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Mein Partner hat sich von mir getrennt

Ich würde auch die Trennungsgeschichte völlig außen vor lassen, das geht den Vermieter gar nichts an
M. E. gerätst du auch nicht in Erklärungsnot, weil die Suche nach einer neuen Bleibe wegen eines Jobwechsels dich in die neue Stadt verschlägt. Das ist als Erklärung völlig ausreichend. Der Vermieter darf maximal nach deinem Familienstand fragen, den Status aber nicht HINTERfragen. Sollte jemand so penetrant nachfassen wäre das höchstens für mich ein Grund, zu hinterfragen, ob wir als Mieter/Vermieter überhaupt zusammen passen. Sicherilch wäre das nicht die letzte Übergriffigkeit gewesen. Ich muss aber sagen, dass mir so etwas nie untergekommen ist, auch wenn es solche Menschen sicherlich gibt.

Dass du beim gleichen Arbeitgeber bleibst ist ebenfalls ein Pluspunkt und zeugt von Beständigkeit und Treue zum Arbeitgeber. Und (natürlich) hast du den neuen Job bekommen, weil du dich intern weiterentwickelt hast. Dass du damit näher bei deiner Familie bist gibt auch Punkte (du bist sozial, hast in der Not Unterstützung).

Wichtig wäre auch, dass du dem Vermieter zusicherst, dass für die Hunde gesorgt ist, sie nur selten mal alleine zu Hause, daran gewöhnt und ruhig sind. War da nicht etwas, dass du sie mit zur Arbeit nehmen kannst? Das wäre supi.

Du kannst auch noch schreiben, dass du eine ruhige Mieterin bist und kein Partygänger. Du verfügst über ein gutes Gehalt (das musst du ja eh belegen) und deinen Mietzahlung pünktlich und zuverlässig nachzukommen ist für dich selbstverständlich. Eigentlich bedauerst du auch, aus deiner alten Wohnung ausziehen zu müssen, da du es dir da richtig schön gemacht und dich dort sehr wohl gefühlt hattest.

Ein Vermieter darf alles fragen, dein Leben von innen nach außen krempeln musst du für ihn trotzdem nicht. Kleine Notlügen sind okay. Wer schonungslos ehrlich ist und alle Karten offen auf den Tisch legt (selbst die unnötigen), der ist schnell aus dem Rennen.
 
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Das Thema Jobwechsel in Worte zu fassen, die weder gelogen noch zu kompliziert sind, fällt mir noch etwas schwer.
Die Wahrheit ist: Im Grunde wechsle ich den Job schließlich nicht. Ich bleibe beim gleichen Arbeitgeber und wenn es jetzt gut läuft, mache ich sogar den gleichen Job weiter. Tja, oder etwas völlig anderes.
Und näher an meiner Familie sein... Stellt euch vor, ich ziehe nach Leipzig, aber meine Familie wohnt in Berlin - dann habt ihr ungefähr die Entfernung. Ist immer noch besser als bis nach Saarbrücken, aber so richtig nah ist es auch nicht.
Dein bestehender Arbeitgeber bietet Dir einen besseren Job (völlig egal ob Du das gleiche machst) an dem anderen Standort an, und weil es Dir der Umgebung sowieso schon immer besser gefallen hat, hast Du das Angebot angenommen. Mehr Gründe braucht es wirklich nicht! Ich würde mir da nicht so einen Kopf machen!

Ich glaube Deine Tiere sind das grössere Problem, eine geeignete Wohnung zu finden, als Deine Gründe für den Wohnungswechsel.
 
Ich finde es nicht ganz unwichtig, ein gutes Anschreiben für die erste Kontaktaufnahme zu erstellen, das vielleicht auch ein bisschen über 08/15 hinausgeht und eben sympathisch rüberkommt. Je nachdem, wo man sucht und wie begehrt die Wohnung ist, bewerben sich wirklich zig Leute und man kann als Vermieter gar nicht anders als vorauszuwählen.

