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Meine hochsensible Frau und ich

Sie möchte aber unsere Ehe und stellt es positiv dar, dass sie ihrem Wunsch ihn wieder zu küssen und mehr Nähe zu geben (kein Sex) widersteht und es verhindert.
Halte es für eine Lüge, dass sie keinen Sex mit ihm haben wird oder hatte.

Ich halte es kaum aus, eigentlich gar nicht, zu wissen, dass sie ca. fünf Mal die Woche sich mit ihm trifft zum spazieren gehen mit den Hunden, sie regelmäßig schreiben und sie Gefühle für ihn hat und er für sie.
Er, ein Mann der fast die Rente erreicht hat und fast doppelt so alt ist wie sie und seit vielen Jahren eine Partnerin hat.
Deswegen geht sie aktuell davon aus das sich der Kontakt ohnehin im Zaum halten wird.
Da er selbst auch gebunden ist und sich offenbar nicht trennen möchte. Sähe das Morgen anders aus, ist auch hier fraglich ob sie nicht weitere Schritte mit ihm gehen würde.

Weiß seine Frau das auch? Findet sie das auch so super und kommt damit klar?
Vielleicht solltest du mal das Gespräch suchen. Kann dir ja kaum schaden wenn schließlich alle Beteiligten Bescheid wissen.
 
Deine Frau fühlt sich von dir, wie du schreibst, weder verstanden noch aufgefangen. Und doch will sie angeblich die Ehe. Ich frage mich nur: warum? Hast du sie mal danach gefragt was ihr an eurer Partnerschaft gefällt und wichtig ist?
Ich finde nicht das ein intaktes Familienverhältnis mit Kindern begründet werden müsste, weshalb man dies nicht aufgeben mag. Es gibt Gründe genug wenn man so lange zusammen ist und sich gemeinsam einiges aufgebaut hat.
 
Hallo zusammen,
ich bin neu hier und hoffe, dass mir jemand von euch helfen kann. Ich möchte erst einmal die Ausgangslage beschreiben und das, was passiert ist und was nun zwischen meiner Frau und mir steht - immer in der Waage von Details und Anonymität im Netz.

Ich, u.a. mit der shizoiden Persönlichkeitsstörung und der Thematik Depressionen "gesegnet", meine Frau (seit 6 Jahren zusammen) mit der Thematik der Hochsensibilität begleitet. Wir haben Kinder und leben schon immer zusammen. Rückhalt haben wir nur wenig.
Du hast also auch dein Päckchen zu tragen.
Meine Frau hat jemanden kennengelernt, von dem sie sagt, sie fühlt sich das erste Mal in ihrem Leben verstanden und aufgefangen, vor allem emotional. Er gibt ihr ein Gefühl, dass sie bei mir noch nie hatte und nicht davon ausgeht, dass ich es je ihr zeigen bzw. geben könne. Dies ging so weit, dass es zu einem Kuss kam, den sie erwidert hat. Sie spricht offen darüber, sagt, es war aufgrund der emotionalen Verbundenheit und hätte nichts mit körperlichen Interesse zu tun. Sie sagt, sie weiß, dass sie mir damit wehtut, trifft sich aber weiterhin mit dem Mann, da er ihr so viel gibt. Sie möchte aber unsere Ehe und stellt es positiv dar, dass sie ihrem Wunsch ihn wieder zu küssen und mehr Nähe zu geben (kein Sex) widersteht und es verhindert. Wenn es nach ihr geht, kann sie den Kontakt nicht abbrechen, weil sie nicht wieder in die emotionslose "Hölle" von vorher, mit mir, gehen kann. Sie sagt, sie liebt mich und weiß was mein Schmerz ist und was ich aushalten muss, da für mich körperliche Verbindungen ein starker Ausdruck von Liebe sind, aufgrund meiner shizoiden Persönlichkeitsstörung (Schwierigkeiten im Umgang mit Emotionen).
Ich halte es kaum aus, eigentlich gar nicht, zu wissen, dass sie ca. fünf Mal die Woche sich mit ihm trifft zum spazieren gehen mit den Hunden, sie regelmäßig schreiben und sie Gefühle für ihn hat und er für sie.
Gefettet von mir. Das finde ich - bei aller Hochsensibilität - ganz schön unsensibel dir gegenüber.
Er, ein Mann der fast die Rente erreicht hat und fast doppelt so alt ist wie sie und seit vielen Jahren eine Partnerin hat.
Jetzt schwebt deine Frau auf Wolke 7, aber im Hinterkopf weiß sie sicherlich, dass es keine Zukunft hat.
Ich liebe meine Frau über alles, aber ich verliere mich im Moment und mache ihr Druck ohne Ende, weil ich es nicht verstehe, dass sie ihn nicht gehen lässt und sich für uns einsetzt. Meine Frau sagt, sie kämpft für uns, ich verstehe es nur nicht und ich solle endlich stärker sein als sie und ihr Rückhalt geben, damit sie sich in der Situation mit dem anderen sortieren kann.
Das verstehe ich nicht. Wie konkret soll das aussehen? Möchte sie, dass du ihr verbietest, ihn zu treffen? Mehr als "Druck machen" kannst du ja nicht - alles andere wäre Freiheitsberaubung.
Wie kämpft deine Frau für euch? Indem sie fünfmal die Woche mit dem Anderen Gassi geht?
Ich möchte eine Lösung für die Situation und ich möchte verstehen, wie eine emotionale Bindung ohne Worte und nur mit fühlen und verstehen funktioniert. Ich möchte ihr geben können, was er ihr gibt, aber ich verstehe es scheinbar nicht.

