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Mein neues Geschäft (auch juristischer Rat)

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Hast du dir schon mal Gedanken über die Tragweite deines Vorhabens gemacht? Nachbarschaftsstreitigkeiten, bei den jeder sich im Recht fühlt? Ein Vermieter, der seinen Mieter raus haben will, und positiv meldet,(weil er ihn raus haben will) oder negativ, (um seinem Ärger Luft zu machen)? Eine "Statistik" wie deine, ist eigentlich nur ein Spiegel der meist sozialen Probleme unter uns, und nicht im geringsten repräsentativ. Sie kann eigentlich, auf Grund der immer subjektiven Eingaben, keine Aussage über die "Eignung" der Mieter erteilen. Der einzige Zweck, den ich daraus erkennen kann ist, dass du einen persönlichen finanziellen Vorteil aus der Erhebung der der Daten hast. Die wäre in meines Erachtens ja kein Problem, wenn du nicht viele Personen, sehenden Auges damit schädigen würdest. Hast du dir schon einmal überlegt, wie du dich fühlen würdest, wenn die Vergabe einer Wohnung, für die du dich interessierst, davon abhängen würde, ob du in deiner Staitstik gut abschneidest (wenn du keinen Einfluss darauf nehmen kannst)?
Eine Hilfe für jemanden zur verfügung zu stellen ist meiner Meinung nach ehrenwert, aber das was du machst, ist nur auf Kosten anderer deinen Vorteil zu suchen. Und ich hoffe, dass du keinen Erfolg damit hast, da du selbstz ja nicht mal die Möglichkeiten hast dich der Richtigkeit der Eingaben zu vergewissern. Du lässt sie ungeprüft durch und freust dich über den rollenden Rubel.
IMHO ist das unseriös!

John-doe
 
Auch wenn ich grundsätzlich gegen gläsernen Bürger bin ("Big Brother II - jetzt wissen wir noch mehr von euch!"), werd ich dir antworten. Ich würde dir empfehlen nur die Anzahl der Abmahnungen bekannt zu geben. Ungerechtfertigte Abmahnungen kann man anfechten, dadurch wirds objektiv und du kommst nicht in die Gefahr, ein Hort ungeprüfter Denunzierungen, wie "rottenneighbour"(indernetz-seite) zu kommen.

Wenn du fair bist, versuchst du noch die Daten anzubieten, ob die Mietminderungen gerechtfertigt waren. [EDIT:Ich erzähl Unsinn, ungerechtfertigte Mietminderung sind automatisch dann Mietschulden und keine Minderung mehr. /EDIT]

Naja, wenn wir in paar Jahrzehnten sehr viel weniger Deutsche sein werden, und etliche Immobilien durch schlechte Lage (kein ÖPV,keine Arbeitsplätze in der Nähe) beim Ölmangel/Benzinmangel nicht mehr attraktiv werden, werden wir eh einen Mietermarkt überall bekommen.
In meiner Stadt leben z.B. nur halb soviele Einwohner, wie schon mal vor ca. 80-90Jahren gelebt haben. Effekt ist ein riesengroßer Leerstand und minimale Mieten. Ich wohne direkt am Innenstadtkern, beste Lage, bezahle für 74qm <360warm.

Insofern, meinetwegen, gebt den Vermietern einen Vorteil, lange währt der nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Miximilian..


gerne hab ich deine wirklich gute, konstruktive, "andere" Meinung gelesen.

Dein letztes Statement...

sag mal hast du wirklich alle deine Prinzipien verloren?

nun gut, es ist so, wie es ist.

Du gibst einem Menschen Antwort, der Informationen von Vermietern kauft, diese für bare Münze umsetzt, und diese für den doppelten Preis weiterverkauft?

Und du willst fair sein?
 
Ich bin selbst Mieter mit Stress mit meinen unter mir wohnenden Mietern, und bin froh jetzt 5 Jahre hier zu wohnen und ne längere Kündigungsfrist zu haben. Aber ich hab auch Vermieter in der Familie und vermiete selbst unter, und hab auch genug Erfahrungen mit Mietern die dich richtig Geld kosten als Vermieter.
Bei sowas kannste als Untervermieter dann ewigkeiten nur von Brot leben, während dein Untermieter das Geld aufn Kopf klopfte. Aktuell wieder erlebt.
 
