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Mein Leben auf dem Abstellgleis

Shit, Kasiopaja, der Artikel in der HP könnte über mich geschrieben sein...🙁
Es ist trotzdem unglaublich schwer, sich mit der Möglichkeit zu befassen, dass meine Mutter mich einfach nicht liebt.
Das Problem ist: selbst wenn ich wüsste dass sie mich liebt, würde ich anfangen ihr Verhalten zu entschuldigen, und wenn ich ihr Verhalten entschuldige, würde ich die Schuld wieder bei mir suchen und käme nie da raus.

Ich befürchte ja auch, es ist so bei einem Narzisten. Sie "lieben" solange sie kriegen was sie brauchen.
Ja das tun sie . Für sie sind andere Mittel zu ihrem Zweck. Und sie manipulieren und lügen und sind beleidigt. Sie tun schlicht alles damit die anderen so funktionieren, wie sie das wollen.

Nur so lange man dann den Fehler bei sich sucht, wird man kreuzunglücklich sein.

Man muss es sehen, wie es ist. Solche Menschen sind einfach nicht fähig jemand anderen zu sehen, als sich selbst.

Das ist nicht die Schuld des Kindes, nicht die Schuld des nicht wirklich geliebten, möglicherweise nicht mal die Schuld des Narzisten. Aber die Auswirkungen die es auf das Kind hat sind enorm und da muss sich das Kind eingestehen, dass es keinen Einfluss auf das Verhalten der Mutter hatte. Egal was es tat. Sie hätte sich nicht geändert.

Sie kreist um sich selbst und um sonst niemand und ist blind für andere.

Wenn man das mal einsieht ist es leichter.
 
Nur weil sie nicht fähig ist jemand anderen als sich selbst zu lieben oder sich um jemand anderen als sich selbst zu drehen, trifft das eben nicht auf andere zu.

Somit können andere Dich schon lieben, nur sie kann es nicht.

Naja, sowie man durch seine Eltern geprägt wurde in Punkto "geliebt werden" wird das ein schwieriges und mühsames Stück Arbeit werden, mich umzukonditionieren. Das ist ja das Miese daran: der Zweifel innen drin wird immer bleiben.
Ich habe ja zum Glück eine funktionierende Beziehung und bin in der Hinsicht nicht so geschlagen wie andere Borderliner - das ist ja schon mal was. 😱
 
Ja das tun sie . Für sie sind andere Mittel zu ihrem Zweck. Und sie manipulieren und lügen und sind beleidigt. Sie tun schlicht alles damit die anderen so funktionieren, wie sie das wollen.

Nur so lange man dann den Fehler bei sich sucht, wird man kreuzunglücklich sein.

Man muss es sehen, wie es ist. Solche Menschen sind einfach nicht fähig jemand anderen zu sehen, als sich selbst.

Das ist nicht die Schuld des Kindes, nicht die Schuld des nicht wirklich geliebten, möglicherweise nicht mal die Schuld des Narzisten. Aber die Auswirkungen die es auf das Kind hat sind enorm und da muss sich das Kind eingestehen, dass es keinen Einfluss auf das Verhalten der Mutter hatte. Egal was es tat. Sie hätte sich nicht geändert.

Sie kreist um sich selbst und um sonst niemand und ist blind für andere.

Wenn man das mal einsieht ist es leichter.

Ich habe das Gefühl ich bin da vielleicht wirklich dem Kern auf der Spur. Dass meine Mutter schwierig ist weiss ich schon lange (schon seit der Psychotherapie vor 15 Jahren ), aber dass es so extrem sein könnte - puh. Vielleicht kann es mir auch nicht besser gehen, solange ich mich immer wieder ihrem Einfluss aussetze, Tabletten und Therapie hin oder her.

Ich habe das Gefühl sie hat mir mein Leben versaut. Sie hat mir auf jeden Fall erfolgreich die Familienplanung versaut, und möglicherweise auch die berufliche Karriere. Das ist schon bitter.
 
Vienna meinte:
Vielleicht kann es mir auch nicht besser gehen, solange ich mich immer wieder ihrem Einfluss aussetze, Tabletten und Therapie hin oder her.

So ist es! Du solltest den Umgang mit Deiner Mutter entweder komplett abbrechen oder aber auf eine "Kaffeekränzchenbeziehung" beschränken. Alles andere würde Dich nur weiter kaputtmachen und klein halten.

Momentan beschäftige ich mich auch (mal wieder) mit Narzissten. Ich finde diese Seite ganz hilfreich: http://umgang-mit-narzissten.de/narzissten-in-der-familie/


Sie hat mir einiges verständlicher gemacht.

Für Narzissten gilt: Ich, icher, am ichsten.
 
Ich habe das Gefühl ich bin da vielleicht wirklich dem Kern auf der Spur. Dass meine Mutter schwierig ist weiss ich schon lange (schon seit der Psychotherapie vor 15 Jahren ), aber dass es so extrem sein könnte - puh. Vielleicht kann es mir auch nicht besser gehen, solange ich mich immer wieder ihrem Einfluss aussetze, Tabletten und Therapie hin oder her.

