AW: Mein Kind niemt Drogen und ich bin so hilflos
Hallo ich brauche eure Hilfe Hir bei mir geht vieles Schiff. Mein Sohn ist 20 macht Nee Ausbildung als Bäcker und ich habe ein 12 jeriger Sohn. Mein Mann ist der Stiefvater von mein Großen Sohn. Mein Mann und mein Sohn haben sich sehr gut verstanden bis wir in eine andere Stadt gezogen sind winden auch die Probleme mit mein Großen an.er kift.als ich das herausgefunden habe habe ich Angst bekommen habe viele Gespräche mit ihn gemacht ohne Erfolg meine Mann kam nicht mehr an ihn ran .er werd von mal zu mal agresiver dort mein Mann mit Schläge ist respektlos mir gegenüber.er macht jeden tag Streit mit mein Klein Sohn.ich war beim Jugendamt die helfen mir nicht da er schon 20 Jahre ist.rausschmeisen will ich ihn nicht da weiß er nicht wo er schlafen soll.Nein so was mache ich nicht.ich denke das er nicht nur kift das er noch andere Dinge zu sich niemt.kann einer von euch mir sagen wie ich mein Sohn helfen kann .ich kann doch nicht zusehen wie er kaputt geht.er rutscht immer tiefer da rein.bitte bitte hilft uns
Liebe Maja1968,
dein Problem kenne ich nur zu gut, nur dass mein Sohn seinerzeit jünger war. Wenn er von den Drogen nicht lassen will, dann kannst du nichts machen. Ist leider so.
Stell Regeln auf was das häusliche Zusammenleben angeht und setze ihm (z.B. 01.08.) einen Termin zu dem er ausziehen soll. Er will sich nichts mehr sagen lassen, fängt ständig Streit an mit seinem kleinen Bruder, das ist keine Basis eines guten familiären Lebens. Vor allem weißt du nicht, wie sich sein Verhalten auf die Entwicklung deines kleineren Sohnes auswirken wird. Auch ihm gegenüber hast du Verantwortung!
Oh und ihr alle solltet, solange er noch bei euch wohnt tunlichst auf euer Geld und auf Wertgegenstände aufpassen. Drogen kosten viel Geld und wenn seines nicht mehr reicht ist es gut möglich, dass er sich an euerem vergreift, sofern er da ran kommt.
Dass er so ist, wie er im Moment ist, ist sicher zu einem Großteil seinem Drogenkonsum geschuldet. Jedoch hilfst du ihm nicht, indem du ihn vor den Folgen schützt, ihm trotz seines Verhaltens in der Familie immer noch ein Dach über dem Kopf bietest. Geht er denn noch regelmäßig in die Arbeit?
Ich weiß, dass das was ich dir geschrieben habe mit Sicherheit hammerhart für dich ist, aber wenn dein Sohn schon Schläge androht, ist der Weg bis zur Tat nicht mehr weit. UND du hilfst ihm nicht, indem du ihn vor den logischen Folgen seines Handeln schützt. Ich war während der schlimmen Phase meines Sohnes oft in eine Elternkreis für Eltern drogenabhängiger Kinder. Die Gespräche dort haben mir sehr geholfen. Google mal, vielleicht gibt es ja auch in deiner Nähe so einen Elternkreis, denn wenn man so verzweifelt ist, weil man nichts machen kann, dann tun Gespräche und der Austausch mit ebenfalls Betroffenen sehr gut. Jeder weiß wovon der andere redet und man profitiert von den Erfahrungen der anderen.
Hier mal ein Link mit ein paar wie ich finde ganz nützlichen Tipps:
LED Niedersachsen e.V.
Übrigens, mein Sohn ist heute drogenfrei, aber der Weg dahin war hart und steinig, für ihn wie auch für mich. Letztlich ging er über die Psychiatrie und dort ist er nicht freiwillig gelandet, sondern weil es am Ende einen tätlichen Angriff auf mich gab. Es mag sich jetzt schlimm anhören, aber die Tatsache, dass ich dann die Polzei gerufen und ihn angezeigt habe, hat letztlich dazu geführt, dass er die Hilfe bekam, die er brauchte um von den Drogen loszukommen. Freiwillig wäre er diese Weg nie gegangen und heute sagt er selber, dass genau DAS ihm geholfen hat.