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mein Papa ist gestern gestorben

  • Starter*in Starter*in Zeitstehtstill
  • Datum Start Datum Start
Hallo

Für einen "Engel"

Ein Tag ohne Dich - und es werden viele folgen
Ein Gedanke an Dich und es werden viele sein.
Bilder, Augenblicke, Gefühle, sie werden uns
immer an Dich erinnern, uns glücklich machen
und Dich nie vergessen lassen.

Danke
 
Ich kann Deine Trauer und Gefühle über den Verlust eines nahen Angehörigen voll und ganz verstehen, denn ich habe meinen Vater am 06.03.09 auch ganz plötzlich und unerwartet verloren. Nun ist nur noch meine Mutter am Leben, der ich jetzt meine ganze Liebe, Unterstützung und Trost schenke. Zu meinem Vater hatte ich aber nie so ein richtiges " Elternteil-Verhältnis ", da wir beide " wahre Sturköpfe " waren und keiner von uns nachgeben wollte ( in jeglicher Beziehung ). Wir waren von den Sternbildern her " Löwe und Stier " ( das im " wahrsten Sinne des Wortes" gesprochen ).
Als er gestorben ist, habe ich ihm aber " im Himmel " verziehen !
Doch vergessen kann ich niemals in meinem Leben, was er unserer Familie angetan hat. Sehr oft bete ich aber auch einige gute " Trostesworte " für ihn.

danke für deine Worte..

drück dich mal..

lg tine😉
 
Ich höre mir das Lied gerade an,
Tränen laufen über meine Wangen.
Jedes Wort kann ich nachfühlen -

Er war wie ein Vater - schon etwas mehr
Auch wir haben gestritten und uns versöhnt.
Er konnte sich entschuldigen !
Er nahm mich wie ich bin und umgekehrt.

Er war immer für mich da - und ich.....

Irgendwann liess der Schmerz nach und die
Liebe blieb.
 
Ich höre mir das Lied gerade an,
Tränen laufen über meine Wangen.
Jedes Wort kann ich nachfühlen -

Er war wie ein Vater - schon etwas mehr
Auch wir haben gestritten und uns versöhnt.
Er konnte sich entschuldigen !
Er nahm mich wie ich bin und umgekehrt.

Er war immer für mich da - und ich.....

Irgendwann liess der Schmerz nach und die
Liebe blieb.


oh, ich kann dich so gut verstehen.. es ist so schlimm.. 🙁

du findest immer Worte für jemanden und ich weiss nicht was ich sagen soll.. drückdichganzfest..
Es macht mich sprachlos, hilflos und unendlich traurig..
Aber wir müssen stark sein.. wir müssen es.. weil wir sind noch hier..
Einfach ist es nicht immer.. ein auf und ab.. oft ein grosser Schmerz.. mit dem man oft nicht zurecht kommt.. dann lässt er wieder nach.. und man kann dann davon einbissle Abstand nehmen.. aber ganz ...wird er wohl nie weggehen..
und ich denke .. das soll er auch nicht..
Sie werden immer in unseren Herzen bleiben.. sie werden uns immer nah sein..

Sie werden in unseren Erinnerungen weiterleben..

fühldichmalumarmt..🙁
 
Hallo meine Vater ist vor 3 Monaten auch gestorben.Es tut mit sehr leid für Dich.Den Schmerz wird Dir wohl keiner nehmen können.Ich habe eine kleine Geschichte für Dich...die Dir vielleicht etwas Trost bringen wird!!!!

Der Frühling war vorbei...ebenso der Sommer.Freddie das Blatt war groß geworden.Sein Mittelteil war breit und stark...seine Adern waren fest und gerade.Im Frühling war er als kleiner Spross auf einem ziemlich großen Ast nahe am Gipfel eines hohen Baumes zu Leben erwacht
Freddie war von Hunderten anderern Blättern umgeben..die..so schien es..wie er waren.Bald endeckte er jedoch..das sich keine zwei Blätter glichen...obwohl sie auf dem gleichen Baum waren.Alfred war das Blatt neben ihm.Benjamin war das Blatt zu seiner Rechten und Sebastian war das wundervolle Blatt über ihm.Sie alle waren zusammen aufgewachsen.Sie hatten gelernt in den Frühlingswinden zu tanzen...faul in der Sommersonne zu liegen und vom Regen gewaschen zu werden.Daniel war Freddies bester Freund.Er war das grösste Blatt auf dem Ast und er schien vor allen anderern dagewesen zu sein.Es kam Freddie so vor...als sei Daniel der Klügste von Ihnen.Es war Daniel..der ihnen erzählte..daß sie Teil eines Baumes waren und in einem öffentlichen Park wuchsen.Er erzählte ihnen..das der Baum starke Wurzeln hat...die im Boden verborgen sind.Er berichtete von den Vögeln..die kamen..um auf den Ästen zu sitzen und Morgenlieder zu singen.Er erzählte von der Sonne..dem Mond und den Jahreszeiten.

