Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Mein Schwarm ist arbeitslos und lebt noch zuhause mit Mitte 30. Abhaken?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 121113
  • Datum Start Datum Start
Der Frau was bieten ?

Das wollen die Frauen heutzutage nicht mehr !

Sie wollen ihr eigenständiges selbstbestimmtes Leben 🙂
Es gibt auch heute noch etliche Frauen, die was geboten bekommen wollen. Ich habe solche Exemplare in meiner Verwandtschaft. Und die führen eigenständigen Frauen mit selbstbestimmtem Leben dann gern vor, was ihr Partner ihnen oder auch ihren Kindern aus früheren Beziehungen alles geschenkt und geboten hat. Das wird mit geheuchelter Bescheidenheit gerade bei Besuchen von eigenständigen Frauen zu Geburtstagen oder ähnlichen Anlässen so richtig inszeniert ("Nein!!! Karl-Otto!!! Das wäre doch nicht nötig gewesen!!!"). Auf die Idee, dass die unabhängigen Frauen sich all das und noch mehr selber kaufen können, wenn sie denn überhaupt Interesse an diesen Dingen und Unternehmungen haben, kommen sie nicht. Sie reden sich lieber ihre Partnerschaft schön und fühlen sich partnerlosen Frauen oder gut verdienenden Frauen, die eher ihrem Partner materielle Dinge "bieten" als umgekehrt er ihnen, überlegen.

Mit einem lebensuntüchtigen Mann zusammen zu sein, der über Jahrzehnte nicht arbeitet und mit über 30 noch bei Mutti im Kinderzimmer wohnt, ist allerdings auch nicht der Traum von eigenständigen, selbstbestimmten Frauen. Das ist keine Partnerschaft auf Augenhöhe. Oft sind solche Männer die Söhne von Muttis, die selber nicht unabhängig sind. Diese Muttis brauchen ja eine Ausrede, weshalb sie selbst mit erwachsenen Kindern noch nicht Vollzeit arbeiten können. Sie müssen ihre Söhne von vorn und hinten bedienen und sie, selbst wenn diese schon weit über 20 sind, noch zu Behördengängen und drgl. begleiten. Ich kenne so einen Fall persönlich, das ist keineswegs ein erfundenes Szenario. Dabei kann frau sich doch nicht auch noch einer Vollzeit-Erwerbstätigkeit widmen! Und diese Betreuung erwarten die verzogenen Söhne dann selbstverständlich auch von ihrer "Partnerin".
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Gegenzug könntet ihr ja in dem Haus wo er jetzt wohnt einen Teil vermieten.
Alternativ in dem jetzigen Haus, eine getrennte Wohnung einrichten ?
Das Einrichten einer Mietwohnung, ebenso die regelmäßig erforderlichen Renovierungsarbeiten, um sie überhaupt vermieten zu können, kosten viel Zeit und Geld. Geld, das man über die Miete oft nicht hereinholen kann. Wer soll das eigentlich bezahlen, nur damit der Typ auch weiterhin nicht arbeiten muss? Wer kommt für den Schaden auf, wenn man Pech hat und sich Mietnomaden ins Haus geladen hat? Oder Typen, die die Mietwohnung in so verhunztem Zustand hinterlassen, dass selbst die Kaution für die Instandsetzung nicht reicht? Ich hätte keine Lust, dafür arbeiten zu gehen, nur weil mein Partner zu faul zum Arbeiten und noch nicht mal in der Lage ist, mir wenigstens als Hausmann in punkto Haushaltsführung den Rücken komplett freizuhalten.
 
Natürlich kann man sich verändern 😉
Nur spielt der Charakter und das Gedankengut eine große Rolle... mit 35 wird es daher schwieriger das alles zu ändern
... und genetisch vorgegebene Persönlichkeitseigenschaften kann man auch nicht mal so eben verändern. Ein eher introvertierter Mensch kann lernen, etwas mehr aus sich herauszugehen, wird aber nie extravertiert werden. Ein lethargischer, phlegmatischer Mensch wird nie ein auch nur durchschnittlich oder überdurchschnittlich aktiver, schnell handelnder Mensch oder Macher-Typ werden, es sei denn, die Lethargie basiert auf einer therapiefähigen körperlichen oder seelischen Krankheit. Und selbst dann müssen noch Krankheitseinsicht und Therapiebereitschaft hinzu kommen, sonst ändert sich gar nichts.
 
@Kazoku89
Darauf hätte ich auch gerne eine Antwort 🙂

Gruß Hajooo

Hallo nochmal, ja ich denke ich werde ihn treffen, allerdings wirklich nur auf Freundschaftsebene und ich werde natürlich vorsichtig bleiben. Ich vergebe mir im Grunde ja nix und werde mich nicht Hals über Kopf in eine neue Beziehung stürzen und ihn sofort bitten, bei mir einzuziehen. ;-)

Wie erklärst du dir denn deine ausgeprägte Toleranz diesem Mann gegenüber? Sicher nicht mit einem ähnlich gelagerten Humor?