Wenn ich nun Dr. House Modell folgen möchte.. bin ich, mein Mann, meine Familie, unsere vier Kinder meines Mannes und meine Tochter, wohl in Kategorie B = Bäh einzuteilen.

Natürlich haben wir immer unsere Miete bezahlt, und natürlich haben wir keinen "Mangel" angedroht, und schon gar nicht haben wir unsere Miete gekürzt.

Der Glücksfall des Dr. House, sozusagen....


Nun ja, ich habe vor zwei Jahren einen afroamerikanischen, den liebsten aller Menschen, Dreadlockträger, meinen jetzigen Mann kennengelernt. Und... ich find das ja nun als Oberbayerin, nicht all zu gut... ich hau mich wech... ja mein Mann ist Allgäuer, aber damit muss man leben 😛 ich sehs ein

Tja House, ich habe einen Vermieter, ich finde du solltest den jenen welchen als Musterexemplar in deine scoreliste eintragen.


Mein Vermieter wird dir eines sagen: Frau B.H. aus R. ist sehr renitent.

Oh ja, Frau B.H. aus R. hat gegen den Vermieter eine Klage geführt... hallo House ein Pluspunkt für deine Statistik....

Frau B. H. aus R. hat immer die Miete die Nebenkosten und jeden anderen Scheiß bezahlt, aber Frau B.H. aus R. liebt ein Schwarzen.... NE nicht was se meinen in Bayern. Ja, einen dunkelhäutigen. Ups und Dreadlocks hat er auch.

Als der böse Dunkelhäutige das erste Mal das Mietshaus betreten hatte, wurde von der Tochter des Vermieters schon gleich mal der Vorhang zurück geschoben. Die Tochter des Vermieters wohnt im gleichen Haus erstes EG rechts.

Tja und als sich heraus gestellt hatte, der Neger kommt mit seiner Brut, wurde gleich mal an der Tür geklingelt... ob den der Neger mit seinen vier Söhnen hier auch gleich wohnt.

Der Neger, ist mein Mann, seine Brut sind seine vier Söhne.

Und ja, House... ich habe geklagt. Kannst du gleich in deine scoreliste eintragen. Denn nun wird mich kein Vermieter deiner geplanten Liste mehr als Mieterin mögen.
 
Die Sammlung von so privaten Gegebenheiten "Daten" halte ich für sehr bedenklich. Nachbarschaftliche Verhältnisse haben meiner Meinung nach in einer statistischen Erfassung garnichts zu Suchen.
Wäre mir soetwas bekannt würde ich sicher wegen übler Nachrede klagen.
Das zu Schutz des Vermieters mehr, meinet wegen auch durch eine Erfassung von Nichtzahlern, eingeführt wird halte ich für sinnvoll.
Besser noch wären bessere rechtliche Mittel gegen Mietnomaden. Da weiß ich leider allzugut wovon ich spreche:mad:.
An Deiner Stelle würde ich diese Geschäftsidee schon aus ideologischen Gründen verwerfen.
LG
Smooth
 
Lieber das Geld mit ner ehrlichen Pizza verdienen als durch Bespitzelungen der "Unterschicht" - nämlich genau DIE trifft es mal wieder.
 
Vermietet mal selbst. Ich untervermiete, weil ich das Geld dringend brauche. Wenn du aber nach nem Untermieter erstmal das Zimmer renovieren kannst, und von dem kein Geld zu bekommen ist, wenn man selbst hungern muss, weil der Untermieter das Geld in der Disco auf den Kopf haut, wenn man selbst Stress mit den eigenen Vermietern bekommt und nur knapp an berechtigten Abmahnungen vorbeischrammt, weil der Untermieter meine unter mir wohnenden Mitmieter stresst, dann versteht man das vllt..