Freddie liebte es ein Blatt zu sein.Er liebte seinen Ast..seine blättrigen Freunde..seinen Platz hoch oben im Himmel..den Wind der ihn herumwirbelte..die Sonnenstrahlen..die ihn wärmten..und den Mond..der ihn mit seinem weichen und weißen Schatten bedeckte.Der Sommer war besonders schön und lang gewesen.Die langen heißen Tage fühlten sich gut an..und die warmen Nächte waren friedlich und träumerisch.Es waren in diesem Sommer viele Menschen im Park gewesen.Sie kamen oft..um unter Freddies Baum zu sitzen.Daniel erzählte den anderen Blättern..daß das Schattenspenden ein Teil ihrer Bestimmung war.
Was ist eine Bestimmung?hatte Freddie gefragt.Ein Grund für unser Leben..hatte Daniel geantwortet.Anderen das Leben schöner zu machen..ist ein Grund für unser Dasein.Allen Menschen..die in den Park kommen..um der Hitze ihrer Wohnungen zu entfliehen..Schatten zu spenden ist ein Grund für unser Dasein.Kindern einen kühlen Platz zum spielen zu geben..Menschen..die auf bunten Tüchern Picknick machen..mit unseren Blättern Kühle zu fächeln..all dies sind Gründe für unser Dasein!Freddie mochte besonders die alten Menschen.Sie saßen so friedlich auf dem kühlen Gras und bewegten sich kaum.Flüsternd sprachen sie von vergangenen Zeiten.Die Kinder waren auch lustig..obwohl sie manchmal Löcher in die Rinde des baumes bohrten oder ihre Namen hineinritzten.Es machte Spaß ihnen zuzusehen ..wie sie sich so schnell bewegten und so viel lachten.

Freddies Sommer war jedoch bald vorbei.In einer Oktobernacht ging er vorbei.Freddie war es noch nie so kalt gewesen.Alle Blätter zitterten vor Kälte.Sie waren mit einer weißen Schicht eingekleidet..die rasch schmolz..und sie durchnässte und glänzend in der Morgensonne zurückließ.Wieder war es Daniel..der ihnen erzählte..daß sie ihren ersten Frost erlebt hatten.Ein Zeichen..das es Herbst war und der Winter bald kommen würde.Beinahe über Nacht verwandelte sich der Baum..ja der ganze Park..in ein Farbenmeer.Kaum ein Blatt war übriggeblieben.Alfred war dunkelgelb geworden.Benjamin war hellorange.Sebastian war leuchtendrot.Daniel war tiefblaurot und Freddie war rot..golden und blau.Wie schön sie alle aussahen.Freddie und seine Freunde hatten den Baum in einen Regenbogen verwandelt.
Warum haben wir verschiedene Farben..wo wir doch alle auf dem selben Baum wachsen?fragte Freddie.Jeder von uns ist verschieden.Wir haben verschiedene Erfahrungen gemacht.Wir waren unterschiedlich der Sonne ausgesetzt.Wir haben unterschiedlich Schatten gespendet.Warum sollten wir nicht auch verschiedene Farben haben?sagte Daniel mit einem Ton der Selbsverständlichkeit.Daniel erzählte Freddie..das diese wundervolle Jahreszeit Herbst genannt wurde.

Eines Tages ereignete sich etwas Seltsames.Derselbe Wind..der sie in der Vergangenheit hatte tanzen lassen..zerrte und zog nun an ihnen als ob er ärgerlich wäre.Dies führte dazu..daß einige Blätter von ihren Ästen gerissen wurden..vom Wind weggetragen und herumgewirbelt wurden..um sanft auf den Boden zu fallen.Allen Blättern wurde Angst und Bange.*Was ist los?*fragten sie im Flüsterton.Das passiert im Herbst erzählte Daniel.Für die Blätter ist es Zeit ihr Zuhause zu wechseln.Einige Menschen nennen das *STERBEN*!Müssen wir alle sterben fragte Freddie.Ja antwortete Daniel.ALLES stirbt..gleichgültig wie groß..klein..stark oder schwach es ist.Wir erleben erst unsere Aufgabe.Wir erleben die Sonne..den Wind und den Regen.Wir lernen zu tanzen und zu lachen und dann sterben wir.*ICH WILL NICHT STERBEN*sagte Freddie mit fester Stimme.Willst du sterben...Daniel?Ja wenn meine Zeit gekommen ist..antwortete Daniel.Was ist das?..fragte Freddie.*NIEMAND WEIß DAS MIT SICHERHEIT*..anwortete Daniel

Freddie bemerkte..daß weitere Blätter vom Baum fielen.Er dachte*Ihre Zeit muß gekommen sein*.Er sah daß einige Blätter hochgewirbelt wurden..ehe sie herabfielen..während andere losließen und friedlich hinunter schwebten.Bald war der Baum fast ganz kahl.*ICH HABE ANGST ZU STERBEN!*..sagte Freddie zu Daniel.Ich weiß nicht..wie es da unten ist.WIR ALLE FÜRCHTEN DAS..WAS WIR NICHT KENNEN.Das ist normal..Freddie versicherte Daniel.Du hattest auch keine Angst..als der Frühling zum Sommer wurde.Du hattest keine Angst als der Sommer zum Herbst wurde.Das waren normale Veränderungen.Warum solltest du vor der Jahreszeit Angst haben..in der du stirbst?Stirbt der Baum auch..fragte Freddie.Eines Tages.Aber es gibt etwas stärkeres als den Baum 😀AS LEBEN.Das währt immer und wir sind ein Teil des Lebens.Wohin gehen wir..wenn wir sterben?Niemand weiß das mit Sicherheit.Das ist ein großes Geheimnis.Werden wir im Frühling zurückkehren?WIR NICHT..aber DAS LEBEN!Was hat das denn alles für einen Sinn..fragte Freddie weiter.Warum sind wir überhaupt zum Leben erwacht..wenn wir fallen und sterben müssen?Daniel antwortete auf seine sachliche Art:WEGEN DER SONNE UND DEM MOND.WEGEN DER SCHÖNEN ZEIT..DIE WIR ZUSAMMEN VERBRACHT HABEN.WEGEN DEM SCHATTEN..DEN ALTEN MENSCHEN UND DEN KINDERN.WEGEN DER FARBEN IM HERBST.WEGEN DER JAHRESZEITEN.Ist das nicht genug?

An diesem Nachmittag..in dem goldenen Licht der Dämmerung fiel Daniel herab.Er fiel mühelos.Er schien friedlich zu lächeln..während er fiel.AUF WIEDERSEHEN..FREDDIE..sagte er.

Nun war Freddie allein.Er war das einzigste Blatt auf seinem Ast.
Der erste Schnee fiel am nächsten Morgen.Er war weich..weiß und sanft.Er war jedoch bitterkalt.Die Sonne schien kaum an diesem Tag und der Tag war sehr kurz.Freddie bemerkte..wie er seine Farbe verlor und ganz spröde wurde.
Es war den ganzen Tag über kalt und der Schnee lag schwer auf ihm.In der Dämmerung kam ein Wind..der Freddie von seinem Ast wegtrug.Es tat überhaupt nicht weh.Er fühlte..wie er ruhig..sanft und weich auf den Boden schwebte.Während er fiel sah er zum ersten mal den ganzen Baum.Wie stark und fest er doch war.Freddie war ganz sicher..daß der Baum sehr lange Zeit leben würde.Er war ein Teil von ihm gewesen und das machte Freddie stolz.
Freddie landete auf einem Häufchen Schnee.Dieser fühlte sich irgendwie weich ja sogar warm an.In seiner neuen Lage fühlte er sich begaglicher als je zuvor.Er schloß die Augen und schlief ein.....






































Er wusste nicht..daß der Frühling dem Winter folgen und der Schnee schmelzen würde.Er wusste nicht..daß sich SEIN scheinbar nutzloses vertrocknetes Wesen mit dem Wasser verbinden würde und dazu dienen würde..den Baum kräftiger zu machen.Vor allem aber wusste er nicht..das noch schlafend in dem Baum und der Erde bereits Pläne für neue Blätter im Frühling waren!




gez. nach Leo Buscaglia
 

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