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Meine Familie zieht extrem weit weg : (

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ja leider ich hab halt so getan als würde ich mich mega freuen aber in den USA wurde ich leider immer wie eine fremde behandelt und teilweise auf der Schule gemobbt. Ich glaube ich werde es ihnen wirklich sagen, dann hab ich es wenigstens versucht oder
Offenheit ist wichtig und richtig. Ich bin immer sehr dankbar, wenn man mir nichts vormacht und mich "mithören" lässt, welche Gedanken jenen plagen, mit dem ich zusammen lebe.

Wärst du gut aufgehoben, wenn du hier bleiben würdest, Lilly? Hättest du die Möglichkeit bei Verwandten zu wohnen, wären diese einverstanden?

Ich bin mit vierzehn in ein Internat gekommen und von dort aus nicht mehr nach Hause zurück. Mein Jüngster ist ebenso mit Vierzehn zu meinem Ältesten gezogen, das hat sich so ergeben und dort war er gut aufgehoben, alles okay, kein Problem.

Es ist DEIN Leben und welche Pläne man immer hat mit dir, du musst nicht mit jedem einverstanden sein.
 
Wenn ihr mich fragt, es gibt gute Argumente, dieses Projekt USA auf Eis zu legen, denn... die Eltern werden keine Möglichkeit haben dich gut zu begleiten können, denn sie werden wenig Zeit haben. Um ihre Bedürfnisse befriedigen zu können, nehmen sie hin, dass deine Bedürfnisse nicht gedeckt werden. Das kannst du ja sagen, mir geht es schlecht dort, nicht gut, daher fahrt mal alleine, ich kann ja nachkommen. Das wäre eine Win-Win-Situation für alle, denn dann könnten sich die Eltern voll auf den Job konzentrieren, du dich auf deinen Werdegang und geborgen würdest du dich auch fühlen, zumindestens jetzt noch, während deiner Pupertät. Man braucht da mehr Halt als sonst. Den hättest du bei deinen Freunden und mit Oma, Tante, Onkel bist du auch sicher gut versorgt.

Trau dich, sei mutig. Das werden deine Eltern verstehen müssen, alles geht nicht nach ihrem Kopf, du hast auch was zu sagen.
 
Es wäre gut gewesen, wenn du mit dienen Eltern geredet hättest.
Ich schau immer die Serie Goodbye Deutschland - Die Auswanderer auf VOX. Da sind auch Familien mit Kindern, die in die USA ausgewandert sind. Und fast jedem Jugendlichen ging es mit der Auswandererei schlecht, hatten Angst keine Freunde zu finden. Und was passiert? Gleich am ersten Tag in der Schule haben sie sehr viele Freunde gefunden. Du malst dir die Auswanderung in den düstersten Farben aus, aber so schrecklich wird das nicht. Die Amerikaner sind sehr freundlich udn man sagt oberflächlich. Lieber freundlich und oberflächlich, als tiefschürfend und ein Kotzbrocken. Mach dir nicht so viele Sorgen, dass wird alles ganz anders wie du denkst.
Du kannst dir die Filme auch in der Mediathek auf VOX anschauen.
 
Ich finde es generell nicht gut, ein Kind zu entwurzeln. Und schon gar nicht in der Pubertät, wenn das Kind beginnt, sich mehr im Freundeskreis als bei den Eltern zu orientieren. Es kann gut sein, dass das Leben in den USA für die TE megatoll wird, aber der Schuss kann genauso gut nach hinten losgehen. Und dann?

Aber auf jeden Fall müsste eine so weitreichende Entscheidung lange vorher in der Familie diskutiert werden. Die TE ist kein kleines Kind mehr, man hätte sie in alle Planungsschritte mit einbeziehen müssen - inwieweit das getan wurde, weiß ich nicht, aber der Eingangspost klang ein bisschen danach, dass die Eltern einfach alles entschieden haben.

Von sensiblen Eltern sollte man eigentlich auch erwarten können, dass sie merken, wenn ihr Kind Bauchschmerzen bei so einem Schritt hat, auch wenn es etwas anderes verlauten lässt.

Auch Omas und Opas sollten eigentlich mit in die Diskussion einbezogen werden, für sie ist das ja auch nicht so ganz ohne. Was sagen die denn eigentlich dazu?
 
Ich kann dich mehr als gut verstehen und empfinde deine Eltern als sehr egoistisch.
Du bist schon 13, da hätten sie gut noch ein paar Jahre bis zu deinem Erwachsenendasein warten können, um ihren Traum zu realisieren.
Denn du scheinst nicht gefragt worden zu sein, oder?
Rede mit ihnen. Vielleicht gelingt es dir, ihnen klar zu machen, was sie dir damit antun.
 
Alles versuchen, wenn es nicht geht, dann akzeptieren. So gehe ich vor.
In diesem Fall wäre ich schon dabei einen Familienrat einzuberufen, ob das überhaupt geht, bei der Oma zu bleiben, falls ja, dann kommts in diese Richtung, falls sie sehr zögert und nicht wirklich unbedingt einverstanden ist aus welchen Gründen auch immer, dann heißts Amerika.
Es kann so kommen, wie Klecksfisch sagt, vollkommen anders als vorgestellt.

Was das Mobben betrifft, Kinder, bzw.Gruppen testen Neue und kann er diesen Tests standhalten, dann wird er integriert. Liebe Lilly, mach auf gelassen, suche nicht ihre Zuneigung, fürchte dich auch nicht vor Ablehnung, es ist dein Unterricht und dort bist du, um zu lernen, dazu gehört auch zu lernen, wie das ist mit den sozialen Zugehörigkeitsritualen. Manchmal sind die, die dich zuerst geboxt haben später die besten Freunde. Leicht wirds nicht gemacht, das Glück, es hat seine Hürden.
 
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