Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Mietbeteiligung vom Freund

wie @unschubladisierbar schon geschrieben hat, das ist ein Geben und Nehmen. Mal gibt der andere mehr, man nimmt der Andere mehr 😁

Regelt das so, wie ihr das für richtig haltet. Sprecht einfach über das Thema - fertig.

Als ich zu meiner Freundin gezogen bin, musste ich mich an der Miete oder Nebenkosten auch nicht beteiligen. Für mich war aber klar, dass ich zumindest alle Einkäufe an Lebensmittel usw tätige und auch bezahle.

Jetzt wo wir das Haus gebaut haben, achten wir auch nicht darauf, alles gerecht aufzuteilen. Da gibt der eine mal ein paar tausend € für dies aus, der andere für jenes. Irgendwo gleicht es sich im Grunde doch wieder aus.
 
Oh Gott, wie kompliziert. Wieso belasst ihr es nicht einfach bei 2-3 Tagen pro Woche und alle können sich wieder aufs Studium konzentrieren?
Deiner Aussage nach, hat er eh nie Zeit weil er fünf Tage lang Kurse hat und Samstags arbeiten geht. Wofür also diese Klimmzüge?
 
Oh Gott, wie kompliziert. Wieso belasst ihr es nicht einfach bei 2-3 Tagen pro Woche und alle können sich wieder aufs Studium konzentrieren?
Deiner Aussage nach, hat er eh nie Zeit weil er fünf Tage lang Kurse hat und Samstags arbeiten geht. Wofür also diese Klimmzüge?

Damit sich seine Anwesenheit etwas weniger wie Besuch anfühlt, damit wir Alltag haben. Und damit er etwas Ruhe und Privatsphäre hat. Bei seiner Mutter teilt er sich 12qm mit seinem Bruder. Ausserdem putzen seine Mutter und sein Bruder zu wenig, das bleibt immer an ihm hängen. Trotz ständiger Ansagen vom ihn hat sich da jetzt nie etwas geändert, er ist der einzige der Spült, saugt, den Müll rausbringt etc. Er da schon am Punkt wo er sagt, dass er rigendwann einfach geht und dann können die anderen in ihrem Dreck leben.

Er hat auch während des Masters noch einen Unterhaltsanspruch und zwar in bar. Auch der Master gehört noch zur Erstausbildung. Er muss nicht bei ihr wohnen, um einen Unterhaltsanspruch zu haben. Wo hat er denn das gelesen?
Doch, die Eltern haben das Recht zu entscheiden, ob sie ihm den Unterhalt in Geldform oder in Naturalien gewähren, § 1612 Abs. 2 BGB .

Vor allem dann, wenn die Ausbildung am Wohnort stattfindet und ein Auszug nicht notwendig wäre.

@TE
Vielleicht kann Dein Freund da aber noch einmal nachverhandeln. Ist die Beziehung zu seiner Mutter so schlecht, dass er da nicht wenigstens einen Teil rausholen könnte?
Naturalunterhalt ist halt billiger für die Eltern, denn die miete müssen sie sowieso stemmen und die Einkäufe bleiben auch erst einmal gleich. Sie vergessen dabei aber auch, dass sie (sofern überhaupt in der Lage zu zahlen) dann auch ein Taschengeld und/ oder für Kleidung, Studiumsbedarfe, Handy etc. zahlen müssen.

Wir leben nicht in Deutschlnad und hier gilt der unbedingt Unterhaltsansprch nur bis zum Ende des Bachelors
 
Versteh das auch nicht. Du sagst selber du brauchst es nicht. Willst aber trotzdem das er ein Viertel der Miete übernimmt? Nebenkosten kann ich verstehen, wenn er tatsächlich da leben würde. Aber ganz ehrlich du bringst ihn in eine finanzielle Notlage, weil du mit ihm mehr Zeit mit ihm verbringen willst. Aber in Wirklichkeit gibt es nur mehr Stress weil er mehr arbeiten muss auf kurz oder.lang. ich hoffe nicht, dass dein Freund dieses schlechte Angebot annimmt. Er ist doch jetzt schon auf Beobachtung und es keineswegs seine Wohnung. Trotzdem nur Gast. Und dann kommt noch Essens Geld dazu und das noch schlechtere Verhältnis zu seiner Mutter. Er macht so so etwas ehrenamtlichea weil er so wenig Geld für Urlaub hat. Alleine wohnen bzw. Mit Partner sollte man nur wenn tatsächlich es notwendig ist. Das ist es aber hier überhaupt nicht. Er wohnt weder näher zur Uni und wie gesagt, Geldnot ist kein Spaß. Er ist fast fertig konzentriert auch eher darauf. Und putzen müsste er so oder so auch bei dir. Und in einer Beziehung kann man es weniger liegen lassen als bei den Eltern.
 
