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Mein langer Marsch zum Licht

U

united-we-stay

Gast
Hallo liebe Forengemeinde

Heute will Ich Euch meine Lebensgeschichte erzählen ,in der hoffnung das sie sowohl den Opfern als auch den NOCH_NICHT GANZ Tätern hilft!

Alles begann eigentlich mit einer aussage bei der Polizei als ich 7 Jahre alt war eine ganz banale Sache eigentlich ein anderes Kind aus Sozialwohnungen in der nähe hatte mein fahrrad gestohlen ..
und damit begann für mich ein langer leidensweg des sexuellen missbrauchs und der Gewalt

Ich wurde das erste mal mit 7,5 Jahren vergewaltigt und zwar von den beiden älteren brüdern des o.g. Kindes sowohl Anal als auch Oral und immer und immer wieder... natürlich auch die euch allen bekannten einschüchterungen und der damit verbundenen Angst einer Angst die ich ,trotz meines alters und der physischen und auch psychischn Kraft die ich mitlerweile besitze, noch immer spüre während ich diese zeilen schreibe 🙁
Der missbrauch war denke ich (wie bei fremdtätern oft)
weniger pädophilie sondern nur der beweis Ich habe alle Macht der Welt über dich!! welch eine grausame Macht wo niemand da war der mich Beschützen konnte..(ihr müsst dazu wissen das mein vater sehr krank ist und tatsächlich kaum in der lage gewesen wäre mich physisch zu schüzen er wäre aber natürlich genau wie meine mutter sofort mit mir zur polizei gegangen aber -wie soll ein kleines Kind das verstehen/ahnen/wissen??)
und natürlich es wurde nur schlimmer für mich ich wurde schlecht in der schule und zu alle dem auch noch von meinen klassenkameraden geärgert ,geschlagen und nach der schule auf dem heimweg? da waren sie wieder und ich wurde auch da missbraucht(von den beiden)
diese grausame zeit endete erst als ich 12 wurde und den beiden wohl langsam zu groß(ich bin schnell gewachsen und war mit 12 bereits 170)
aber für mich selbst wurde es nicht besser-natürlich..kein s.missbrauch
in meiner alltersklasse wollte sich auch niemand mit mir anlegen-es war ja gar nicht nötig denn ich wurde ein Schläger die ganze agression kam hervor und sicher war eigentlich niemand vor mir
zusätzlich kam die pubertät und mit ihr die "Alpträume"wo sich andere wohl liebe und kuscheln und händchenhalten vorstellen war bei mir nur "dante" gewalt agression unterdrückung (ich verstehe bis heute nicht wiso aber nur mit frauen🙁 )dieses (ausdruck aus nem buch)kopfkino lief ständig ich war ein echter spanner der frauen in die schlafzimmer sah usw ich stahl sogar 2mal unterwäsche und 1 mal eine bluse und ich glaube heute ganz ehrlich ich wäre minnimal ein V*** geworden wenn Ich nicht ganz ganz riesiges Glück gehabt hätte
und dieses glück war für mich ein internat. zu hause war ich nähmlich unerträglich geworden für meine eltern ständig briefe von der schule schlechte noten ufm.
Also haben sie mich ins internat geschickt und dort ausgerechnet da wo ich auf keinen fall hinwolte hab ich zum ersten mal freunde gefunden-nicht das ich ihnen je das hier erzählt hätte das weis außer euch nur meine allerbeste freundin(hdg tati😀 )
aber zum ersten mal seit jahren wurde ich
* nicht geschlagen
*nicht missbraucht
*konnte niemanden schlagen da ja ständig eine aufsicht da war
also musste ich lernen mich zu arrangieren ich fing an zu lesen und zwar alles vom liebesroman bis zum scifi-buch auch klassische literatur ich hab sogar die bibel 3 mal gelesen🙂
und ich habe auch 2 bücher gelesen die in mir den anstoß gegeben haben mich zu ändern und zar die seele des mörders und jäger in der finsterniss
beide von einem fbi-profiler geschrieben und über die jagd nach serientätern und in denen habe ich mich wiedergefunden aber nicht etwa als der held nein als täter und als opfer und ich weis nicht ob hier noch ein mann ist dem das passiert ist aber als ich mit 15 jahren gelesen habe das ich ein "serientäter"bin bzw auf bestem weg einer zu werden war ich fertig ich habe gewint bis zur erschöpfung und ich habe mich vor mir selbst gefürchtet ich hatte sogar angst mich im spiegel zu sehen Und da an diesem punkt (und da war ich echt ganz unten das dürft ihr mir glauben)hab ICH und zwar ganz bewusst beschlossen mich zu ändern ich hab mein ureigenes anti-agressions training gemacht hab mir email und brieffreunde gesucht hab mich schriftlich mit ihnen gestritten um zu lernen wie man ohne gewalt doch sieger bleibt(gewinnen will ic nähmlich immer noch gerne)und hab das auf reale situationen übertragen ich hab mich gestritten und mich GEZWUNGEN (glaubt mir das ist nötig) nicht zuzuschlagen teilweise hab ich mir dabei hinterm rücken die hand blutiggekratzt so voller agression war ich und langsam gaanz langsam hab ich begriffen ein streit MUSS NICHT IMMER EIN KONFLICKT AUF LEBEN UND TOD SEIN ich denke jemand der nie agressiv war kann kaum nachvollziehen wie verd.schwer das ist ich habe außerdem selbstverteidigung gelernt (von einem amerikanischen freund der soldat ist) und langsam immer mehr ruhe in mir gehabt --bis zu meiner 1.freundin wer aufmerksam gelesen hat weis ja welche gedanken ich immer mit dem thema nähe hatte und so war ich gleichzeitig verliebt und ängstlich wie sollte ich sexuelles denn erleben wie die phantasien die ich hatte nicht mehr zurückkommen lassen schließlich liebte ich das mädl und wollte ihr ja nichts tun nun einzelheiten sind DAZU ja nicht nötig nur soviel unter zuhilfenahme einiger bücher und vieler vieler kerzen sowie sturmfreier bude in meinen ferien habe ich mehr tränen in den augen gehabt als sie und jeder der einmal DAS gefühlt hat kann eigentlich nicht mehr liebe und gewalt verwechseln
Ach ja und die beiden männer denen ich all dieses leid zu verdanken hatte nun ich habe sie beide weder angezeigt noch ihnen gewalt angetan trotzdem fürchten mich beide aus gutem grund -mögen sie es noch lange so halten
ich habe seit dieser zeit viele höhen und tiefen erlebt (wie jeder mensch) liebeskummer,ausbildung und berufsleben den tod zweier menschen die mir sehr wichtig waren verschiedene beziehungen alleine wohnen eine normale beziehung zu meinen eltern aufbauen ufm
manches ist mir geglückt manches nicht (bin single:-( )
aber ich lebe im großen und ganzen gern .
trotzdem immer noch fürchte ich mich ganz tief in mir drinn wie ein kind und ich könnte manchmal am liebsten wie ein embryo alles vergessen nicht mehr sehen müssen!!!!!!!

