Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Mein Vater mobbt mich

Was hast du vor, wie du in Zukunft mit diesen Personen umgehst?
Die Entscheidung kann dir niemand abnehmen

Mir war es lästig , aber mehr oder weniger egal. Mittlerweile ist sie tot. Und das ist gut so.

Wir haben uns entschieden. So wenig Kontakt wie möglich. Ging aber dann nicht mehr weil sie die Demenz bekam und sich jemand kümmern musste. Schwager und Schwägerin taten es nicht, also mussten wir.

Aber selbst da, habe ich Pflege organisiert überwacht und alle Botengänge übernommen, den direkten Kontakt, soweit , wie möglich vermieden.

Der Pfarrer hat auf seiner Beerdigungsrede gemeint, wir hätten ihr im Alter ja nun alles zurückgeben können, was sie uns gegeben hat.

Da habe ich gedacht "Da hat sie sehr viel Glück gehabt, dass wir das nicht getan haben."

Und weiter habe ich mir gedacht , als ich die Urne gesehen habe: " In der Schachtel bist Du mir am liebsten."
 
Generell lasse ich solche Personen, sehr genau spüren, dass sie mir lieber aus dem Weg gehen und mich in Ruhe lassen sollen, weil sie das Echo nicht vertragen können.
 
Und diese Verletzungen trägst du dann mit dir herum und eierst durchs Leben, oder du findest eine Möglichkeit damit umzugehen. Verarbeitung z.B. durch eine Therapie, falls es dich so arg belastet, dass es dir das Leben schwer macht.

Zuerst also mal raus aus der Situation und dann heißt es sich darauf vorzubereiten, wie du weiter mit ihnen umgehen möchtest. Im Buch Vergiftete Kindheit von Susan Forward kannst du nachlesen, wie man so etwas dann machen kann.

Hierzu benötigst du vielleicht Unterstützung durch eine Vertrauensperson deiner Wahl, damit du dich auf Gespräche mit deinen Eltern auch vorbereiten kannst. Rollenspiele gehören da z.B. mit dazu.
Ob sich deine Eltern dann allerdings ändern werden, da bitte keine große Erwartungen haben.
Du könntest deinen Vater auch mal fragen, warum er sich dir gegenüber immer so benimmt und falls du eine Antwort dann bekommst, kann man weitersehen.

Grüße Jim



Nächstes Jahr starte ich eine Verhaltenstherapie, da ich schon seit ich klein bin, eine Zwangsstörung und eine soziale Phobie mit mir rumschleppe. Als ich vor kurzem beim Erstgespräch war, meinte die Dame, ich solle mir überlegen, ob ich nach der Verhaltenstherapie noch eine andere Therapie machen möchte, um solche Dinge aus meiner Vergangenheit zu verarbeiten.
Ich scheine also schon ganz gut auf den richtigen Weg zu sein. 🙄
Unterstützung bekomme ich vollkommen von meinem Freund und zwei Freundinnen. Alleine bin ich also nicht. Zum Glück.

Ich denke mal, ich werd meinen alten Herrn nächstes Mal fragen, wieso er das macht. Hab ich tatsächlich noch nie gemacht. Habe das immer über mich ergehen lassen oder "hab ne Szene gemacht".

Größtenteils habe ich akzeptiert, dass er so ist (und meine Mutter auf ihre Weise auch), aber dennoch ist es jedes Mal eine psychische Herausforderung die zu besuchen bzw. sie mich besuchen. Momentan hasse ich sie nur noch. Besonders da sie meinen festen Freund und meinen besten Kumpel versuchen auf ihre Seite zu ziehen, um mir irgendwie zu schaden. Doch selbst hier denke ich immer noch, dass sie es nicht mit Absicht machen, da sie ja anscheinend selbst krank sind.

Ich find's auch echt ironisch, dass ich zum Essen eingeladen werde und dann zu 98% der Zeit ignoriert werde ... Da frag ich mich tatsächlich wieso? 😕
 
Mir war es lästig , aber mehr oder weniger egal. Mittlerweile ist sie tot. Und das ist gut so.

Wir haben uns entschieden. So wenig Kontakt wie möglich. Ging aber dann nicht mehr weil sie die Demenz bekam und sich jemand kümmern musste. Schwager und Schwägerin taten es nicht, also mussten wir.