Ich habe das Gefühl sie hat mir mein Leben versaut. Sie hat mir auf jeden Fall erfolgreich die Familienplanung versaut, und möglicherweise auch die berufliche Karriere. Das ist schon bitter.
Ich kann Dir nur erzählen wie es meinem Schwager ergangen ist.

Er saß Zeit seines Lebens, zumindest bis sie total dement geworden ist, vor ihr, wie der Hund vor Metzgers Wurst , und hat gehofft ein mal in seinem Leben von ihr anerkannt und wertgeschätzt zu werden.

Fehlanzeige. Je mehr er gebettelt hat um Anerkennung, desto mehr hat sie sich gefreut und ihn schikaniert. Er ist darüber tatsächlich verrückt geworden.

Jetzt ist sie dement und kann gar nichts mehr sagen und er ist sowas von frustriert, das kann keiner beschreiben.

Ich habe sie mal gefragt mit welchem Recht sie so mit ihm umgeht. Die Antwort war - so wörtlich -

"Er gehört mir und ich kann mit meinen Dingen machen , was ich will - und er kommst sowieso immer wieder ."

Und daraus sieht man , wie diese Leute ihre Angehörigen sehen.

Vor mir hat sie eines gehabt - Angst. Pure Angst. Weil ihr gesagt habe, wie ich das sehe und dass sie niemals uns dominieren wird. Vorher machen wir sie zu Schnecke. Wir waren von ihrer Seite niemals direkten Schikanen ausgesetzt. Eher den kleinen und suptilen.

Aber das war im Endeffekt egal, weil wir uns ihr niemals direkt ausgesetzt haben. Nur kurz und niemals länger als nötig.

Vergiss es - was auch immer Du tun wirst - sie wird Dich niemals lieben (können). Will sie auch gar nicht. Sie will nur , dass Du sie bewunderst und Dich ihr unter ordnest. Sie wird Dich drangsalieren, manipulieren, was auch immer nötig sein wird, damit sie Dich unterordnen und kontrollieren und ihrem eigenen Ego dienen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als ich geschrieben habe , nimm es mit Humor , war das ernst gemeint.

Der Humor kann Dir helfen die intrigante Art nicht für voll zu nehmen, was wohl das gesündeste ist, er kann Dir helfen, die eigene Stabilität zu leben, weil die Beeinflussung aufhört, wenn Du Dich abnabelst.

Narzisten sind im Grunde ein unsoziales Völkchen, ich hab mir schon oft überlegt, wie es wohl wäre , wenn man viele davon in einen Käfig sperrte, wahrscheinlich würden alle aneinander vorbeireden, die Sachlagen so verdrehen, bis einer es schafft bei dem anderen einen Knopf zu finden, um ihn zu manipulieren, das wäre sicher lustig, wenn man das aufnähme und als "Versuch" mal starten würde.😀
Das wäre dann das Geiernest , sozusagen....oder Krähentown....

Im alltäglichen Leben ist es anders, da gehen sie sich meist aus dem Weg.

Die Familienbande zu kappen ist nicht ganz so einfach aber im grunde auch nicht wirklich nötig, wenn man sich innerlich abgenabelt hat, die innerliche, emotionale Abnabelung ist aber Notwendigkeit, wenn man daran nicht zugrunde gehen will.
 
Man sagt um stabil zu sein braucht der Mensch 4 Säulen, wie ein Tisch: Partnerschaft, Familie, Freunde und eine sinnvolle Arbeit. Ich habe nur noch eine Säule, meinen Freund.
Ich möchte mein Beileid aussprechen. Meine Tischplatte liegt komplett am Boden (heißt, alle 4 Beine fehlen).

Ich sehe auch im Elend keinen Sinn. In der Hinsicht bin ich eher Taoist als Buddhist. Ich denke nicht dass man sich durch das Leiden hindurcharbeiten muss damit es einem irgendwann besser geht. Das Leiden ist eher ein Zeichen dafür, dass man wider seiner wahren Natur lebt, dh dass man seine Natur und die Natur der Umstände um einen herum nicht erkennt. Na, auch wieder ein weites Feld.
Das sehe ich genauso.

Wollte ich nur mitteilen. Mehr weiß ich gerade nicht. 😱
 
Ich kann Dir nur erzählen wie es meinem Schwager ergangen ist.

Er saß Zeit seines Lebens, zumindest bis sie total dement geworden ist, vor ihr, wie der Hund vor Metzgers Wurst , und hat gehofft ein mal in seinem Leben von ihr anerkannt und wertgeschätzt zu werden.

Fehlanzeige. Je mehr er gebettelt hat um Anerkennung, desto mehr hat sie sich gefreut und ihn schikaniert. Er ist darüber tatsächlich verrückt geworden.

Jetzt ist sie dement und kann gar nichts mehr sagen und er ist sowas von frustriert, das kann keiner beschreiben.

Ich habe sie mal gefragt mit welchem Recht sie so mit ihm umgeht. Die Antwort war - so wörtlich -

"Er gehört mir und ich kann mit meinen Dingen machen , was ich will - und er kommst sowieso immer wieder ."