Das ist meine Lebensgeschichte so detailirt wie möglich ohne das evtle minderjährige mitleser ZU sehr schockiert werden aber eines zeigt sie niemand ist dazu gezwungen ein täter zu werden darüber entscheidet man selbst ein opfer hat nie die wahl die hat nur der täter

mit lieben grüßen pascal
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Pascal...

Deine Lebensgeschichte schockiert mich und erinnert mich zugleich an einen alten Freund, dessen Kindheit ähnlich ausgesehen hat.

Auf der einen Seite tut es mir sehr leid, was du in deiner "Kindheit" erleiden musstest, wie viel Angst, Leid und Schmerz man dir zugefügt hat und wie schwer dein ohnehin schon schwerer Weg durch die Jungend war. Aus eigener Erfahrung verstehe ich deine Kompensation des Erlebten in Aggressionen (vielleich auch Autoaggression?), denn das ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Irgendwann hält man den Schmerz, Ekel, die Alpträume nicht mehr aus und alle negativen Gefühle wandeln sich in Wut und Gewalt.
Auf der anderen Seite ziehe ich (mit etwas Distanz) den Hut vor dir, dass du die Kraft aufgebracht hast, dich gegen die drohende Gefahr, selbst irgendwann zum Täter zu werden, aufgelehnt hast und deinen Weg gefunden hast, um ein Stück inneren Frieden zu finden. Dazu braucht man viel Disziplin, einen starken Willen und viel innere Stärke um so einen harten Weg alleine zu gehen. Meinen Respekt!

