Commander Perkins
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Das wird jetzt wohl für ein paar Lacher sorgen, ist aber absolut ernst gemeint. Ich bin ein Mensch der sich seines inneren Kindes vollkommen bewusst ist, leider kommt dann aber auch schon das Problem. Das innere Kind hängt an mir wie eine Klette, es will zufrieden gestellt werden, es will bespasst werden , es sagt mir was gut ist und was nicht, es sagt mir das können wir noch nicht, es kommt mit der Erwachsenenwelt da draussrn nicht klar usw. Kurz gesagt, mein inneres Kind bremst mich total aus. Es findet kein Dialog statt, es geht immer um die Befriedigung seiner Bedürfnisse. Ich weiß genau wie es zu diesem Ungleichgewicht gekommen ist und das zu wissen fühlt sich ungemein gut an. Ich habe meine Mutter nicht mehr gesehen seit ich 12 bin, jetzt bin ich 34. Sie war weg, es gab in 22 Jahren eine Karte und als ich sie fragte vor etwa 10 Jahren ob wir uns sehen könnten , gab es eine Absage. Wie sehr mich dieses Ereigniss in meinem Lebn geprägt hat, kann sich hier wahrscheinlich keiner vorstellen. Aber ich lebe gut damit, was sich aber als Schutzfunktion in all den Jahren aufgebaut hat ist ein immer werdendes großes Kind, was sich von Jahr zu Jahr mehr dagegen streubt Erwachsen zu werden. Ich renne jetzt nicht mit Schnuller und Fix und Foxi Heft rum , aber auch in meinen Interessen spielt dieses innere Kind eine große Rolle. In den letzten Jahren habe ich mir oft ein eigenes Kind gewünscht, ob ich mit diesem Wunsch nur bezwecken wollte meinem eigenen Kind den Raum zu nehmen weiß ich nicht.
Also wer kann mir sagen wie man zu einer verträglichen Koexistenz seines Erwachsenen Ichs und seines Inneren Kindes kommt ?
Oder wem geht oder ging es mal genauso ?
Also wer kann mir sagen wie man zu einer verträglichen Koexistenz seines Erwachsenen Ichs und seines Inneren Kindes kommt ?
Oder wem geht oder ging es mal genauso ?