Aber selbst da, habe ich Pflege organisiert überwacht und alle Botengänge übernommen, den direkten Kontakt, soweit , wie möglich vermieden.

Der Pfarrer hat auf seiner Beerdigungsrede gemeint, wir hätten ihr im Alter ja nun alles zurückgeben können, was sie uns gegeben hat.

Da habe ich gedacht "Da hat sie sehr viel Glück gehabt, dass wir das nicht getan haben."

Und weiter habe ich mir gedacht , als ich die Urne gesehen habe: " In der Schachtel bist Du mir am liebsten."
Ja der Pfarrer. Ich mußte jetzt echt kurz schmunzeln, als ich lesen durfte, was du da geschrieben hast.
Schon für Leute, die mit eine normale Verbindung zu ihren Eltern haben kann das zur Belastung werden, wenn die ihre Eltern pflegen, da Menschen im Alter auch oft bösartig werden können und oftmals nutzen die Kinder dann den dann hilflosen Zustand der Eltern im Alter aus um sich zu rächen und alte Rechnungen zu begleichen. Wäre auch nicht meins gewesen und ich sag ehrlich, dass ich das nicht kann, da ich z.b. keinerlei Verbindung zu meinen Eltern spüre, da es da auch in den Kindheitstagen keinerlei Aufmersamkeit bzw. einfach ne lieblose Kindheit gab. Chance vertan sag ich da bloß.
Gruß Jim
 
Nächstes Jahr starte ich eine Verhaltenstherapie, da ich schon seit ich klein bin, eine Zwangsstörung und eine soziale Phobie mit mir rumschleppe. Als ich vor kurzem beim Erstgespräch war, meinte die Dame, ich solle mir überlegen, ob ich nach der Verhaltenstherapie noch eine andere Therapie machen möchte, um solche Dinge aus meiner Vergangenheit zu verarbeiten.
Ich scheine also schon ganz gut auf den richtigen Weg zu sein. 🙄
Unterstützung bekomme ich vollkommen von meinem Freund und zwei Freundinnen. Alleine bin ich also nicht. Zum Glück.

Ich denke mal, ich werd meinen alten Herrn nächstes Mal fragen, wieso er das macht. Hab ich tatsächlich noch nie gemacht. Habe das immer über mich ergehen lassen oder "hab ne Szene gemacht".

Größtenteils habe ich akzeptiert, dass er so ist (und meine Mutter auf ihre Weise auch), aber dennoch ist es jedes Mal eine psychische Herausforderung die zu besuchen bzw. sie mich besuchen. Momentan hasse ich sie nur noch. Besonders da sie meinen festen Freund und meinen besten Kumpel versuchen auf ihre Seite zu ziehen, um mir irgendwie zu schaden. Doch selbst hier denke ich immer noch, dass sie es nicht mit Absicht machen, da sie ja anscheinend selbst krank sind.

Ich find's auch echt ironisch, dass ich zum Essen eingeladen werde und dann zu 98% der Zeit ignoriert werde ... Da frag ich mich tatsächlich wieso? 😕

Kontrollausübung fällt mir da zu deinen Eltern ein, sich Verbünde suchen, die auf die Seite ziehen und dann gemeinsam gegen den Feind vorgehen. Warum du da zum Feind erklärt wurdest, keine Ahnung? Vielleicht weil du der Rebell in der Geschichte bist, den sie wieder auf Spur bringen wollen?

Das mit der Therapie hört sich jedenfalls schonmal nach einem guten Plan an.
Lass dir von deinen Eltern evtl. auch mal schildern, wie deren Kindheit war. So unverfänglich einfach so mal fragen.
Das gibt dir dann vielleicht auch einen besseren Einblick. Entschuldigt zwar das Verhalten nicht, aber wenn du dir das besser erklären kannst, dann gibt es dir vielleicht die Möglichkeit auch besser damit umzugehen.

LG Jim
 
Ja der Pfarrer. Ich mußte jetzt echt kurz schmunzeln, als ich lesen durfte, was du da geschrieben hast.
Schon für Leute, die mit eine normale Verbindung zu ihren Eltern haben kann das zur Belastung werden, wenn die ihre Eltern pflegen, da Menschen im Alter auch oft bösartig werden können und oftmals nutzen die Kinder dann den dann hilflosen Zustand der Eltern im Alter aus um sich zu rächen und alte Rechnungen zu begleichen. Wäre auch nicht meins gewesen und ich sag ehrlich, dass ich das nicht kann, da ich z.b. keinerlei Verbindung zu meinen Eltern spüre, da es da auch in den Kindheitstagen keinerlei Aufmersamkeit bzw. einfach ne lieblose Kindheit gab. Chance vertan sag ich da bloß.
Gruß Jim
Es war nicht meine Mutter, es war bloß meine Schwiegermutter. Trotzdem hatte ich sie bzw. wir sie am Hals.

