Christinchen1978
Mitglied
Ich bin gerade echt nicht zufrieden mit mir und meinem Leben.
Nachdem ich jetzt vier Wochen nicht in der Arbeit war - ich hatte eine Woche Urlaub und anschließend war ich nach einer Operation drei Wochen krank - bin ich gestern wieder hingegangen. Ich habe aber schnell gemerkt, dass ich eigentlich überhaupt keinen Bock mehr auf das Ganze habe. Es geht mir nicht gut damit, nach meiner Mandel-Op den ganzen Tag zu telefonieren (arbeite im telefonischen Kundenservice). Es tut im Hals weh und in den Ohren. Die beiden Tage hab ich mit Ach und Krach rumgebracht. Und musste wieder feststellen, dass es im Endeffekt keinen interessiert, wie man sich fühlt, solange man nur auf seinem Stuhl sitzt. Jetzt sagte mir der Teamleiter heute, dass er mir noch ein paar Tage "Karenzzeit" gibt, weil er mich Ende der Woche abhören möchte. Das macht er derzeit mit allen Mitarbeitern, weil Mitarbeiterauswertungen gemacht und dann Gespräche mit der Chefin geführt werden. Bin da nicht begeistert davon. Die Personalplanerin rief gestern scheinheilig an, um zu fragen, wie es mir geht, wollte dann aber, dass ich eine Stunde länger bleibe, was ich aber ablehnte, da es mir schon eine Qual war, die Zeit bis zum Feierabend rumzubringen. Heute war das Telefonieren fast noch unangenehmer als gestern. Daheim angekommen, war ich wieder fix und fertig und total erschöpft.
Nun merke ich zu allem Überfluss auch noch, dass ich mich anscheinend am Wochenende bei meinem Freund angesteckt habe und eine Erkältung heraufzieht. Ich hätte gute Lust, morgen zum Hausarzt zu gehen und mich noch mal eine Woche krankschreiben zu lassen. Aber das schlechte Gewissen drückt dennoch und ich habe Angst, dass ich dann gefeuert werde.
Ich habe meine berufliche Situation sooo satt. Ich arbeite jetzt seit drei Jahren bei dieser Firma, aber von Anfang an über eine Zeitarbeitsfirma. Eine Übernahme ist bis heute nicht erfolgt. Es gab nie eine Gelegenheit dazu. Letztes Jahr um die Zeit war das ganze noch ein Thema. Es hieß, sobald die Geschäfte besser laufen und die Obrigkeit ihr Einverständnis für Übernahmen gibt, steh ich auf der Liste ganz oben. Passiert ist bis heute NICHTS. Ich verdiene so wenig, dass ich Monat für Monat mit Ach und Krach über die Runden komme, werde ausgenutzt und unterbezahlt und habe noch dazu das Gefühl, beruflich immer weiter einzurosten, keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt zu haben, weil ich einfach nicht mehr auf dem Laufenden bin.
Jetzt bin ich seit einem Dreivierteljahr mit meinem Freund zusammen, der ein Stück von mir weg wohnt, und mein Wunsch, endlich bei ihm zu sein und nicht mehr an meinen Wohnort zurück zu müssen, wird immer stärker. Ich weiß nicht, was ich hier überhaupt noch soll, wo ich doch bei IHM zuhause bin! Als ich krankgeschrieben war, war ich fast die ganze Zeit bei ihm und hab mich gefühlt, als sei es schon immer so gewesen. Aber da kommt das nächste Problem ins Spiel: Ich finde einfach keinen Job in seiner Nähe! Es gibt wenige Stellen, und wenn mal eine passt und ich mich bewerbe, höre ich fast nie mehr was von denen. Und natürlich werden fast alle Stellen von Zeitarbeitsfirmen angeboten, wo ich wieder genauso unterbezahlt wäre wie jetzt.
Ich hab das alles so satt und möchte nicht merh so weitermachen. Am liebsten würde ich meinen Job hinschmeißen, endlich nicht mehr ständig für andere Leute da sein müssen, deren sinnloses Gequatsche mich in den Wahnsinn treibt, nicht mehr ständig die selben dummen Sprüche sagen und mich dafür noch dumm anreden lassen müssen, einfach meine Ruhe haben. Und zu meinem Freund ziehen. Aber was mach ich dann? Ich möchte nicht vom Arbeitsamt abhängig sein. Aber wie soll ich jemals einen Job bei ihm finden? Oft denke ich, dass ich einfach nicht mehr gut genug bin. Die Anforderungen an Bewerber werden immer höher, man muss zig Sachen können, es reichen keine Grundkenntnisse mehr, auf denen man aufbauen kann, nein, man muss perfekt in jeder Disziplin sein und am besten die perfekte Sekretärin. Es kotzt mich alles sooooooooo an.
