Melia
Mitglied
Hallo,
das Gespräch zeischen unseren Familien war schon sehr aufschlußreich.
Um an eigene Vorteile zu gelangen, hat mein Sohn sehr fantasievolle Geschichten erfunden. Bei uns hat er erzählt, dass sein Vater und dessen Frau ihn unterdrücken würden, sie ließen ihm nur 50 Euro Taschengeld von seinem Verdienst, er dürfe keine Freunde mitbringen, etc. - endlose Geschichten, bei denen es mich grauste.
Bei seinem Vater erzählte er alles genau anders herum.
Fakt ist, er bekam noch zur Schulzeit, also vor drei Jahren, 400.- (!!!)Taschengeld, wovon er sich allerdings Bekleidung und Monatskarte selbst kaufen mußte. Nicht schlecht für einen Schüler. Nur hatte er nie was übrig, um sich mal ein neues Shirt oder Schuhe zu kaufen. Sowas hatte er sich dann von den Großeltern schenken lassen.
Während der Lehre hat er lediglich 50.- abgeben müssen, dieses Geld haben mein Ex und seine Frau für ihn gespart. Das Ersparte ist letztes Jahr zum Ausgleich für sein maßlos überzogenes Konto verwand worden.
Nun scheint sein Kontostand wieder auf dem absoluten Nullpunkt, nix geht mehr.
Vor meinem Ex stellte er es so dar, dass wir für ihn NIE auch nur das kleinste Bischen ausgegeben hätten, seine Schwester hätte aber alles bekommen, was sie nur wollte. - Den einzigen Luxus, den ich meiner Tochter erlauben konnte, waren Reitstunden. Und die hat sie größtenteils noch von meinen Eltern finanziert bekommen.
Sein Freundeskreis, wenn man die Bengels, mit denen er sich die letzten 3 Jahre rumtrieb, so nennen kann, hat sich auch in Luft aufgelöst. Sogar die, meißt selbst mit befleckter Weste, wollen nix mehr von ihm wissen. Er nimmt jeden aus, jammert, was für ein armer Hund er doch wäre, und wenn er sie abgezockt hat, sucht er sich ein neues Terrain.
Uns ist nun klar geworden, wofür er so viel Geld braucht- für Drogen!
Da ich ihm die letzte Zeit kein Geld mehr gegeben hatte, nur Naturalien (mit denen er ja nichts anfangen konnte) , sah er wohl auch keinen Anlass mehr, uns zu besuchen.
Ich habe keine Ahnung, woher er diese Gefühlskälte hat und nur noch dort hin geht, wo es Bares gibt. Denn vor knapp vier Jahren, als er bei uns ausgezogen war, hatte er mit Drogen noch nichts zu tun und war doch schon so berechnend.
Mein Ex ist Polizeibeamter, sinnigerweise auch noch bei der Drogenfahndung, er hatte unseren Sohn manchmal mit auf Streife genommen, um ihm real vorzuzeigen, wo man landet, wenn man sich mit dem Dreckszeug einläßt.
Hat nur leider das Gegenteil bewirkt!?
Aber das kann man schlußendlich auch nicht sicher sagen.
Ich möchte auf jeden Fall in diese Bude, wo er z.Z. haust, will mich selbst von seinem Zustand überzeugen. Nur schaffe ich es momentan noch nicht, ich würde es nicht ertragen zu sehen, was mir meine Fantasie jetzt noch vorspiegelt. Ich hoffe nur, es ist nicht sooo schlimm, wie mein Ex es beschrieb.
Ein wenig Zeit werde ich noch brauchen, um meine Kräfte zu sammeln, dann werden mein Mann und ich dort hin fahren.
Drückt mir die Daumen, dass es nicht so arg wird, dass ich mir alles nur schlimmer ausmale, als es ist.
Ich habe immer noch Hoffnung, aber auch oft große Zweifel, ob ich mir nicht doch was vormache.