Meine Eltern sind zum Glück super.

Meine Schwiegermutter war schon immer bösartig, besonders zu mir. Trotzdem kann man sie am Ende dann nicht vor sich hinrotten lassen und kümmert sich, wenn es die anderen nicht tun. Es ist ätzend, aber man will ja noch in den Spiegel schauen können.
 
Kontrollausübung fällt mir da zu deinen Eltern ein, sich Verbünde suchen, die auf die Seite ziehen und dann gemeinsam gegen den Feind vorgehen. Warum du da zum Feind erklärt wurdest, keine Ahnung? Vielleicht weil du der Rebell in der Geschichte bist, den sie wieder auf Spur bringen wollen?

Das mit der Therapie hört sich jedenfalls schonmal nach einem guten Plan an.
Lass dir von deinen Eltern evtl. auch mal schildern, wie deren Kindheit war. So unverfänglich einfach so mal fragen.
Das gibt dir dann vielleicht auch einen besseren Einblick. Entschuldigt zwar das Verhalten nicht, aber wenn du dir das besser erklären kannst, dann gibt es dir vielleicht die Möglichkeit auch besser damit umzugehen.

LG Jim

Ich war tatsächlich ein kleiner Rebell in deren Augen. Aber zum Vergleich von anderen, war das absolut harmlos.
Ich wurde öfters für Dinge verantwortlich gemacht, die ich nie getan habe. Natürlich habe ich mich gewehrt und das zurecht abgestritten. Aber statt mir zuzuhören haben sie nur genickt und sarkastisch "Ja, Ja" gesagt. Dann wurd ich ignoriert. Hat sich manchmal sogar 2 Tage oder mehr hingezogen. Gab dann fast keinen Wortwechsel.
Später haben die zu anderen gesagt, ich würde lügen...
Da ich meine soziale Phobie schon immer hatte, habe ich Freunde oder meine Schwester gefragt, wenn ich bei einer Situation Hilfe brauchte. (Meist reichte schon deren Anwesenheit)
Daraus haben sie dann was anderes gesponnen. Plötzlich hieß es, dass Kind würde alle manipulieren. Wurde dann auch schön allen mitgeteilt. Ich selbst habe davon erst dieses Jahr erfahren. Hat mir meine Schwester zufällig erzählt.
Diese Ansichten wurden übrigens hauptsächlich von meiner Mutter verbreitet. Mein Vater sitzt immer wie ein braver Hund daneben und nickt alles ab mit den Kommentaren "Ja. Genau. Hmm!"

Langsam macht diese ganze Geschichte immer mehr Sinn. Danke dafür. :blume:

Mein Vater wurde in seiner Kindheit anscheinend stark unterdrückt und selbst auch als eine Art Haussklave genutzt. Ich weiß noch von damals, wenn wir bei seiner Mutter war, und dieses immer irgendetwas gemacht haben musste. Sie wohnte auf einem riesigen Hof, also gab's auch wirklich immer etwas...
Er hat's dann ständig gemacht und hinter ihrem Rücken abgelästert. Auch mit mir und meiner Schwester. Er war halt genervt.
Aber nicht ein einziges Mal hat er "Nein" gesagt.
Ich hab's aber in meinem Jugendalter gemacht. Tja, und dann gab's 'ne riesen Welle.
"Hast du Lust, mir ein Bier aus dem Keller zu holen" - "Nö, hab keine Lust." Dann ging's los mit laut werden, beleidigen. War dann egal, ob ich es dann doch noch gemacht habe oder nicht. Wurde wieder ignoriert. Und dann auch später von meiner Mutter, da er es ihr erzählt hat. Yeeey...

Ich hoffe, es ist in Ordnung den ganzen Kram hier reinzuschreiben. Ist toll, sowas endlich mal loszuwerden. Ohne, dass es von der anderen Seite heißt, meine Eltern seien ja doch so lieb, kann ich mir gar nicht vorstellen, du hast wohl etwas missverstanden.

