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Mein Partner hat sich von mir getrennt

Aber scheinbar hat er mit dem Therapeuten nur ihr Verhalten analysiert. Jedenfalls hat er mir davon erzählt.
Er wird das kaum über mehrere Wochen hinweg ausschließen gemacht haben, nehme ich an?

Falls sich das Erzählte nur auf eine Sitzung bezieht, finde ich persönlich das nicht sooo ungewöhnlich (ich war lange in Psychotherapie).
Fand ich seltsam. Sollte sich ein Therapeut nicht auf den Patienten konzentrieren statt auf Dritte?
Klar.

Vor allem sollte das der Klient/Patient tun. Es ist seine Therapie!

Ich denke, dass es nicht wenige Betroffene gibt, die...hm...."Ausweichmanöver" starten. Selbst der beste Therapeut wird einen Therapieunwilligen nicht erfolgreich therapieren können.

Ob das auf deinen Ex zutrifft kann ich natürlich nicht beurteilen....sonderlich "reflektiert" scheint er laut deinen Beiträgen allerdings nicht zu sein.
jetzt die Idee mit dem Auswandern. Er kann nicht mal englisch.
Klingt - sorry, dass ich das sage - nicht danach, dass er die "hellste Kerze auf der Torte" ist.

Nicht nur wegen der mangelnden Englischkenntnisse, sondern deshalb, da er die Problematik nicht erkennt und auch jetzt nichts dagegen tut (Englisch lernen).
 
Ich habe schon das Gefühl, helfen zu müssen, gleichzeitig will ich ihm gar nicht helfen. Er hat schon getreten, will die Zahlungen an mich einstellen.
Weil er ein schlechter Mensch ist, von dem du dich fernhalten solltest.
Leider sehe ich hier eine große Rückfallgefahr.
Ist ein schlechter Mann immer noh besser als gar keiner?
Vor einigen Wochen wollte er sich noch einen Hund mit ihr anschaffen und Kinder zeugen, jetzt überlegt er auszuwandern.
Sie führen eine kleine Schlammschlacht im Freundeskreis. Sie redet schlecht über ihn, er hört es über diese "Freunde" und redet sich seinerseits um Kopf und Kragen. Ich meine... er ist ein erwachsener Mann, Mitte 30. Das ist doch albern?!
Was geht dich das alles an?
Sei froh, ihn los zu sein.
 
Vielleicht liest ja noch Jemand mit...
Er hat mir heute zur Mittagspause beim gemeinsamen Spaziergang mit dem Hund mitgeteilt, dass er verheiratet ist.
Ja, richtig gelesen: Er hat geheiratet.
Kennengelernt hat er sie angeblich erst im September (zur Erinnerung: Mitte September war die Trennung).

Tatsächlich hatte ich den Ring an seinem Finger gesehen, ihn sogar drauf angesprochen, weiß nicht mehr genau wann, ist bestimmt mindestens einen Monat her. Es war als Scherz gemeint, ich wusste es ja nicht...

Warum erzählt er mir das mitten am Tag an der Arbeit? Ich habe mich gefühlt wie ein Kaninchen im Käfig, keine Chance zu entkommen. Kann ja schließlich nicht einfach zusammenbrechen oder durchdrehen und abhauen.
Ich wusste gar nicht, was ich dazu sagen soll. Habe gesagt, dass ich mich halt völlig verarscht fühle, aber es mir egal ist, wir müssen nur zusammen arbeiten. Mehr nicht. Er sagte dann noch wir kämen ja gut aus. Das kamen wir tatsächlich, aber das ändert einfach alles... Ich betonte nochmal: Ja, wir arbeiten nur zusammen, mehr nicht.
Den Rest des Weges sprachen wir über die Arbeit. Ich habe ein Pokerface aufgelegt. Den ganzen restlichen Tag.

Ich fühle mich innerlich völlig tot. Wie ausgehöhlt. Wie konnte ich mir nur so sehr in einer Person täuschen?
Ich weiß nicht, was ich tun soll. Am liebsten würde ich ihn nie wiedersehen, ganz weit weg gehen und nie zurückkommen.

Oder hier …
Dass ihm nun das selbe passiert was er des Öfteren nun mit Ex Freundinnen gemacht hat. Nunja 🤷‍♀️

Übrigens der letzte Satz .. das erlebt ja nun er..
 
Man kreist ja schon ein wenig um sich selbst...

In der jetzigen Situation fände ich das gesünder als um ihn zu kreisen:

Ja, es vereinnahmt mich doch etwas mehr als ich im ersten Moment dachte.
Hm... mir tuts jedenfalls nicht weh.



Ich fühle mich irgendwie... verantwortlich?
Ich habe schon das Gefühl, helfen zu müssen
gleichzeitig will ich ihm gar nicht helfen.
Zuzuhören füttert aber auch mich

Bei mir taucht die Frage auf, ob Parentifizierung und ein daraus entstandenes Helfersyndrom in deinem Leben eine Rolle spielen?
Gibt's da eine Geschichte bei dir?

Und du verhältst dich wie eine Mutter

Genau das sehe ich auch.
 