Wir haben das mit unserer Einliegerwohnung schon mehrfach durch, und es waren wirklich superviele Anfragen (regelmäßig >100) , die da eintrudelten. Uns war auch wichtig, Einzelbesichtigungen durchzuführen und da nochmal zu schauen, wer das ist, der da zu uns ins Haus ziehen will. Mit der Vorselektion sind wir immer super gefahren und hatten stets ein gutes Verhältnis.

Es gab tatsächlich Leute, die nur geschrieben haben, sie würden nach einer Wohnung suchen und böten um Kontaktaufnahme - sonst nix. Die haben wir grundsätzlich direkt aussortiert. Nicht weil sie für uns nicht in Frage gekommen wären, sondern weil es eben ausreichend viele Interessenten gab, die sich deutlich mehr Mühe gemacht und die direkt ausführlicher zu sich geschrieben hatten.

Grundsätzliche Passung war uns immer wichtig (also z. B. nicht der erwachsene Sohn, der mit Mutter und 2 großen Hunden in unsere eher kleine 2-Zi-Whg. mit knapp 55 m² einziehen wollte) zu klären, Alters- und Berufsangabe zu erfahren, Solvenz und wenn sich die Leute als ruhig und häuslich beschrieben. Das stand für uns dafür, dass die Wohnung pfleglich behandelt wird und nicht jede Woche ne Party stattfindet.

Mindestens genauso wichtig war dann nochmal der Besichtigungstermin, bei dem man einander persönlich kennenlernte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wichtig wäre auch, dass du dem Vermieter zusicherst, dass für die Hunde gesorgt ist, sie nur selten mal alleine zu Hause, daran gewöhnt und ruhig sind. War da nicht etwas, dass du sie mit zur Arbeit nehmen kannst? Das wäre supi.
Nun... das wäre auch nicht ganz wahr. Mein Hund kläfft zwar nicht minutenlang, aber er bellt durchaus mal. Mir ist es daher wichtig in eine tolerante/hundefreundliche Nachbarschaft zu ziehen. Ich habe keine Lust auf Stress und Streit.
Aber zur Arbeit nehme ich ihn mit, ja.

Sollte jemand so penetrant nachfassen wäre das höchstens für mich ein Grund, zu hinterfragen, ob wir als Mieter/Vermieter überhaupt zusammen passen.
Nun... Mein aktueller Vermieter hat mich gegoogelt und auf der Homepage meiner Firma gefunden. Das hat ihn dazu bewogen keinen Gehaltsnachweis haben zu wollen.
Seit ich hier wohne, habe ich trotzdem meine Ruhe.
Manche Leute sind eben neugierig...

Okay, das habe ich allerdings hier anders in Erinnerung.
Ich meine du hättest geschrieben das einer von euch das alte Konto behält.
Ja, das war auch erst so gewollt, ging aber bankseitig nicht.

Ich glaube Deine Tiere sind das grössere Problem, eine geeignete Wohnung zu finden, als Deine Gründe für den Wohnungswechsel.
Es schränkt die Auswahl definitiv ein, ja.

Ich finde es nicht ganz unwichtig, ein gutes Anschreiben für die erste Kontaktaufnahme zu erstellen, das vielleicht auch ein bisschen über 08/15 hinausgeht und eben sympathisch rüberkommt. Je nachdem, wo man sucht und wie begehrt die Wohnung ist, bewerben sich wirklich zig Leute und man kann als Vermieter gar nicht anders als vorauszuwählen.
Eben das... man muss sich schon gut verkaufen, damit man in die nähere Auswahl kommt.

Bei der Wohnungssuche würde ich beim Vermieter anrufen..
Wann hast du das letzte Mal eine Wohnung gesucht?
Dass man direkt einen telefonischen Kontakt vom Vermieter hat, ist sehr unwahrscheinlich. Das ist wie beim Autoverkauf... wenn man nicht auf Telefonterror steht, gibt man seine Rufnummer tunlichst nicht an.
Entweder steht da noch ein Makler dazwischen und man füllt ein Kontaktformular aus oder es wird wie von @Pfefferminzdrops beschrieben erst eine Vorauswahl per Schriftkontakt getroffen.
 