Der Weg, den du gegangen bist, war lang und hart und wird (vielleicht?) auch noch etwas andauern, denn vergessen kann man nicht. Man kann damit umgehen, aber nicht vergessen, also ist es ein immer währender Weg. Meine Meinung.

Deine Lebensgeschichte, oder besser Leidensgeschichte ist wirklich harter Tobak, aber vielleich gibt er betroffenen Männern (!) Mut, den Kampf gegen die im Verborgenen lauernden Dämonen aufzunehmen und vielleicht über ihr Erlebtes so offen zu sprechen wie du. Denn es gibt nicht nur Frauen, denen sex*** Miss*** wiederfährt, sondern auch sehr sehr viele Männer. Und denen kannst du mit deiner Geschichte viel Kraft und Hoffnung geben.

Alles Gute auf deinem weiteren Weg, viel Mut und Kraft!

Liebe Grüße
Maus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Maus82

warum auf distanz😉
nein ich verstehe genau was du meinst und das ist wohl auch ein grund warum in meinem anderen-privatleben nur 1 mensch davon weiß --UND
das macht es so wichtig anonym darüber zu sprechen!!
ich kenne die gedanken der menschen denn es sind MEINE EIGENEN GEWESEN-vieleicht kennt der eine oder andere die bücher (es gibt noch ein drittes) und weis dann auch um wen es darin geht..
verständlich das man jemanden der die selben phantasieen HATTE wie z.b (um einen i.v. "harmlosen" zu nennen) hillside rapist nicht gerne zum kaffee einläd oder ???
Ich habe das RIESENGROßE Glück immerhin einen menschen zu kennen der mir und dem ich so vorbehaltlos vertrauen kann das trotzdem sie das alles kennt und trotzdem meine freundin ist
aber das hat nicht jeder und professionelle hilfe?was soll man sagen tag ich fürchte ich werde ein serientäter??über humor und abschäu ich hab bei der psych gemeinde alles gesehn und verstehe es sogar -denn WER WILL SO ETWAS GLAUBEN?ich weis mittlerweile das mich auch emotionales wie jobverlusst und oder verlusst des partners nicht aus der bahn werfen aber die frage ist doch was wäre wenn
*ich keine familie hätte die mich liebt
*oder meine täter gar aus der familie gewesen wären
*wenn meine eltern kein geld für ein internat gehabt hätten
*ufm
ich sehe immer noch jeden morgen in den spiegel und hoffe das ich den dämon nie mehr wiedersehe und seit 6 jahren sehe ich ihn nicht ..
Was bleibt ist die Angst
 
Hallo Darkside

Klar auf den Punkt gebracht und trotzdem hast du wohl unrecht
Jeder hat eine wahl ABER zwischen welchen alternativen?ich lebe in dem wissen um meine phantasien die ich hatte -und sie haben mir nicht gefallen mich aber sehr wohl erregt ..es ist hart das über sich sagen zu müssen aber ich konnte nur aus dem grund diese erkentniss gewinnen weil ich (durch glück)rechtzeitig in ein anderes umfeld gekommen bin
ansonsten hätte ich wählen können zwischen ekel und erregung oder sich den ekel abgewöhnen denn wenn ansonsten nichts anderswird -wie entwöhnt man sich von s. erregung lf

mglg pascal
 
Hallo Darkside

Ich denke wir würden uns gut verstehen wenn wir uns kennen würden😉
du hast meine ..hm situation erstaunlich gut beurteilt für jemanden der mich nur aus wenigen zeilen kennt eine erstaunliche leistung zu der ich gratuliere .. überraschung wir haben ja das selbe Beuteschema um dein wort dafür zu benutzen 😎

ich mag auch wie ich bin

* fair zu seinen freunden
*"unangenehm" für seine gegner
*ehrlich wenn er daraus vorteile oder zum. keine nachteile sieht(da bin ich pragmatisch)
*und last but not least relativ ausgeglichen

ich nehme an das du mich weniger an meinen worten sondern mehr an meiner ausdrucksweise "erkennst"da ich absichtlich mehr oder etwas weniger neutral darüber schreibe insbesondere da hier auch minderjährige mitlesen ..