Melia.
das Gespräch zeischen unseren Familien war schon sehr aufschlußreich.
Um an eigene Vorteile zu gelangen, hat mein Sohn sehr fantasievolle Geschichten erfunden. Bei uns hat er erzählt, dass sein Vater und dessen Frau ihn unterdrücken würden, sie ließen ihm nur 50 Euro Taschengeld von seinem Verdienst, er dürfe keine Freunde mitbringen, etc. - endlose Geschichten, bei denen es mich grauste.
Bei seinem Vater erzählte er alles genau anders herum.
Fakt ist, er bekam noch zur Schulzeit, also vor drei Jahren, 400.- (!!!)Taschengeld, wovon er sich allerdings Bekleidung und Monatskarte selbst kaufen mußte. Nicht schlecht für einen Schüler. Nur hatte er nie was übrig, um sich mal ein neues Shirt oder Schuhe zu kaufen. Sowas hatte er sich dann von den Großeltern schenken lassen.
Während der Lehre hat er lediglich 50.- abgeben müssen, dieses Geld haben mein Ex und seine Frau für ihn gespart. Das Ersparte ist letztes Jahr zum Ausgleich für sein maßlos überzogenes Konto verwand worden.
Nun scheint sein Kontostand wieder auf dem absoluten Nullpunkt, nix geht mehr.
Vor meinem Ex stellte er es so dar, dass wir für ihn NIE auch nur das kleinste Bischen ausgegeben hätten, seine Schwester hätte aber alles bekommen, was sie nur wollte. - Den einzigen Luxus, den ich meiner Tochter erlauben konnte, waren Reitstunden. Und die hat sie größtenteils noch von meinen Eltern finanziert bekommen.
Sein Freundeskreis, wenn man die Bengels, mit denen er sich die letzten 3 Jahre rumtrieb, so nennen kann, hat sich auch in Luft aufgelöst. Sogar die, meißt selbst mit befleckter Weste, wollen nix mehr von ihm wissen. Er nimmt jeden aus, jammert, was für ein armer Hund er doch wäre, und wenn er sie abgezockt hat, sucht er sich ein neues Terrain.
Uns ist nun klar geworden, wofür er so viel Geld braucht- für Drogen!
Da ich ihm die letzte Zeit kein Geld mehr gegeben hatte, nur Naturalien (mit denen er ja nichts anfangen konnte) , sah er wohl auch keinen Anlass mehr, uns zu besuchen.
Ich habe keine Ahnung, woher er diese Gefühlskälte hat und nur noch dort hin geht, wo es Bares gibt. Denn vor knapp vier Jahren, als er bei uns ausgezogen war, hatte er mit Drogen noch nichts zu tun und war doch schon so berechnend.
Mein Ex ist Polizeibeamter, sinnigerweise auch noch bei der Drogenfahndung, er hatte unseren Sohn manchmal mit auf Streife genommen, um ihm real vorzuzeigen, wo man landet, wenn man sich mit dem Dreckszeug einläßt.
Hat nur leider das Gegenteil bewirkt!?
Aber das kann man schlußendlich auch nicht sicher sagen.
Ich möchte auf jeden Fall in diese Bude, wo er z.Z. haust, will mich selbst von seinem Zustand überzeugen. Nur schaffe ich es momentan noch nicht, ich würde es nicht ertragen zu sehen, was mir meine Fantasie jetzt noch vorspiegelt. Ich hoffe nur, es ist nicht sooo schlimm, wie mein Ex es beschrieb.
Ein wenig Zeit werde ich noch brauchen, um meine Kräfte zu sammeln, dann werden mein Mann und ich dort hin fahren.
Drückt mir die Daumen, dass es nicht so arg wird, dass ich mir alles nur schlimmer ausmale, als es ist.
Ich habe immer noch Hoffnung, aber auch oft große Zweifel, ob ich mir nicht doch was vormache.
Melia.