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Mein leben... Es kotzt mich an!

C

Celegriath

Gast
Es kotz mich an, dass ich keinem was getan habe, immer für jeden da war, immer hilfsbereit war und mein letztes Hemd für denjenigen gegeben habe, dem es schlecht ging. Und? Ich habe nicht einen Freund. Ich bin ganz alleine. Habe rein gar kein Kontakt mit anderen Menschen. Und wieso? Weil sie es nicht wollen. Früher wurde ich nur akzeptiert wenn ich zu allem Ja und Amen gesagt habe. Wenn jemand was von mir wollte und ich musste Arbeiten oder hatte was wichtigeres zu tun, war ich gleich unten durch. Ich bin jetzt 26 und habe im Leben einfach nichts erreicht. Ich habe eine Ausbildung, konnte damit aber nichts Anfangen. Heute bin ich einer von drei Arbeitern die einen Apfel und ein Ei verdienen. ich beherrsche 5 Maschienen und andere die nur 1-2 können, bekommen "mindestens" 5 Euro mehr die Stunde. Und warum? Weil ich einfach mein Maul nicht aufbekomme. Ich kann einfach nicht mehr mit Menschen reden. Die Rhetorik versagt total. Wenn man sich nicht verkaufen kann, lässt man es gleich. Aber wie soll mein Leben weiterverlaufen? Ich kann mir im Leben nichts leisten. Aufgrund meiner Psychischen probleme komme ich auch nicht hoch. Ich soll in eine Klinik, aber mal im ernst: Ist es nicht ein wenig Ironisch, wenn ein Depressiver, Agressiver, Paranoider, vermeider mit sozialer Phobie und Angst/Panikstörung und von zukunftsängsten geprägt, freiwillig ohne zwang und unterstützung in eine Klinik soll und mit einem wildfremden Menschen in einem Zimmer schlafen soll? Das ist genauso wie ich GEZ bezahle und weder was mit ARD/ZDF und Fußball am Hut habe und auch kein Radio höre...

Mich kotz es an, dass ich einfach so allein bin und nichts gebacken bekomme. Ich habe mir heute extra Urlaub genommen um mein Auto zu machen. Habe aber einfach nichts geschafft. Ich gehe weder zur Bank, Post, noch einkaufen oder irgend ein anderen Scheiß. Wenn mein Telefon klingelt oder die Tür bekomm ich gleich eine Panikattacke. Vor den kleinsten Geräusche zucke ich sofort zusammen. Selbst Auto fahren ist eine Qual. Ich habe im Juli mit Kampfsport angefangen und es hat mir ganz gut gefallen... ich brauchte einfach mal ein Hobby auserhalb. Ich habe einen 12 monate Vertrag unterschrieben. Im nachhinein entpuppte es sich als flopp. Zu Prüfungen musste ich an andere Orte fahren, mit sehr vielen Menschen und zuschauern. Irgendwann setzte mich das richtig Psychisch zu. Ich esste den ganzen Tag nix und mir war nur schlecht und hatte Depressionen. Eines tages lag ich auf dem Sofa und dachte mir immerwieder, jetzt musst du gehen, ich darf nicht aufgeben, sonst hast du verloren. Ich fuhr hin und es fand kein Training statt. ich muss zudem noch 30 km fahren. Das war schon das dritte mal das das passierte. Bei mir ist die Luft total raus. Schon seit 5 Wochen geh ich nicht mehr und werd es auch net mehr. Spass verloren! Das ist auch so eine Sache. Generell kann ich nichts durchziehen. Was am Anfang Spass macht, zieht mich irgendwann runter. Wieso etwas durchziehen und weitermachen, was einen zerstört? Die einzigsten Grundstimmungen die ich kenne sind mittlerweile nurnoch Depression und Agressiv. Wenn ich net grad mal traurig bin, werde ich unglaublich wütend und verbittert. ich bin total ungeduldig und brennt schnell eine Sicherung durch und neige zur Gewalt. Ich werde ziemlich unberechenbar. Andere bekommen so etwas nicht mit. Was mich leider auch langsam zerstört. Ich merke richtig, wenn ich die Wut unterdrücke, wie mein Kopf heiß wird, ich Krämpfe bekomme und Kiopfschmerzen.