nun du hattes weitestgehend recht mit deiner einschätzung von mir wobei ich denke das wir uns gar nicht so unähnlich sind wengleich ich annehme das du im gegensatz zu mir mit deiner nun sagen wir (ganz unagressiv gemeint) angrifsstrategie z.b der einschätzung einer person sehr ..offensiv vorgehst wobei ich mehr eine devensivere herangehensweise bevorzuge
da selbige wesentlich weniger aufschlüsse über mein wesen gibt wengleich du bewiesen hast das nichts volkommen ist😀

mglg marc
 
lächel (freundlich)

soltest du aber nur gleiche sind ebenbürtige gegner😀

stimmt du gibst nichts von dir preis -aber ist nicht das die zentrale aussage?
ich habe mir das vergnügen gegönnt einige deiner beiträge hier zu lesen auch die reaktionen darauf irgendwie will jeder der deine beiträge liest dich beurteilen d.h du bist eine interesante persöhnlichkeit -immerhin bin sogar Ich gleich drauf eingestiegen 😱

es liegt mir ehrlich gesagt fern das auch zu tun obwohl ich denke ich ein ziehmlich zutreffendes bild von dir habe ich treffe immerhin mit 99% wahrscheinlichkeit ins schwarze--gib fehlern eine chance😉

aber du hast recht s sind genug "antilopen" am wasserloch so wünsche ich eine frohe jagd und weidmansheil😎

mfg marc

p.s.
dein tread ist es nicht aber fühle dich frei darin zu schreiben denn er wurde zur erläuterung und evtl schadensbegrenzung geschrieben und soll nur eine diskusionsplattform zu diesem thema sein evtle mich i.a. betreffende probleme werde ich in einem zusatzthread posten
 
Hallo lost soul

deine antwort freut mich sehr denn sie trifft das was ich ausdrücken wollte sehr genau frauen haben da irgendwie mehr geschick als wir männer😱
im mittelpunkt steht IMMER die eigene entscheidung wengleich sie -wie an anderer stelle bereits erwähnt auch mit äußeren umständen zu tun hat und genau da soll dieser thread ansetzten bei jungen männern wie mir damals -denn wie ist es anders möglich wir opfer sehen die täter meistens als tiere wenn nicht schlimmer und so hat ein junger mensch der noch nicht wirklich/ganz ein täter ist die chance zu sehen das ER die kraft hat das zu verhindern den dämon einsperren kann ja ich sage ganz bewusst GEWINNEN kann denn man gewinnt ungleich mehr durch ein emotionales miteinander als durch hass und gewallt die am ende für einen selbst nur WIEDER angst und flucht (vor gesellschaft polizei oä) und zu guter letzt zur gefürchteten einsamkeit führt

mfg pascal

p.s um keine verwirrung zu stiften ich hab nen doppelnahmen marc-pascal und benutze beide abwechselnd;-)
 
hallo lostsoul

das hast du schön gesagt mit der angst😉
soweit mir bekannt ist neigen männer eher dazu erlittene misshandlung weiterzugeben sprich zu schlagen vergewaltigen und schlimmeres
während frauen in gleicher lage eher zu selbstverstümmelung drogensucht oder schlimmerem neigen

bezüglich therapie sende ich dir ne pm

mfg marc-😎 pascal
 
Hallo Pascal,

ich finde deine Entwicklung bewundernswert und gut, dass du nicht Täter geworden bist. Mir ging es in der Pubertät ähnlich wie dir...ich hatte durch einen gewalttätigen machtbetonten Vater sehr leiden müssen und stand vor der Entscheidung auf den Zug der Gewalt aufzuspringen oder es zu lassen. Es gab da ein Schlüsselerlebnis in dem ich mich zur Wehr gesetzt hatte und das mit so vehementer Aggression (mit der zum Glück nur ne Küchenwand und kein Mensch zu Schaden kam, knapp an schwerer Körperverletzung oder ggf. Mord vorbeigeschrammt, der mir mein Leben wohl nachhaltig versaut hätte) dass ich nen gewaltigen Schrecken vor mir selber bekam. Als im Nachhinein über den Vorfall nachdachte fiel meine Entscheidung ganz klar dahin nicht noch einmal so offensiv aggressiv zu sein...jedenfalls nicht auf gewalttätige Art und WEise. Denn das ist ne Gradwanderung...man könnte süchtig danach werden seine Macht zu spüren. Mir war jedoch klar, dass ich mich damit auf eine gemeinsame Stufe mit meinem gewalttätigen Vater gestellt hatte, den ich als Abschaum definiert hatte und das wäre mies für meine Charakterentwicklung gewesen...außerdem war mir so ähnlich wie dir klar, dass ich mit Tätertum abisoliere, sozial ins Aus d.h in die Einsamkeit schieße und das wars mir ja nun echt nicht wert. Der Wunsch zu gewinnen, es besser und anders zu machen und v.a. auch mehr Lebensqualität zu gewinnen die meiner Ansicht nach u.a. auch in menschlicher Nähe liegt, war dann zum Glück doch stärker gewesen. Täter leben und sterben total einsam....letztlich fällt alles was man anderen antut auf einen selber zurück.

