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Meine Frau ist nicht mehr in der Lage Nähe und Gefühle zu mir zuzulassen.

Lust kann man nicht herbeiquatschen, die muss entstehen.
Dazu müsstet ihr beiden als Paar mal wieder Zeit verbringen, aber ohne dass Du an dem Paarabend direkt Sex erwartest.
Jepp, das ist wohl so. Das Reden benötige ich trotzdem, um Dinge zu hinterfragen, einen „Stand“ abzufragen und in Ehrlichkeit die Gefühle darlegen zu können. Im Rahmen eines Paarabends, würde das vermutlich die besser werdende Stimmung dämpfen.

Das ist ja das, was Du einem Freund raten würdest.
Möchtest Du diese Möglichkeit in Betracht ziehen?
Ja, das wird wohl mein Ziel sein, und sei es letztendlich um für mich Strategien zu entwickeln selber damit umgehen zu können.

Lieber TE es renkt sich alles natürlich wieder ein,es braucht nur etwas mehr Geduld und vor allem Zeit.

Meine Mutter fing dann an,Teilzeit zu arbeiten und blühte auch wieder auf.
Da waren sie wieder,die verstohlenen Blicke,Küßchen hier und Küßchen da.🙂
Mehrmals sagte er ihr immer wieder,wie toll sie alles so wuppen würde,also an Wertschätzung hatte es auch nie gefehlt,aber das reichte ihr nicht.Sie selbst hatte sich nie dazu herab gelassen,mal zu sagen,wie gut er so einige Dinge machte,das war wiederum für sie selbstverständlich.
Generell hatte mein Vater auch alles falsch gemacht,als sie noch daheim war.
Der Kaffee zu dünn,der Teppich nicht richtig gesaugt,die Spülmaschine falsch eingeräumt,das falsche Brot gekauft,die Wäsche falsch aufgehängt.......
Es gab einiges zu nörgeln,wie gesagt,nachdem sie in Teilzeit ging,änderte sich alles.
Da war dann auch die "Flaute" vorüber im ehelichen Schlafgemach.😀
Das von Dir Beschriebene kommt mir soooo sehr bekannt vor. Ich stelle Dinge falsch ab, räume den Geschirrspüler falsch aus, wähle die falschen Kinderklamotten etc.
Insofern nehm ich es gerne als guten Gedanken mit um meine Hoffnung zu stärken.
Nach der Flaute kommt der Wind… (Ich war mal Segler 😁)

Ich denke die entspringen aus einer ignorierten Überforderung, zu viel geballtem Streß, daraus entstehender Unzufriedenheit, einhergehend mit schlechterer Laune, dadurch Abnahme der Nähe und Intimität, was zu noch mehr Entfernung und gesunkener Laune führt.

Will er nicht, das hat er schon deutlich geschrieben. Aber hier geht es primär noch nicht mal um Sex, sondern um Nähe, um Gefühle zeigen. Da ein Schmatz, dort liebevoll über den Arm streicheln, ein zärtlicher Blick da, ein aufmunterndes Lächeln dort.

@DarkFog, wann hat sie dich das letzte Mal zärtlich angelächelt?
Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht mehr.
Ein verschmitztes Lächeln erst gestern, dieses galt eher unserer Situation, als mir, und war trotzdem schön endlich mal wieder zu sehen.
 
@DarkFog
Hier werden teils sehr harte Worte in Richtung Deiner Partnerin verwendet.
Ausdrücklich möchte ich betonen, dass wir all das nicht wissen können, es sind lediglich Vermutungen.
Allerdings solltest Du auch diese harten Worte in Deine Überlegungen einbeziehen, auch diese können der Wahrheit entsprechen.
Insbesondere, dass Deine Partnerin offensichtlich keinerlei Interesse hat, an der Situation etwas zu ändern, zeigt aus meiner Sicht ein absolutes Desinteresse an Dir und Deinen Gefühlen.
Auch das ist natürlich nur eine Vermutung, es kann auch physische und/oder psychische Ursachen haben.
Ich kann Dir nur nochmals empfehlen, Dich professionell von einem Familientherapeuten beraten zu lassen.
Wie gesagt, auch sämtlichen fiesen, gemeinen oder hinterhältigen Überlegungen habe ich mir auch schon gemacht. Und wissen kann ich es natürlich nie. Egal bei wem, man kann nicht hinter die Stirn schauen. Aber würde man sich dem vollends hingeben, wär jedes Vertrauen in anderen Personen und gerade dem Partner, auch wenn es derzeit S**** ist, gestorben und man wäre gar nicht mehr in der Lage zu lieben.

