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Mein Mann wird öfter laut

200 Euro sind 4 Oberteile ungefähr udn die könnte ich mir dann bedenkenlos gönnen...

Liebe Kerstin,

wäre dies nicht der Moment, mal innezuhalten? Dich zu hinterfragen? Und vielleicht neu zu justieren?

Aus dieser Fixierung auf Konsum und Äußerlichkeiten auszubrechen?

Dich zu fragen, welches Bedürfnis Du mit Deinem Konsum eigentlich befriedigst?

Mir fällt das in vielen Deiner Beiträgen auf, daß es oft um Dein Aussehen geht. Du genau beschreibst, wie Du Dich kleidest und schminkst. Daß Du viel Sport machst für ein bestimmtes Aussehen. Fällt Dir das auch auf, daß sich sonst kaum jemand hier so ausführlich mit diesen Äußerlichkeiten beschreibt? Eigentlich wissen wir hier sonst von niemandem, wie er sich kleidet und schminkt. Es ist also ungewöhnlich, das so hervorzuheben. Hast Du eine Idee, warum das so ist?

Ich meine es wirklich nicht negativ, aber es berührt mich, daß Du so sehr auf Äußeres bedacht bist. Auch so sehr auf die Meinung Außenstehender ausgerichtet bist. So schnell zu verunsichern...

Was ist da in Dir, daß Dir so eine Angst bereitet, nicht zu genügen?
Wo kommt das her?
Was hindert Dich so an Deiner Selbstliebe? An dem Gefühl zu genügen?

Du hast jetzt die Gelegenheit, das zu betrachten. Du bekommst vom Leben eine Auszeit geschenkt. Dein Mann kann Dir diese Auszeit finanzieren, die Du zur Jobsuche nutzen kannst, aber zusätzlich auch dazu, in Dein Inneres zu blicken. Wo ist Deine Selbstwertschätzung? Was bist Du ohne schöne Kleidung, Makeup, ohne Job und ohne eigenes Geld? Wodurch definierst Du Dich? Wo ist Dein wunderbares strahlendes Selbst? Was bist Du ohne Konsum? Und welches Verlangen soll der Konsum für Dich stillen? Welches Gefühl erreichst Du durch das "Dir etwas gönnen"? Und brauchst Du dazu wirklich 4 Oberteile? Und ist das Geld wirklich so wichtig? Was ist los, wenn Du auf Dich selbst zurückgeworfen wirst. Auf Dein einfaches Dasein?

Hast Du das Gefühl, vollkommen und gut zu sein, so wie Du bist? Kennst Du das Gefühl, daß Du genügst. Daß Du wunderbar bist?

Ich glaube, daß Dir dieser Weg der Selbsterkenntnis auch in Deiner Ehe, Beziehungen zu anderen Menschen und im Berufsleben helfen kann. Ich wünsche Dir (Lebens-)Mut und Selbstliebe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit der Interviewertätigkeit hat sich geklärt, ich habe ein Unterrichtsangebot bekommen, bei dem ich sogar noch mehr verdiene. Ich finde es nicht schlimm, wert auf sein Äußeres zu legen. Das mit den 4 Oberteilen war übertragen gemeint. Ich habe nun einmal Freude an einem neuen Kleidungsstück. Andere freuen sich über ein wellnesswochenende zum Beispiel. Es hebt meine Stimmung, wenn ich etwas schönes anziehen kann. Und Sport macht mir auch etwas Spaß. Ich freue mich, wenn ich mich im Spiegel anschaue und wohlfühlen kann. So extrem oberflächlich bin ich auch nicht. Ich kaufe mir nicht wahllos Klamotten. Ich habe vielleicht etwas mehr als ich strnggenommen brauchen würde. ich bin mir sicher,d ass gepflegt aussehende leute bessere Chancen bei Vorstellugnsgesprächen haben. Meinen Klamottenstil habe ich in Kontexten beschrieben, wo ich es als relevant beachtet habe, zum Beispiel Unterricht für Flüchtlinge. da macht es einen unterschied, ob man sexy im Minirock oder Hotpants mit buntem make up daherkommt oder modisch, aber nciht sexy gekleidet mit sparsamen Make up. Mein aussehen ist mir wichtig. dazu stehe ich. das ist auch gut so. Und es ist evrständlich, sich in einer frustrierenden Zeit der Arbeitssuche eben mal was gönenn zu wollen, ohne schlechtes Gewissen, was die Stimmung hebt. Mein Psychologe hat mich damals vor 2 Jahrendarin bestärkt, Sport zu treiben und mir etwas zu gönnen. ich habe damals auch den Sport gefunden, der mir Spaß macht, Zumba. Und wenn ich vom Sport heimkomme fühle ich mich besser und habe meinen Frust vergessen.
 
Ich habe studiert und bin Mitte 30. Für eine Auusbildung bin ich zu alt. das möchte ich auch nicht. Wenn ich nichts finde, möchte ich lieber versuchen, meine freiberufliche Tätigkeit auszubauen.
 
Was hast Du denn studiert dass es keine Möglichkeit gibt, damit erfolgreich zu arbeiten? Man studiert doch nicht auf 450Eur jobs?
 
Geisteswissenschaften, Romanistik. Ich habe schon so oft gesagt, dass ich mich nicht nur auf diese Jobs bewerbe. Das ist eine Übergangslösung bis ich wieder etwas gefunden habe.
 
Das Problem ist: es gibt keinen konkreten beruf. Fürs unterrichten an der Schule braucht man ein Lehramtsstudium, was ich nicht habe. Ich wollte nie Teenager unterrrichten. Bibliothek: da gibt es spezielle Studiengänge. Uni: man kann mit schlechtbezahlten Lehraufträgen (500 Euro pro semester) promovieren und dann hinterher weitersuchen. es gibt da nur sehr wenige Stellen und man muss örtlich äußerst flexibel sein.
 
Hast du dir vorher keine Gedanken macht, was du aus/nach dem Studium machen willst?

Ich frag mich echt warum man so etwas studiert??

Das kann nicht gut für die Psyche sein, wenn man mit einem Studium nichts hochwertiges bekommt...
 
Ich hatte mit einem Lehramtsstudium angefangen, aber dann in den Praktika gemerkt, dass das nichts für mich ist und auf Magister gewechselt. Es gibt verschiedene Stellen, wo ein Hochschulabschluss verlangt ist. Allerdings konkurriert man da mit sehr vielen. Wie gesagt, im nachhinein ist man immer schlauer... Ich dachte auch, ich könnte promovieren, aber dann hat meine MAsterarbeitsbetreuerin die Uni gewechselt und ist ans andere Ende von deutschland gegangen. Bei ihr hätte ich gerne promoviert. Die anderen profs hatten keine richtigen Stellen zum promovieren.
 

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