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Meine Mutter macht mich krank!

Lieben Dank für die Antwort.Egal,wie schlecht mir geht-Alkohol ist für mich keine Lösung.Der Weg zum Arzt und Amt,ist das was ich mich nicht traue,weiss nicht was ich sagen, wie ich das alles beschreiben soll,ob sie mich verstehen werden, oder doch für Verrückt halten. Ich weiss-ich muß
 
So einige sagen, dass es ungeheurlich ist, was Mutter uns da an den Kopf "geworfen" hat. Mit meinem Vater konnte sie so nicht sprechen, der hat ihr gleich Parole geboten.

Hallo Sang-froid,

das ist verantwortungslos und psychischer Missbrauch. Dass du einen Befreiungsschlag brauchst ist nur selbstverständlich. Sie hat euch als Kindern die Verantwortung für ihr eigenes Unglück in die Schuhe geschoben und jetzt will sie, dass ihr für ihr Glück verantwortlich seid. Wie soll man sich von einem solchen Menschen richtig abgrenzen können? Dass es dir trotz allem nicht leicht fällt kann ich gut nachvollziehen. Sie bleibt ja schließlich deine Mutter - deine Wurzeln sind mit ihr verbunden und das macht die ganze Sache ungemein schwer. Einerseits holt man Luft andererseits ist man trotzdem beteiligt. Ein Hin und Her. Gefühlswelten wechseln sich ab oder sind alle fast zur gleichen Zeit gegenwärtig. Wut, Verzweiflung, Trauer, Gleichgültigkeit, Auswegslosigkeit, Stärke, Gelassenheit, Sehnsucht. Gefühle haben immer auch mit der Vergangenheit zu tun - mit dem was wir "abgespeichert" haben. Und das wieder auseinander zu klimbimbern braucht Zeit - manchmal mehr als wir wirklich wollen. Irgendwann kommt der Punkt, wo diese Gefühle zu klaren Bildern werden. Und zu klaren Bildern werden sie, wenn die Muster offensichtlich sind. Aus welchen Mustern heraus jemand handelt und uns damit verletzt und aus welchen Mustern heraus wir selber handeln - denn trotz allem was wir sehen, das schwierigste ist wohl zu erkennen, was es mit uns selber gemacht hat und inwiefern unsere Gedanken, Gefühle und unser Handeln in der Gegenwart noch davon bestimmt werden. Das zu erkennen, ist der ultimative Befreiungsschlag. Dann holst du Luft und die Luft bleibt! Ich denke, du bist auf dem besten Weg dorthin 🙂

Liebe Grüße
Truth
 
Hallo Sang-froid,

das ist verantwortungslos und psychischer Missbrauch. Dass du einen Befreiungsschlag brauchst ist nur selbstverständlich. Sie hat euch als Kindern die Verantwortung für ihr eigenes Unglück in die Schuhe geschoben und jetzt will sie, dass ihr für ihr Glück verantwortlich seid. Wie soll man sich von einem solchen Menschen richtig abgrenzen können? Dass es dir trotz allem nicht leicht fällt kann ich gut nachvollziehen. Sie bleibt ja schließlich deine Mutter - deine Wurzeln sind mit ihr verbunden und das macht die ganze Sache ungemein schwer. Einerseits holt man Luft andererseits ist man trotzdem beteiligt. Ein Hin und Her. Gefühlswelten wechseln sich ab oder sind alle fast zur gleichen Zeit gegenwärtig. Wut, Verzweiflung, Trauer, Gleichgültigkeit, Auswegslosigkeit, Stärke, Gelassenheit, Sehnsucht. Gefühle haben immer auch mit der Vergangenheit zu tun - mit dem was wir "abgespeichert" haben. Und das wieder auseinander zu klimbimbern braucht Zeit - manchmal mehr als wir wirklich wollen. Irgendwann kommt der Punkt, wo diese Gefühle zu klaren Bildern werden. Und zu klaren Bildern werden sie, wenn die Muster offensichtlich sind. Aus welchen Mustern heraus jemand handelt und uns damit verletzt und aus welchen Mustern heraus wir selber handeln - denn trotz allem was wir sehen, das schwierigste ist wohl zu erkennen, was es mit uns selber gemacht hat und inwiefern unsere Gedanken, Gefühle und unser Handeln in der Gegenwart noch davon bestimmt werden. Das zu erkennen, ist der ultimative Befreiungsschlag. Dann holst du Luft und die Luft bleibt! Ich denke, du bist auf dem besten Weg dorthin 🙂

Liebe Grüße
Truth


Hallo Truth!

Vielen Dank für die stärkenden Worte. 🙂

Meine Mutter hat sich seit dem "Befreiungsschlag" auch nicht wieder gemeldet....und ich auch nicht!

