Mizi
Sehr aktives Mitglied
Ich bin nicht dafür der Mutter die Schuld zuzuschieben, aber ich bin dafür, daß man seine Kindern echte Grenzen setzen darf, so wie man das als verantwortungsvolle, liebende Mutter erkennt.
Ich kenne ausflippen, allerdings nicht so extrem mit bepinkeln und kaput machen.
Gerade wenn es schon so extrem ist und in einer so kribbeligen Situation sind Schläge nicht angebracht, weil man dann Gefahr läuft, mit den Schlägen so was schlimmes/derbes anzurichten, was man gar nicht wollte.
Ich bin für rechtzeitge körperliche Reaktionen, bevor es echt schlimm ist. Ich kann das schwer bescheiben, weil das hier im HR als Gewalttätigkeit ausgelegt wird. Mal nen angedeuteten Schubser, seinen Arm dazwischenlegen, mal ne kleine Kopfnus, einen Schlag auf den Po - nichts, was die Junges schädigt, sondern ihnen "Stop" zeigt - ohne sie ernsthaft zu schädigen. Oder in eine Ecke stellen für dumme Antworten.
Solche rechtzeitigen Maßnahmen setzen voraus, daß man sich intensiv mit den Kindern beschäftigt, damit man rechtzeitig reagieren kann. Und reden, reden, reden - sie geistig fordern, wie auch körperlich und die Folgen von ihrem Blödsinn spüren lassen.
Da es jetzt schon soweit forgeschritten ist, braucht es doppelten Einsatz auch mithilfe der Schwestern.
Sind die Kinder denn nur zu Hause oder sind die in einer Einrichtung? Kinder brauchen Gleichaltrige, wie auch feste Regeln, gleiche Abläufe, Rituale, einen Tagesplan.
Wenn sie im Kindergarten sind, wie verhalten sie sich dort? Was sagen die Großeltern dazu, Onkel und Tanten?
Meine leider 70 km entfernt wohnende Schwiegertochter ist durch Ernährungsstörung (oder wie heißt das?) krank und hat sich in ihrer Unsicherheit eine Erziehungsberatung geholt. Sie ist eine ganz liebe und kann sich auch schwer durchsetzen. Mein Sohn ist auf Montage!! Er hat und hätte damit kein Problem.
Wenn man zum Psychologen geht, werden die Kinder mit Medikamenten ruhig gestellt, wo ich grundsätzlich dagegen bin.
Du brauchst dringend Hilfe ehe es noch mehr ausartet. Kannst du nicht vernünftig mit den Kindern reden und ihnen vermitteln, wie schlecht es dir durch ihr Verhalten geht?
Viele Grüße
Gelinda
p.s. Reiten ist doch mehr was, wo sie bespaßt werden, ne Belohnung sozusagen. Kommt immer auf die Reitlehrerin an.
Kannst du nicht eine andere Sportart suchen, wo sie auch ihren Geist mit fordern? Kung fu z.B., macht mein Enkel (8) seit Schuljahresanfang, ist schon erstaunlich, was er da alles bringt und sich merken kann. Wenn deine Jungen da zusammen trainieren, wäre das noch ein gegenseitiger Ansporn, finde ich.
Ne kleine Kopfnus - klingt niedlich ... ist es aber nicht ... Es wurde auch mal die Bezeichnung "Katzenköpfchen" (oder so ähnlich) dafür benutzt, wollte es nur kurz erwähnen, darüber diskutieren will ich nicht, weil es nichts bringt. Mir tun Kinder leid, die Kopfnüsse von ihren Eltern bekommen oder hier und da mal geschubst werden.