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meine Tochter,11 Jahre

A

aldonna

Gast
Hallo

Ich habe eine 11 jährige Tochter,die mitten in der Pubertät steckt.Seit der Trennung von meinem Exmann,ihrem Vater,ist sie sehr schwierig geworden.Ob es daran liegt,daß mein Exmann sie gegen mich aufgehetzt hat,weiss ich nicht.Ich weiss nur,daß ich im Moment nicht mehr weiter komme.
Als damals 2001 die Probleme mit ihr los gingen habe ich mir Hilfe von der Caritas geholt,die mit mir die Familiensituation besprachen.Dann habe ich 2004 Hilfe vom Jugendamt (Erziehungsberatungsstelle) erhalten.Diese ganzen Gespräche halfen mir,besser mit der Situation,in der ich das Kind mit rein gezogen hatte,klar zu kommen.
Seit 2004 habe ich einen neuen Partner,den ich auch 2006 heiratete.Meine Tochter kam mit ihm gut klar,auch wenn es nicht ihr Vater ist,aber er ist für sie da,als wäre er ihr Vater.
Seit ca.1,5 Jahren habe ich hin und wieder grössere Probleme mit meiner Tochter.Wenn sie ihre 5 Minuten hat,macht sie ihre Sachen kaputt,vorgestern war es mal ihre Stereoanlage.Habe auch schon überlegt,mir Hilfe vom Jugendamt zu holen.
Beate
Auch will sie im Streit,wo ich nur von ihr verlange ihr Zimmer aufzuräumen,zu ihrem Vater ziehen.Ihr Vater kümmert sich seit 4 Jahren kein bisschen um sie,zahlt keinen Cent an Unterhalt und wenn sie ihn im Internet mal antelte,kam keine Antwort.Bis 2004 hat er mich mindestens 1 mal im Jahr vor´s Gericht gezerrt,weil er angeblich das Kind nicht bakam,wie auch,wenn er sich nicht meldet kann er auch nicht sein Umgang wahr nehmen.
Nun weiss ich echt nicht weiter,wie ich mit der ganzen Situation umgehen soll,da sie immer agressiver wird und auch die kleinen Angreift (derzeit mit Worten)Irgendwo muss es doch mal ein Ende nehmen und sie es akzeptieren,daß sie im Haushalt etwas mit helfen kann.Ich verlange doch nur Ordnung in ihrem Zimmer und Abends Hilfe beim Tisch decken.Ansonsten braucht sie hier nichts tun.WEiss hier jemand Rat,wie ich ohne Streit meine Tochter zum aufräumen bewegen kann???Oder ist es zwecklos sich darüber Gedanken zu machen??
 

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Yami403

Mitglied
Die Kinder zum aufräumen bewegen ist wohl zwecklos. Diese Erfahrung mußten wir machen. Verlangt habe ich nur das der Weg zum Fenster frei ist und die Tür bei dem Chaos geschlossen bleibt. Ärger gab es nur wenn etwas im Zimmer schimmelte ( etwa Schulbrot)
Warum Deine Tochter die Zerstötunggswut bekommt kann ich nicht sagen. Was war der Auslöser? War das schon das aufräumen? Sie schadet sich doch selbst, wenn sie ihre Stereoanlage zerstört. Ihr besorgt ihr doch nicht gleich Ersatz. Unsere Kinder haben heute eigene Wohnungen aber unangemeldet dürfen wir heute auch nicht vorbeikommen. Die müssen sich wohlfühlen.
Verzweifel nicht :)
LG Yami403
 
S

Sanni

Gast
Hallo aldonna, is ein schwieriges alter, ich kenn das;) Sachen kaputt machen geht nun gar nicht, hast du schonmal versucht mit ihr vernünftig zusprechen? Ich denke, dass es für sie vielleicht auch nicht ganz so leicht ist, dass sie zu ihrem leiblichen vater keinen kontakt hat und ihr einen kampf vor gericht ausgetragen habt. an kinder geht das nicht spurlos vorbei. Vielleicht kann auch dein mann mal mit ihr sprechen, wenn du sagst, sie verstehen sich gut. als " neutrale " person.
ich weiss nicht, bevor ich das jugendamt einschalten würde, würde ich erst selbst alles versuchen, evtl zu nem kinderpsychologen gehen.