Mich kotz es langsam an, dass mich vorallem Frauen behandelt wie ein Stück S****. Niemand will Kontakt mit mir haben. Überall wo ich hinkomme, bekomme ich abneigende blicke oder erst gar keine. Ich bin sowas von uninteressant das glaub ihr gar nicht. Mir wurde so oft das Gefühl gegeben ( auch wörtlich ) das ich häßlich bin. Muss man sich da noch wundern, das man minderwertigkeitskomplexe bekommt? Frauen verstecken sich nurnoch hinter ihrem Makeup und ihren top gestylten Haaren, Bilder mit Duckface und glauben aufgrund ihrer geschlechtsteile sind sie was ganz besonderes. Beschwereren sich aber im nachhinein, das Männer sie nur ausnutzen und für den "einen" zweck gebrauchen.

Auch kotz es mit an, das selbst Frauen, die auch richtig schlimme Psychische probleme haben, überwiegend alle in einer Partnerschaft leben oder zumindest öffters mal von Männern angesprochen werden.Ich höre oft den spruch: Wer sich selbst nicht liebt, kann auch nicht geliebt werden. Scheint aber scheinbar nur für Männer zu stimmen. Ich finde es komisch. Selbst hier Forum sind Frauen die kaum hier angemeldet sind und sich hier ausscheißen und so viele Männer und Frauen schreiben ihnen an die Pinnwand und begehren sie. Und ich? Geb ich mir mal die Mühe und helfe jemandem, wird es ignoriert. Ich hatte von anfang an hier keine richtige Chance in die gemeinschaft aufgenommen zu werden. Aber naja das ist jetzt egal.

Mich kotz es auch an, dass ich eigentlich kein einzelgänger bin. ich bin ein totaler Beziehungstyp. Mir geht es eigentlich nur gut, wenn ich in einer Beziehung bin. So doof es sich anhört, aber das ist meine stüzte. Das geben und nehmen brauche ich einfach um inneren Frieden zu bekommen. Hört sich jetzt vielleicht etwas komisch an, aber der Sex fehlt einfach auch. ich kann mich einfach nicht entfalten. Das macht mich wirklich richtig fertig. Grad das Thema Beziehung und Sex ist der Hauptgrund, warum ich immer weiter abstüzte. Das lieben und geliebt werden fehlt einfach.

Ne im ernst. Ich weiß einfach nicht was passiert ist. Ich war mal so ein netter Kerl, der für alle da war. Die Welt ist so voller falscher Menschen und die die noch gut sind werden verdorben. Mich macht es wütend und traurig wenn ich im Facebook sehe, das meine alten Freunde, die früher richtige A********* waren, sich nur geprügelt haben, gefeiert, eine Frau nach der anderen verarscht habe, jetzt die sind, die schon Frau und Kinder haben. Aber was soll man machen? Ich komme aus diesem scheiß loch einfach nicht raus. Versuche ich es, kommt immer irgendjemand der einen wieder reinwirft. Alleine geht es einfach nicht. Auch wenn ich versuche mich zu überwinden, aber so richtig kann mir doch keiner helfen.

Ich glaube auch nicht das das hier irgendjemand liest. Soviel Glück habe ich nicht. ich erwarte auch nicht das hier jemand Antwortet. Es musste einfach mal alles raus!

Liebe Grüße
Cele
 
Durchaus verständlich, dass es dich ankotzt.
Mich kotzt es nämlich auch an und dabei gehts mir ähnlich.
Werde zum A******* und du wirst ein Frau bekommen, so ist es nunmal. Die Frage ist, ob es das Wert ist.
 