Meine Mutter war etwas erzählfreudiger, als ich sie damals zu ihrer Kindheit gefragt habe. Letzendlich kam dabei raus, dass es etwa so ist, wie das, was sie meiner Schwester und mir angetan hat. Nur etwas verschoben.
Der Sinn des Lebens meiner Mutter ist übrigens über alles und jeden in der Welt zu lästern, diese schlecht machen und immer alles am Besten zu wissen. Sie ist zudem auch Kritikimmun.
 
Es war nicht meine Mutter, es war bloß meine Schwiegermutter. Trotzdem hatte ich sie bzw. wir sie am Hals.

Meine Eltern sind zum Glück super.

Meine Schwiegermutter war schon immer bösartig, besonders zu mir. Trotzdem kann man sie am Ende dann nicht vor sich hinrotten lassen und kümmert sich, wenn es die anderen nicht tun. Es ist ätzend, aber man will ja noch in den Spiegel schauen können.

Entschuldigung, habe ich durcheinander geschmießen.
Bei der Schwiegermutter ist klar, dass die dir gegenüber böse war, hast ja aus ihrer Sicht versucht, ihr den Sohn wegzunehmen und dürftest zumindest auch als Konkurentin angesehen worden sein.

Meine Mutter lernte damals meine Vater kennen und zog zu ihm in dessen Elternhaus. Ähnlich Situation zu dir, vergleichbar halt. In dem Haus wohnten ebenfalls die Eltern meines Vaters noch, also ihre Schwiegereltern.
Ab und an hat meine Mutter immer mal so Sätze gesagt wie "Was die Frau ihr alles so angetan hat" "Sobald ihr einen Mucks gemacht habt, hat die von oben runter gebrüllt" und einiges mehr was ich jetzt aber nicht mehr so zusammen bringe.

Das passierte denke ich mal dann, wenn mein Vater nicht da war.
Somit stand sie alleine gegen ihre Schwiegereltern.
Und mein Vater dürfte da mächtig zwischen den Stühlen dann gestanden haben. Wie der sich entschieden hat?
Keine Ahnung. Meiner Meinung nach wäre es seine Pflicht gewesen, sich auf die Seite seiner Frau zu stellen und seinen Eltern mal klipp und klar zu sagen, was Sache ist.


Die Abneigung in dem Fall wurde meiner Meinung nach auch dadurch ausgedrückt, dass ihre Schwiegereltern sich mit Freuden nur um die Enkel der anderen Geschwister meines Vaters kümmerten. Das waren sozusagen dann die Lieblingsenkeln.

Als dann die Großeltern beide pflegebedürftig wurden, hat meine Mutter diese Menschen, die ihr wahrscheinlich viele Jahre das Leben zur Hölle gemacht hatten auch gepflegt, weil man das ja so tut.

Solche persönlichen Fehden zwischen Schwiegermütter und ihren Schwiegertöchtern bleiben leider nicht auf diese beiden Personen beschränkt, sondern betreffen dann auch immer Menschen in deren Umfeld.
Mich betraf das als Enkel in soweit negativ, dass mir damals in der Familie die Großeltern nicht als ausgleichende und förderende Persönlichkeiten für meine Entwicklung zur Verfügung stand.
 
Ich war tatsächlich ein kleiner Rebell in deren Augen. Aber zum Vergleich von anderen, war das absolut harmlos.
Ich wurde öfters für Dinge verantwortlich gemacht, die ich nie getan habe. Natürlich habe ich mich gewehrt und das zurecht abgestritten. Aber statt mir zuzuhören haben sie nur genickt und sarkastisch "Ja, Ja" gesagt. Dann wurd ich ignoriert. Hat sich manchmal sogar 2 Tage oder mehr hingezogen. Gab dann fast keinen Wortwechsel.
Später haben die zu anderen gesagt, ich würde lügen...
Da ich meine soziale Phobie schon immer hatte, habe ich Freunde oder meine Schwester gefragt, wenn ich bei einer Situation Hilfe brauchte. (Meist reichte schon deren Anwesenheit)
Daraus haben sie dann was anderes gesponnen. Plötzlich hieß es, dass Kind würde alle manipulieren. Wurde dann auch schön allen mitgeteilt. Ich selbst habe davon erst dieses Jahr erfahren. Hat mir meine Schwester zufällig erzählt.
Diese Ansichten wurden übrigens hauptsächlich von meiner Mutter verbreitet. Mein Vater sitzt immer wie ein braver Hund daneben und nickt alles ab mit den Kommentaren "Ja. Genau. Hmm!"

