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Meine Mutter tyrannisiert und bevormundet mich (32).

Meine Suchmaschine sagt in diesem Zusammenhang, dass es auch "Menschen" gab und gibt, die ungeachtet ihrer Wirkung auf andere letztlich Geld abgegeben haben.
Warum sollte das denn ausgeschlossen sein? Wegen dem Menschenverstand 😕
Wer kann sagen, ob die Summe für sie "gewichtig" ist oder nicht?
Ist das hier ein Ratespiel?

Wollen wir jetzt Erbsenzählerei betreiben?
Mein Beitrag steht wie gehabt, meine Meinung zu der Sache, worauf ich das Recht habe. Punkt.
 
Das sie soviel Geld gab..ist eine gute Tat von ihr, aber...
-------
Dieses war nie gut, da sie mich eigentlich von kleinauf komplett bevormundet hat, alles schlechtredete, was ich gut fand, mir meine Freunde ausreden wollte und im Grunde schon von Anfang an der Ansicht war, ich würde es eh nie zu was bringen, meine Einstellung und meine Interessen wären komplett "daneben" und jedesmal, wenn eine Beziehung zerbrach, kam von ihr "Das hätte ich dir auch gleich sagen können, mit so jemandem wie dir hält es doch keiner aus!"

Ihr ständiges Niedermachen meinerseits beeinflusste dementsprechend nahezu alles in meinem Leben. In meiner ersten Ausbildung hatte ich das Pech, dass ich von meinem damaligen Chef massiv sexuell belästigt wurde (mit Anfassen, dreckigen SMS an mich schicken etc.). Ich war damals gerade 18 geworden und suchte dann bei meinen Eltern Hilfe. Einziger Kommentar meiner Mutter dazu: "Stell dich nicht so an, mein Chef hat mir früher auch mal einen Klaps auf den Po gegeben, du bist doch nur zu faul zum Arbeiten und suchst jetzt eine Ausrede, dass du dort nicht mehr hinmusst. Wehe du kündigst, dann schmeiß ich dich raus!"

Das führte dazu, dass ich mich auch in späteren Berufen nie wirklich zur Wehr setzte gegen unfaires Verhalten oder gar Mobbing, weil sie mir damals förmlich eingetrichtert hatte, im Berufsleben müsse man sich immer "klein" machen vor den anderen, damit man nicht aneckt und dann ohne Job dasteht.

Zitat Ende

Die Mutter sagt unglaubliche fiese, abwertende und demütigende Sätze, welche vermutlich mit ihrer eigenen Kindheit und Elternbeziehung im Zusammenhang stehen.
Sie ist extrem verständnislos.

Solche Sätze von ihr darf man nicht persönlich und nicht ernst nehmen.

Diese demütigenden Sätze sind psychische Misshandlung und können Kinder in den Selbstmord treiben oder psychisch krankmachen.
Es bringen sich auch Kinder von reichen Familien um...auch wenn sie Geld von den Eltern bekommen.
Geld spielt bei solchen Demütigungen keine Rolle.

Den Kontakt würde ich zu ihr erstmal abbrechen..damit du dich vor ihr schützen kannst und sie mehr Respekt vor dir bekommt.
Du solltest sehr dringend von ihr emotional unabhängiger werden, dann hat sie nicht mehr die Macht dich so sehr zu verletzen und beeinflussen zu können.

Es wäre gut,wenn du eine feste Partnerschaft hättest.
 
...

Es wäre gut,wenn du eine feste Partnerschaft hättest.
Hat sie doch:

Zitat:
Irgendwann entschieden mein Partner und ich uns dann, dass wir umziehen wollen, weil uns die Wohnung einfach zu klein war auf Dauer. Meine Mutter bekam das natürlich mit, weil sich das Verhältnis damals ja wie gesagt sehr gebessert hatte und bot uns von sich aus an, dass sie uns etwas dazugibt, damit wir diesmal eine ordentliche Wohnung kaufen können.
 
Natürlich schreibe ich aus MEINEN Erfahrungen, wer nicht😕 Was ist daran auzusetzten.
Wir drifften ins persönliches OT hier, wenn Du ein Problem mit mir hast bitte per pn klären.
Sorry @ TE.
eigentlich much ado about nothing, momo..:schulterzucken:
 
Ich halte es für persönliches OT, wenn man seine eigenen Erfahrungen zu deutlich auf andere umlegt, denn andere Menschen haben oft andere Umstände..