lg always
 
A

aldonna

Gast
Das ist wirklich ein schwieriges Alter und wird mit Sicherheit nicht einfacher.Das sie zu ihrem Vater keinen Kontakt hat ,liegt an ihrem Vater.Er hat kein Interesse an ihr und das zeigt er ihr.Wenn die beiden mal MSN Kontakt haben,heult er sich nur aus,wie es ihm geht oder das seine Exfreundin ihn nervt.Es kommt nie eine Frage wie es ihr selber geht,oder was sie so macht und schon garnicht die Frage wann sie zu ihm will.Wenn sie ihn mal fragt wann sie zu ihm kann,dann blockt er ab,von wegen er hat keine Zeit (klar die Freundin mit Kind geht vor)oder er hat kein Geld,fährt aber ne Woche später in den Urlaub.
Gesprochen haben wir schon so oft und viel mit ihr.Es kommt immer das gleiche raus.Sie ist sauer,daß ihr Vater sich nicht um sie kümmert.Nur daran kann ich nichts ändern.Ich habe mehrmals versucht mit ihm über diese Probleme zu reden,aber das interessiert ihn nicht.Selbst zur Erziehungsberatungsstelle ist er nicht gekommen,hatte was besseres zu tun.Auch hat er oft in ihrer Gegenwart des Kindes gesagt,daß er sie nicht nimmt,wenn sie weiter so zickt und das setzt er jetzt um,auf Kosten des Kindes.
Mein jetziger Mann hat noch 2 weitere Kinder,um die er sich so gut es geht kümmert.Da sind die Ausbrüche auch schlimmer und die lässt sie dann raus,wenn ich ihr sage,mach bitte dein Zimmer sauber.
Beate
 
Hallo Aldonna!

Vielleicht solltest du deine Tochter zu einer Beratungsstelle schicken. Meistens können Teenager nicht mehr mit ihren Eltern reden und vielleicht belastet sie das mit der Scheidung sehr. Könnte ich mir jetzt vorstellen.
Und was ihre Zerstörungswut angeht. Lass sie machen, solange sie nur ihre eigenen Sachen kaputt macht. Aber verweiger ihr, ihr z.B. eine neue Stereoanlage zu kaufen. Die muss sie sich eben selber zusammen sparen, wenn sie die kaputt macht.


Sprachloses Wesen
 
A

aldonna

Gast
So etwas in der Art hatte ich auch schon in Augenschein genommen,wusste eben nicht ob es so was gibt.Möchte ja auch nicht mit der Tür ins Haus rennen.
Eine neu Anlage bekommt sie nicht.Die kaputte kann man wieder ganz machen,nur mein jetziger Mann "braucht Zeit" (lässt sich Zeit).Die Anlage ist gerade mal 3 Monate alt,weil ihr geliebter Cassettenrecorder den Geist aufgegeben hat.
Beate
 
T

Truth

Gast
Hallo Beate,

sie war 3, als die Probleme angefangen haben? Was hat man dir denn damals gesagt und was empfohlen? Wie hat sich das geäußert - auch mit Aggressionen?

Wenn sich die Probleme schon über so viele Jahre halten, wäre da nicht der Gedanke naheliegend, es mal mit eine Familientherapie zu versuchen? Das bedeutet ja für dich selbst permanenter Stress - eins führt zum anderen und plötzlich stehst du vor einem ganzen Berg, der bewältigt werden will.

LG Truth
 
A

aldonna

Gast
Hallo Beate,

sie war 3, als die Probleme angefangen haben? Was hat man dir denn damals gesagt und was empfohlen? Wie hat sich das geäußert - auch mit Aggressionen?

Wenn sich die Probleme schon über so viele Jahre halten, wäre da nicht der Gedanke naheliegend, es mal mit eine Familientherapie zu versuchen? Das bedeutet ja für dich selbst permanenter Stress - eins führt zum anderen und plötzlich stehst du vor einem ganzen Berg, der bewältigt werden will.