@DarkFog
Den Beitrag von @Persephone empfinde ich als beachtenswert und wertvoll.
Auch das kann der Hintergrund Deiner Misere sein, allerdings sollte Deine Partnerin dann zumindest in der Lage sein, mit Dir ein vernünftiges Gespräch über die Thematik zu führen.

Es kann in einer Beziehung nicht sein, dass einem die Probleme des anderen vollkommen egal sind.
Auch wenn man keine Lösung anbieten kann, kann man sich vernünftig, einfühlsam austauschen.
Absolut bei Dir. Habe ich gerade eben in einer anderen Antwort geschreiben. Ohne Gespräche geht es nicht.
Die Texte von @Persephone sind derzeit auch Gold wert! Ich hoffe auch, daß es sich bewahrheitet.

Finde ich nicht wirklich gut vergleichbar, da bei der Frau des TE dies schlagartig nach dem dritten Kind eingetreten ist - also ab dann als ihre Kinderwünsche gänzlich erfüllt wurden. Nicht nach der ersten Geburt.

Des weiteren erklärt es in keiner Weise ihre Lieblosigkeit gegenüber des TE.
Nur weil ich keinen Sex möchte habe ich trotzdem noch einen Partner, und nicht nur einen Versorger der auf der Couch schlafen darf. Das spricht doch Bände!
Kam vielleicht nicht so gut rüber. Es wurde von Kind zu Kind schlimmer. Begonnen hatte es aber schon nach der ersten Geburt. Nur war es da in einem „erträglichem“ Rahmen nur halt weniger.

Sie waren nicht gänzlich erfüllt,aber DarkFog hat sich sterilisieren lassen,womit sie auch nicht einverstanden gewesen ist.
Manches sind noch Relikte aus der Steinzeit.
Sie ist in erster Linie Mutter und er der "Jäger".
Bsp.weise hatte ich es dennoch mal versucht,aber das klappte nicht,meine Brustwarzen waren so überreizt,auch durch das Stillen,das einem das auch abhanden gekommen ist.Es schmerzte halt und dann kam noch Milch heraus und schwupp war meinem Partner auch die Lust vergangen.
Das wird sich wieder einrenken,denn schließlich haben sie schon ganz andere Hürden gemeistert und sie empfindet ja auch noch etwas für ihn,aber in 1.Linie ist sie halt grade das Muttertier.
Mit den Geburten verändert sich jede Partnerschaft,das ist nun mal so,muss man durch.
Hormonelle Umstellungen,der Tag/Nacht Rhytmus ist gestört und dauernd ist irgend etwas krank oder braucht anderweitig Hilfe und klar,dann hat man natürlich die Muße,sich zu vereinigen.
Dann ist alles zuviel,sogar so ein stinknormaler Kuß.
ich habe stellenweise so eine Hasskappe auf meinen Freund gehabt,da habe sogar ich mich gewundert,geliebt habe ich ihn ja trotzdem,aber die Nähe war futsch.
Auch bin ich ins Kinderzimmer gezogen,weil man keine Ruhe hatte,immer ein Äuglein aufs Kinde.🙂
Leider muß ich da auch zugeben,das die Bedürfnisse meines Partners dann auch nebensächlich wurden.
Alles drehte sich nur um den Nachwuchs,also quasi um die "Aufzucht".
Da war keinerlei Platz mehr für Schmusereien,liebliche Worte oder sonstewas.
Das hatte sich später wieder normalisiert und ich rechne es heute noch ihm hoch an,das er das ohne zu klagen,das erduldet hatte.Die sexlose Zeit und auch meine allzu garstige Lieblosigkeit ihm gegenüber.
Ausserdem schläft der TE freiwillig auf der Couch,weil er schnarcht,Kinder aus dem Bett heraus und abmarsch wieder ins Ehebett.
Man kann leicht erhöht liegen oder mal die gewohnte Schlafposition aufgeben,dann schnarcht man auch nicht und falls sie das stören würde,gäbe es noch Ohrstöpsel.😀
Wirklich alles wie bei uns.
Wenn ich meine Frau z.B. an den Brustwarzen berühren wollte hatte sie a) Angst das Milch herauskommt und b) waren diese ständig so geschwollen und überreizt, das sie mich dafür hätte steinigen wollen.
Meine Frau ist auch wirklich so ein Muttertier geworden, hätte ich ihr damals in dieser Form gar nicht zugetraut.
Mittlerweile habe ich ja mein eigenes Zimmer, mit einem eigenen Bett. Will ich auch nicht verhehlen, dieser Zustand ab und an auch gewisse Vorzüge. Es wäre aber schön, wenn es die Option „zu wählen“ von beiden Seiten später wieder geben würde.
 