Vielleicht gibt es hier selbst hochsensible Menschen, die mir helfen können, wie ich meine Frau emotional verstehen kann, in der nicht erklärbaren Welt der Gefühle, damit ich ihr Sicherheit geben kann und ihr nicht mehr "die Hölle" biete, sondern Halt.
Ich freue mich über einen Austausch.
Ich bin nicht hochsensibel. Aber sicherlich sensibel genug, dass ich mir vorstellen kann, wie es passiert, dass man eine Begegnung hat, die sich so stimmig anfühlt, dass man sich total verknallt und alles andere, was man hat und was jahrelang gut eingespielt war, einem plötzlich öde erscheint. Vielleicht wäre die Lösung wirklich, dass du sie aus der "Hölle", wie sie es so charmant nennt, entlässt - ihr freistellen, zu gehen, so wie z.B. Cucaracha schon im ersten Beitrag schrieb.
Ich wage zu behaupten, dass die Sache sich dann recht schnell erledigt.
(Möglicherweise ist das Ganze tatsächlich nicht so körperlich, wie man vermuten könnte - sich toll verstehen ist das Eine, aber mit einem doppelt so alten Mann "aufs Ganze" gehen ... das möchte nicht jede junge Frau (zumindest, wenn ich von mir ausgehe, ich hätte mich mit 30 nicht mit einem fast 60-jährigen eingelassen).
(Kann natürlich auch sein, wie Portion Control vermutet, dass sie schon längst mit ihm in der Kiste war ...)


Du möchtest eine Lösung für die Situation - verständlich. Eine so einfache und schnelle Lösung wird es sicher nicht geben - vielleicht hörst du wirklich auf, ihr Druck zu machen. Wenn sie wirklich weg will, wenn sie wirklich körperlich mit ihm zusammen sein will - dann wird sie es sowieso tun, oder was meinst du? (Was ich - siehe oben - etwas bezweifle.)

Wie geht dieser Spruch? "Was du liebst, lass' frei - kommt es zu dir zurück, gehört es dir für immer" - dem letzten Teil stimme ich nicht zu! Kommt sie zurück, dann habt ihr eine Basis, miteinander zu kommunizieren, vielleicht, wie schon geraten wurde, mit Hilfe einer Paartherapie.
Ihr seid ja offenbar beide noch jung und habt Kinder (gemeinsame?), so dass es sinnvoll wäre, um die Beziehung zu kämpfen und einen anderen, besseren Umgang miteinander zu finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Frau hat jemanden kennengelernt, von dem sie sagt, sie fühlt sich das erste Mal in ihrem Leben verstanden und aufgefangen
Na, da würde ich dem jungen Glück alles Gute wünschen und ihr die Köfferchen vor die Tür stellen.
(Warum ist sie mit dir zusammen? Wo sie sich doch sechs Jahre lang "nicht verstanden und aufgefangen" gefühlt hat?)
Weiß die Partnerin des alten Mannes von der jungen Liebe und dem Geknutsche?
 