Klar, Nachbarschaftsstreitereien und solche Ansichten des Vermieters, wie Ausländerfeindlichkeit, dürfen da nicht auftauchen, aber wenn man Abmahnungen angibt, sind das keine ungerechtfertigten Denunzierungen. Wenn ich mal Geld habe und die Auskunft nicht zu teuer, werd ich auch mir über zukünftige Untermieter diese Infos einholen. Seid einmal Vermieter und bildet euch dann ein Urteil!
Das bekanntgeben von Abmahnungen und Mietschulden seh ich noch nicht so tragisch, in einigen Ländern, die sogar beliebt sind bei Auswanderern, kann man im Internet sich über das Einkommen und die gezahlte Einkommenssteuer jedes Menschen informieren.
 
Früher oder später, aber spätestens wenn die Kinder ausgezogen sind und ich mit ner Miniaturrente zurecht kommen muss, werde auch in untervermieten müssen um einigermaßen über die Runden zu kommen.

Ich weiß um die Problematik, dass viele Menschen die Hoffnung auf eine kleine Rentenerhöhung durch Vermietung aufgegeben haben, weil sie wirklich üble Mieter nicht rausbekommen.

Vielleicht sollte man besser DA ansetzen. Es kann nicht sein, dass Mieter monatelang nicht zahlen und nix passiert. Dass Wohnungen zugesaut werden wie schwein und der Vermieter den Dreck auch noch kostspielig entsorgen muss.

Kann man im Mietvertrag nicht Klauseln einfügen die es dem Vermieter möglich macht einen Mieter schneller vor die Tür zu setzen?



Vermietet mal selbst. Ich untervermiete, weil ich das Geld dringend brauche. Wenn du aber nach nem Untermieter erstmal das Zimmer renovieren kannst, und von dem kein Geld zu bekommen ist, wenn man selbst hungern muss, weil der Untermieter das Geld in der Disco auf den Kopf haut, wenn man selbst Stress mit den eigenen Vermietern bekommt und nur knapp an berechtigten Abmahnungen vorbeischrammt, weil der Untermieter meine unter mir wohnenden Mitmieter stresst, dann versteht man das vllt..

Klar, Nachbarschaftsstreitereien und solche Ansichten des Vermieters, wie Ausländerfeindlichkeit, dürfen da nicht auftauchen, aber wenn man Abmahnungen angibt, sind das keine ungerechtfertigten Denunzierungen. Wenn ich mal Geld habe und die Auskunft nicht zu teuer, werd ich auch mir über zukünftige Untermieter diese Infos einholen. Seid einmal Vermieter und bildet euch dann ein Urteil!
Das bekanntgeben von Abmahnungen und Mietschulden seh ich noch nicht so tragisch, in einigen Ländern, die sogar beliebt sind bei Auswanderern, kann man im Internet sich über das Einkommen und die gezahlte Einkommenssteuer jedes Menschen informieren.
 
Wie soll das laufen? Ich kann erst eine sofortige Kündigung bei zwei fehlenden Mieten machen, finde ich auch ok so, weil ich auch manchmal im Rückstand bin (eben durch nicht gezahlte Untermieten), ich kann auch keine sofortige Kündigung wegen Vermüllens machen, oder wegen Lärm, sondern nur Abmahnungen verteilen. Ausserdem ist es dann schon zu spät, das Zimmer sieht dann schon so aus, und renovieren darf ich selbst (teils noch leerräumen). Wenn die dann kein Geld haben, guck ich doof aus der Röhre. Könnte natürlich noch mit Anwalt versuchen, aber das kostet wieder was, und ich schmeiss das Geld auch mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Lokus. Ich vermiete jetzt schon etliche Jahre unter, und hab Ausstände in niedriger, aber deutlicher 4stelliger Höhe (incl. Renovierungskosten), und das bei meiner finanziell knappen Lage.

Man sollte wirklich immer beide Seiten kennen, bevor man sich ein Urteil erlaubt.

EDIT: Wenn man selbst untervermietet, weiss man die Mieterfreundliche Gesetzgebung auch zu schätzen gegenüber dem eigenen Vermieter, die dann aber den Untermieter dann schützt. Da muss man sich einfach Infos im Vorherein einholen.
Das macht man doch bei jedem größeren Geschäft, dass man sich versucht über seinen Geschäftspartner vorher zu informieren, ob er zahlungsfähig ist, welche Geschäftspraktiken er hat.

Klar, über Vermieter sollte es solche Daten natürlich auch geben.
 
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