orange-blaue-blume
Aktives Mitglied
Hallo Tomatenbaum!
Mein erster Impuls war auch, dich in den Arm zu nehmen 🙂 allein bist du mit deinen Schwierigkeiten nicht (wie dir lostsoul ja schon versichert hat).
Das Problem der Einsamkeit (auch und grade in Gesellschaft) kenne ich sehr gut (wenn die alle "nicht zu einem passen" 😉) - allerdings habe ich mich nie bei so vielen angepasst. Ich konnte es 1. schlecht (Smalltalk? Wie, worüber denn?) und 2. habe ich mich in Gesellschaft von Leuten nie wohlgefühlt, bei denen ich wusste, das werden niemals gute Freunde von mir...
Insofern finde ich das Risiko des Aneckens auch eine gute "Aussieb-Methode": Zeig dein Gesicht, und wem es nicht gefällt, der stiehlt dir nicht deine Zeit und du ihm nicht seine, indem ihr euch gegenseitig Hoffnungen macht. Man kann ja trotzdem Respekt voreinander haben. (Grade im Job: Einen großen Glückwunsch aber an lostsoul für diesen Glückstreffer einer Kollegin, das ist echt selten.)
Weiterhin denke ich auch, dass du -abgesehen von Menschen, die man nicht aus dem Hut zaubern kann- etwas brauchst, in dem du dich zuhause fühlst. Den Tanzvorschlag fandest du ungünstig, wobei deine Laune währenddessen auch von anderen Menschen abzuhängen scheint... etwas anderes, Eigenes, eine Passion.
Robinson Crusoe (der echte, ein schottischer Seeräuber, der von seinem Captain für 4 Jahre ausgesetzt wurde*) hat gesagt -zurück an Land: "Ich werde nie wieder so glücklich sein wie auf meiner Insel."
Es muss also etwas in dir sein.
Wenn du zufrieden bist, und dich nicht fremd fühlst... in der Welt, und am besten in irgendeiner Tätigkeit, in der du richtig aufgehen kannst (nicht wie ein Genie des Intensivlernens, sondern wie eine Blume 😉) - dann bist du schon einen großen Schritt weiter - und zwar auch, was deine Beziehungen betrifft.
Dann kannst du in der Disco vielleicht keck antworten, statt traurig etwas zu murmeln und zu gehen, verstehst du? Das ist ja auch irgendwo.. ein Teufelskreis.
Liebe Grüße
orbbl
*wegen schlechten Benehmens, mensch, Anderssein! 😉
Mein erster Impuls war auch, dich in den Arm zu nehmen 🙂 allein bist du mit deinen Schwierigkeiten nicht (wie dir lostsoul ja schon versichert hat).
Das Problem der Einsamkeit (auch und grade in Gesellschaft) kenne ich sehr gut (wenn die alle "nicht zu einem passen" 😉) - allerdings habe ich mich nie bei so vielen angepasst. Ich konnte es 1. schlecht (Smalltalk? Wie, worüber denn?) und 2. habe ich mich in Gesellschaft von Leuten nie wohlgefühlt, bei denen ich wusste, das werden niemals gute Freunde von mir...
Insofern finde ich das Risiko des Aneckens auch eine gute "Aussieb-Methode": Zeig dein Gesicht, und wem es nicht gefällt, der stiehlt dir nicht deine Zeit und du ihm nicht seine, indem ihr euch gegenseitig Hoffnungen macht. Man kann ja trotzdem Respekt voreinander haben. (Grade im Job: Einen großen Glückwunsch aber an lostsoul für diesen Glückstreffer einer Kollegin, das ist echt selten.)
Weiterhin denke ich auch, dass du -abgesehen von Menschen, die man nicht aus dem Hut zaubern kann- etwas brauchst, in dem du dich zuhause fühlst. Den Tanzvorschlag fandest du ungünstig, wobei deine Laune währenddessen auch von anderen Menschen abzuhängen scheint... etwas anderes, Eigenes, eine Passion.
Robinson Crusoe (der echte, ein schottischer Seeräuber, der von seinem Captain für 4 Jahre ausgesetzt wurde*) hat gesagt -zurück an Land: "Ich werde nie wieder so glücklich sein wie auf meiner Insel."
Es muss also etwas in dir sein.
Wenn du zufrieden bist, und dich nicht fremd fühlst... in der Welt, und am besten in irgendeiner Tätigkeit, in der du richtig aufgehen kannst (nicht wie ein Genie des Intensivlernens, sondern wie eine Blume 😉) - dann bist du schon einen großen Schritt weiter - und zwar auch, was deine Beziehungen betrifft.
Dann kannst du in der Disco vielleicht keck antworten, statt traurig etwas zu murmeln und zu gehen, verstehst du? Das ist ja auch irgendwo.. ein Teufelskreis.
Liebe Grüße
orbbl
*wegen schlechten Benehmens, mensch, Anderssein! 😉