Nun... das wäre auch nicht ganz wahr. Mein Hund kläfft zwar nicht minutenlang, aber er bellt durchaus mal. Mir ist es daher wichtig in eine tolerante/hundefreundliche Nachbarschaft zu ziehen. Ich habe keine Lust auf Stress und Streit.
Aber zur Arbeit nehme ich ihn mit, ja.
Das ist ja auch normales Hundeverhalten - anzuschlagen, wenn etwas wahrgenommen wird und man kann es durchaus positiv hindrehen, dass das Tier aufmerksam ist und sich meldet, wenn es ungewohnte Geräusche hört. Eine natürliche Alarmanlage eben. 😉 I. d. R. tun das Hunde ja auch nicht bei einem vorbeifahrenden Auto, sehr wohl aber, wenn sie merken, da ist jemand an der Treppe oder hinter der Tür. Zumindest war das bei unserem Grauen so.
Als wir selber noch Mieter waren, war unsere damalige Vermieterin schon hundefreundlich, legte sich dann aber einen Lover zu. Der verbrachte dann auch plötzlich ungewohnt viel Zeit im Haus, so dass immer wieder etwas zu hören war. Unser Hund schlug dann auch immer an und der Typ war genervt, zickte herum.
Du siehst, es kann sich auch immer noch entwickeln - aber ich bin ganz bei dir: Ein Vermieter, der grundsätzlich verständnisvoll und hundefreundlich ist, ist da eine gute Basis. Nachbarn hingegen wirst du dir nicht aussuchen können und garantiert ist da nicht jeder pro Hund unterwegs.

Dass man direkt einen telefonischen Kontakt vom Vermieter hat, ist sehr unwahrscheinlich.
Dem kann ich auch nur beipflichten. Die >100 Interessenten hätten dann nämlich beinahe alle zunächst angerufen. Das tut sich niemand freiwillig an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe schon seit Jahrzehnten keine Wohnung für mich gesucht, aber für meine Pflegekinder.
Ich rief bei den Hausverwaltung an....entweder von einer Internetannonce oder vom Telefonbuch.

Für alle Jugendliche bekam ich schnell eine Wohnung.
 
Bin mit der Wohnungssuche immer noch nicht weiter... hab nur zich Häuschen rausgesucht, aber bisher nichts geschrieben.
Bin mir finanziell nicht ganz klar, wo ich hin will. Bei EG-Wohnungen oder EFH muss man etwas mehr Geld in die Hand nehmen.
Es fällt mir irgendwie schwer, solange meine berufliche Situation nicht ganz in trockenen Tüchern ist - auch wenn der Umzug klar ist und es nur um Details in der Jobbeschreibung geht...
Ich weiß auch nicht recht wie ich es mit den Besichtigungen machen soll. Flexibel bin ich aufgrund der Entfernung absolut nicht. Eigentlich müsste ich mir eine ganze Woche damit vollstopfen und dann hoch fahren. Kurzfristig wird das aber trotzdem nichts...
Ich mache mir einfach zu viele Gedanken und blockiere mich dadurch selbst.


Mit meinen Kollegen und der Chefetage habe ich gestern gesprochen. Es sieht so aus, als behalte ich meinen Job im Grunde, er wird sich nur etwas verändern - was für mich nun aber keinen Nachteil darstellt, im Gegenteil, es wäre tatsächliche eine neue Herausforderung.

Mein Expartner wird heute darüber informiert. Er weiß immer noch von gar nichts. Ich weiß nicht, wie er es aufnehmen wird.
Ein Kollege, der dadurch nun viel mehr mit meinem Ex zusammenarbeiten wird, ist mit der Änderung nicht zufrieden. Mir war gar nicht bewusst wie unbeliebt mein Expartner ist. Es scheint bei vielen Personen derartige persönliche Differenzen zu geben, dass kaum Jemand so recht mit ihm arbeiten mag.
Irgendwie tut es mir Leid... auf der anderen Seite kann ich ja nichts dafür, dass er so ein Unsympath ist.

Ich selber sitze im Homeoffice, allerdings nicht wegen ihm, sondern wegen meiner Tiere, die nach einer Operation nicht ganz auf der Höhe sind.
Fühlt sich trotzdem an als würde ich mich vor ihm verkriechen. Gerade heute.
 

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