Lieber TE es renkt sich alles natürlich wieder ein,es braucht nur etwas mehr Geduld und vor allem Zeit.
Wir waren zu dritt,plus noch einem geistig behindertem Kind,das ziemlich viel Pflege erforderte und auch Aufmerksamkeit.
Meine Mutter musste sich um alles kümmern,Zeit für sich hatte sie mal kaum,mein Vater baute das Haus um,das sie sich gekauft hatten,da blieb auch so manches auf der Strecke,ab und an sprangen Oma und Opa mal ein,die hatten es drauf,sich zu kümmern,so das meine Eltern auf mal Zeit für sich hatten.
Meine Mutter fing dann an,Teilzeit zu arbeiten und blühte auch wieder auf.
Da waren sie wieder,die verstohlenen Blicke,Küßchen hier und Küßchen da.🙂
Mehrmals sagte er ihr immer wieder,wie toll sie alles so wuppen würde,also an Wertschätzung hatte es auch nie gefehlt,aber das reichte ihr nicht.Sie selbst hatte sich nie dazu herab gelassen,mal zu sagen,wie gut er so einige Dinge machte,das war wiederum für sie selbstverständlich.
Generell hatte mein Vater auch alles falsch gemacht,als sie noch daheim war.
Der Kaffee zu dünn,der Teppich nicht richtig gesaugt,die Spülmaschine falsch eingeräumt,das falsche Brot gekauft,die Wäsche falsch aufgehängt.......
Es gab einiges zu nörgeln,wie gesagt,nachdem sie in Teilzeit ging,änderte sich alles.
Da war dann auch die "Flaute" vorüber im ehelichen Schlafgemach.😀
Die Kinder würde ich allerdings aus dem Ehebett entfernen,sonst sind sie noch Jahre da drin,sie haben ja eigene Betten und man könnte da auch ein Einschlafritual machen,so das Du auch die Gelegenheit bekommst mal und sei es "nur",um eine Gute Nacht Geschichte vorzulesen.
Oder bei den älteren Kindern mal so eine Art Indianerzelt aufbauen,mit Kissen und allem,da können sie auch drin schlafen,ohne das sie ständig an Mamas Rockzipfel kleben müssen.
Das ist spannend,mit Taschenlampe,usw.