So, jetzt hab ich mal ordentlich Dampf abgelassen.
Nachdem ich jetzt vier Wochen nicht in der Arbeit war - ich hatte eine Woche Urlaub und anschließend war ich nach einer Operation drei Wochen krank - bin ich gestern wieder hingegangen. Ich habe aber schnell gemerkt, dass ich eigentlich überhaupt keinen Bock mehr auf das Ganze habe. Es geht mir nicht gut damit, nach meiner Mandel-Op den ganzen Tag zu telefonieren (arbeite im telefonischen Kundenservice). Es tut im Hals weh und in den Ohren. Die beiden Tage hab ich mit Ach und Krach rumgebracht. Und musste wieder feststellen, dass es im Endeffekt keinen interessiert, wie man sich fühlt, solange man nur auf seinem Stuhl sitzt. Jetzt sagte mir der Teamleiter heute, dass er mir noch ein paar Tage "Karenzzeit" gibt, weil er mich Ende der Woche abhören möchte. Das macht er derzeit mit allen Mitarbeitern, weil Mitarbeiterauswertungen gemacht und dann Gespräche mit der Chefin geführt werden. Bin da nicht begeistert davon. Die Personalplanerin rief gestern scheinheilig an, um zu fragen, wie es mir geht, wollte dann aber, dass ich eine Stunde länger bleibe, was ich aber ablehnte, da es mir schon eine Qual war, die Zeit bis zum Feierabend rumzubringen. Heute war das Telefonieren fast noch unangenehmer als gestern. Daheim angekommen, war ich wieder fix und fertig und total erschöpft.
Nun merke ich zu allem Überfluss auch noch, dass ich mich anscheinend am Wochenende bei meinem Freund angesteckt habe und eine Erkältung heraufzieht. Ich hätte gute Lust, morgen zum Hausarzt zu gehen und mich noch mal eine Woche krankschreiben zu lassen. Aber das schlechte Gewissen drückt dennoch und ich habe Angst, dass ich dann gefeuert werde.
Ich habe meine berufliche Situation sooo satt. Ich arbeite jetzt seit drei Jahren bei dieser Firma, aber von Anfang an über eine Zeitarbeitsfirma. Eine Übernahme ist bis heute nicht erfolgt. Es gab nie eine Gelegenheit dazu. Letztes Jahr um die Zeit war das ganze noch ein Thema. Es hieß, sobald die Geschäfte besser laufen und die Obrigkeit ihr Einverständnis für Übernahmen gibt, steh ich auf der Liste ganz oben. Passiert ist bis heute NICHTS. Ich verdiene so wenig, dass ich Monat für Monat mit Ach und Krach über die Runden komme, werde ausgenutzt und unterbezahlt und habe noch dazu das Gefühl, beruflich immer weiter einzurosten, keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt zu haben, weil ich einfach nicht mehr auf dem Laufenden bin.
Jetzt bin ich seit einem Dreivierteljahr mit meinem Freund zusammen, der ein Stück von mir weg wohnt, und mein Wunsch, endlich bei ihm zu sein und nicht mehr an meinen Wohnort zurück zu müssen, wird immer stärker. Ich weiß nicht, was ich hier überhaupt noch soll, wo ich doch bei IHM zuhause bin! Als ich krankgeschrieben war, war ich fast die ganze Zeit bei ihm und hab mich gefühlt, als sei es schon immer so gewesen. Aber da kommt das nächste Problem ins Spiel: Ich finde einfach keinen Job in seiner Nähe! Es gibt wenige Stellen, und wenn mal eine passt und ich mich bewerbe, höre ich fast nie mehr was von denen. Und natürlich werden fast alle Stellen von Zeitarbeitsfirmen angeboten, wo ich wieder genauso unterbezahlt wäre wie jetzt.
Ich hab das alles so satt und möchte nicht merh so weitermachen. Am liebsten würde ich meinen Job hinschmeißen, endlich nicht mehr ständig für andere Leute da sein müssen, deren sinnloses Gequatsche mich in den Wahnsinn treibt, nicht mehr ständig die selben dummen Sprüche sagen und mich dafür noch dumm anreden lassen müssen, einfach meine Ruhe haben. Und zu meinem Freund ziehen. Aber was mach ich dann? Ich möchte nicht vom Arbeitsamt abhängig sein. Aber wie soll ich jemals einen Job bei ihm finden? Oft denke ich, dass ich einfach nicht mehr gut genug bin. Die Anforderungen an Bewerber werden immer höher, man muss zig Sachen können, es reichen keine Grundkenntnisse mehr, auf denen man aufbauen kann, nein, man muss perfekt in jeder Disziplin sein und am besten die perfekte Sekretärin. Es kotzt mich alles sooooooooo an.
So, jetzt hab ich mal ordentlich Dampf abgelassen.
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