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menschenfeindliche Bargeldabschaffung

Übrigens ist hier ein gegenläufiger Trend zu beobachten. Wir haben ja hier noch die schönen, wunderbaren Scheckbücher im Einsatz - ich zahle grundsätzlich mit Scheck - und jetzt nehmen die großen Discounter keine mehr an. Da sind wohl einfach zu viele geplatzt. Neben der Kreditkarte ist also wieder vermehrt Bargeld angesagt.
 
Negativzins hin oder her, am Ende zählt nur was ich real mehr oder weniger in der Tasche hab.

1992 bekam ich auf dem Tagesgeldkonto 2,8%, die Inflation betrug 5%, ein Realwertverlust von 2,2%
2016 bekomme ich 1% auf dem Tagesgeld, die Inflation beträgt vielleicht 1%, also kein Realwertverlust

Ich kann als Sparer heute also sogar glücklich sein auch wenn mein Geld subjektiv kaum Zinsen erbringt. (Gut, man kann jetzt diskutieren ob die Inflation so richtig ist)

Durch die Leitzinssenkungen der EZB und den dadurch niedrigen Zinsen auf unsere Erspartes haben die Menschen Angst, dass es Negativzinsen gibt, aber über Inflation redet kaum einer. Wo ist der Unterschied ob mir der Staat durch Inflation oder durch Negativzinsen in die Tasche greift?

Und überhaupt, wie soll denn ein Negativzins überhaupt durchsetzbar sein? Leg ich mein Geld eben in den USA, in der Schweiz oder sonstwo an. Bestenfalls mein Girokonto wird dann vom Negativzins betroffen. Und da hortet eh kein vernünftiger Mensch große Summen.
 
Inflation wäre toll, dann hätte die EZB eine Sorge weniger. Wir stehen am Rande einer Deflation nach dem Vorbild von Japan seit 1990. Inflation ist nur schlecht für Leute mit Vermögen und ohne Job, für Leute mit Vermögen und mit Job ist sie überlebenswichtig. Die Inflation sorgt dafür, dass die Investoren dazu getrieben werden bei deinem Arbeitgeber zu investieren, bevor das Geld sich weginflationiert.
 
Sinnvoll wäre es, wen man das Kupferzeug ( Cent oder sowas ) abschaffen würde. Ich habe von dem Zeug garantiert 20 Kilo hier liegen - nehme das aber inzwischen an der Supermarktkasse gar nicht mehr mit. Völlig unnützes Zeug.
 
Sinnvoll wäre es, wen man das Kupferzeug ( Cent oder sowas ) abschaffen würde. Ich habe von dem Zeug garantiert 20 Kilo hier liegen - nehme das aber inzwischen an der Supermarktkasse gar nicht mehr mit. Völlig unnützes Zeug.
Macht ca. 86 € aus.😀 Zur Bank bringen und in den Münzzähler kippen, anschl. dem Konto gutschreiben.

Für die Abschaffung der 1-Cent- und 2-Cent-Münzen wäre ich auch.
 
Zur Bank wollte ich es schon bringen - es ist nur ein kleiner Teil meiner Sammlung - denn ich habe alles bis hin zum 10 Euro Schein. Das ist mein niederster Wert. Ja, die Bankerin wollte aber nicht. Ich müsse das in Papier rollen...... Dazu habe ich ja gerade Zeit. Jetzt werde ich mir bei Gelegenheit eine Bank in BRD suchen, die Lust auf den Spaß hat. Mir reicht es schon, wenn ich die schweren Dosen transportieren soll.
Zum einkaufen gehe ich damit nicht. Ich habe zwar das Alter für die umfangreichen Suchaktionen tattriger Greise an der Supermarktkasse nach Kleingeld - aber keine Lust mich grimmig ansehen zu lassen. Wie man weiß, fahre ich selbst fast aus der Haut, wenn die Leute an der Supermarktkasse erstaunt feststellen, daß sie was bezahlen müssen und dann die quälende Suche losgeht.
Ich geh schon immer in der Mittagszeuit einkaufen in der Hoffnung nicht auf die Urnen zu treffen.....
 
Inflation ist nur schlecht für Leute mit Vermögen und ohne Job

Ich würde es etwas anders formulieren: Inflation ist nur schlecht für Leute mit Vermögen, die nichts mit ihrem Vermögen machen.

Wie Spoony andeutet, kann jemand mit Vermögen sein Geld ja so anlegen, dass die Inflation ihn wenig berührt (Immobilien, Gold, Aktien, Sachwerte ...).

p.s. 1 und 2 Centmünzen würde ich auch gerne abschaffen 🙂
 
Ihr habt Vermögen / Sachwerte?
Bei der Inflation sinkt nicht nur der Wert des Geldes.
Ohne Inflation würde das System nicht mehr Funktionieren, ,eine gewisse Inflation ist gar nötig.
Warum Inflation gut ist für Deutschland

Inflation ist nur nötig, damit einige daran verdienen!
Wo hast du denn erlebt, dass Metalle, Grund und Boden oder Rohstoffe an Wert verlieren?
Im Gegenteil!

Unser Problem ist, dass sich Kapital (hier Geld) unzulässig bei wenigen Menschen anhäuft, weil der Staat mutwillig versäumt, einiges über Steuern abzuschöpfen und nicht in den Wirtschaftskreislauf zurück bringt.

Weil er das erkennt und nicht bereit ist, das Geld in Armut zu geben die es sofort konsumieren würden, schmeißt man das Geld mit Schaufeln auf den Markt, was aber zur Überschuldung führt.
So verdienen Reiche noch mehr und Armut steigt.
Und ein Grund ist die Staatsverschuldung, wo die Zeche jetzt von den Sparern bezahlt wird.

Doch weil die Zeche von privaten Renten-Vorsorgern gezahlt wird, wird der Staat erhöhte Aufwendungen und Armut bekommen. Denn diese Politik wird sich bitter rächen.
 

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