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Mein Herz ist gebrochen...

hallo zusammen,

ja, ich wollte ja berichten..hmmm... noch gibt's noch gar nicht viel zu berichten.
ich hatte ihm eine kruznachricht geschickt und ihm ein frohes neues jahr gewunschen.... und als antwort kam: ja, danke, wünsch ich euch auch.
das hatte mir einen kurzen stich verpasst ~seufz~, aber danach gings wieder...

ich hab hier eine schöne geschichte für euch:

Das Licht am Ende des Ganges

Eines Tages hatte er beschlossen, die Gitterstäbe nie mehr loszulassen. Er konnte sich nicht mehr an den Zeitpunkt erinnern. Ihm war jedoch bewusst, dass die Entscheidung von Angst getrieben worden war: Angst vor dem Fallenlassen, Angst vor der Dunkelheit unter ihm, vor dem Ungewissen. So klammerte er sich krampfhaft an die Stäbe des vergitterten Fensters.

Er wusste nicht einmal mehr, weshalb er hier war. Aus dem Dunkel seiner Erinnerungen leuchtete hin und wieder ein kleiner Fetzen Licht. Eine Zelle war da gewesen, eine Tür, dahinter ein dunkler Gang mit einem kleinen Licht am Ende. In sehr seltenen Augenblicken glaubte er, diesen Gang schon ein paar Mal betreten, das Licht gesucht zu haben. Und dann war da ein unsagbarer Schmerz, der sein Gedächtnis zu verriegeln schien.

Zwei Wächter waren am Ende des Ganges gewesen: ein Mann und eine Frau. Oft hatten sie ihn gehindert, den Gang zu
verlassen und an die Sonne zu treten. Aber sie hatten ihn auch behütet und versorgt. Nie war deshalb sein Wunsch sich den Weg in die Freiheit zu erkämpfen, so stark gewachsen, dass er es auch nur einmal ernsthaft versucht hätte. Aber diese Erinnerung war sehr tief in ihm versteckt, zeigte sich nur manchmal in hellen Nächten, wenn er träumte. Und diese Träume vergaß er immer schnell.

Irgendwann hatte er etwas entdeckt: Wenn er mit aller Kraft hochsprang zu dem Fenster an der Wand und die Gitterstäbe zu fassen bekam, dann konnte er sich an guten Tagen daran hochziehen. Manchmal gelang es ihm, seinen Kopf zwischen die Gitterstäbe zu drängen und einen Blick auf die Sonne zu erhaschen. Wie glücklich er gewesen war, als er das zum ersten Male schaffte!

Seitdem hatte er sich oft an die Stäbe gehängt, Kraft gesammelt und versucht die Sonne zu sehen. Wenn er stark genug gewesen war, hatte er es geschafft. Und seitdem hatte er im Grunde nur für diese kurzen Augenblicke gelebt, in welchen er eine Ahnung fühlte von Sonne und Freiheit. Da es ihm an Essen und Trinken selten mangelte, ihm sonst nichts zu fehlen schien, hatte er sich inzwischen mit diesem Leben abgefunden.

Dann, eines Tages, hatte er gespürt, dass ihn die Kraft verließ. Seine guten Tage waren seltener geworden; er hatte sich gefürchtet, nie wieder einen Blick auf die Sonne werfen zu können. So hatte er sich also entschieden, beim nächsten Mal die Gitterstäbe nicht mehr loszulassen. Mit der Zeit hatte er vergessen, was vorher gewesen war, erinnerte sich kaum an die Zelle, den Gang und die Wächter.

Unbestimmte Ängste und Befürchtungen hatten sich in ihm eingenistet. Und ab irgendeinem Zeitpunkt konnte er sich, selbst wenn er gewollte hätte, nicht mehr fallen lassen. Zu groß war die Angst, mühsam vergessene Enttäuschungen wieder erleben zu müssen.

Nun hing er an den Stäben, festgeklammert, verkrampft und voller Furcht. An starken Tagen gelang es ihm immer noch, sich hochzuziehen und sein Gesicht zwischen die Stäbe zu pressen. Aber es wurde mit zunehmendem Alter seltener, erfüllte ihn aber dennoch mit Freude und Wehmut.

