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Meine Tochter(die mich früher schlug) ist wieder zu Hause

Wie soll man das anstellen, wenn die Tochter handgreiflich wird und man das arme, traumatisierte Kind ja nicht physisch stoppen darf?
Soll man weglaufen?
Sich schlagen lassen?
Ich würde tatsächlich beim nächsten Schlag sofort die Polizei rufen.
Sonst fällt mir nichts mehr ein.
Ich würde auch sofort die Polizei rufen.
Ansonsten gäbe es dann auch sonst gar nichts mehr.
Vor allem kein Handy und kein Internet.
Sie braucht Konsequenzen für ihr Handeln.
 
Ihr Lieben,

Wie man's wendet oder dreht, es bleibt schwierig. Der Psychologe sagte im Hinblick auf sie- und er kennt sie mit ihren allerschwersten Ausrastern seit Juli 25: es gibt Jugendliche, die fallen durch alle Maschen. Es gibt Systemsprenger. Bei manchen hilft nichts. Und das könnte auch bei ihr der Fall sein Immerhin hält er sie noch und das hätte sich auch nicht jeder Therapeut gegeben.

Ja, schlägt sie nochmal zu: Polizei. Sehe ich auch so, klar.

Mich macht das immernoch fertig, daß sie den WG Platz verloren hat. 8 Leute. Auf Trauma spezialisiert. 24/7 ist jemand da gewesen. Meine Tochter konnte von morgens bis nachts im Bett liegen. " Wir zwingen niemanden". Wenn sie nicht will, akzeptieren wir das. Vor jedem Hilfeplangespräch hat meine Tochter sich aktiv gedrückt. 5 Versuche, mit ihr, der WG und dem JA zusammen zu reden und eine Perspektive zu entwickeln scheiterten daran, dass sie sich dem entzog. Immer und ausnahmslos. Echt traurig und das macht auch hilflos und das, wo alle ihr helfen wollten.

Liebe Grüße,
SinaLynn
 
Ja, Drölfchen, ist richtig. Sie schlug mich bis letztes Jahr. Jahrelang. Seit Mitte letzten Jahres nicht mehr, stimmt.

Liebe Grüße,
SinaLynn
 
Du schreibst, ihr ward zusammen mit dem Hund spazieren.
Wenn du mitgehst zur Therapeutin, kommt sie aus dem Bett.
Hat sie vllt Angst raus zu gehen, was sie vllt nicht zugeben mag?
Wie motivierst du sie dazu?
Kannst du das auch für andere Situationen nutzen?
Ich denke auch, dass eine bessere Lösung für deine Tochter ( und für dich) gefunden werden muss, aber bis dahin müsst ihr ja irgendwie miteinander auskommen.
 
Mich macht das immernoch fertig, daß sie den WG Platz verloren hat. 8 Leute. Auf Trauma spezialisiert. 24/7 ist jemand da gewesen.
Sie braucht vermutlich eine Einrichtung, in der es verbindliche Regeln gibt. Diese Regeln beziehen sich auf die Tagesstruktur, erst dann kommen individuelle Angebote.

Manche nehmen auch Jugendliche mit Therapiebedarf auf. Da lautet dann die Absprache, dass der Platz in dieser Therapiezeit erhalten bleibt. Das Jugendamt zahlt dann Bettengeld, welches über den vereinbarten Zeitraum hinausgeht.

Es ist nämlich ein Problem, wenn die KJP irgendetwas von ihr verlangt, deine Tochter aber gar nicht weiss, wie es danach weitergeht, und warum sich Anpassung lohnen sollte.
 
Ein Heim mit einer engen Tagesstruktur, viel Programm, klaren Regeln und viel Therapie könnte ihr helfen.

Dass sie sich allgemein unverstanden fühlt kann ich mir vorstellen .
Und ihr fehlt die Lebenserfahrung .
Ich vermute auch, dass sie depressiv ist.
 
Ja, Drölfchen, ist richtig. Sie schlug mich bis letztes Jahr. Jahrelang. Seit Mitte letzten Jahres nicht mehr, stimmt.

Liebe Grüße,
SinaLynn
Wann hat das denn angefangen, frage ich mich?
Sie ist jetzt 14 und soll jahrelang zugeschlagen haben, (ihre Mutter).
Da war sie ja wohl noch ein Kind, was schon mal in der Regel, körperlich einem Erwachsenen unterlegen ist.
Ein Jahr müssen wir noch abziehen, denn ein Jahr hat sie ja nicht zugeschlagen.
Also bis 13 war das?

TE nicht, dass ich das Zurückschlagen oder überhaupt Gewalt hier propagiere aber ich frage mich wann sich das entwickelt hat. Wie alt war deine Tochter wo das anfing.
Was heißt hier "Jahrelang". ?

Abgesehen von der Vergewaltigung, hat sie Gewalterfahrungen miterlebt, z. B. von ihrem Vater?
Was ist überhaupt mit ihrem Vater?
 
Nochmal - warum machst Du es ihr so gemütlich zuhause?
Warum teilst Du ihr nicht auch Aufgaben zu, die sie erledigen muss?
Wenn sie das nicht macht, hat das halt Konsequenzen.
Handy gesperrt beispielsweise oder halt dreckige Wäsche oder halt keinen Einkauf mehr für sie.
Sie tut schlicht nichts - weil sie kann und Du es ihr ermöglichst.
Aber dann schlägt die Tochter zu.
Ist das wirklich so?
 
Die Tochter hat doch eine Betreuung - die allerdings nicht anwesend ist.

Damit sie die Grundlagen ihrer Entscheidungen vertreten kann sollte sie wissen, was die Tochter sagt, denkt und tut.

Frag mal die Community hier ob man täglich Briefe mit Berichten an die Betreuung schicken sollte, und zwar aus der Perspektive eines Beobachters, der Euch beide betrachtet.

Wenn dort steht: "Der Mutter ist es heute nicht gelungen, die Tochter von ihrer Körperpflege zu überzeugen" müsste danach folgen: "Es wird angeregt, eine Betreuung ein zu setzen, die der Verwahrlosung des Kindes etwas entgegen zu setzen hat".
Die Folge muss dann ja sein, dass dem Kindeswohl entsprochen wird und jemand sich bei der Tochter durchsetzt.
Die geäußerten Suizid-Ankündigungen gehören ebenfalls zu den Akten, weil diese begründen, dass die Tochter noch mit 30 bei Dir wohnen will.
 

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