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meine große liebe starb.......

Dieses schwarze Loch wird irgendwann kleiner. Es wird immer bleiben, denn es werden immer wieder Momente kommen, die einen so sehr daran erinnern, dass man wieder ein Stück weiter in dieses Loch fällt.
Aber man bekommt auch wieder die Kraft aufzustehn und sich wieder etwas von diesem schwarzen Loch wegzubewegen.
Doch man darf die Trauer nicht nur als schwarzes Loch sehn. Wenn es mir schlechter geht und ich wieder sehr an ihn denke (denken tu ich so oder so fast die ganze zeit an ihn) dann versuche ich an die schönen dinge zu denken, die wir erlebt haben. Ich rede auch ab und zu in Gedanken mit ihm. Stelle ihm Fragen. Was würdest du jetzt in meiner Situation machen. Und ich erwische mich oft dabei, dass ich so handle wie er gehandelt hätte und nicht wie ich es eigtl getan hätte.
Ich find das schön, denn so blöd es auch klingt. Alles was im Leben passiert muss einen Grund haben, auch wenn uns es grundlos erscheint.
Aber ich habe nun einen anderen Blick auf mein Leben. Ich habe durch meinen Freund so viel dazugelernt. Das alles lebt in mir weiter.
Und vorallem die Tatsache, dass ich so handle wie er es getan hätte, mir manchmal Dinge kaufe, die er sich gekauft hätte, zeigt mir, dass er über mich wacht und auf mich aufpasst und ein Stück in mir weiter lebt.
Ich trage ihn in mir. Die Erinnerungen an ihn, seine Macken, seine Vorlieben und das wertvollste: Seine Liebe und vieles über ihn, das nur ich allein weiß. Und dies trage ich wie den wertvollsten schatz meines Lebens in mir.
 
Das kenne ich auch und macht mich auch glücklich. Etwas so machen wie er.
Habe von meinem Mann kochen gelernt und koche jetzt genau so weiter. Auch für mich alleine. Das ist wenigstens dann etwas was so bleiben kann wie früher. Habe an unserem Hochzeitstag Steaks gebraten. Seins wie er es mochte, meins anders und habe seins so gegessen und gedacht, er genießt es jetzt mit.
Aber nicht nur essen, auch andere Sachen. Versuche so viel wie möglich in mein Leben jetzt aus der Zeit von früher in meinem Leben zu lassen.
Frage ihn auch immer nach seiner Meinung. Schreibe Briefe. Rede mit ihm. Lache immer noch mit ihm. Aber jetzt hat es immer noch so einen Schmerzenden Beigeschmack. Hoffe es wird anders mit der Zeit. Das ich die Zeit, die ich mir jetzt immer noch mit ihm nehme, endlich nur noch einfach schön sind.
 
Es ist schwierig in solch einer Sache einen Ratschlag zu geben.
Ich denke loslassen dauert bei jedem unterschiedlich lange.Dennoch bin ich mir bei einem ziemlich sicher:
Die, die uns vorausgehen (wohin auch immer) möchten bestimmt nicht dass wir traurig sind und es uns schlecht geht.
Will damit nicht sagen man soll nich trauern, nee nee aber loslassen ist ganz ganz wichtig und richtig sobald es eben geht
 
ich weiß dass mein mann das nie gewollt hätte. nur es kam so verdammt plötzlich, so ohne jede vorwarnung. von jetzt auf gleich. dann die 5 wochen im koma. ich kann die bilder und geräusche der intensivstation nicht aus dem kopf bekommen. dann habe ich ihn gehen lassen, zu seiner verstorbenen hündin, die er sehr geliebt hat. ich habe ihm gesagt: geh zu ihr................... was hätte ich tun sollen????? hier wo ich lebe habe ich niemanden.......mein vater starb als ich 11 jahre war, meine mutter starb vor 14 jahren, an meinem geburtstag, auch ohne vorwarnung. von jetzt auf gleich. was soll ich denn noch ertragen? wozu das alles?
mein mann hat mir die bedingungslose liebe gezeigt. ich hatte wieder an die liebe, an das leben geglaubt, nach vielen irrwegen und nun?
ich weiß das es auf das "warum" keine antwort gibt.
ich möchte einen weg finden, schon aus liebe zu meinem enkel. er hat mir gezeigt, dass auch weiterhin die sonne scheint.
ich hoffe, wünsche das ich das schaffe.
 
Zuletzt bearbeitet:
jeder tag ist anders.
ich habe versucht einen weg zufinden. meine hausärztin hat mich ambulant in eine tagesklinik überwiesen. dort werde ich versuchen, schritt für schritt wieder "lebensfähiger" zuwerden. ich weiß, dass es ein langer schwieriger weg wird,
aber ich möchte es schaffen
für meine große liebe.
 
Mir tut alles wirklich sehr Leid.
Es muss wirklich unendlich schrecklich sein,
den Menschen zu verlieren, welchen mal über alles liebt.
Mein aller größtes und von herzensgroßes Beileid.
 
es ist schwer einen menschen den man über alles geliebt hat zu verlieren, ganz besonders so plötzlich. ich fühle mich fast nicht mehr lebensfähig, gehe "einen" weg, den ich nicht gehen will. lebe nicht, funktionieren einfach nur. das leben geht weiter, NEIN......die zeit geht weiter.
ich möchte mich bei/in diesen forum bedanken. es hat mir sehr geholfen mich mit zuteilen, mit anderen aus zutauschen und liebe menschen kennengelernt zuhaben.
meine große liebe werde ich NIE vergessen.
 
