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Mein Sohn schlägt mich!

  • Starter*in Starter*in Martyrium
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    sohn
Schön das es Menschen gibt deren Kinder NICHT so missraten sind,das der Threadstellerin auf der Nase zu binden ist aber überflüssig.


Ich denke die Mutter weiss gut genug das sie was oder meinentwegen alles falsch gemacht hat(ich bekenne das ich auch vieles falsch gemacht habe! ) und auch DAS hilft ihr nicht weiter.


Ich vermisse hier die moralische Unterstützung und die Frage weshalb sie keine Unterstützung VORHER bekommen hat.
Wir kennen alle nicht die Umstände,weshalb sie ihren Sohn alleine grossziehen musste,und ich kann mir denken,das sie liebend gerne Unterstützung gehabt hätte und sich mehr als ein mal überfordert fühlte.
Im Nachhinein ist man immer schlauer und sieht die eigenen Fehler,aber hier nun rumzuhacken ist nicht richtig.


Es ist furchtbar,als Mutter (oder Vater) zusehen zu müssen wie das eigene Kind abrutscht und das tut schon weh genug..da kann man sich die "hättest du nur" sparen,das weiss man selbst.




Lise
 
Grenzen setzen, ne ganz klare Linie fahren, d.h. das unsozialisierte Kerlchen schön auflaufen lassen und für sein Handeln zur Verantwortung ziehen...ggf. mit Polizei und Jugendstrafe.....es bringt nix hier devot rumzuhängen und ihn mit sowas durchkommen zu lassen. Wenn er Gewalt ausübt muss klar sein, dass er sich wie ein Verbrecher und Straftäter benimmt und so sollte er auch behandelt werden.

Es ist Quatsch zu sagen, dass dich als Mutter die Schuld dafür trifft, dass dein Sohn gewalttätig ist. Schuld hat immer nur der Täter (= der Sohn, der die Gewalt ausübt und das muss klar werden durch Re-Aktion + Sanktion), aber natürlich hast du eine klare erzieherische Verantwortung und Mitverantwortung für das Verhalten deines Sohnes und musst halt gucken wie du diese asoziale Tendenz deines Sohnes in den Griff bekommst.
Es bringt auch wenig zu viel zurückzuschauen auf all das was du ggf. falsch gemacht hast, du solltest eher nach vorne schauen und gucken wie du ab morgen weniger Fehler machen kannst und dich dazu fachkompetent beraten lassen...halt dazulernen, aus alten Fehlern lernen und neue Wege finden.

Mein Rat: ganz schnell fachkompetente Hilfe suchen, bei einer Familienhilfe oder Jugendpsychologen.

Überlegenheit hat übrigens nicht nur was mit körperlicher Stärke, sondern auch mit Willen, Intelligenz und Durchsetzungsvermögen zu tun. Ich vermute dir mangelt es generell an Selbstbewusstsein und du solltest ggf. mal ein wenig Kampfsport machen, was deine Grundeinstellung und deinen Mut zur Tat mal mehr schult und dich lehrt auf Gewalt angemessen mit Selbstverteidigung reagieren zu können...sowas macht bei quersozialen JUngs Eindruck und es ist wichtig, dass er merkt, dass du keine Angst hast und dich nicht einschüchtern lässt, sondern durchaus in der Lage bist im Contra zu geben. Aber aufpassen: nicht eskalativ vorgehen, sondern de-eskalativ bleiben...nur wenn er angreift direkt Selbstverteidigung....entweder selber oder per Polizei. Nicht einfach so über Gewalt hinwegsehen und herunterspielen, denn damit vermittelt man falsche Signale.