Wenn ich mein Beitrag lese, schreibe ich nur aus meiner Sicht, wie ich die Sache sehe. Nicht mehr nicht weniger.
Meine Situation mit meinen Eltern ist eine ganz andere und ich habe sie absichtlich niht geschildert, da sie nicht mit der Situation der TE was am Hut hätte. Eher, war es meine Meinung, dass die Mutter sich nur Sorgen macht und kein so ein schlechter Mensch, wie sie da gestellt wird- alte hexe- sein könnte. Wo ist da bitte ein persönliches OT. Ist mir schleierhaft. Aber das letzte Wort will man haben gelle?😉
Und das betrifft nicht Dich allein:
Da bin ich echt erleichtert! Das Forumpolizei ist endlich da, mit der neunmalklugen Analyse, ob man zu sehr auf jemanden etwas projeziert aus eigener Erfahrung oder nicht. Schreck, ich hab kein grünes Licht bekommen!🙄

Wer sagt denn, dass sie ohne Kontakt mehr Respekt bekommen würde?
Vielleicht ist ja das Gegenteil der Fall - halte ich sogar für wahrscheinlicher.

Ohja, die andere dürfen die Vermutungen nicht aussprechen, Du schon?😀


Nochmal zurück zum Thema:

Ich finde, auch wenn Deine Mutter übergriffig verbal wird und nicht immer die dir in den Kramm passende Sachen vor der Latz knallt, hat sie Dir doch sehr ausgeholfen. Jetzt sie einfach wegzuschieben, ist kein Kavalierdelikt,m.M.n.
Manchmal müssen wir unsere Eltern eben so nehmen,wie sie sind! Sie leben auch niht ewig.
Und ja, ältere Mensche können (müssen nicht),aber können anstrengend sein, weil sie die Welt durch ihrer sicht betrachten. Versöhne lieber dich mit deine Mama, du hast ja jetzt nur sie!
 
Ich hatte solche ähnlichen Probleme mit meiner Mutter auch gehabt.

Durch den langen Kontaktabbruch und spätere Kontaktaufnahme konnte sich später vieles in unserer Beziehung verbessern.

Es ist ein harter Weg gewesen und kein Heilmittel, aber es hat die Probleme zwischen uns gelindert und sie bekam dadurch wesentlich mehr Respekt für mich.

Sie merkte, dass sie mich nicht mehr so blöd und abwertend behandeln kann, so wie sie es grade möchte, sie begann freundlicher und vorsichtiger mit mir zu reden....hätte sie wieder demütigend mit mir gesprochen... hätte ich zu ihr den Kontakt erneut abgebrochen.

Ich bin durch den Kontaktabbruch emotional unabhängiger von ihr, weniger verletzbar, stärker und selbstbewusster geworden.

Manchmal muss man Müttern Grenzen setzen können.
 
In dem Moment waren wir natürlich beide froh, da ich nicht sonderlich gut verdiente und weil damit dann auch die Kaufnebenkosten mehr als gedeckt wären. Also überwies sie mir knappe 50.000 Euro, die teilweise noch aus dem Erbe meines Vaters stammten
Die Leute, die das "Geldgeschenk" für "so nett" halten, scheinen das mit dem väterlichen Erbe alle überlesen zu haben, denn auch die TE hat als Kind dieses Vaters ein Anrecht auf einen bestimmten Erbteil (die Hälfte, wenn keine weiteren Geschwister vorhanden sind), und so wie ich das lese, gab es wohl nie eine Einigung übers Erbe oder irgendeine Auszahlung. Hat wahrscheinlich die Mutter einfach alles für sich behalten was da war, die Wohnung? Geld? Was auch immer.

An die TE: das mit der Klärung des Erbes würde ich an Deiner Stelle jetzt nachholen, damit Du genau weißt, was da an Dich hätte fallen müssen, und ob diese 50 T in Ordnung waren, zu viel bezahlt oder sogar zu wenig.

