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Mein Körper ist mein – und doch nicht mein?

Moin lb. Grisou,
Lange brauchte es es bis wirklich bemerkt wurde was heir fehlte. Schon das was anders war als bei andern, denn gegenüber hohen Temperaturen, waren wir unempfindlich, im Gegenteil, sie wurden gebraucht.
Dann aber fiel immer mehr auf, das wenn eine Hand z.B. den Arm berührte es nur am Arm oder an der hand gespürt wurde. Vom Verstand aber müsste es doch sowohl als auch wahrgenommen werden. So begannen wir uns darauf zu konzentrieren.
Na gut es gab früher oft genug Situationen, wo es wohl gut war weniger von dem Körper wahrzunehmen, heute aber sind wir froh, dass er immer mehr ein Teil von uns wird/ist.

Wünschen dir auch ganz viel Erfolg den Kontakt zu deinem Körper herstellen zu können. Uns hat und hilft die Konzentration auf einzelne Körperteile, was sie tun und auch wie sie sich anfühlen, ihr aussehen, vorzustelen wie kleine Kinder nach und nach entdecken was es gibt und wie es sich bewegt und dabei wohl auch anfühlt.

GlG
 
Ich schreibe hier mal wieder, weil der Körper gerade heute wieder sehr schwierig war oder es mit ihm.
Es wird hier aufgeschrieben, weil es so passend wieder zu der Überschrift war.

"Mein Körper ist mein - und doch nicht mein?

Ja er war teilweise wahrzunehmen, er schmerzte und er war teilweise nicht steuerbar, nicht unter der eigenen Kontrolle, so fühlte es sich mal wieder an. schmerzen begleiteten uns die ganz Woche schon, doch dieses lahmgelegt sein, ihn nur teilweise bewegen zu können, es war lange nicht mehr so.

Doch wie es aussah, ging es wohl darum weniger zu tun, anzunehmen was war und Trauer zu dem zuzulassen. Vielleicht fehlt noch etwas, denn so wirklich Ruhe gibt er noch nicht.

Schmerzen, vielleicht, um zu begreifen, dass der Körper wohl doch auch Teil vom Ganzen.


Hm, es scheint doch noch schwierig.

Auch oder vielleicht auch weil er immer mehr wahrgenommen wird.

Das Gefühl zum Körper ist doch noch sehr gespalten, lässt sich auch nicht wirklich in Worte fassen.
Kopf und Gefühl sind sehr getrennt und gefühlsmäßig noch x-mal verschieden.

Ohne ihm aber geht es auch nicht. Vielleicht aber ist durch ihm nur grad deutlich zu sehen, wie es hier so überhaupt grad ist?
 
Vielleicht auch weil es die Möglichkeit ist, sich zu verständigen....
Gesehen und Wahrgenommen zu werden und nicht im Verborgenen zu bleiben?

Die Schmwerzen, sie sprechen oft so deutlich aus, was
 
Der Körper ist mein - und doch nicht mein?

Der Körper, eine Verbindung? Eine Verbindung nach innen zu denen, die sich kaum zeigen mögen und doch es eigentlich wichtig ist sie zu sehen und das sie gesehen werden?

Ja der Körper als Verbindung, das macht Sinn. Denn er ist der der alles miterlebte, der alles erlebt und aushalten musste. Der Körper, ein Teil vom Ganzen - ein Teil von uns und immer mehr spürbar. Doch damit auch alles was einst war.

Acht geben, ihn wahrnehmen und nach Möglichkeiten der Entspannung und Erholung dann suchen. Ihm lb.-voll begegnen, annehmen so wie es und er grad sich fühlt. Beachten statt verlassen....

Annehmen heißt nicht hinnehmen, sondern anerkennen.
Anerkennen, was er ausgehalten hat
Anerkennen was er alles leisten kann
Anerkennen was in ihm steckt

Der Körper kein fremdes Objekt, sondern wichtig für uns, für unser Sein.
Der Körper ohne ihn geht nichts. Nur mit ihm können wir gehen, laufen, singen und sprechen. Auch hören und riechen , sowie tanzen und ruhen, all das geht nur mit ihm.

Nicht Feind, sondern Freund ist er. Denn wer wären wir ohne ihn?
 

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