LG Truth

Also Probleme hatte ich auch schon etwas als ich noch mit meinem Exmann verheiratet war.Ich war immer der Meinung etwas strenger in Sachen Erziehung zu sein,mein Exmann war eher der Meinung alles durch gehen zu lassen.Dadurch entstand oft Streit,was meine Tochter auch mit bekam.Sie fing dann an,uns auszuspielen und erreichte es auch.So hatte ich in Sachen Erziehung aufgegeben,weil ich den ständigen Stress mit dem Vater satt hatte.
Als wir uns trennten nahm der Vater,ohne Einverständniss von mir,mit (ich arbeitete damals auf Schicht).Nach 4 Wochen bekam ich sie endlich wieder und gab sie nicht mehr zu ihm zurück.Ich verliess erstmal die Stadt und holte mir vom Caritas Hilfe,danach dann vom Jugendamt.Zwischendurch war ich mit ihr auch beim Psychologen,der stellte auch nur Mutter Kind Konflikte fest,also nichts dramatisches.

Agressiv ist sie mit den Jahren geworden,als sie merkte,daß ihr Vater sich immer mehr von ihr abwendet.Tja,an ihm kann sie den Frust nicht ablassen,also müssen wir dran glauben.Da ich keinen Fehler machen möchte,was das Jugendamt an geht,wollte ich mir eben hier Tipps holen.
Beate
 