Dazu wirst Du einen Rechtsanwalt brauchen, da Deine Mutter wohl nicht der Typ ist, der da freiwillig Auskunft gibt, oder Du gehst mal heimlich an ihren Aktenschrank, wo sie Steuerliches und Unterlagen aufhebt, wenn sie nicht da ist, und stöberst ein bißchen, ob da irgendwas mit Testament, Nachlaßverwaltung, Vermögensaufstellungen oder anderes auftaucht.

Das mit dem heimlichen Stöbern würde ich Dir sogar als allererstes anraten, sonst mußt Du unter Umständen damit rechnen, daß wichtige Unterlagen einfach "verschwinden", wenn Du oder Dein Anwalt danach "offiziell" fragen.

"Testament zu Deinen Gunsten? Hups, sowas gab´s doch nie!" könnte sie dann beispielsweise sagen. Oder behaupten, daß er doch gar nix hinterlassen hat, wo in Wahrheit Wohnung, Versicherungen, Konten oder anderes vorhanden waren.
Wenn Du was relevantes findest, solltest Du Dir Sicherungskopien machen, mit denen sich dann ggf. über Banken, Versicherungen etc. weitere Ermittlungen machen lassen, auch wenn Deine Mutter die Originale "verschwinden" läßt.

Oder Du nimmst Dir gleich die Originale, wenn sie Dich betreffen, denn dann sind sie auch Dein rechtliches Eigentum.
Wichtig für Rechtsanwalt und ggf. Gericht, falls die Sache sich auswächst.
 
Momo :
Wenn jemand nach einem Kontaktabbruch noch schlimmer wird, hätte ich den Kontakt komplett abgebrochen.

Das Wichtige ist, dass man sich selber schützt, sich nix Fieses oder Abwertungen bieten lässt und darauf achtet wer einem gut tut und wer nicht.
 
Hallo zusammen!

Ich habe seit Langem ein großes Problem, was mich sehr belastet. Und zwar geht es um das zu Verhältnis zu meiner Mutter (63). Dieses war nie gut, da sie mich eigentlich von kleinauf komplett bevormundet hat, alles schlechtredete, was ich gut fand, mir meine Freunde ausreden wollte und im Grunde schon von Anfang an der Ansicht war, ich würde es eh nie zu was bringen, meine Einstellung und meine Interessen wären komplett "daneben" und jedesmal, wenn eine Beziehung zerbrach, kam von ihr "Das hätte ich dir auch gleich sagen können, mit so jemandem wie dir hält es doch keiner aus!"

Ihr ständiges Niedermachen meinerseits beeinflusste dementsprechend nahezu alles in meinem Leben. In meiner ersten Ausbildung hatte ich das Pech, dass ich von meinem damaligen Chef massiv sexuell belästigt wurde (mit Anfassen, dreckigen SMS an mich schicken etc.). Ich war damals gerade 18 geworden und suchte dann bei meinen Eltern Hilfe. Einziger Kommentar meiner Mutter dazu: "Stell dich nicht so an, mein Chef hat mir früher auch mal einen Klaps auf den Po gegeben, du bist doch nur zu faul zum Arbeiten und suchst jetzt eine Ausrede, dass du dort nicht mehr hinmusst. Wehe du kündigst, dann schmeiß ich dich raus!"

Das führte dazu, dass ich mich auch in späteren Berufen nie wirklich zur Wehr setzte gegen unfaires Verhalten oder gar Mobbing, weil sie mir damals förmlich eingetrichtert hatte, im Berufsleben müsse man sich immer "klein" machen vor den anderen, damit man nicht aneckt und dann ohne Job dasteht.

Ein wenig entspannte sich das Verhältnis, als mein Vater starb. Das ist jetzt knapp zwei Jahre her. Ich habe damals viel für meine Mutter getan, versucht sie aufzuheitern, habe viel mit ihr unternommen, ging für sie einkaufen und schenkte ihr ein Smartphone, damit man einfacher in Kontakt bleiben kann etc.

Irgendwann entschieden mein Partner und ich uns dann, dass wir umziehen wollen, weil uns die Wohnung einfach zu klein war auf Dauer. Meine Mutter bekam das natürlich mit, weil sich das Verhältnis damals ja wie gesagt sehr gebessert hatte und bot uns von sich aus an, dass sie uns etwas dazugibt, damit wir diesmal eine ordentliche Wohnung kaufen können.

