzdem der Anwalt weiter, der schon die ganze Zeit nicht zu eurer Zufriedenheit unterwegs ist?! Damit schmeißt ihr doch gutes Geld schlechtem hinterher.

Hat der Mieterbund tatsächlich gesagt, er übernimmt nicht oder nur, dass der Sachverhalt komplex ist? Wenn irgendwo echt Mietrechtfüchse sitzen, dann dort. Von denen kriegt fast jeder Vermieter Beulenpest, einfach
weil es fast nichts gibt, was die nicht kennen und sich eben nicht so schnell von frechen Vermietern ins Bockshorn jagen lassen.
 
Der Vergleich ist offen gehalten.

Im Prinzip steht da drin: wir bekommen einen Teil der Kaution zurück. Der Vermieterr behält den Rest.

Dann heist es die Miete wäre gemindert. Und das im Falle des Widerrufs zu prüfen wäre ob die fristlose Kündigung wirksam war.

und natürlich „der Rechtsstreit ist erledigt“.

Wenn man den Vergleich interpretieren wollen würde, müsste man die ganze Akte lesen. Aber geklärt wurde Nutzungsausfall, Mietminderung, fristlose Kündigung (indem keine beweisaufnahme dafür stattfand), und Schadensersatz des Vermieters durch einen KVA. Aber das ist im Vergleich so nicht festgehalten.

Das ist so im groben drin.

Aber danke schon mal. Bei uns ist es finanziell gerade eben sehr knapp. 4 kinder, meine Frau arbeitet nicht weil sie sich um die kleinste kümmert. Also bin ich der Alleinversorger.

Und der Anwalt hat uns zur fristlosen Kündigung geraten. Nachdem ich ihm alles erklärt hatte….

Der Anwalt macht jetzt nichts mehr. Den werde ich nicht nochmal beauftragen.

Wegen Mieterbund: die meinten das wäre sehr komplex und sie wissen nicht ob sie das leisten können. Aber generell habe ich auch das Gefühl, dass die nicht darauf ausgelegt sind, so etwas zu machen. Die Beraterin meinte auch. Bezüglich der Vergleichsauslegung müsste man sich alles ansehen.

Aber schon mal danke generell. Einfach weil ich hier auch ein paar Ideen sammeln kann.
 
Erstmal die Frage: Wie knapp es denn bei euch, dass euch das, wie du schreibst, in den Ruin treibt? Gehen wir mal von 1.500 Euro Miete aus, der Vertrag ging über 12 Monate, macht 18.000 Euro. Wenn einen das ruiniert, dann wäre vielleicht der Anwalt das gewesen, was ich eingespart hätte.

Und ihr bezahlt den ja weiter, wenn ich das richtig verstehe.

Auf mich wirkt das so, als hättet ihr euch mit etwas defensiverem Verhalten - und dem einen oder anderen Mal lüften - viel Ärger ersparen können. Offensiver darf man sein, das muss man sich dann aber leisten können.
 

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