Savay
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Mir hat bei dieser Art des Denkens dann doch das eine und andere aus der Esoterik geholfen.Als ob die unendliche Menge an Leiden auf diesem Planeten und meine lähmende Depression zusammen mit all meinen anderen psychischen Störungen nicht genug wären, bin ich auch noch unbegreiflich enttäuscht, ein immens begrenztes menschliches Wesen zu sein, das eines Tages sterben wird, ohne jemals all die zahllosen Dinge erlebt zu haben, von denen ich träume.
Zum einen, gibt es zu allem eine Gegenseite.
Nur da wo Leid ist kann Freude wiedergeboren werden.
Ohne Leid keine Freude.
Nur immer währende Freude ist keine Freude mehr.
Würde die Krankheit ausgerottet werden, gäbe es keine Gesundheit mehr.
Letztendlich wo Licht da auch Schatten.
Es bringt nichts darüber zu jammern, das es etwas gibt was uns missfällt, während wir den Gegenpol aber anstreben.
So gibt es die Glücklichen und die Unglücklichen. Geht gar nicht anders.
Aber die Wirklichkeit fragt nicht danach. Es ist, wie es ist. Ob es uns nun gefällt oder nicht.
Einheit bedeutet, beide Teile in sich zu tragen.
Das Leben und den Tod. Das Lachen und das Weinen. Die Freude und den Schmerz. Den Gewinn und den Verlust.
Diese Erfahrung ist es die wir hier machen dürfen. Als ein kleiner, begrenzter Mensch im unendlichen Universum.
Und doch sind wir auch ein Teil des Universums, zumindest gefällt mir diese Vorstellung 😁
Und was bedeutet da dieses irdische materielle Leben schon?
Der Geist oder das Bewusstsein allein überdauert dies. Kann ja nicht sein, das alles nur endlich ist.
Diese und weitere Gedanken lassen mich so etwas wie die Ewigkeit erspüren. Die Ewigkeit ist Jetzt, wenn die Vergangenheit und Zukunft in der Gegenwart verschmelzen. Das führt auch zu einer Achtsamkeit und Bewusstheit im Augenblick.
Dein Drama erschaffst du nur durch deine Gedanken. Die Wirklich ist das nicht.
Woher willst du das wissen? Weißt du mehr als das Leben? Kennst du den Plan?Ich habe nur eine Chance auf Existenz
Wissen ohne Fakten ist Aberglaube oder?
Dann glaub doch wenigstens an was Schönes 😉 zb das alles Sinn macht auch wenn wir dies nicht sehen und verstehen können.
Sicher daß du nicht den Tunnelblick hast?Sie sind in ihrer eigenen, kleinen Welt mit Tunnelblick
Erfahre doch mal das Wunder des Lebens. Sei es beim Keimen eines Samenkorns oder der Geburt eines neuen Lebewesens.
Es ist pure Vergeudung, das Wunder des Lebens nicht sehen zu wollen und statt dessen nur zu klagen.
Das hört sich nach Verbitterung an. Dabei könntest du genauso Lachen, wenn du es dir nicht versagen würdest.Sogar das bloße Hören von Menschen in meinem Alter, die lachen, ist qualvoll.
Ja man kann immer auf das Schlechte und Leidvolle schauen und innerlich sterben.
Oder du lässt dich vom Leben in Form der Natur wiederbeleben.
Denn das ist alles was du bist, Leben und das ist alles was du tun musst das Menschsein leben.
Das viele Denken ist kein Leben.
Mit Meditation würdest du Abstand davon bekommen.
Diese Gedanken sind eine wie schlechte Platte die immer wieder abläuft. Schalte sie ab. Du entscheidest welche Platte da läuft.
Warum quälst du dich selbst?
Wenn du eine Art der psychischen Erkrankungen hast die auf einem körperlichen Ungleichgewicht beruht, sollten dir Medikamente doch eigentlich helfen.
Falls nicht musst du wirklich dein Denken umkonditionieren.
Man denkt was man sich angewöhnt hat zu denken.
Wenn dieses Denken von heute auf morgen kam stimmt etwas mit deiner Hirnchemie nicht.