So ein Quatsch!
Ich kenne keine Frau mit Sinn und Verstand, die ein A****loch will.

Das ist eine Ausrede zum Selbstschutz.
 
Ich will auch kein A*schloch als Freund haben, wie kommt ihr Männer bloß immer auf solche Gedanken?
Andersrum denke ich, dass Männer nur aufgestylte Frauen haben wollen... die nichts in der Birne haben, aber hauptsache aufgetakelt bis zum geht nicht mehr sind. Da hat man auch keine Lust mehr auf Männer zu zugehen.
 
Respekt! Besser hätte man´s nicht ausdrücken können.
Ich stimme mit deinen Aussagen 1zu1 überein, mit Ausnahme der Aggressivität. Die Gründe für deine Aggressivität ignoriere ich schon bzw. belächel sie einfach nur noch.
Ich kann dir nur raten dir dieses Ja sagen abzugewöhnen und niemals mehr jedem in den A**** zu kriechen. Damit tust du dir selbst keinen Gefallen!
Was das Thema Frauen betrifft ist es ja kein Geheimnis, dass die Männer im Mittelpunkt, denen in den hinteren Rängen eher zuneigung geschenkt wird. So ist das eben, man will ja das beste was man kriegen kann und bevor ich irgendjemanden nehme, würde ich doch auch erstmal gucken, ob nicht auch das beste zu holen ist.
Ich kann´s verstehen, wenn du genervt davon bist und keine Lust mehr hast für nichts irgendwo hinzufahren. Ich hasse soetwas auch! Aber 12 Monate Geld aus dem Fenster schmeißen für nichts?! Musst du wissen.
Deine Ängste kannst du nur dadurch überwinden, in dem du dich ihnen stellst. Wenn du dich verkriechst und nichts machst, wird sich an der Situation nicht ändern. Ich bin genauso und ich weiß, dass es nur so geht und trotzdem ist die innerliche Blockade zu hoch. Du musst es eben richtig wollen und auch beim Scheitern dranbleiben.
Ich denke mir auch jeden Tag wie uninteressant ich für andere bin, irgendwann lässt einen das aber kalt und man findet sich damit ab. Wird es zur Gewohnheit, dann wird es besonders schwer, das positive zu sehen.
Ich kann zum Beispiel anderen Menschen nicht in die Augen schauen und selbst weiß man auch nicht, wie andere Menschen über einen selbst denken.
Schlimm ist es nur, wenn man sich Dinge einredet und zu stark daran festhält, obwohl es gar nicht der Realität entspricht. Man kritisiert sich selbst noch viel mehr, als andere das können und ist dauerhaft der Überzeugung das das auch noch zutrifft. Dabei müsste einem nur mal ernsthaftes Interesse von anderen wiederfahren. Doch darauf kann man lange warten, wenn man es nicht zulässt und dem nichtmal ne Chance gibt.

Viele Dinge können theoretisch so einfach sein. Nur die Anhäufungen von Negativen Erfahrungen lassen einen eben nicht mehr positiv sehen.
 
Naja, ich finde schon das es stimmt, das die Alöcher mehr chancen haben. Man sieht es doch überall, diese coolen Typen für die feiern, autos und abhängen alles ist und totale machos sind und die minderen runtermachen, die sind, die die guten Frauen abbekommen. Scheitert eine Beziehung, bekommen die komischerweiße auch grad die nächste.