Der Zeitpunkt .. hinterlässt nur einen fahlen Beigeschmack… seine Ehe bröckelt und er streckt nun seine Fühler wieder nach Alt-Bekanntem aus …

Ein sich ewig gleich drehendes Rad. …
Ein neuer Ast zum anhalten wird gesucht… es kann natürlich eine Unterstellung sein .. doch kristallisiert sich für mein Empfinden ein roter Faden in seinem Verhalten heraus. .. die Frage ist wird die Reue gerade von Selbstmitleid angetrieben, da er nun der Gelackmeierte ist der nun wohl bald alleine dasteht .. selbe Situation nur diesmal sind die Rollen vertauscht.

Manche Menschen wiederholen schlechte Beziehungsmuster immer und immer wieder .. und es verursacht unnötiges Leid… das insofern nicht notwendig wäre - wenn man aus dem sich ewig gleich drehenden Rad bewegen würde. So wie du es beschrieben hast.. ist es für mein Empfinden das selbe Rad .(dein Ex und seine Muster) . nur andere Ausgangsposition.
Ja
 
Ja... Das Wort Schuld sollte man diesbezüglich nicht verwenden.

Versteh mich nicht falsch ich habe mit dem Typen null Mitgefühl .. 1 Ehefrau für eine andere Frau stehen gelassen und dann die Freundin stehen lassen wieder heiraten und jetzt passiert es ihm selbst 🤷‍♀️🙈 mein Mitgefühl hält sich in Grenzen.
 
Und du verhältst dich wie eine Mutter, das passt schon irgendwie zusammen.
Ja, das stimmt 🤔
Warum auch immer habe ich das Bedürfnis ihm irgendwie einen vernünftigen Weg aufzuzeigen.

dass er einen riesen Fehler gemacht hat dich zu verlassen
Es wird mir hier immer wieder unterstellt, auch wenn ich nun bereits mehrfach geschrieben habe, dass es nicht so ist.
Genau den Punkt halte ich nicht für einen Fehler. Es war richtig, dass wir uns getrennt haben. Wir passen nicht zueinander. Ich habe absolut kein Interesse daran eine Beziehung mit ihm zu führen.

Es gibt so einige Frauen welche wegen Geld blitzschnell heiraten und sich dann vom Opfer trennen.
Die Heirat war ein Geldgewinn.
So wie ich es verstanden habe, hätte sie aufgrund der Privatinsolvenz nichts von Unterhaltszahlungen, weil die ohnehin direkt gepfändet würden.
Und weiter ist sie nicht bedürftig, nur weil sie privatinsolvent ist, sodass ihr voraussichtlich nicht mal Unterhalt zusteht.

Aber mal schauen wie es sich entwickelt. Scheinbar wollen sie sich nun erstmal nicht scheiden lassen.
Es klang an, dass sie es vielleicht irgendwann nochmal versuchen wollen. Sie hat gesagt, dass sie die Trennung wohl nun doch ziemlich mitnimmt und sie deswegen ein wenig raus muss. Über das Wochenende übernachtet sie daher woanders - während er, der Verlassene, Zuhause sitzt und auf ihre Haustiere aufpasst.

Ich hoffe für dich die Menschen sind auch für dich da wenn du Redebedarf hast.
Ich stellte sie mehr aus eigenem Interesse was dich antreibt ihm nun zu zuhören..
Mein Gefühl von Einsamkeit wird ein Punkt sein.
Ich habe nicht viele Menschen direkt um mich und ihre Zeit ist auch begrenzt. Einige haben Partner. Und so eng vertraute Personen sind es dann in der Regel auch nicht. Meist ergibt es sich eher mit anderen einsamen Personen, dass die Gespräche tiefer werden.
Es gibt für mich also nicht immer die Möglichkeit mich auszusprechen.

Klingt - sorry, dass ich das sage - nicht danach, dass er die "hellste Kerze auf der Torte" ist.

Nicht nur wegen der mangelnden Englischkenntnisse, sondern deshalb, da er die Problematik nicht erkennt und auch jetzt nichts dagegen tut (Englisch lernen).
Kurzentschlossen war er schon immer. Er will irgendwas, er macht irgendwas, ohne auch nur ansatzweise vernünftig über Konsequenzen nachgedacht zu haben.

Leider sehe ich hier eine große Rückfallgefahr.
Ist ein schlechter Mann immer noh besser als gar keiner?
Wie oben schon geschrieben will ich keine Beziehung mit ihm.

DAS war ein gesunder Instinkt.
Schade, dass du das vergessen zu haben scheinst.
Die Situation hat sich verändert. Von akutem Schmerz zurück zur Normalität.

Bei mir taucht die Frage auf, ob Parentifizierung und ein daraus entstandenes Helfersyndrom in deinem Leben eine Rolle spielen?
Gibt's da eine Geschichte bei dir?
Nein, da sehe ich mich nicht.
Es ist eher eine Art "Zugehörigkeitsgefühl": Dir gehts schlecht und mir auch. Dann tun wir uns doch einfach zusammen und machen es für uns beide etwas besser.
Das ist wohl mein Muster.
 

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