G
Gelöscht 124470
Gast
Ich finde es schwierig, zu dem Faden Stellung zu nehmen, es könnte aber helfen, die Situation zu beleuchten.
Deutschland ist in manchen Bereichen über-reguliert, sodass Firmeninhaber als allwissend behandelt werden.
Ein Arzt, der gar ausbildet, bedarf dazu der Approbation und wer diese besitzt, braucht keine Ausbildung mehr.
Wer keine Ausbildung mehr braucht aber eine ausländische besitzt, beantragt das Absolvieren einer Gleichwertigkeitsprüfung.
Sodann wird er hiesigen Ärzten gleich gestellt - und bildet selber aus.
Man darf annehmen, dass der Weg dahin nicht nur vielleicht, sondern garantiert schwierig ist, was man daran sieht, dass es mehr Patienten als Ärzte gibt.
Insgesamt wird es also so sein, dass zB ein fremder Taxifahrer in Deutschland ohne Taxischein scheitert – während ich in der Fremde zwar ein Taxi fahren könnte aber schlicht und ergreifend daran scheitere, dass ich Wegweiser nicht lesen kann , weil ich die Schrift nicht verstehe oder mich irgendwo festfahre und steckenbleibe.
Beruflich kann man daher nur örtliche Gegebenheiten einbeziehen, weil woanders Anderes gilt.
Bei Dir kommt leider hinzu, dass Du die Reaktion Deines Körpers genau voraussagen musst, damit es keine Beeinträchtigungen gibt.
Eventuell kann Dir dabei das Arbeitszeitgesetz helfen, welches dem Arbeitgeber zugesteht, Pausen in 15-Minuten-Abschnitten anzuweisen. So würden Zeiten zwischen notwendigen Überprüfungen verkürzt.
Brauchst Du mehr Zeit, so kannst Du evtl. länger Pausen vereinbaren. Die ergäbe bei gleicher Arbeitszeit wie andere eine Teilzeit-Tätigkeit - sonst eine verlängerte Schicht
Solltest Du die Möglichkeit haben, so würde ich mich an Deiner Stelle in ein größeres System begeben. Dies schreibe ich deswegen, weil ich in einer Maschinenfabrik eine hervorragende Ausbildung bekommen habe - was dem Umstand geschuldet war, dass es zwei Meister gab, die nichts anderes zu tun hatten als auszubilden.
Jedoch müsstest Du versuchen, dort so hoch wie möglich anzusetzen, um auf Deiner Ausbildung aufzubauen.
Man würde Dir dann so etwas ähnliches sagen wie, dass es nicht Deine Aufgabe wäre, Putzpersonal arbeitslos zu machen.
Aktuell schriebst Du, dass Du emotional leidest.
Meiner Ansicht nach wäre es falsch, Dir nun mitzuteilen, dass mir dies leid tut, denn damit täte ich Dir in Deiner Situation keinen Gefallen.
Du würdest annehmen, dass Du dabei Recht hast, weil andere Dir beipflichten.
Ein Rückzug wäre die Folge.
Da Du Deine bisherige Ausbildung vermutlich nur deshalb geschafft hat, weil Rückschläge nicht Selbstmitleid sondern Wut verursacht haben, hast Du es verstanden, genau dann erst recht zuzulegen - und warst damit bisher erfolgreich!
Deutschland ist in manchen Bereichen über-reguliert, sodass Firmeninhaber als allwissend behandelt werden.
Ein Arzt, der gar ausbildet, bedarf dazu der Approbation und wer diese besitzt, braucht keine Ausbildung mehr.
Wer keine Ausbildung mehr braucht aber eine ausländische besitzt, beantragt das Absolvieren einer Gleichwertigkeitsprüfung.
Sodann wird er hiesigen Ärzten gleich gestellt - und bildet selber aus.
Man darf annehmen, dass der Weg dahin nicht nur vielleicht, sondern garantiert schwierig ist, was man daran sieht, dass es mehr Patienten als Ärzte gibt.
Insgesamt wird es also so sein, dass zB ein fremder Taxifahrer in Deutschland ohne Taxischein scheitert – während ich in der Fremde zwar ein Taxi fahren könnte aber schlicht und ergreifend daran scheitere, dass ich Wegweiser nicht lesen kann , weil ich die Schrift nicht verstehe oder mich irgendwo festfahre und steckenbleibe.
Beruflich kann man daher nur örtliche Gegebenheiten einbeziehen, weil woanders Anderes gilt.
Bei Dir kommt leider hinzu, dass Du die Reaktion Deines Körpers genau voraussagen musst, damit es keine Beeinträchtigungen gibt.
Eventuell kann Dir dabei das Arbeitszeitgesetz helfen, welches dem Arbeitgeber zugesteht, Pausen in 15-Minuten-Abschnitten anzuweisen. So würden Zeiten zwischen notwendigen Überprüfungen verkürzt.
Brauchst Du mehr Zeit, so kannst Du evtl. länger Pausen vereinbaren. Die ergäbe bei gleicher Arbeitszeit wie andere eine Teilzeit-Tätigkeit - sonst eine verlängerte Schicht
Solltest Du die Möglichkeit haben, so würde ich mich an Deiner Stelle in ein größeres System begeben. Dies schreibe ich deswegen, weil ich in einer Maschinenfabrik eine hervorragende Ausbildung bekommen habe - was dem Umstand geschuldet war, dass es zwei Meister gab, die nichts anderes zu tun hatten als auszubilden.
Jedoch müsstest Du versuchen, dort so hoch wie möglich anzusetzen, um auf Deiner Ausbildung aufzubauen.
Man würde Dir dann so etwas ähnliches sagen wie, dass es nicht Deine Aufgabe wäre, Putzpersonal arbeitslos zu machen.
Aktuell schriebst Du, dass Du emotional leidest.
Meiner Ansicht nach wäre es falsch, Dir nun mitzuteilen, dass mir dies leid tut, denn damit täte ich Dir in Deiner Situation keinen Gefallen.
Du würdest annehmen, dass Du dabei Recht hast, weil andere Dir beipflichten.
Ein Rückzug wäre die Folge.
Da Du Deine bisherige Ausbildung vermutlich nur deshalb geschafft hat, weil Rückschläge nicht Selbstmitleid sondern Wut verursacht haben, hast Du es verstanden, genau dann erst recht zuzulegen - und warst damit bisher erfolgreich!