ch kenne selbstbewusste alleinerziehende Mütter, die keine größeren Probleme mit ihren Kids haben..ist oft ne Sache der Grundeinstellung, des Selbstbewusstseins und der Kenntnisse von Erziehung. Ich habe jedoch mal eine alleinerziehende Mutter mit ihrem in die Pubertät kommenden Sohn betreut, die Probleme hatte, weil sie ihre Rolle nicht annehmen wollte und nur rumgeschrien hat anstatt zu erziehen (und ihr Sohn lachte sich über sie kaputt und machte weiter was er wollte.....ist ja klar..sowas ist ja auch nicht ernst zu nehmen..bis ich dann kam...Mrs. Dompteurin 😉)...mit psychotherapeutischer Begleitung hat sich das dann geändert und sie ihren Erziehungsjob endlich auch durchgezogen....es ist halt harte Arbeit Kids zu sozialisieren..von nix kommt da leider nix...ohne Struktur herrscht reine Natur (der Stärkste herrscht, reines EGO etc.) und Anarchie. Ganz wichtig ist es bei der Erziehungsarbeit Nähe zu finden, an das Kind oder den Jugendlichen ranzukommen und ihn möglichst ganzheitlich packen zu können, wichtig ist es Achtung zu zeigen, aber auch im Gegenzug Achtung zu erwarten, zu verlangen und durchzusetzen. Klare Regeln des Umgangs miteinander zu vermitteln, ggf. schriftlich verbindlich festhalten und v.a. Konsequenz..ohne Konsequenz klappt gar nix.

Der Junge braucht ne klare Führung und du solltest ihm klare Grenzen setzen...wenn du das noch nicht kannst: lerne es! Egal wie und zwar so schnell wie möglich, sonst versaust du euch beiden das Leben.
Es ist Mist wenn er lernt dass er sich mit Gewalt durchsetzen kann....von diesem schlechten asozialen Verhalten musst du ihn UNBEDINGT runterkriegen.

Ich wünsche dabei viel Erfolg!
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry das ich das so sallop sage,aber die "Karre" ist schon ziemlich festgefahren,er ist 16 und DA das Ruder nochmal rumzureissen und als Mutter sich den nötigen Respekt "herbei zu schaffen" ist nicht mal eben so einfach wie Brötchen beim Bäcker holen ne?

Meine Mutter hat mich nie geschlagen,als ich 16 war wollte sie mir eine scheuern und den Feldwebel raushängen lassen.
Da war's aber zu spät.
Das konnte ich damals nicht mehr schlucken.
Aber das ist eh ein anderes Thema,sowas dürfte sich eh nicht Mutter nennen.


Wie gesagt hab ich auch viele Fehler bei meinen Kindern gemacht und sehe sie jetzt ein,meinen 16 jährigen habe ich auch ver-zogen,er ist en prima Kerl,aber er überschreitet öfters seine Grenzen,und nun HALT zu rufen und ihn mit der Nase drauf zu schubsen das das nicht so geht ist nicht einfach,nicht für den der die Regeln "aufsetzt" und nicht für den der sie einhalten soll.
Was all die Jahre verschludert wurde,lässt sich nicht innerhalb ein paar Tage oder Wochen nachholen..das braucht Zeit..
Bei der Threadstellerin befürchte ich,das ihr Sohn ihr was pusten wird wenn sie händefuchtelnd vor ihn steht..Tyra,staubtrocken wie immer..
die 16 jährigen von heute haben weniger Skrupel,die kann man nicht mit nem Kampfschrei Angst machen.


UND ÜBRIGENS ERZEUGT GEWALT GEGENGEWALT !

oder solln die sich gegenseitig bis zur Besinnungslosigkeit die Rübe einhauen??


Polizei rufen ist ok,habe ich auch gemacht,war ein kleiner,wirksamer Schock.

Da ist zuviel passiert,das geht nicht mit ner Blitztherapie.



Lise
 
sich händefuchtelnd vor ihn stellen ist ja auch Murks....ich würde da eher die Psychopathinnenummer abziehen..auf ganz cool und gefährlich machen, wie Miss Ninjutsu mit Rasierklingen zwischen den Zähnen in Angriffstellung......😀😀...nee im Ernst:

Natürlich braucht Änderung Zeit...meiner Erfahrung nach ca. 1-2 Jahre bis der Junge neu eingenordet werden könnte..mit fachkundiger Hilfe und ganz viel Nachholen in Sachen ErziehungsARBEIT...wer da einige Jahre gepennt hat der muss sich da halt wahnsinnig anstrengen..denn mit zunehmendem Alter der Kids wird es nicht leichter sondern schwieriger und entscheidend sind ganz oft die ersten Lebensjahre...was da versäumt wurde ist nur sehr schwer nachzuholen..aber es ist möglich und das ist die Hauptsache.

Der Mami würde ich zur Verhaltenstherapie (und Selbstverteidigungskursen) raten um mal konkret mit Therapeut an ihrem Problem zu arbeiten, den Jungen zum Jugendpsychologen und ggf. FAmilienhilfe...und ganz viel lesen über Erziehung...hier nicht kleckern, sondern klotzen.