Irgendwann vergaß er die Wächter, die Zelle, den Gang und das Licht an seinem Ende endgültig. Für ihn gab es nur noch einen winzigen Lebensbereich: das Fenster, die Gitterstäbe und die immer selteneren Blicke auf die Sonne. So starb der Mann, wie er seine letzten Jahre verbracht hatte: festgeklammert an dem, was er für wichtig und lebenswert gehalten hatte.

Als man ihn irgendwann einmal fand, verstand niemand, was da geschehen war. Die Wächter waren längst verschwunden, die Tür der Zelle offen, der Weg in die Freiheit nicht leicht, aber durchaus zu bewältigen. Der Mann hätte nur loszulassen brauchen, sich nur fallen lassen. Vielleicht hätte er sich verletzt, vielleicht auch die Tür erst nach langem Umhertasten in der Dunkelheit gefunden. Auch der dunkle Weg durch den langen Gang hätte ihm sicherlich Abschürfungen beigebracht, ihn manchmal geängstigt. Aber er hätte jederzeit die Zelle und den Gang verlassen können; niemand hätte ihn gehindert.

Weil er den Mut zu einem Versuch nicht gefunden hatte, war es ihm niemals möglich gewesen, sein Leben zu ändern. Er hätte nur hinauszugehen brauchen, hinaus in die Freiheit - und hätte in der Sonne Leben können.

tja..... ich werde den mut haben....

jamie
 
Eine schöne Geschichte liebe Jamie - hat mich zum nachdenken angeregt.

Wenn ich das mal weiter spinne, dann hab ich es durchaus schon sehr früh geschafft diese "Zelle" zu verlassen.... aber jetzt? In bin nicht dahin zurück gekehrt - und trotzdem hab ich oft das Gefühl die Sonne nur durch Gitterstäbe zu sehen....

Jetzt sitze ich hier und überlege mir in welchem Gefängnis ich wohl sitze - und wie ich die Türe hinaus finde?

Dir wünsche ich von Herzen, dass Du "draußen" Dein Glück findest!
 
ich hab dich endlos geliebt, war wie süchtig nach dir. rettungslos an dich verloren, hat mein herz sich verirrt. es war liebe auf zeit. ertrank in gefühlen zu dir und ging viel zu weit...... SCHIFFBRUCH in meiner seele und mein herz liegt auf grund... verloren in der tiefe gestrandet aus liebe zu dir. SCHIFFBRUCH in meiner seele, ich geh unter mit dir. die liebe zerbrach an den klippen der zeit für uns zwei........

ach mensch..... hab gerade einen emotionalen tiefpunkt.

~seufz~
 
Nein Nein Nein das hast Du nicht, schnapp Deine Kids und geh spazieren, Du mußt raus nicht zu Hause sitzen das macht "krank"!!!

Wenn Du dann wieder heim kommst mach Dir eine Duftkerze an und ein trink ein Tee dann fühst Du Dich gleich besser!!!!

Mir ging es heute auch nicht so gut , aber ich hab genau das gemacht......

Drück Dich....
 
manchmal steht das glück wahrscheinlich direkt vor der tür und man greift einfach nicht zu.......

ich hab gestern mal ganz intensiv meine gefühle angeschaut, was ich noch für gefühle für *ihn* habe. da ist was, aber ich hab keine ahnung was. ist es hass - trauer - wut - liebe??? also, das erste und das letzte schließ ich jetzt einfach aus...ach.. ich hab keine ahnung w as ich fühle. ist das nicht traurig? irgendwie mach wahrscheinlich gerade so nen prozess durch, ein wirrwarr der gefühle.
wisst ihr, ich wollte doch einfach nur geliebt werden..... was issn daran so verkehrt?
gibt es eigentlich noch bedingungslose liebe? ich möchte das einmal erleben,,, nur einmal.......

jamie
 
Hallo Jamie,

Gestern hast du mich ein wenig getröstet,heute einmal anders herum.