Weißt du, viele Paare verbindet ein gemeinsamer Fokus. Und der ist bei ihr im Moment die Familie. Ihren Fokus kannst du nicht ändern, aber deinen. Wenn also auch du dich mehr auf die Familie und Kinder konzentrierst, dann fühlt es sich vielleicht auch bei ihr wieder mehr nach einem gemeinsamen Ziel an, nach mehr Gemeinsamkeiten, nach Seelenverwandtschaft. Vielleicht entwickelt sie ja wieder ein stärkeres Nähebedürfnis zu dir, wenn sie sich dir auch mental wieder näher fühlt?
Das ist mein derzeitiger Ansatz. Das meine hilflosen Versuche nach Nähe zu ringen fruchtlos und eher entgegenwirkend waren, habe ich mittlerweile verstanden.
 
Wenn ich meine Frau z.B. an den Brustwarzen berühren wollte hatte sie a) Angst das Milch herauskommt und b) waren diese ständig so geschwollen und überreizt, das sie mich dafür hätte steinigen wollen.
Meine Frau ist auch wirklich so ein Muttertier geworden, hätte ich ihr damals in dieser Form gar nicht zugetraut.
Ich weiß gar nicht, was ich dazu schreiben soll, möchte dir aber mitteilen, dass ich dich anstelle deiner Frau sofort freigäbe.
Die Rubrik passt auch nicht, das gehört unter "Sexualität", nicht unter "Liebe".
Du bist sauer und frustriert, weil du nicht ran darfst und überlegst dir Strategien, um wieder bei ihr zu landen. Bei diesem befremdlichen "Muttertier", welches seine Brüste einfach ihrem eigentlichen Zweck (=Stillen) zugeführt hat.
Es wurde von Kind zu Kind schlimmer. Begonnen hatte es aber schon nach der ersten Geburt. Nur war es da in einem „erträglichem“ Rahmen nur halt weniger.
Such dir eine neue Frau, die keine Kinder will oder gar schon hat.
Dann musst du allerdings Unterhalt für die aktuellen Nachkommen zahlen, das ist narürlich...nicht so schön. Man will ja nicht im Minus rauskommen.
Wie gesagt, auch sämtlichen fiesen, gemeinen oder hinterhältigen Überlegungen habe ich mir auch schon gemacht.
Daran zweifel ich keine Sekunde.
. Da bin ich mir tatsächlich eher sicher, das Bett wäre ohne drei Kinder ein zusätzlicher Privatraum, in dem meine Frau auch mal wieder durchatmen kann, ohne das jemand sie berührt, über sie rollt oder Platz streitig macht.
Meine Güte, du bist eifersüchtig auf deine eigenen Kinder.
 
Schwangerschaft und Hormone bringen so viel durcheinander. Wie schon geschrieben wurde, selbst der Geruchssinn kann sich verändern. Ist allerdings, genau wir "der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, mieses Weib wollte nur einen Samenspender etc" nur spekulativ, einfach, weil niemand es hier wissen kann. Vermutlich weiß sie es sogar selbst nicht.

Warum versucht man denn überhaupt Brüsten zu berühren, von denen man weiß, sie sind geschwollen und schmerzhaft?
 
Warum versucht man denn überhaupt Brüsten zu berühren, von denen man weiß, sie sind geschwollen und schmerzhaft?

Exakt. Ich hatte es schon mal vorgeschlagen, ein bisschen Einfallsreichtum wäre gut.

@DarkFog , habe ich es überlesen? Versuchst du, euch Paarzeit zu verschaffen? Nicht für Sex, sondern z. B. für einen Spaziergang zu zweit oder du machst deiner Frau einfach eine Tasse Tee?
 
@DarkFog, ich empfinde es als richtig, wenn Du Deine Partnerin erst einmal körperlich vollkommen in Ruhe lässt.
Dass alle drei Kinder mit im Ehebett schlafen ist nicht in Ordnung, insbesondere der Achtjährige gehört da nicht mehr hin. Das kann im schlimmsten Fall zu Verhaltensstörungen führen.
Darüber solltest Du auch deutlich mit Deiner Partnerin reden, auch Du bist erziehungsberechtigt.
Du solltest Dich da auf keinerlei Diskussionen einlassen, Du musst Deine Position in der Familie stärken, aktuell wirst Du vollkommen an den Rand gedrängt, bist nur für das Beschaffen des Geldes und für Arbeiten da.
Auch das solltest Du Deiner Partnerin klar mitteilen, dass Du dazu nicht mehr bereit bist.
Bei allem Verständnis für die Probleme, die Deine Partnerin hat oder haben kann, bist Du Teil der Familie, wenn sie das nicht akzeptiert, hat die Beziehung keine Zukunft.
Zumindest aus meiner Sicht.
 