Langsam macht diese ganze Geschichte immer mehr Sinn. Danke dafür. :blume:

Mein Vater wurde in seiner Kindheit anscheinend stark unterdrückt und selbst auch als eine Art Haussklave genutzt. Ich weiß noch von damals, wenn wir bei seiner Mutter war, und dieses immer irgendetwas gemacht haben musste. Sie wohnte auf einem riesigen Hof, also gab's auch wirklich immer etwas...
Er hat's dann ständig gemacht und hinter ihrem Rücken abgelästert. Auch mit mir und meiner Schwester. Er war halt genervt.
Aber nicht ein einziges Mal hat er "Nein" gesagt.
Ich hab's aber in meinem Jugendalter gemacht. Tja, und dann gab's 'ne riesen Welle.
"Hast du Lust, mir ein Bier aus dem Keller zu holen" - "Nö, hab keine Lust." Dann ging's los mit laut werden, beleidigen. War dann egal, ob ich es dann doch noch gemacht habe oder nicht. Wurde wieder ignoriert. Und dann auch später von meiner Mutter, da er es ihr erzählt hat. Yeeey...

Ich hoffe, es ist in Ordnung den ganzen Kram hier reinzuschreiben. Ist toll, sowas endlich mal loszuwerden. Ohne, dass es von der anderen Seite heißt, meine Eltern seien ja doch so lieb, kann ich mir gar nicht vorstellen, du hast wohl etwas missverstanden.

Meine Mutter war etwas erzählfreudiger, als ich sie damals zu ihrer Kindheit gefragt habe. Letzendlich kam dabei raus, dass es etwa so ist, wie das, was sie meiner Schwester und mir angetan hat. Nur etwas verschoben.
Der Sinn des Lebens meiner Mutter ist übrigens über alles und jeden in der Welt zu lästern, diese schlecht machen und immer alles am Besten zu wissen. Sie ist zudem auch Kritikimmun.

Hi
Darf ich dich fragen, wie alt du bist?

Wenn man weiß, was die Eltern in der Kindheit mitmachten oder wie deren Kindheit verlief, hilft es, besser zu verstehen, warum die so sind, wie sie sind.
Es erklärt deren Verhalten, aber es entschuldigt es nicht.

Ich sag immer, sie hätten ihren Scheiß ja auch mal angehen können und ihn vielleicht klären, denn wenn man als Kind niedergemacht wird oder verprügelt, dann merkt man doch, dass sowas für ein Kind schlimm ist. Also warum wiederholt man dann z.B. sowas an den eigenen Kindern?

Die konnten vielleicht aber auch garnicht anders handeln und wiederholen dann einfach, wie sie das so gelernt haben.

Für die Folgen, die Schäden, die dann in den Kindern entstehen, dafür tragen sie meiner Meinung nach schon die Verantwortung. Und dann kann es auch zur Folge haben, dass sich die Kinder später als Erwachsene von den Eltern extrem distanzieren, abwenden oder auch den Kontaktabbruch durchziehen.

Klar ist das in Ordnung, das alles hier niederzuschreiben. Dafür ist das Forum ja da und ich kann nachvollziehen, dass es sich anfühlt, als ob da plötzlich eine großer Druck weg ist, wenn man sich mitgeteilt hat.

Dir ist bestimmt bekannt, dass dieses "Ja,Ja" leck mich am A..... heißt.
Hast du das auch mal als Antwort gegeben und wie war dann die Reaktion?

LG Jim

PS. Buchtip: Vergiftete Kindheit von Susan Forward fällt mir da ein. Im Internet gibts Leseproben dazu.
 
Da muss man sagen, sie war gerecht und zu allen gleich gehässig. Am liebsten zu denen, bei denen sie gemerkt hat, dass sie sie damit trifft.

Wir sind dann - jedenfalls so lange sie noch gesund war - einfach nur noch hingegangen, wenn man musste.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G Ist mein Vater ein Narzisst? Familie 13
N Mein mann kann sich nicht von sachen trennen Familie 94
A Mein Sohn will Kontakt zu uns abbrechen Familie 14

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben