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Meine Frau will keinen Sex mehr

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Am entwürdigendsten ist es, wenn ein Mann um Sex betteln muss. Oft werden dann solche Männer von ihrer Frau als Sexbesessen hingestellt.

Genauso ist es! Mann fragt ja nicht jeden Tag...schon einmal die Woche reicht für diese "Diagnose" aus. Und irgendwann fühlt man sich auch selber so und lässt derartige Anfragen sein.
 
Nur mal kurz meine Meinung als Frau zu diesem Thema...

Hier wird so oft von schlicht mangelnder Libido der Frau gesprochen, als schlichter Grund für all das, ohne weitere Tiefe der Ursache des Problemes. Als wäre die "Geilheit" das einzige Motiv mit seinem Partner schlafen zu wollen... Als Frau kann ich sagen, dass ich beim Sex selten wirklich zum Höhepunkt gekommen bin und es war auch nicht immer sexuell das ganz großartigste Erregungsgeühl für mich dabei, - dennoch habe ich in Liebe und Verbundenheit auch dann trotzdem sehr gern mit meinem Partner geschlafen. Da diese große Nähe die man beim miteinander schlafen erlebt einfach unersetzlich für mich war/ist. Und ich glaube das geht tatsächlich vielen Frauen so. Damit möchte ich sagen, dass ich glaube die Begründung eine Frau habe wegen Hormonen, der Pille etc. einfach kein Bedürfnis mit ihrem Partner zu schlafen, ist viel zu einfach und oberflächlich. Oder gelogen. Viel mehr denke ich: Wenn die Liebe und Beziehung noch richtig vorhanden ist, dann braucht frau nicht zwangsläufig den Motor "Geilheit" um ab und an ihrem Partner so nahe sein und mit ihm schlafen zu wollen. Und selbst wenn sie nicht selbst die Initiative ergreift, weil sie sexuell grade nicht so bedürftig ist, würde frau wohl kaum die Annäherungsversuche ihres Mannes so komplett ablehnen wie hier oftmal beschrieben. Wer LIEBT der mag ja die Nähe des anderen. Und wer liebt würde auch kaum den Partner permanent so zurückweisen und von sich schieben wollen.

Ich glaube also wenn es so weit gekommen ist, dass eine Frau prinzipiell keine körperliche Nähe mehr zu ihrem Partner sucht, wünscht oder zulässt, ist tatsächlich das Ende der Liebesbeziehung erreicht. Das Gefühl kann an dieser Stelle schlicht nicht mehr ausreichen.

Etwas anderes fände ich übrigens wenn eine Frau aus welchen Gründen auch immer (vielleicht z.B. Probleme mit ihrem eigenen Körper etc.) nicht mit ihrem Partner schlafen kann, aber sich zumindest noch auf Gespräche mit ihm darüber einlässt, also bereit ist mit ihrem Partner an dem Problem zu arbeiten, weil sie sieht, dass er darunter leidet. Also z.B. den Versuch einer Paartherapie machen, einen Sexualtherapeuten oder Arzt aufsuchen. In dem Fall ist der mangelnde Sex natürlich kein Anzeichen mangelnder Liebe und Zuneigung. Aber wenn die Frau dagegen wie hier oft geschildert nichtmal mehr Umarmungen harmloser Art von ihrem Partner zulässt, auf Gesprächsversuche agressiv reagiert und sich bei all dem gar nicht für seine Gefühle und Bedürfnisse umgekehrt interessiert, wo ist dann da noch Liebe?

Keine Frau sollte zum Sex überredet werden oder sich dem hingeben wenn sie ihn wirklich nicht will! Aber wenn dies ernsthaft der Fall ist, sollte man im besten Fall wenigstens versuchen gemeinsam als Partner an diesem Zustand zu arbeiten, die Ursache zu klären, etwas zu ändern, Hilfe von außen zu suchen etc.... oder aber stattdessen so ehrlich sein und den Verlust der Gefühle offen aussprechen, evtl. die Beziehung daraufhin beenden.
 
Nur mal kurz meine Meinung als Frau zu diesem Thema...

Hier wird so oft von schlicht mangelnder Libido der Frau gesprochen, als schlichter Grund für all das, ohne weitere Tiefe der Ursache des Problemes. Als wäre die "Geilheit" das einzige Motiv mit seinem Partner schlafen zu wollen... Als Frau kann ich sagen, dass ich beim Sex selten wirklich zum Höhepunkt gekommen bin und es war auch nicht immer sexuell das ganz großartigste Erregungsgeühl für mich dabei, - dennoch habe ich in Liebe und Verbundenheit auch dann trotzdem sehr gern mit meinem Partner geschlafen. Da diese große Nähe die man beim miteinander schlafen erlebt einfach unersetzlich für mich war/ist. Und ich glaube das geht tatsächlich vielen Frauen so. Damit möchte ich sagen, dass ich glaube die Begründung eine Frau habe wegen Hormonen, der Pille etc. einfach kein Bedürfnis mit ihrem Partner zu schlafen, ist viel zu einfach und oberflächlich. Oder gelogen. Viel mehr denke ich: Wenn die Liebe und Beziehung noch richtig vorhanden ist, dann braucht frau nicht zwangsläufig den Motor "Geilheit" um ab und an ihrem Partner so nahe sein und mit ihm schlafen zu wollen. Und selbst wenn sie nicht selbst die Initiative ergreift, weil sie sexuell grade nicht so bedürftig ist, würde frau wohl kaum die Annäherungsversuche ihres Mannes so komplett ablehnen wie hier oftmal beschrieben. Wer LIEBT der mag ja die Nähe des anderen. Und wer liebt würde auch kaum den Partner permanent so zurückweisen und von sich schieben wollen.