Das von Dir Beschriebene kommt mir soooo sehr bekannt vor. Ich stelle Dinge falsch ab, räume den Geschirrspüler falsch aus, wähle die falschen Kinderklamotten etc.
Insofern nehm ich es gerne als guten Gedanken mit um meine Hoffnung zu stärken.
Nach der Flaute kommt der Wind… (Ich war mal Segler 😁)
@DarkFog Hierzu fällt mir gerade auf, dass es bei uns zu Hause im Grunde auch so ist, vielleicht nicht ganz so extrem.

Ich koche, schon kommt die Bemerkung "wie denn schon wieder die Küche aussieht wenn Papa kocht." Oder wenn ich staubsauge:"Oh, hier hinter der Tür hast du aber vergessen." Oder: Warum hast du schon gestaubsaugt, wenn du noch nicht vorher Staub gewischt hast?" Oder: "Warum hast du denn die Pullis jetz links oben in den Kleiderschrank gelegt bei unserer Tochter? Ich hab ihr gesagt, dass sie rechts unten hin kommen." Oder: "Warum läuft die Spielmachine noch nicht. Die stinkt." (Mein Standpunkt: Weil sie noch nicht voll ist.) Usw. usf...

Das ist unglaublich anstrengend, wenn man es Einem nie recht machen kann.Ich kann dich total verstehen, wenn da die Lust, "an der Beziehung zu arbeiten" abhanden kommt.

Traurig eigentlich, dass mit zunehmender Dauer einer Beziehung scheinbar auch die Erwartungshaltung "was das Erledigen von Haushaltstätigkeiten angeht" sich erhöht.

Ich vergleiche das inzwischen wie folgt:
Als man zusammen kam, in der Kennenlernphase war der Partner noch regelrecht begeistert davon, wie gut die Unzerstützung im Haushalt klappt.
Da war es auch überhaupt nicht schlimm, wenn "nicht passend" geholfen wurde. Hauptsache, es gibt da einen lieben Menschen, von dem man überhaupt "Unterstützung" erfährt.
Heute reicht das nicht mehr.

Tja, Mist, wenn man geglaubt hat, so wie ich (und vielleicht auch du), es würde so bleiben und man ja auch deshalb mit dem Partner weiter zusammen bleiben wollte, ja eine gemeinsame Zukunft sich vorstellen konnte.

Es ist wie auf so mancher Arbeit im Job: Kein Lob, wenn was gut und erfolgreich erledigt wird. Das wird nämlich als "Standartd" einfach vorausgesetzt.
Aber auf jeden Fall Tadel, wenn die hohen Erwartungen, die sich mit der Zeit so entwickelt haben, nicht erfüllt werden.
Ich denke, dass kann man oft so 1 zu 1 auf so manche Langzeitbeziehungen übertragen.

Als man als Paar zusammenkam, da wurde noch für jedwede kleine Aufmerksamkeit gegenseitig gelobt. In der Langzeitbeziehung hält man das nicht mehr für nötig, da es einfach als Standard erwartet wird. Traurig.

Ich zumindest, komme damit nicht gut klar.

Warum konnte das nicht so bleiben, wie zu dem Zeitpunkt, als man sich kennen und lieben lernte?

@DarkFog Wie empfindest du das bei euch?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat sie vor, wenn das jüngste Kind im Kindergarten ist, wieder arbeiten zu gehen?

Es wäre wichtig....nicht nur für sie selbst sowie finanziell, sondern auch langfristig. Zum einen, kann der Alleinverdiener aus unterschiedlichen Gründen ausfallen und zum anderen auch, falls ihr euch zukünftig trennen solltet.

Ggf. würde ich an deiner/eurer Stelle sogar an eine Haushaltshilfe o. ä. denken, damit sie nicht weiter...hm...in dieser Abhängigkeits-Rolle verharrt.

Bei drei Kindern glaube ich noch nicht mal, dass du für sie selbst (ggf. zeitweise) Unterhalt leisten könntest. Selbstbehalt dürfte bei ca. 1300 Euro liegen....die aktuellen Zahlen habe ich nicht parat.

Ich denke nicht, dass du die Gesamtproblematik aussitzen kannst/solltest, ohne Klartext mit ihr zu sprechen.
 

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