Was in deiner Situation auch wichtig ist......mach dir keinen Druck....von wegen "ich muss funktionieren" oder so etwas......lass die Trauer zu und gebe dich ihr hin lass deine Gefühle einfach raus.
Und am Ende dieses Weges wirst du erstarkt aus allem hervorgehn
auch wenn dies im Moment alles weit weg zu sein scheint
 
hallo alle zusammen
ich weiß nicht mehr weiter.....
weiß nicht was ich tun soll...........
habe einfach ANGST..........
am 5.11.2010 brach mein mann auf dem flur der notfallambulanz
in meinen armen zusammen.
er war nicht krank vorher.
(das ganze passierte in unna, wo wir einmal im monat seine mutter besuchen. wir wohnen über 200 km entfernt.)
er wure 45 min. reanimiert, sie holten ihn also zurück.
er hatte einen herzinfarkt. er wurde danach in ein anderes krankenhaus verlegt, bekam dort einen stent gesetzt und kam dann auf die intensivstation. er wurde ins künstliche koma versetzt.
durch die reanimation, erlitt er eine schwere lungenentzündung, seine nieren versagten und und und......... er konnte (wollte) nicht aus dem künstlichen koma aufwachen. nach der ersten lungenentzündung folgte eine 2te, schlimmere und noch eine entzündung dort wo die zugänge für die dialyse gelegt waren.
dann nach über 4 wochen hatten die ärzte keine hoffnung mehr, sein gesundheitszustand war miserabel. die ärzte meinten außerdem wenn er überhaupt je wieder erwacht, dann behindert. ich ließ ihn gehen, obwohl ich ihn über alles liebe. er sollte nicht noch mehr leiden. nach genau 5 wochen, am 10. 12. 2010 schlief er für immer ein. er kommt nie wieder.
zur zeit bin ich noch bei der schwiegermutter. ich konnte hier wohnen. sie ist eine ganz liebe, nur zieht sich mich mit ihrer trauer noch mehr runter. ich werde noch bis nach weihnachten hier bleiben, danach fahre ich zu meiner tochter die von meinem zuhause 450 km entfernt wohnt. dort bleibe ich dann auch noch ein paar tage.
Ich habe immer die bilder von meinem mann vor augen, wie er in meinen armen zusammen bricht, wie er auf der intensivstation liegt, an unzähligen maschinen und schläuchen angeschlossen.
es ist wohl gut, das ich gerade jetzt nicht allein bin.
ich habe ANGST vor der zeit, wo ich allein bin, in einer stadt wo ich niemanden kenne (wir sind er kürzlich dort hingezogen).
was soll ich dann nur tun?

Liebe Pieti,

das tut mir sehr leid, was Du erlebt hast!!! Ich selbst habe meine langjährige Lebensgefährtin nach 25 glücklichen Jahren an den schrecklichen Krebs verloren am 19. 10. 2010. Sie hat so gekämpft und wollte mich nicht allein lassen, aber der Krebs war stärker als sie..... seitdem bin ich allein, und ich habe große Probleme, damit umzugehen. Zum einen ist die Trauer sehr groß, ich weine sehr viel, mag nicht unter menschen sein, stelle vieles in Frage, sehe keinen Sinn mehr im Leben, bin oft depressiv und verzweifelt. Ich versuche mich damit zu trösten, dass sie jetzt nicht mehr leiden muss... aber die Hinterbliebenen leiden.....

Laß der Trauer ihren Raum, den Gefühlen freien Lauf.... da ich selbst noch in der akuten Trauerphase bin, habe ich noch keine Ratschläge bereit, die Dir helfen könnten, weil ich auch in einer völlig neuen Lebenssituation durch den Tod meiner Partnerin bin, mir dasAlleinsein große Schwierigkeiten bereitet, ich nicht unter menschen sein mag und auch umziehen mußte und mich in einer neuen, fremden Umgebung befinde. Das Darüber-Reden fällt mir persönlich schwer, weil es immer in wasserfallartigen Tränenausbrüchen endet, aber es hilft, sich vieles von der Seele zu schreiben. Und wenn Du Dich hier nicht so mitteilen magst, vielleicht versuchst Du einfach, all Deine Gedanken und Gefühle in einer Art Tagebuch zusammenzufassen. Schreibe auf, was Du fühlst, was Du empfindest, was Dich deprimiert.... ein wenig hilft es, auch wenn Du auf vieles auf diese Art keine Antwort erhalten wirst.

Drücke Dich ganz lieb und wünsche Dir viel Kraft!

Vampi
 
hallo alle zusammen,
auch wenn einige zeit (viel zeit?) vergangen ist,
ich um gezogen bin, ich in der nähe meiner tochter, schwiegersohn, meinem enkel (meinem sonnenschein) bin.....................die zeit vergeht, aber sie heilt keine wunden. ich vermisse meinen mann unendlich, er fehlt mir mehr den je und es tut unsagbar weh...........
MEIN SCHATZ; ICH WERDE DICH NIE VERGESSEN!
 

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