Ich hatte zum Glück genügend Selbstvertrauen um ganz klar zu sagen: es besteht keine Gefahr, dass ich gewalttätig werde...es gibt genügend andere legitime Möglichkeiten um ein wenig Macht auszuüben.
Erlebte Gewalt muss man nicht zwingend weitergeben. Wer genügend abgregrenzt ist und wie du ein wenig über die Dinge nachdenkt, also reflektiert schafft glaube ich ganz gut den Absprung. Lostsoul hat Recht mit der Ansicht, dass Frauen vorwiegend in der Opferrolle hängen bleiben...zumindest die Frauen die niemals reflektieren und sich bewusst mir ihrem Verhalten auseinandersetzen....aber Ausnahmen dürften die REgel bestätigen und mit steigender Emanzipation steigt auch die Gewaltbereitschaft von Frauen...das Gewalt ja eng an Macht gekoppelt ist..ein Machtmittel ist kein Wunder! Eine der unschönen Seiten der Emanzipation, leider. Du hast auch Recht mit der häufigen Tendenz von Frauen ihre Aggressionen eher gegen sich selber als gegen andere zu richten..womit sie ziemlich viel Energie und gute Munition vergeuden um sich im Leben durchzusetzen...mit der Autoaggression werden sie zum Täter gegen sich selber und führen so die ARbeit zuvoriger Gewalttäter die sie angegriffen haben fort....sehr unreflektierte Verhaltensweise....zum Glück hatte ich eine solche Tendenz niemals auch nur ansatzweise, weil ich dieses Machtspielchen um das es im Grunde ging sehr früh durchschaut hatte...ich konnte mich immer sehr gut abgrenzen, wusste wer ich bin und was ich wollte und v.a. nicht wollte und hab mir nie die klassische Rolle der duldenden fügsamen Frau aufdrücken lassen...Ich hab damals immer meine Mutter ziemlich befremdet in dieser Rolle beobachtet...was sie sich alles so gefallen ließ von meinem Vater und so als KInd kennt man ja nur diese Art der Realität...mir kamen recht früh die Zweifel daran, dass das wahre Liebe ist...diesen pervertierten an geduldete GEwalt gekoppelten Begriff der Liebe meiner Mutter konnte ich nie verstehen und darüber bin ich recht froh.
Mir hat übrigens Lesen auch sehr geholfen....allerdings eher Philosophie, Anthropologie, klassische Literatur und sowas...und Karl May. Mein Sport war auch ne wichtige SAche um was für mich zu haben mit dem ich mich elternunabhängig identifizieren konnte.

Mein Weg war der, dass ich meine Vergangenheit radikal und bis in die unschönsten Details analysiert habe und damit einen ganz guten Abschluß finden konnte. Mich verfolgen keine Bilder mehr, ich verfolge die Bilder! Nach ausreichender Verarbeitung erlangt man an sich ganz gut die Kontrolle darüber...manchen hilft ne Therapie dabei..Therapie ist sowas wie ein Verarbeitungsbeschleuniger..kann ziemlich effizient sein...Ich selber hab nie ne Therapie gemacht aber das Leben selber war im Grunde meine Therapie..ich habe mich immer wieder bewusst meinen Ängsten gestellt und auch oft Dinge getan, die mir anfangs sehr schwer fielen, dann durch Übung aber letztlich sehr leicht..dadurch gewinnt man Selbstbewusstsein und wächst Schritt für Schritt. In manchen Punkten meines Lebens habe ich immer noch Schwierigkeiten..ich tue mich recht schwer damit Vertrauen zu anderen Menschen zu haben und muss immer wieder aufpassen nicht allzu mißtrauisch ggü meinen Mitmenschen zu sein...das sind halt die Nachwehen der Erfahrungen in der Kindheit...es wird glaube ich immer so bleiben, dass man sich mit gewissen Dingen schwerer tut als andere und hier immer wieder mehr Energie aufbringen muss um voranzukommen.