Tja, gute Frage. Ich habe in der Vergangenheit viele Männer kennengelernt, die super-selbstbewusst waren, ständig unterwegs, riesen Freundeskreis, haufenweise Hobbys und Interessen. Ich hatte dort nie so wirklich das Gefühl, wirklich in deren Leben zu passen, geschweige denn irgendeine Priorität zu sein. Ich lief halt quasi so nebenher, aber wirklich gebraucht fühlte ich mich nie.

Bei ihm gefiel mir halt, dass er - klar, er hat ja massig Zeit - sich regelmäßig meldet, sich für mich interessiert und nicht dein Eindruck macht, dass er eigentlich viel zu "wichtig" und zu beschäftigt für eine Partnerin ist.

Zudem scheint er mich so zu nehmen wie ich bin und versucht nicht dauernd, was zu ändern.
Jeder meiner Expartner hat an mir rumgenölt, Schuhe zu hoch, zu viel Schminke, zu wenig Schminke, Frisur doof, zu sensibel, zu empfindlich, zu schusselig, nicht sozialkompetent genug, weil ich mit den ganzen Selbstdarsteller-Typen im Freundeskreis nix anfangen konnte, dies das jenes. Klar, ich kenne ihn (noch) nicht im realen Leben und vielleicht wäre er da genauso. Das muss ich eben alles erstmal rausfinden. ;-)
 
Ich lief halt quasi so nebenher, aber wirklich gebraucht fühlte ich mich nie.
Ich halte es für einen schweren Fehler, sich in einer Partnerschaft "gebraucht" fühlen zu wollen. So gerät man nur an Leute, die einen ausnutzen, missbrauchen, demütigen, finanziell und/oder emotional aussaugen oder die man wie ein Kind, einen Teenie oder einen dementen alten Menschen betreuen und bedienen muss. Es ist besser für eine Partnerschaft, wenn weder der Mann die Frau unbedingt "braucht" noch sie ihn, sondern wenn es eine Beziehung auf Augenhöhe zwischen Partnern ist, die auch ohne den anderen ein erfülltes, eigenverantwortliches Leben führen können.

Nicht umsonst trägt auch der Klassiker von Robin Norwood "Wenn Frauen zu sehr lieben" zum Thema Beziehungssucht und destruktive Partnerschaften den Untertitel "Die heimliche Sucht, gebraucht zu werden". Die Lektüre kann ich sehr empfehlen.
 
Bei ihm gefiel mir halt, dass er - klar, er hat ja massig Zeit - sich regelmäßig meldet, sich für mich interessiert und nicht dein Eindruck macht, dass er eigentlich viel zu "wichtig" und zu beschäftigt für eine Partnerin ist.
Klar, das ist aber kein persönliches Verdienst, sondern keine Kunst, wenn man sonst nichts tut, nicht erwerbstätig ist und sich wie ein kleiner Junge von Mutti versorgen lässt.

Viel Vergnügen! 😎
 
Hallo nochmal, ja ich denke ich werde ihn treffen, allerdings wirklich nur auf Freundschaftsebene und ich werde natürlich vorsichtig bleiben. Ich vergebe mir im Grunde ja nix und werde mich nicht Hals über Kopf in eine neue Beziehung stürzen und ihn sofort bitten, bei mir einzuziehen. ;-)



Tja, gute Frage. Ich habe in der Vergangenheit viele Männer kennengelernt, die super-selbstbewusst waren, ständig unterwegs, riesen Freundeskreis, haufenweise Hobbys und Interessen. Ich hatte dort nie so wirklich das Gefühl, wirklich in deren Leben zu passen, geschweige denn irgendeine Priorität zu sein. Ich lief halt quasi so nebenher, aber wirklich gebraucht fühlte ich mich nie.

Bei ihm gefiel mir halt, dass er - klar, er hat ja massig Zeit - sich regelmäßig meldet, sich für mich interessiert und nicht dein Eindruck macht, dass er eigentlich viel zu "wichtig" und zu beschäftigt für eine Partnerin ist.

Zudem scheint er mich so zu nehmen wie ich bin und versucht nicht dauernd, was zu ändern.
Jeder meiner Expartner hat an mir rumgenölt, Schuhe zu hoch, zu viel Schminke, zu wenig Schminke, Frisur doof, zu sensibel, zu empfindlich, zu schusselig, nicht sozialkompetent genug, weil ich mit den ganzen Selbstdarsteller-Typen im Freundeskreis nix anfangen konnte, dies das jenes. Klar, ich kenne ihn (noch) nicht im realen Leben und vielleicht wäre er da genauso. Das muss ich eben alles erstmal rausfinden. ;-)

Ich denke er wird nicht mäkeln und Dich auf Händen tragen. Solche Männer haben ja nun kaum eine Alternative, 99,9% der Frauen wären nach der Lügengeschichte weg aus seinem Kinderzimmer.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 307) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben