G
Gast
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Will mal versuchen es kurz auszudrücken. Ich habe keinen so leichten Familien und Sozialhintergrund. Habe mir das meiste selbst beibringen müssen wie man sich in der Welt begeht. Meine Prägung die mir tief in der Seele steckt heißt "ich bin arm und außen vor, nicht so toll wie die behüteten Kiddies". Dieser Stachel sitzt noch irgendwo, auch wenn ich längst was aus mir gemacht habe.
Mein Traumberuf war immer Pilot. Mit meiner Einstellung hab ich mich aber natürlich nicht mal zum Eignungstest getraut. Nun ist es so das ich mir die Ausbildung mittlerweile berufsbegleitend leisten könnte. Nicht aus der Portokasse aber es würde gehen und ich bin gerade noch jung genug dafür. Ich war bei einem unabhängigen Flugpsychologen zu einem Test und habe diesen gut bestanden.
Heute bin ich zwar auch innerlich weiter gekommen. Ich fühle mich nicht mehr so mies wie früher. Aber es ist auch nie ganz weg gegangen. Es äußert sich gerade so dass es mir trotz großem Wunsch nach der Flugausbildung schwer fällt mich als was anderes zu sehen als "nur ich mit meinem Brotberuf". Ich sehe dies Klischee von wohlbehüteten Sonnyboys die nie existenzielle Sorgen kennen werden und denke ich bin wieder fehl am Platze. Mit anderen Worten ich kann mich nur schwer als jemand sehen der tut was er möchte und dabei am rechten Platz ist.
Kennt das jemand? Ein Freund von mir erzählte mir es ging ihm ähnlich nach Studienabschluss, er fühlte sich noch so unfertig und sollte nun auf einmal Arzt sein. Oder beim Bund mein Zugführer sagte auch, eben selbst noch im Lehrgang und nun für zig Mann verantwortlich... Ich glaube dieser Übergang dazu sich als richtig zu empfinden in dem was man sich wünscht, fällt mir pathologisch schwer. Als ob ich enttarnt werden könnte als einer der sich eingeschlichen hat aber gar nicht zu den "richtigen" gehört.
Mein Traumberuf war immer Pilot. Mit meiner Einstellung hab ich mich aber natürlich nicht mal zum Eignungstest getraut. Nun ist es so das ich mir die Ausbildung mittlerweile berufsbegleitend leisten könnte. Nicht aus der Portokasse aber es würde gehen und ich bin gerade noch jung genug dafür. Ich war bei einem unabhängigen Flugpsychologen zu einem Test und habe diesen gut bestanden.
Heute bin ich zwar auch innerlich weiter gekommen. Ich fühle mich nicht mehr so mies wie früher. Aber es ist auch nie ganz weg gegangen. Es äußert sich gerade so dass es mir trotz großem Wunsch nach der Flugausbildung schwer fällt mich als was anderes zu sehen als "nur ich mit meinem Brotberuf". Ich sehe dies Klischee von wohlbehüteten Sonnyboys die nie existenzielle Sorgen kennen werden und denke ich bin wieder fehl am Platze. Mit anderen Worten ich kann mich nur schwer als jemand sehen der tut was er möchte und dabei am rechten Platz ist.
Kennt das jemand? Ein Freund von mir erzählte mir es ging ihm ähnlich nach Studienabschluss, er fühlte sich noch so unfertig und sollte nun auf einmal Arzt sein. Oder beim Bund mein Zugführer sagte auch, eben selbst noch im Lehrgang und nun für zig Mann verantwortlich... Ich glaube dieser Übergang dazu sich als richtig zu empfinden in dem was man sich wünscht, fällt mir pathologisch schwer. Als ob ich enttarnt werden könnte als einer der sich eingeschlichen hat aber gar nicht zu den "richtigen" gehört.