In dem Moment waren wir natürlich beide froh, da ich nicht sonderlich gut verdiente und weil damit dann auch die Kaufnebenkosten mehr als gedeckt wären. Also überwies sie mir knappe 50.000 Euro, die teilweise noch aus dem Erbe meines Vaters stammten und das Unheil nahm seinen Lauf.

Ich verlor meinen Job, da dieser befristet gewesen ist und war eine zeitlang arbeitslos. Da fing es natürlich von ihrer Seite sofort wieder an mit den Belehrungen, sie hätte mir ja schon immer prophezeit, dass aus mir nix wird, ich werde als Sozialfall enden, mein Partner wird sich von mir trennen, weil er sicherlich auch eine erfolgreiche Frau an seiner Seite will, die was aus ihrem Leben macht und und und..

Ich war regelmäßig wegen ihr auf 180, hielt mich aber zurück, weil ich ein schlechtes Gewissen hatte wegen dem vielen Geld, welches sie uns geschenkt hatte. Inzwischen haben wir eine Wohnung gefunden, die unglücklicherweise nur etwa 15 Gehminuten von der ihren entfernt liegt und in die wir im Herbst einziehen werden.

Mir graut es schon richtig davor, weil ich weiß, dass sie dann weiterhin versuchen wird, die Kontrolle über alles zu behalten und wenn sie mich dann mal zufällig auf der Straße trifft, hagelt es wieder Kritik, wie ich rumlaufe, was ich um diese Uhrzeit auf der Straße verloren hätte, "normale" Leute wären jetzt arbeiten etc.pp.

Kürzlich traf ich sie gegen 15 Uhr nachmittags beim Einkaufen. Ich sah förmlich, wie ihr die Gesichtszüge entgleisten und sie richtiggehend "einfror", als sie mich sah. Sie rauschte dann an mir vorbei mit den Worten, es wäre asozial, in meinem Alter um 15 Uhr einkaufen zu gehen, da wisse ja jeder gleich, dass ich arbeitslos bin und sie wolle nicht mit mir gesehen werden. Ist das zu fassen?!

Auch vor Familie und vor ihren Freunden verlangt sie von mir, dass ich ihnen erzähle, ich hätte eine Stelle in der ich Schicht arbeiten muss , damit es auch ja keiner komisch findet, wenn man mich mal zufällig nachmittags oder morgens irgendwo trifft.

Ich ertrage dieses tyrannische Verhalten von ihr kaum noch, zumal sie auch immer unverschämter und beleidigender mir gegenüber wird. Kürzlich bezeichnete sie mich als "Opfer" und als ich ihr einmal schrieb, dass ich gleich einen Termin beim Arbeitsamt habe, ich aber nicht glaube, dass was dabei rumkommt, weil mir leider immer nur komische und unpassende Jobs angeboten werden, kam von ihr "Ach leck mich doch, du hast doch immer was zu mäkeln, dann sitzt du halt bald unter der Brücke, das passt eh besser zu dir als in der schönen neuen Wohnung!"

Ganz ehrlich, ich habe die Nase dermaßen voll von dieser widerwärtigen Person. Normal reden ist und war noch nie möglich, aber ich habe wie gesagt ein schlechtes Gewissen, ihr ordentlich contra zu geben, da sie uns ja wie gesagt eine nicht gerade kleine Summe quasi geschenkt hat und sie mir trotzallem auch irgendwie Leid tut - immerhin war sie über 40 Jahre mit meinem Vater zusammen, der - im Gegensatz zu mir - wunderbar mit ihr zurechtkam und sie abgöttisch liebte.. Was mach ich bloß? 🙁
Genau wie bei mir!

Wurde etwas vernünftiger als mein Vater starb, aber etwas später ging die Bevormundung fröhlich weiter!! Wenn man sie dann damit konfrontiert, reagiert sie nur starrsinnig und verstockt - ich habe natürlich wie immer unrecht!! Sie ist jetzt 84, geistig putzmunter und kann es einfach nicht lassen! Mit meiner Schwester habe ich schon keinen Kontakt mehr, die Besuche bei ihr fallen mir immer schwerer und brauche immer 2-3 Tage, um mich von den permanenten Streitigkeiten zu erholen.
Ich habe auch keine Hoffnung mehr, dass sich (noch) irgendwas zu ihren Lebzeiten ändert
 

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