Zur Gewalt habe ich nicht geraten...nur zum Recht auf Notwehr...bevor mich jemand (egal wer) angreift kriegt er ne Bratpfanne oder den dicken Brockhaus ausm Regal auf die Birne oder nen Tritt dahin wo es besonders wehtut (und wo es wohl rangordnungs-machomäßig zu jucken scheint)....Es geht hier um Respekt und darum sich Respekt zu verschaffen. Wenn der Junge ne ernsthafte Gefahr darstellt sollte man ihm mittels Jugendamt und Polizei ggf. rauswerfen...damit sich Erzieher um ihn kümmern, die besser mit ihm klarkommen oder er zumindest mal einen eindrucksvollen Dämpfer verpasst kriegt.
Und je nach Situation halt auch ggf. de-eskalativ arbeiten und versuchen verbal zu räsonieren...es geht hier um Situationsintelligenz....und tit for tat..wie du mir so ich dir...Grundhaltung freundlich, aber wenn man angegriffen wird selbstverständlich auch als Frau in der Lage sein seinen Mann zu stehen. Generell rate ich zu gewaltfreien Methoden, aber bei Gefahr in Verzug und bei einem körperlichen Angriff sollte auch ne Frau in der Lage sein ihren Sohn umzuhauen....entweder mit Worten oder aber mit Taten.
Bevor es zu einer solchen Situation kommt sollte man natürlich gucken de-eskalativ bessere Lösungen herbeizuführen..sowas will auch erst einmal gelernt sein...ggf. per Verhaltenstherapie oder mit Erziehungskursen.

Gewalt tritt oft als (illegitimes und strafbares) Kommunikationsmittel auf, da wo ansonsten zu wenig gewaltfreie Kommunikationsmittel da sind. Diesen Mangel muss man halt ausgleichen.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
nicht so negativ! Das Problem ist ja leider oft, dass man die Kids zu lange an der Backe kleben hat wenn man sie nicht flott fürs Leben kriegt...Stichwort Unterhaltspflicht.
Und man hat ja auch ne gewisse Verantwortung seine Brut gesellschaftsfähig zu machen, d.h. den Söhnen allgemein Achtung ggü Frauen beizubringen, damit die nicht erst die Mama und anschließend die eigene Frau und Kinder gewohnheits-paschamäßig vermöbeln und sich somit Schwachsinnstraditionen/asoziale Traditionen herausbilden.

Ein halbwegs intelligentes Bürschchen in dem Alter wird es sich hübsch bequem bei Muttern machen, sie auslaugen, für sich schuften lassen, sie zur Sklavin machen (ggf. mit den üblichen Herrschaftsmitteln von Despoten: Gewalt) und selber keinen Finger krumm machen..damit haben wird dann das Schmarotzerdilemma..und dann? Erst klebt der Mama an der Backe und dann anschließend Papa Staat, d.h. indirekt als Steuerzahlerin muss ich diese Saat des Satans bzw. Produkt mangelhafter Erziehung mit durchfüttern? Nee danke! Also mit freundlichem Gruß an die Mamas dieser Welt: kriegt den Hintern hoch und erfüllt euren Erziehungsjob! Zumindest soweit dass bei der Nachkommenschaft nicht chronische Schmarotzer oder Typen die durch sozial auffälliges Verhalten ständig Ärger machen und ne Gefahr oder Belastung für Land und Leute darstellen herauskommen.

Wenn man sich schon den Luxus leistet seine Gene zu streuen sollte man zusehen vernünftige Menschen draus zu formen. 😉