So... und so ein Typ wie ich, der eigentlich ein netter Kerl ist, ein wenig zukunftorientiert und kein Alkohl trinkt ist scheinbar der totale langweiler. Aber wieso ein schönes Leben mit Familie und Kindern und Haus haben, wenn man doch lieber am Wochenende bis morgens um 6 Feiern, laute Musik hören und fremdgehen kann und vielleicht noch ein paar Leute auf die Bahngleise schupsen kann ^^

Ist einfach so. Dieses Thema geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Schreib ich bei iwelchen singlebörsen ( z.b ) Frauen an, die nichtmal wirklich jetzt zu den Topmodels zählen haben die ständig irgendwelche Typen die mit Sonnebrille und oben ohne sich vorm spiegel fotografieren. Ich bekomme kaum antoworten und wenn endet es meist ohne wirkliches gespräch.

Deine Ängste kannst du nur dadurch überwinden, in dem du dich ihnen stellst. Wenn du dich verkriechst und nichts machst, wird sich an der Situation nicht ändern. Ich bin genauso und ich weiß, dass es nur so geht und trotzdem ist die innerliche Blockade zu hoch. Du musst es eben richtig wollen und auch beim Scheitern dranbleiben.

Da ist wieder dieses Thema. Also ich hab das ja schon oft probiert. Aber so wirklich klappt es einfach nicht. Wenn ich mich stelle, dann wird es nurnoch schlimmer. Ich esse kaum was, hab nur magenschmerzen, durchfall und bin einfach nur down. Wenn man sich nach Monaten und gar Jahren einfach nicht an die Sache gewöhnt, wieso soll man sich auf dauer kaputt machen? Das Grenzt schon an selbstverletzung. Ich habe Kampfsport knapp 2 Monate durchgezogen. 4 Mal die Woche darunter. Jedesmal hat es mich fertig gemacht. Ich wog mit 168 cm nurnoch 48 kilo. Hatte in den 2 Monaten 7 Kilo abgenommen. Jetzt, wo ich aufgehört habe, hab ich das gewicht wieder. Verstehst du was ich meine?
Und aus dem Grund ist eine Klinik für mich sinnfrei. Ich mach das mal ein Monat und ändern wird sich dadurch trotzdem nichts. Evtl wird es sogar nurnoch schlimmer. Und wenn ich dort durchdrehe und raus will, hält mich keiner auf, weil es keinen juckt und sie es ja auch nicht dürfen. Wenn dort ausraste und jemanden verletze komm ich wahrscheinlich noch ins knast.

Schlimm ist es nur, wenn man sich Dinge einredet und zu stark daran festhält, obwohl es gar nicht der Realität entspricht. Man kritisiert sich selbst noch viel mehr, als andere das können und ist dauerhaft der Überzeugung das das auch noch zutrifft. Dabei müsste einem nur mal ernsthaftes Interesse von anderen wiederfahren. Doch darauf kann man lange warten, wenn man es nicht zulässt und dem nichtmal ne Chance gibt.

Das stimmt, ich denke immer und überall darüber nach, was andere von mir denken. Dieses Gefühl, das diese person mich negativ bewerten könnte, macht mich fertig. Egal ob im Auto jemand hinter mir fährt, oder ich an der Zapfsäule stehe, oder oder oder. Ich Fühle mich überall beobachtet und denke immer alle reden schlecht über mich.
 
Das stimmt, ich denke immer und überall darüber nach, was andere von mir denken. Dieses Gefühl, das diese person mich negativ bewerten könnte, macht mich fertig. Egal ob im Auto jemand hinter mir fährt, oder ich an der Zapfsäule stehe, oder oder oder. Ich Fühle mich überall beobachtet und denke immer alle reden schlecht über mich.


Das ist genau dein Dilemma, wenn du das nicht abstellst, wirst du da nicht rauskommen.
Das macht dich auf Dauer nur fertig, daraus kann nichts positiv werden.
Diese Gedanken bringen dir gar nichts.
Im Gegenteil, du bist dann zu sehr mit dir selbst beschäftigt, anstatt dich in andere einzufühlen.

Es gibt einige, paar die nichts anderen zutun haben, als andere Leute zu beobachten und für sich selbst abzuwerten, aber die meisten Menschen haben ganz andere Dinge im Kopf.
 
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