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Mensch sein ist eine Qual

Ich empfinde es immer wieder als erschreckend, wieviel Schmerz sich Menschen selbst zufügen, warum, weil sie sich selbst viel zu wichtig nehmen.
Wenn man sich seiner Existenz als vergängliches Wesen wirklich bewusst wird, weiß man, dass man niemals alles das erreichen/erleben kann, was man gerne möchte.
Unsere Zeit ist begrenzt, sie endet mit dem Tod.
Wenn ich mir dessen bewusst bin, verschwende ich keine Zeit, keine Gedanken an Dinge, die ich nicht erreichen/erleben kann.
Vielleicht erlebe ich sie in meinen Träumen.
Zufriedenheit und Glück habe ich erfahren, als ich mir dessen bewusst wurde.
 
Ich verstehe nicht, wie Menschen einfach leben und arbeiten, ohne schwer depressiv und psychisch krank zu werden. Sie arbeiten einfach stundenlang jeden Tag, gehen nach Hause, essen, schauen fern und schlafen. Wiederholen.

Sie werden nicht psychisch krank, wenn sie darüber nachdenken, wie viele unzählige Dinge sie niemals erleben werden, bevor sie sterben. Die meisten haben nicht einmal Angst vor dem Nicht-Existieren nach dem Tod.

Sie denken nicht an das Multiversum, zyklische Universen und all die Dinge, die nach dem Tod passieren könnten.
Ich bin noch mit dem Angelus-Läuten erzogen worden und daß Samstag ein voller Werktag ist.
Ich denke, daß viele Depressive heute sauber zuviel Zeit haben.
 
Ich habe mir das jetzt nicht alles durchgelesen sry weil sehr lang. Wenn ich's richtig verstandanden habe bist du liebe*r TE am Verzweifeln weil jede*r sterben muss? Falls dem so ist: dreh das doch um - WEIL das so ist, kannst du doch große Kraft daraus beziehen. Also wenn dir wirklich (!) klar ist dass du sowieso sterben musst (wie alle), warum dann Drama und nicht machen was du möchtest (solange du niemandem schadest) bzw. helfen / dich einbringen für das was dir am Herzen liegt?
 
Das Leben wird erst zur Qual wenn man es selber dazu macht.
Finde ich nicht. Es gibt schon viele Menschen die zu Tode gefoltert werden, verhungern, gedemütigt, missbraucht etc.pp. Tiere sowieso. Insofern finde ich es nicht gut sowas zu behaupten. Die Frage ist imho eher: was bringt es den "betrauerten Missständen" sich selbst deswegen fertigzumachen und/oder anderen nur Vorwürfe statt sich an die eigene Nase zu fassen? Handeln wäre ein Schlüssel wo möglich (z.B. Verzicht auf Fleischkonsum). Oder akzeptieren dass man die(se) Welt nicht retten kann. Oder einfach drauf scheiXXen und sagen - tut mir leid, aber echt nicht mein Problem, sollen sich die drum kümmern die's verbockt haben & davon profitieren - und dann dazu stehen. Finde ich irgendwie hilfreicher als sich ständig selbst zu quälen.

Man muss nicht jedes Game können oder 1000 Hobbys haben,eins reicht.
Jup.
 
Es ist sehr traurig, dass deine Psyche dir das wunderschöne Geschenk des Lebens so verleidet.

Ich sehe all das, was du siehst, auch, das sehen alle Menschen. Wir sind endlich. Wären wir es nicht, wäre der Planet lange vor deiner und meiner Geburt am Ende gewesen. Du kannst da sein, weil andere vor dir gestorben sind. Und stell dir mal vor, du wärst es nicht. Der Reiz eines Urlaubs besteht darin, dass er irgendwann endet. Ein endloser Urlaub wäre vom ersten Tag an öde.

Und ja, wir verpassen viel. Letztlich verpassen wir fast alles. Wir haben aber in gewissem Maße die Möglichkeit auszuwählen, was wir nicht verpassen, was wir erleben wollen. Wir z.B. verpassen Fernreisen, weil wir die nicht mögen. Dafür erleben wir die Nordsee, die Ostsee, unsere Nachbarländer, und viele spannende Landstriche in Deuschland. Die andere wiederum verpassen. Wir erleben Erschöpfung nach Ausdauersportwettkämpfen, verpassen aber so ziemlich alles an Kunst und Kultur. Das wenige, was wir nicht verpassen, ist unser Leben, ist das, was uns zu eigenständigen Menschen macht. Wir wir nichts verpassen würden, wären wir alle gleich.

Wie anderen auch schon fällt mir auf, dass du dich über uns andere Menschen auf unangenehme Weise erhebst. Nein, du bist nicht der einzige, der all das sieht und der so viel weiß. Jeder weiß es, wir wissen, dass wir sterben, dass uns dann je nach Bestattungsform die Würmer (nicht nur die, übrigens) fressen und dass es unendlich viel Leid um uns herum gibt. Du magst nun sagen, dass alle anderen das verdrängen. Nein, nicht alle immer. Und ja, weil es sinnvoll ist, das zu tun.

Steig mal von deinem hohen Ross. Auf so hohen Rössern, von denen man auf alle hinabblickt, ist man sehr einsam. Wenn du absteigst, siehst du Menschen in die Augen, die sind wie du.
 

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