A

aldonna

Gast
@die Diva

Mein Exmann ist damals ausgezogen und hat sie einfach,ohne Absprache mit mir, mit genommen.In den 4 Wochen habe ich mehrmals versucht sie zu bekommen,er gab sie mir nicht.Dann hatte wohl sein Anwalt ihn ermahnt (ich weiss es nicht,ob es so war) und ich bekam sie wieder.Bin,um Ruhe zu bekommen und auch um das das Kind Ruhe bekommt,bei einem Kumpel untergekommen.Nach 6 Monaten bin ich wieder zurück gegangen und habe versucht unser (das von mir und meiner Tochter) leben in den Griff zu bekommen.In den ganzen Monaten,wo ich auch Hilfe in Anspruch nahm,lief es sehr gut mit ihr.Klar Probleme gab es immer mal,aber eben nicht so schlimm.
Auch habe ich damals einen Platz von der Erziehungsberatungsstelle in einer Gruppe für Scheidungskinder bekommen.Dort waren gleichaltrige und gleichgesinnte,die über ihr Problem,die Trennung,reden konnten.
Mein Exmann hat mich mehrmals verklagt,wegen Besuchs und Umgangsrecht,was ich ihn jederzeit gewährt habe.Er hat sich Monate lang nicht gemeldet,dann kam Post vom Anwalt,ich würde das Kind nicht raus geben.Ich habe mehrmals versucht Kontakt zwischen den beiden aufzubauen/bzw aufrecht zu erhalten.Wenn er nicht erreichbar ist oder keine Zeit hat,kann ich auch nichts ändern.Jedenfalls wurde 2 mal vor Gericht eine Vereinbarung geschlossen,wie es mit dem Umgang geregelt ist.Und wer hat nach ca.3 Monaten sein Ding durch gezogen??Mein Exmann.Immer wenn Papa Wochenende war.hat er kurzfristig abgesagt,oder ist nicht gekommen.
Da ich ja 2004 aufgewacht bin und nen Tipp einer Freundin annahm,habe ich angefangen Buch zu führen.In dem Buch steht alles drin,warum er sie nicht genommen hat,was an dem WE so passiert ist und was für Sprüche er los gelassen hat,zb.Sie hat mal wieder rum gezickt,sollte es nicht aufhören,werde ich sie mal nicht nehmen.So was sagt man nicht und schon garnicht vor dem Kind.Aber er ist ja Erwachsen und darf es.
Klar habe ich auch ne gewisse Schuld an einigen Dingen die vorgefallen sind.Aber den Umgang habe ich bisher nicht verhindert,eher aufgebaut,sofern dies möglich war.
Wie meinst Du das mit Umgang erleichtern??Soll ich ihm jedes 2.WE das Kind hin fahren und mir den Spruch anhören,ich kann sie nicht nehmen?
Er wohnt ca.6 Km von uns entfernt und kann sie sich holen.Intensiven Kontakt bestand noch nie richtig,da er sich ja Monate lang nicht gemeldet hatte oder den Umgang selber ausgesetzt hatte.Da war sie auch immer sehr sauer und ich musste sie auffangen.
2004 lernte ich meinen Mann kennen und meine Tochter akzeptierte ihn auch,weil er sich um sie bemühte und dies auch heute noch tut.Seit dem ist es noch weniger geworden mit dem Umgang oder überhaupt mit Kontakt pflegen.Wie oft haben wir ihm die Lütte gebracht und geholt,damit Umgang besteht?Seit 2004 wurde ich auch plötzlich nicht mehr verklagt,schon sehr komisch.
Ich glaube auch,daß sie sehr unter der Trennung,oder mehr unter dem schlechten Kontakt mit ihrem Vater, leidet.Sie hat uns schon so oft gesagt,daß sie es Sch.... findet,daß sie kaum Kontakt zum Vater hat und flucht auch sehr oft über ihn.Was soll ich da bitte machen?? Soll ich ihr sagen," Dein Vater ist ein A****,er liebt Dich nicht"?Ich kann ihr nicht sagen was in den Kopf ihres Vaters vorgeht.Weihnachten hat er es geschafft,geschlagene 3 Minuten zu uns zu kommen.Er warf ihr das Geschenk auf das Sofa und sagt,"Hier Dein Geschenk zu Weihnachten".Toll so eine Atmosphäre.Darüber war sie sehr stinkig und hat auch nichts drauf gegeben,weil sie merkt das es keinen Sinn hat.
Im Oktober,2008 habe ich 2 mal versucht,über´s Jugendamt,das Umgangsrecht zu regeln.Nun rate mal,wer beide male abgesagt hat,mein ach so toller Exmann.Er möchte mit mir nicht das Umgangsrecht regeln.Meine Tochter solle sich bei ihm melden,wenn sie zu ihm will.Darüber war die Dame vom Jugendamt auch nicht erfreut,genauso wenig wie ich.Meine Tochter hat mehrmals versucht ihn zu bewegen,das er sie nimmt.Er hat doch aber keine Zeit für sie,weil er ja Arbeiten muss,oder kein Geld hat (fährt aber ne Woche später in den Urlaub).Unterhalt zahlen tut er auch nicht,was nun schon vor´m OLG geregelt wird.
Ich habe auf den ganzen Mist,den ich seit der Trennung von ihrem Vater erlebe,keine Lust mehr.Das meine Tochter aus diesem Grunde so austickt,kann ich einerseits verstehen,aber ich habe sie nicht verlassen und würde es nie tun und das wiess sie.Sonst hätte ich sie damals nicht zurück geholt,sondern bei ihm untergehen lassen.
Beate
 
A

aldonna

Gast
Darüber habe ich auch schon nachgedacht,daß sie ihm einen Brief schreibt und ihn vielleicht mal ihre Gefühle schreibt,wie sie sich fühlt,daß er sich nicht meldet und so.Auch habe ich ihr gesagt,daß wenn sie Frust hat,wegen ihm,soll sie ihn mal die Meinung,alles was sich all die Jahre gestaut hat,ins Gesicht sagen.Da kam von ihr nur,daß sie es nicht möchte aus Angst das er sie garnicht mehr nimmt.Einerseits verständlich,aber er nimmt sie doch so schon nicht und ich kann doch auch nicht immer als Prellbock da stehen.
Mein Mann greift sie in letzter Zeit auch an,von wegen er ist nicht ihr Vater und hat ihr nichts zu sagen.Da habe ich ihr auch gesagt,daß es stimmt,daß er nicht ihr Vater ist,aber sie seine Meinung zu Respektieren hat und er es genauso gut mit ihr meint wie ich.
Wo kann ich mir denn sonst noch Hilfen holen,um ihr entgegen zu kommen,denn im Moment sprengt ihre Art mal wieder den Rahmen.
Beate
 

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