Vielleicht solltest Du genau KEINE Hilfe zum Müll weg bringen suchen!
Der Lerneffekt ist sonst der, dass Du - wie aktuell - zB 361 Tage im Jahr MIT Müll in der Wohnung lebst, aber nur 4 Tage OHNE. Vermutlich möchtest Du genau das Gegenteil - und solltest dieses Gegenteil daher in Angriff nehmen.
Du könntest, wenn Du heute morgen anfängst zu sortieren, nach der nächsten Leerung die erste sein, die den vorbereiteten Müll in die Tonnen wirft. Das Volumen reicht ja für alle aus - das hat die Vermieterin Dir bereits gesagt. So gibt es selbstverständlich für keine der anderen Parteien einen Anlass, sich ebenfalls zu beschweren. Abgesehen davon werden die Müllgebühren im Rahmen der Nebenkostenabrechnung auf die Nutzer umgelegt.Die Vermieterin berechnet sie also nur weiter, trägt sie aber nicht.
Erkundige Dich auch einfach mal, ob es in Deiner Stadt Müllsäcke zu kaufen gibt, die im Kaufpreis bereits die Abholgebühr enthalten.
Die Müllsäcke werden neben die vorhandenen Mülltonnen gestellt, nicht hinein getan. Jegliches Kostenrisiko für die Vermieterin (oder die anderen Hausbewohner) entfällt damit.
Dann sortierst Du den Müll in kostenlos abholbares oder wegbringbares Zeug ( Glasflaschen in Glascontainer, Zeitungen in Papiercontainer etc) und bringst diesen Posten weg.
Alles andere gut komprimieren, zB Plastik in Konservendosen pressen und diesen Restmüll in die Säcke geben.
Im übrigen stellt oft die Frage, ob Mülltonnen eigentlich voll sind oder ob sie nur voll aussehen. Wenn man sich nämlich mal (mit alten Schuhen) IN die Mülltonne stellt und ein bisschen hüpft, wundert man sich, was da alles noch zusätzlich hinein passt 🙂
Ausserdem stellt sich natürlich die Frage, ob man Restmüll nicht im vorhinein vermeiden kann, indem man Umverpackungen gleich im Laden belässt, vorhandene Tüten mitnimmt und benutzt oder unerwünschte Werbung nicht mit in die Wohnung nimmt.