Also denke ich, dass der "Herzenswunsch" sich auszusprechen wohl doch nicht so doll ist.....Sie konnte mir ja noch nicht mal auf die Frage antworten, worüber sie sich mit mir ausprechen wollte. Das ist jetzt 1 Woche her.🙄

Sang-froid
 
Hallo,

Ausdrücke wie dass du dich terrorisiert fühlst etc zeigen an sich dass du nicht ausreichend von deiner Mutter gelöst hast.
Grundsätzlich ist zu deiner thread-Überschrift zu sagen: krank machen läßt sich nur jemand der sich krank machen lassen will...du hast hier eine entscheidende Rolle bei diesem Spielchen dass da zwischen dir und deiner Mutter läuft..Sie macht ggf. emotional Druck und verlangt dir zu viel ab und du reagierst indem du immer wieder nachgiebst..was sie dazu ermutigt immer mehr zu fordern...und somit hängst du alsbald in der Überforderung fest...bis du dann nicht anders zu helfen weisst als den Kontakt vollkommen ab zu brechen..also Kommunikationsmodell..dulden bis zum Abwinken und danach explodieren, weil sich zuviel Duldung angesammelt hat.

Mach ihr einfach liebevoll aber konsequent klar, dass du nicht ihr Seelenmülleimer bist und sie wenn es bei ihr drängt mit jemanden zu reden lieber an ihre Freunde wenden oder ihren Therapeuten reden soll. Du hast dein eigenes Leben und deine Verantwortung und es ist nicht nur dein gutes Recht, sondern auch deine Pflicht dich vor Überbelastung (durch deine sehr fordernde Mutter z.B) zu schützen..Selbstschutz sollte immer vorgehen.
Sage deiner Mutter also offen dass du dich überfordert fühlst und es nicht in Ordnung ist dass sie deinen Arbeitsplatz gefährdet indem sie dort anruft...das geht entschieden zu weit. Meine Eltern haben generell Verbot mich bei der Arbeit an zu rufen(außer bei Todesfall) und kennen meine private Handynummer gar nicht...so kann man das gut regeln. Grenzen setzen, konsequent einhalten.

Wenn es deiner Mutter an Sozialkontakten mangelt ist es Job und Verantwortung deiner Mutter sich neue zu schaffen...mach sie mal auf ihre Eigenverantwortung aufmerksam und ermutige sie da mal aktiver zu werden.
Was die Frau braucht sind sinnvolle Beschäftigungen und neue Sozialkontakte...

Deinen Befreiungsschlag kann ich nachvollziehen..du solltest das jedoch generell auch dem Therapeuten und behandelnden Ärzten deiner Mutter präventiv mitteilen..solange sie in ihrer schiefen und krankhaften Logik rumschwirrt könnte es sein dass sie deinen Ausraster schräg auffasst und sich selbst gefährdet oder so...
Ich würde versuchen nicht zu eskalieren, sondern sachlich zu bleiben, dich ab zu grenzen und nicht auf das Extrem totaler funkstille zwischen euch zu verfallen, sondern eher ne neue Regelung (einmal pro Woche oder alle 14 Tage einmal miteinander telefonieren..oder schreiben) ein zu führen...Für die Kommunikation Regelungen treffen..Verbot von Beleidigungen oder Schuldvorwürfen etc...
GGf wäre es mal sehr sinnvoll die gesamte Problematik zusammen mit dem Therapeuten zu erörtern und zu regeln..wozu hat man sowas? Die sollten sich ihr Geld auch mal durch konkrete Familienhilfe verdienen finde ich. Nutze also die bereits vorhandenen Mittel um da ne neue Regelung zu schaffen.
Und immer dran denken: deine Mutter ist krank und auch ihr Verhalten ist teilweise von ihrer Krankheit beeinflusst..also niemals alles zu persönlich nehmen. Aber dennoch keine ungebührliche Schonhaltung fahren, sondern Ansprüche stellen..fördern und fordern...Ziel sollte es sein dass deine Mutter ihre Krankheit in den Griff kriegt..wozu für deine Mutter wichtig wäre erwachsen und unabhängiger zu werden..ihre ständige Anruferei läßt auf kindliche Ängste allein zu sein schließen....und auf fehlende Sozialkontakte...Du bist für sowas allerdings nicht zuständig sondern allein sie, denn sie ist ne erwachsene Frau und sollte lernen allein für sich zu sorgen.
Dasselbe gilt an sich für dich..lernen dich ab zu nabeln.

Also: Kein Mitleid sondern Mitgefühl zeigen, keine Hilfe sondern nur Hilfe zur Selbsthilfe geben...keine totale Trennung sondern Neuregelung eurer Beziehung...das wäre mein Ratschlag.

Viel Erfolg!
Tyra
 
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