Ich glaube also wenn es so weit gekommen ist, dass eine Frau prinzipiell keine körperliche Nähe mehr zu ihrem Partner sucht, wünscht oder zulässt, ist tatsächlich das Ende der Liebesbeziehung erreicht. Das Gefühl kann an dieser Stelle schlicht nicht mehr ausreichen.

Danke für Deine offenen Worte. Hat mir was gegeben, das aus Sicht einer Frau zu lesen.
Gottseidank ist es bei uns nicht so, dass meine Frau die Nähe nicht will und keine Liebe da ist. Hoffe, dass es bei Nightwalker zumindest auch so ist.

Aber es ist schon bemerkbar, dass meiner Frau Sex nicht viel gibt. Und sie die Intervalle für Sex solange als möglich ausdehnt. Und sie beim Sex nicht wirklich stürmisch ist. Sprich, sich eher passiv verhält.
 
Nee, die Liebe ist auch noch da...Zärtlichkeiten hin und wieder.

Aber exakt wie bei Xandi: Sie sagt mir selber, das ihr Sex nicht (mehr) wichtig ist, das sie gut ohne leben kann und mich deshalb nicht weniger liebt. Und auch meine Intervalle dehnen sich aus...

Aber wenn wir Sex haben, dann ist der recht leidenschaftlich. Ich gebe mir auch große Mühe sie auf Touren und zum Orgasmus zu bringen. Das gelingt eigentlich fast immer und sie sagt hinterher auch, das es sehr schön für sie war. Obwohl ich hier auch der aktivere Teil von beiden bin.

Und sie selber denkt ja, es liegt am jahrelangen Pillenkonsum (ist nunmehr längst abgesetzt)...
 
Xandi,

die Frage ist sehr allgemein gestellt und kann mit ja, nein oder vielleicht beantwortet werden.
Der Ansatz finde ich nicht richtig. Ihr habt mit einander geredet und im Gespräch hat deine Frau dir gesagt das sie den sex nicht nötig hat und nicht wirklich braucht. Sie liebt sich dennoch genau so wie immer schon.

Das ist alles gut und schön, du hast jetzt eine Frau die dich sexlos liebt und du stehst unbefriedigt im Regen. Ist deine Frau der Meinung das du das so akzeptieren sollst? Hat sie eine Anregung wie du dieses Bedürfnis nach Nähe bekommen könntest? Weißt sie das du wirklich unglücklich darüber bist?
 
Das ist alles gut und schön, du hast jetzt eine Frau die dich sexlos liebt und du stehst unbefriedigt im Regen. Ist deine Frau der Meinung das du das so akzeptieren sollst? Hat sie eine Anregung wie du dieses Bedürfnis nach Nähe bekommen könntest? Weißt sie das du wirklich unglücklich darüber bist?

Zu den 3 Fragen:

1) Sie meint, dass ich mich mit seltenen Sex zufrieden geben sollte.
2) Nähe gibt es ja, aber immer weniger Sex.
3) Sie erfasst mein diesbezügliches Unglücklichsein nicht wirklich.
 
Zu den 3 Fragen:

1) Sie meint, dass ich mich mit seltenen Sex zufrieden geben sollte.
2) Nähe gibt es ja, aber immer weniger Sex.
3) Sie erfasst mein diesbezügliches Unglücklichsein nicht wirklich.

Bin eine Frau und wenn ich das lese, finde ich das übel von Deiner Frau. Ich empfinde es als egoistisch, lieblos.
Ich weiß, man kann dagegen argumentieren was ich schreibe, aber man kann gegen alles argumentieren. 😉
So einen "feurigen" Partner möchte ich nicht haben, nein danke.
 
indem Du Deinen Geschlechtstrieb
nicht so wichtig nimmst und nicht davon ausgehst,
daß er regelmäßig befriedigt werden müsse!

Lieber Rainer, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, stellst Du den durchaus verständlichen Wunsch nach Sex mit seinem geliebten Partner in Deinen Posts ständig als Trieb, Triebhaftigkeit, also ungezügelte und unkontrolierbare männlich-animalische unnatürliche Gier dar.

Sex gehört nunmal zum Leben dazu, ohne Sex gäbe es überhaupt kein Leben.

Es geht uns (und ich denke da spreche ich auch für Xanti) nicht um hirnloses Rammeln des Rammeln willens (obwohl das auch ab und zu was hat 😛) sondern um in einer harmonischen Ehe normale körperliche Liebe, die vom Partner so nicht wahrgenommen wird.

Xanti, meine Holde ist anscheinend auch der Ansicht, wenn sie ohne super leben kann dann müsse ich das auch können.
 
Lieber Rainer, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, stellst Du den durchaus verständlichen Wunsch nach Sex mit seinem geliebten Partner in Deinen Posts ständig als Trieb, Triebhaftigkeit, also ungezügelte und unkontrolierbare männlich-animalische unnatürliche Gier dar.

Sex gehört nunmal zum Leben dazu, ohne Sex gäbe es überhaupt kein Leben.

Es geht uns (und ich denke da spreche ich auch für Xanti) nicht um hirnloses Rammeln des Rammeln willens (obwohl das auch ab und zu was hat 😛) sondern um in einer harmonischen Ehe normale körperliche Liebe, die vom Partner so nicht wahrgenommen wird.

Xanti, meine Holde ist anscheinend auch der Ansicht, wenn sie ohne super leben kann dann müsse ich das auch können.

Du sagst es !!!
 
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