Und daraus sieht man , wie diese Leute ihre Angehörigen sehen.

Vor mir hat sie eines gehabt - Angst. Pure Angst. Weil ihr gesagt habe, wie ich das sehe und dass sie niemals uns dominieren wird. Vorher machen wir sie zu Schnecke. Wir waren von ihrer Seite niemals direkten Schikanen ausgesetzt. Eher den kleinen und suptilen.

Aber das war im Endeffekt egal, weil wir uns ihr niemals direkt ausgesetzt haben. Nur kurz und niemals länger als nötig.

Vergiss es - was auch immer Du tun wirst - sie wird Dich niemals lieben (können). Will sie auch gar nicht. Sie will nur , dass Du sie bewunderst und Dich ihr unter ordnest. Sie wird Dich drangsalieren, manipulieren, was auch immer nötig sein wird, damit sie Dich unterordnen und kontrollieren und ihrem eigenen Ego dienen kann.

Das mit Deinem Schwager tut mir wirklich leid, vor allem dass er sich nie richtig abnabeln konnte - und jetzt ist sie dement und damit in einer Position absoluter Hilflosigkeit, in der es wohl keiner übers Herz bringt, sich abzunabeln.

Gut dass ihr Euch wenigstens abgrenzen konntet.
Meine Schwägerin hat auch den Kontakt mit ihrer Mutter abgebrochen (auch Narzist), das Schlimmste ist wohl dass die Familie zu den Schwierigkeiten, die man selbst damit hat, bis man so einen Schritt gehen kann, diesen Schritt auch nicht verstehen oder akzeptieren kann. Ihre Mutter rennt jetzt in dem Dorf herum und beklagt sich, was ihre Tochter für ein furchtbarer Mensch ist.

Wenn meine Mutter das machen würde wäre mir das glaube ich total egal, wer sich nicht die Mühe macht, sich mit mir zu unterhalten und sich seine eigene Meinung zu bilden, der kann mir auch gestohlen bleiben.Die einzigen die mir in meiner Familie wirklich etwas bedeuten (ausser meinem Vater, der immer die Seite meiner Mutter ergreifen wird) sind meine Omis und meine Tante, und die stehen eh zu mir.

Dabei fällt mir ein dass sich gelesen habe, dass Narzismus und Alzheimer (Demenz) wohl irgendwie verknüpft sein sollen. Komisch, nicht, dass es auch bei der Mutter Deines Schwagers so ist?

Viele Grüße,
Vienna
 
Ich möchte mein Beileid aussprechen. Meine Tischplatte liegt komplett am Boden (heißt, alle 4 Beine fehlen).


Das sehe ich genauso.

Wollte ich nur mitteilen. Mehr weiß ich gerade nicht. 😱

Das tut mir sehr leid für Dich, Mr. Pinguin. Ich verstehe Dich sehr gut. ich hatte auch so eine Phase, als ich im Ausland gelebt habe. Kein Halt mehr. Auch jetzt ist es nicht gerade toll, meine Tischplatte hat nur noch ein Bein, nämlich meine Partnerschaft, und meinem Freund geht es gerade nicht besonders gut. (er ist auch depressiv). Freunde habe ich kaum noch (Depressive sind nicht unbedingt eine sexy Gesellschaft ;(, Familie - naja, hast Du ja gelesen, und Jobsituation habe ich auch schon erwähnt.

Machst Du irgendwas um Deine Situation zu verbessern? Ich habe mal überlegt ob ich zu Spieletreffen oder Handarbeitstreffen gehen soll, manchmal bieten Kneipen auch gemeinschaftliches Tatort-Gucken an, irgendwie so etwas, wo man ein bisschen unter Leute kommt....Vereine sind nichts für mich....

Viele Grüße,
Vienna
 
Machst Du irgendwas um Deine Situation zu verbessern? Ich habe mal überlegt ob ich zu Spieletreffen oder Handarbeitstreffen gehen soll, manchmal bieten Kneipen auch gemeinschaftliches Tatort-Gucken an, irgendwie so etwas, wo man ein bisschen unter Leute kommt....Vereine sind nichts für mich....
Ja, ich gehe noch in einen Verein, sofern meine Müdigkeit das zulässt (langer Arbeitstag). Mit gemischtem Erfolg.
Ich weiß auch, dass ich mehr machen müsste. Meine Batterie ist aber nicht mehr die Beste und zu 95% habe ich aufgegeben. Trotzdem wälze ich mich noch jeden Werktag aus dem Bett und mache mich auf für das Pflichtprogramm.
Ich denke, dass ich da eine besondere Erscheinung bin. Andere würden sich dem Suff ergeben oder sich mit Medikamenten oder Drogen wegschießen oder sonstige selbstverletzende Dinge mit sich betreiben. Naja, und ich bin ein unauffälliger Mensch, den man als Idioten und Loser, zumindest als komischen Kauz, belächelt. Bzw. den man offenbar nicht oder nur sehr schwer nachvollziehen kann. Und der einfach nur weitermacht. Total irre. 😀 🙁
 

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