Ich würde es generell als eine Art allgemeine menschliche Pflicht mir selbst ggü ansehen mich niemals derart erniedrigen zu lassen, dass der eigene Sohn es wagt mich zu schlagen....eher würde ich kämpfend sterben...es gibt einfach ne gewisse Grenze....Diese entschlossene Grundhaltung allein reicht an sich oft schon um potenzielle Gewalttäter abzuschrecken..instinktiv wittert jeder Mensch bei wem man Gegenwehr erwarten kann und bei wem nicht, wer unsicher oder devot also unterwürfig drauf ist und wer aufrecht steht, Contra bietet, sich nix gefallen läßt. Alles oft ne Sache des Selbstbewusstseins und auch ner gewissen Selbstständigkeit (die sich in einem gewissen Habitus/Auftreten wiederspiegeln)...oft lassen sich Mütter, die unter Verlustängsten leiden zu viel bieten...auch das könnte hier ne Rolle spielen..aber das sollte eher mal vor Ort ein Therapeut ordentlich aufdröseln und gucken wo man da ansetzen sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
mir kommen fast die Tränen wenn ich sowas lese, denn genauso war ich auch in meiner jugend. er wird bestimmt mit manchen situationen nicht fertig. vielleicht schulische probleme oder der freundekreis akzeptiert ihn nicht richtig...ich bin damals zu einer diakonischen einrichtung gegangen und es hat mir ein wenig geholfen.weil meine Eltern dort waren und der Psychologe mich dann einfach mal eingeladen hat zu vielen gesprächen. Ich habs aber leider erst begriffen mit meiner Wut umzugehen als ich total auf die nase gefallen bin. ich hoffe dein Sohn kommt nicht so weit und es öffnet ihm vorher die augen
 
Ich würde Dir auch raten, Dich so schnell wie möglich ans Jugendamt zu wenden. Die sind in diesem Alter ja für so etwas zuständig.
Mit reden und verwarnen, wenn so etwas noch mal vorkommt etc., hast Du da meiner Ansicht nach keine Chance mehr.
Dafür ist es schon zu weit gekommen, und seine Hemmschwelle schon zu weit gesunken!
Es bleibt Dir nur die Möglichkeit, als Konsequenz, das Dein Sohn ausziehen muß.
Vielleicht besteht auf diesem Weg eine Chance, das er irgentwann noch mal ein bisschen Achtung vor Dir bekommt, wenn er sieht, das Du Konsequenzen ziehst.
Lass Dich nur nicht von falschem Mitleid vor diesem Schritt abhalten! Du hilfst damit weder Dir, noch Deinem Sohn!
Es wird Zeit, das er kapiert das man die Mutter nicht ohne Folgen wie den letzten Dreck behandeln kann !
Warscheinlich wird er in seinem Alter in eine vom Jugendamt betreute Wohngruppe kommen. Vielleicht kümmern die sich dann auch um psychologische Hilfe für Deinen Sohn.

Geh diesen Schritt so schnell wie möglich!
Ist er erst mal draußen, ist die Warscheinlichkeit größer, das er irgentwann noch mal zur Besinnung kommt, und ihr vielleicht sogar wieder ein ganz gutes Verhältniss bekommt.



Liebe Grüsse

Lena
 
ich kann mich allen anderen nur anschließen. mach einen selbstverteidigungskurs. wenn du sowas bei deinem Sohn mal anwenden solltest wird er erschrocken sein wenn er plötzlich vor dir auf dem boden liegt, und man lernt wie man so jemanden auf dem boden halten kann...egal wie groß und stark er ist. Dort kannst du es ihm ja sagen das wenn er noch mal hand an dich legen sollte du ihn rauswirfst und er sofort eine beratungsstelle aufzusuchen hat. Natürlich denke ich solltest du dich vorher schlau machen und du solltest keine angst haben vor deinem sohn. Ich denke er merkt das du angst hast und er denkt sich dann geil die alte ( entschuldige bitte) hat angst vor mir ich kann tun und lassen was ich will. Ich rate dir tu etwas für dich es ist dein leben und du hast es dir von deinem sohn nicht zerstören zu lassen. Wende dich ans Jugndamt und mach einen selbstverteidigungskurs. Du wirst merken wieviel spaß sowas macht und wie man plötzlich über sich hinaus wächst wenn man weiß das einem keiner mehr was antun kann ,da du dich wehren kannst und du dich nicht mehr verstecken musst. Probier es das gefühl ist toll. Und dann nimm dir mal ein wochenende nur für dich zeit, irgendwie was mit wellness oder fahr zu freunden oder so...du hast zeit für dich und zum nachdenken verdient.
 
Abschieben ist völlig falsch meiner meinung nach...
ich wohne immernoch bei meinen eltern und heute gibt es auch kein ärger mehr...zumindest nich mehr so extremen wie früher. weil ich mit so nen Psychologen gererdet habe..
Ausziehen sollte echt der letzte ausweg sein
 

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