Rhenus
Sehr aktives Mitglied
@ Rhenuns:
instrumentalisieren?? ich weiß nicht genau, was Du mir mit diesem Wort sagen willst. In unserem Familienverbund gab es Vater-Mutter-Kind. Das wir alle in einer Beziehung zu einander stehen und unser Miteinander einfluss auf den anderen hat, ist völlig normal. Ob im kleinen Streit, wer wie das Kind erzieht oder betreut oder bemuttert oder vereinsamen läßt oder ob es um eine Trennung von den Familienmitgliedern geht.
Kochen will ich auch nichts, und weder die Töpfe, noch der Herd oder das Feuer oder der Brei spielen bei meiner ursprünglichen Frage eine Rolle.
Warum mein Expartner sich neu verliebt hat, warum er das dann verheimlicht und über JAhre die Hoffnung auf eine Rettung unsere Ehe aufrecht hält, obwohl er die Zweitbeziehung ebenso pflegt, entzieht sich meiner Kenntnis.
Die Teilnhame einer Eheberatung heißt noch lange nicht, dass ich Antworten auf alle meine FRagen kenne. Und noch mal, die Schuld-Frage ist in den Jahren völlig unwichtig geworden, denn was war zu erst Huhn oder Ei?
Trennung ist immer mist für die Kinder. Ich habe es nicht geschafft, meiner Tochter eine zerrüttete EHe und Familie zu ersparen. Und je älter sie wird und je mehr Jahre ins Land gehen, umso schwieriger wird es, herauszufiltern, an welcher STelle welches Verhalten das richtige oder das beste ist. Wir sind MEnschen und machen Fehler. Manche sind verzeihbar. MAnche sind nie wieder gut zu machen.
Mein Wunsch nach einer FAmilie, die ich als Kind nie hatte, ist nicht in erfüllung gegangen.
Mein Wunsch, das wenigstens das Verhältnis zwischen uns als Eltern mit gemeinsamen Kind ohne größere Problem klappen möge, hat ebenfalls nicht funktioniert.
Ich sehe meine Tochter an und sehe mich, die weder zum Vater einen Kontakt wünscht, noch die Mutter mit Sorgen belasten möchte. Wo wollen wir anfangen, die Ursachen zu suchen...?
Hallo,
eine Familie ist nicht deshalb zwangsläufig zerrüttet, weil sich die Eltern trennen.
Manchmal ist das sogar sehr vernünftig.
Du zitierst hier Worte deine Tochter, deren Worte du nicht zu deuten weißt.
Das Kind möchte nicht entscheiden und werten, doch du deutest das so, als wenn sie dir zustimmt.
Ich denke nicht, dass es eine Zustimmung ist.
Leider antwortest du nicht auf Fragen und stellst nur deine Gekränktheit zur Disposition.
Du wirst deinen Mann nicht ändern können und für mich stellt sich das so dar, dass du deine Tochter auf deine Seite ziehen möchtest, anstatt du sie aus dem Gezänk rauslässt.
Du behauptest, dass dir dein Mann egal sei und in fast jeder Zeile kommt ein Vorwurf an seine Adresse.
Nicht, dass dies nicht verständlich wäre, doch weiter behauptest du, dasss deine Tochter dadurch nicht beeinflusst würde. Das genau glaube ich nicht.
Wenn sie äußert, dass sie ihren Vater nicht mehr besuchen möchte, kann das durchaus einen persönlichen Grund haben, sich eine eigene Meinung gebildet zu haben oder erkannt zu haben, dass sie schwerlich in die neue Beziehung des Vaters reinpasst.
Doch es kann auch bedeuten, dass du sie mit deinen negativen Bemerkungen über den Vater indirekt zwingst, sich zwischen den Eltern zu entscheiden.
Letzteres könnte sie dir später mal Übel nehmen.
Da ich merke, dass du an einem Dialog der anderen und differenzierten Meinung wenig Interesse zeigst, zudem du auch sehr gereizt auf Postings reagierst, wenn deine Rolle in dieser seltsamen Art ein Kindeswohl zu definieren infrage gestellt wird, denke ich einmal, dass von meiner Seite aus alles gesagt ist.
Ich fürchte, mir geht es da meinungsmäßig vielleicht etwas wie deinem Mann, der vielleicht ebenfalls erkannt hat, dass Liebe nicht genug ist, um mit einem Partner auf Dauer auskommen zu können.
Es fehlt dann sehr oft an Respekt an der anderen Persönlichkeit und der Achtung der anderen Meinung.
So lange man sich nicht der eigenen Fehlbarkeit stellt, oder zumindest selbstkritisch infrage stellt, ob man nicht an einer Trennung "Mitschuld" trägt, was in der Mehrheit der Fälle so ist, läuft man Gefahr, alle anderslautenden Meinungen lediglich als Angriffe zu sehen.