Ich habe durch meine Vergangenheit viel über Menschen gelernt, die dunkle Seiten der Menschen sozusagen und dieses Wissen kann ich gut gebrauchen um ein wenig besser in der Welt klarzukommen. Ich hatte gelernt worauf es ankommt: genügend Selbstbewusstsein, ne aufrechte und gelegentlich auch kämpferische GRundhaltung, gute Abgrenzung und ausreichendes Selbstwertgefühl und v.a. auch ein Selbstvertrauen, dass gelegentlichen Rückschlägen immer wieder standhält. Damit ist man an sich ganz gut gewappnet. Wichtig sind auch gute Freunde im Leben, Menschen die zu einem stehen und an einen glauben.

Lostsoul und du habt Recht damit, dass man letztlich allein dafür verantwortlich ist was man ist und tut, verantwortlich für die Entscheidung Täter zu sein oder nicht. In diesem Sinne wünsche ich viel Erfolg dabei weiterhin die richtige Entscheidung zu treffen!

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo darkside Hallo tyra

tut mir leid das ich unter der we nicht antworten konnte aber meine whg wird renoviert bzw das ganze haus und darum hatte ich kein netzwerk...nur mal kurz in der arbeit von wo aus ich aber nicht hierhinein antworten will..in rom hält man es halt wie die römer--nicht wahr?

aalso darkside nein ich mache keine therapie zu einem zeitpunkt da ich eine zu brauchen glaubte ,war es mir nicht möglich eine zu bekommen und mittlerweile benötige ich nach meinem ermessen keine therapie mehr
ich bin ausgeglichen und wenig bis gar nicht überreizt trotz echtem stress auf der arbeit usw...
by the way würde es mich freuen weiterhin hier von dir zu lesen(in diesem thread)da ich inteligenz/menschenkenntniss schätze insbesondere wenn sie so treffsicher ist wie deine .

@ tyra

es freut mich das du das so siehst🙂 für dich muss es wohl auch ein schlimmer schock gewesen sein zu sehen wozu du in deinem zorn/hass/wut/--angst? fähig bist und auch du hast die notbremse gezogen - das ist wichtig
gleichwohl es ist das recht JEDEN LEBEWESENS sich selbst und evtl schwächere zu verteidigen ich gehe sogar so weit zu sagen das das die PFLICHT jedes lebewesens ist und es ist in meinen augen auch nicht ansatzweise verwerflich einen AGRESSOR bei der ABWEHR zu verletzen
wohlgemerkt!!! ich bin gegen gewalt aber und das aus gutem grund dennoch wüde ich nicht zögern sehr ..hm energisch aufzutreten und habe auch bisher nie gezögert mich oder meine freunde/familie zu verteidigen
gut zu meinem glück reicht dazu meist das ich etwas sage (das war es ja was ich lernen musste und du vileicht auch? nicht zuerst gewalt nein erst reden ,dann versuche dich zurückzuziehen) aber wenn all das nicht hilft dann (und das kommt halt nur sogut wie nie vor)bin ich durchaUS BEREIT UND WILLENS alles zu tun um einen konflikt ganz eindeutig FÜR MICH ZU ENTSCHEIDEN was ja nicht falsch sondern nur natürlich ist
meiner meinung nach versuchen gewalttäter nur leider punkt 3 immer und 1 und,oder 2. nie denn reden oder gehen ist in 98% der fälle ausreichen und alles anderes wäre eine überzogene reaktion das war es was ich lernen musste wobei fwie ich deine antwort verstanden habe geschah dein ausbruch wohl in einer akuten notsituation d.h deine gesundheit bzw körperliche unversehrtheit stand auf dem spiel und da finde ich deine reaktion durchaus verständlich fls ich mich jedoch irre koriegiere mich bitte🙂

mfg marc-pascal
 

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