Vielen Dank für die ganzen Meinungen, ich weiß gar nicht genau, wo ich anfangen kann, darauf einzugehen.
Trennung, ja, dass war definitiv auch in meinen Gedanken dabei. Aber will ich das? Ich bin verletzt und enttäuscht, aber ich vertraue ihr noch (so absurd es vielleicht noch klingen mag). Ich denke oft an die Verantwortung den Kindern gegenüber, aber eben auch an mich - und bi dem Gedanken an mich schwanke ich zwischen "ich darf mich nicht verlieren" und "ich will sie nicht verlieren, egal was sie mir gerade antut". Der Gedanke mit dem "Medikament" fand ich sehr interessant. Ich habe ihr ein Ultimatum stellen müssen, dass es nie wieder zu einer Körperlichkeit kommen darf, die über Freundschaft hinausgeht (z.B. Küssen), weil ich sie dann verlassen werde. Einen Fehler behaupte ich verzeihen zu können, eine Wiederholung nicht. Zumindest sind das im Moment meine Gedanken, ob sie richtig sind oder nur ein Halten am letzten Faden versuche ich zu ergründen.

@Holunderzweig Ich finde deine Ansicht wirklich stark und ich versuche es, aber es fällt mir schwer. Ich weiß das jedes Lebewesen frei ist, aber sie als Menschen in meinem Leben zu verlieren ist aktuell unvorstellbar, weshalb ich die Situation "Stand jetzt" versuche auszuhalten - aber eben weiß ich nicht wie genau ich das schaffen soll, beziehungsweise, wie es weiter gehen soll in der Ehe, wenn das Ganze noch Monate weiter geht. "Aktiv" läuft es seit über einem Monat, davor war es ihnen wohl nicht bewusst, ihre "Verbindung", aber gesehen haben sie sich zufällig (was ich glaube, denn bei ihr war vor 1 1/2 Monaten eine deutliche Veränderung zu spüren.)

Ein par Fragen im Schnelldurchlauf beantwortet: Ja, ich bin in Therapie und es ist aktuell Thema. Seine Partnerin weiß nach meinem Wissen nicht im Detail bescheid.
 
Ich bin verletzt und enttäuscht, aber ich vertraue ihr noch (so absurd es vielleicht noch klingen mag). Ich denke oft an die Verantwortung den Kindern gegenüber, aber eben auch an mich - und bi dem Gedanken an mich schwanke ich zwischen "ich darf mich nicht verlieren" und "ich will sie nicht verlieren, egal was sie mir gerade antut". Der Gedanke mit dem "Medikament" fand ich sehr interessant. Ich habe ihr ein Ultimatum stellen müssen, dass es nie wieder zu einer Körperlichkeit kommen darf, die über Freundschaft hinausgeht (z.B. Küssen), weil ich sie dann verlassen werde. Einen Fehler behaupte ich verzeihen zu können, eine Wiederholung nicht. Zumindest sind das im Moment meine Gedanken, ob sie richtig sind oder nur ein Halten am letzten Faden versuche ich zu ergründen.
Auf mich wirkt es wie eine Abhängigkeit von Deiner Partnerin und das wird Dir auf die Füsse fallen.

Versuch Dich auf Dich selber zu konzentrieren, ohne dass ihr Leben damit in irgendeinem Bezug ist.

Wenn sie, die hochsensible Dame spürt, wie Du ihr aus der Hand frisst und wie abhängig Du bist, werden die Spiele und Zumutungen für Dich noch extremer. Ich habe nämlich bisher keinerlei Rücksicht auf Dich verspüren können.

Gruß von Grisu
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim nochmaligen Lesen bin ich an der Textstelle hängen geblieben.
ich möchte verstehen, wie eine emotionale Bindung ohne Worte und nur mit fühlen und verstehen funktioniert.
Stichwort "funktioniert": Die beiden sind "verknallt" - von "funktionierender Bindung" kann aus meiner Sicht keine Rede sein!

Ich möchte ihr geben können, was er ihr gibt, aber ich verstehe es scheinbar nicht.
Möglicherweise ist das mehr Schein als Sein.

Ich kenne die beiden natürlich nicht, könnte mir aber vorstellen, dass sie beide vielleicht ein stückweit "Balsam" sind und "Farbe" in das Leben des jeweilig anderen bringen.

Möglicherweise geht es eher um das Gefühl/Bedürfnis an sich, als um die konkrete Person.
 

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