Jeder möchte ein wenig geliebt werden ,auch ich ,obwohl ich davor große Angst habe,nicht vor der Liebe selber,nein ,davor einmal verlassen zu werden,diesen Schmerz wieder zu fühlen und so hilflos zu sein.Vieleicht muß das so sein,wir müßen da durch um dann den richtigen Weg wieder einschlagen zu können.Ich weiß wie weh einsamkeit tun kann,ist ja auch uns menschen nicht gegeben worden allein zu bleiben.Und mehr wie um den Mann kämpfen den wir glauben zu liebeb,können wir nicht,wir geben 100% und sollten das auch zurückbekommen.Ich denk an dich und drück dich fest .Lieben Gruß Fuchs
 
Hi Jamie und hi alle anderen Traurigen, Verlassenen oder Seelenverletzte Menschlein !

Der Weg des Lebens geht nun einmal durch die Seele. Dass sie so schmerzhaft verletzt wurde oder auch immer wieder wird, zeigt doch auch, dass sie noch da ist. Daß ihr Euch spürt und fühlt, dass ihr da seid und zwar jetzt und hier und mitten im Leben!
Gebt ihr Zeit, gebt ihr doch Zeit.
Haltet Euch ein bißchen fest an der Sonne (gestern hatten wir wunderschönen blauen Himmel)....die ersten Spitzen der Schneeglöckchen kommen gerade raus........lauft durch die kalte Luft..........schreit Euch die Wut raus - umarmt Euch selbst - gebt Eurer Seele eine Umarmung.....
wie hieß das so schön....

"Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird ganz ungestört der Furcht,
sich selber neu entdecken.
Auf zu neuen Ufern
seiner selbst bricht er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt
nimmt er gelassen auf "

(von Novalis)
...das ist ja nur ein Teil des Gedichtes und vielleicht auch nur so ähnlich aber das stammt von irgendwann Ende des 17. Jahrhunderts. Also....schaut, das ist der Welten Lauf............!

Ihr seid nicht alleine damit. Auf kommt.........geht auf dieSuche nach den Schmetterlingen (aber nach denen, die lachen) und nehmt den Kampf ganz gelassen auf !

Liebe Grüße
Eichhörnchen


nimmt er gelassen auf "
 
Vielen Dank Eichhörnchen ,

Sind genau meine Gedanken die du da aufschreibst.Ist für uns alle nicht leicht damit klar zu kommen,doch der erste Schritt wurde gemacht,uns hier im Forum zu äußern.Ich hoffe für uns alle,das dieser Schmerz verblassen wird,Irgendwann...LG Fuchs
 
Wie oft ham wir uns angesehen?
Einfach im Vorübergehen
Und nie gespürt was da passiert
Was für ein Flug, durch Zeit und Raum
Ein Leben lang Wunsch oder Traum
Vergangenheit, Nachlässigkeit
Hab geglaubt das mit uns bleibt für immer
Und alles was ne Frau tun muss, getan

Wo bist Du?
Wo bist Du?
Ich hab so oft daran gedacht
Sag ham wir da was falsch gemacht?

Ich vermiss Dich,
Bitte vermiss mich auch
Ich glaube ganz ganz fest daran,
Dass man die Zeit zurückdrehen kann.
Komm fang mit mir von vorne an

Zeit ist nicht zurückzudrehen
Und Fehler sind nunmal geschehen
Doch ohne Dich schaff ich es nicht
Das Herz gebrochen,kalt und leer,
wenns doch nur so einfach wär
so geht es nicht.
Ich bitte Dich,
Mit mir den alten Traum zu träumen,
Viel zu gross um alles zu verlieren.

Wo bist Du?
Wo bist Du?
Ich hab sooft daran gedacht
sag ham wir da was falsch gemacht

Ich vermiss Dich
Bitte vermiss mich auch
Ich glaube ganz ganz fest daran,
dass man die Zeit zurückdrehen kann
Komm fang mit mir von vorne an

Ich vermiss Dich
Bitte vermiss mich auch
Ich glaube ganz ganz fest daran,
dass man die Zeit zurückdrehen kann
Komm fang mit mir ...
Komm fang mit mir ...
Komm fang mit mir von vorne an

SCHEISS TAG MAL WIEDER.......

ggrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
 

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