hm, also ich bin nach 14 Tagen bei meinem damaligen Freund ( und jetzigem Ehemann😁) eingezogen, weil ich sowieso jeden Tag bei ihm war. Gearbeitet hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht und somit haben wir die erste Zeit auch nur von seinem Gehalt gelebt, was damals auch wenig war. Wir sind dennoch über die Runden gekommen, wir brauchten jedoch auch nicht viel und wohnten in einer kleinen ein- Zimmer -Wohnung.

Wenn ihr euch versteht, dann zieht zusammen. Eine gute Beziehung besteht für mich nicht daraus, dass jeder exakt denselben Geldbetrag beisteuert, auch nicht anteilig, das der Kühlschrank in zwei Hälften unterteilt ist und man bei jedem Einkauf den Einkaufswagen exakt unterteilt; das wäre dann nämlich eine Wg...

In einer echten Partnerschaft wird es nämlich immer mal Situationen und Zeiten geben, wo mal der eine mehr verdient als der andere oder einer von beiden alleine verdient, weil der andere mal arbeitslos oder länger erkrankt ist o.ä.

Wichtig ist nur, dass jeder den Teil beisteuert, den er kann und wenn das nicht finanziell ist, dann übernimmt derjenige halt andere Pflichten, zb den Haushalt.

Jeder sollte sich halt bemühen und aktiv an der Situation arbeiten, also entweder Studium oder Ausbildung machen, soviel Geld wie nötig beisteuern oder bestimmte Fixkosten oder die Lebensmittel übernehmen. Wichtig ist, dass ihr euch beide mit der Situation wohlfühlt, egal was andere dazu sagen!
 
Also wieso du von ihm (nicht von seiner Mutter) Geld für Miete abgreifen willst, verstehe ich nicht.
Ein Anhaltspunkt für mich wäre, dass er die Kosten selber trägt, die er zusätzlich verursacht.
Solange sich das im Peanuts Bereich bewegt würde ich das nicht zum Thema machen. Wenn du dadurch in finanzielle Schwierigkeiten gerätst, müsst ihr schauen wie seine finanziellen Möglichkeiten sind. Und für alles was sich zwischendrin bewegt sollte man in einer guten Partnerschaft nicht lange diskutieren müssen. Wenn mein Freund in einer blöden Lage ist würde ich ihm helfen. Und an Stelle deines Freundes würde ich geben was ich kann, zB immer das gemeinsame Essen übernehmen oder dir 100 eur im Monat geben.
 
Ich muss richtigstellen, dass er nicht mehr arbeiten müsste oder sich in eine Notlage bringen würde, wenn er Miete bezahlt. Das, was er im Moment durch jobben verdient, legt er zur Seite, wodurch er deutlich mehr zur Seite legen kann als ich (ich kann im Moment maximal 50-75 Euro pro Monat, machmal gar nichts zu Seite legen)
 
Ich glaube ich habe den Ausgangssachverhalt noch nicht ganz verstanden.
Oben schreibst du:
Nun hat es sich einerseits mit seiner Mutter zugespitzt und andererseits würde es mich freuen, wenn er mehr hier wäre. Er möchte das auch. Der Grund warum er noch nicht viel früher bei seiner Mutter raus ist: finanzielle Abhängigkeit. Seine Mutter ist noch Zahlpflichtig, darf jedoch verlangen dass sie ihm das auszahlt in der er bei irh wohnt und isst. (...)
Dass er die Hälfte meiner Miete zahlt kommt als nicht in Frage.

Wenn ihr beide ganz normal in deiner Wohnung zusammenlebt, wäre es doch erst mal logisch, dass ihr euch alle Kosten teilt. Das geht aber anscheinend nicht.
Aber wenn das nur deswegen nicht geht, weil er sich sonst nichts zur Seite legen kann, verstehe ich nicht Recht, wieso du ihm dann sozusagen Geld fürs Sparen schenkst, damit er sich letztlich doppelt so viel zur Seite legen kann wie du; dein Vorschlag war ja dieser:

Er zahlt die Hälfte der Nebenkosten und einen Viertel an die Miete. So kann er sich immernoch rund 150 Euro pro Monat zur Seite legen.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
S Neuer Bescheid vom Jobcenter Finanzen 32
S Bester Freund schuldet mir Geld Finanzen 45

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben