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Mein Herz ist ein Minenfeld

Ach liebe Mangi,
ist die Liebe nicht das, was am meisten verletzen und wehtun kann, aber auch das, wo nach wir uns am meisten sehen und es schmerzlich vermissen, wenn wir es nicht haben.

Leider muss jeder, der sich auf die Liebe einlässt, auch in Kauf nehmen, dass sie mal wehtun kann.

Aber Liebes, Du hast es nicht nötig, irgendwo die zweite Geige zu spielen, dafür bist Du zu schade. Ich wünsch Dir einen Partner, dessen Herz ganz für Dich frei ist.

Ich nehme Dich mal in den Arm, ich weis selber, wie weh allein sein tun kann. 😱


Von Herzen danke für deine lieben Worte!:blume:
Bitte, lass auch dich von mir in den Arm nehmen, denn ich verstehe dich auch so gut!!!!!


_____________________________

Also bedeutet Liebe immer Risiko???

Wie ist das denn bei psychisch Gesunden. Wenn diese enttäuscht wurden von der Liebe?

Wie gehen sie damit um? Das würde mich so sehr interessieren!!!
 
Hallo Mangnolia,

Wie ist das denn bei psychisch Gesunden. Wenn diese enttäuscht wurden von der Liebe?

Wie gehen sie damit um? Das würde mich so sehr interessieren!!!


Das will ich probieren zu erklären.

1.) Ab wann ist ein Mensch wirklich psychisch gesund?

Haben wir nicht alle mehr oder weniger unsere Probleme?
Manche sprechen darüber, und manche schweigen - manche verdrängen....

aber Probleme / Missverständnisse im eigenen Leben hat jeder Mensch. Davon ist keiner freigesprochen.


Es ist mehr die Art, wie jemand sich selber sieht, und wie er anderen begegnen kann, woran ich den Unterschied zwischen "psychisch gesund" und "psychisch krank" festmachen möchte.

Jemand, der "psychisch krank" ist, ist für mich jemand, der seine Bedürfnisse in der Gesellschaft schlecht erklären kann - bei dem die Gesellschaft auch schlecht die Bedürfnisse erkennen kann, und auf seine Bedürfnisse eingehen kann.

Diese Menschen mögen sogar intelligent sein, in ihrer eigenen Sichtweise - aber, wenn sie für die anderen Menschen unerreichbar sind, haben sie "psychisch" für mich eine gewisse Form von Krankeit.

--------

Nun zu den "psychisch gesunden" Menschen.

Ich zähle mich übrigens eher zu Kategorie 1.) - bin mir nicht sicher, ob hier wirklich jemand völlig offen, und problemfrei über "psychisch gesunde" Menschen schreiben kann, wenn er hier im Hilfe-Forum angemeldet ist - ohne irgendeinem Menschen zu nahe treten zu wollen; also ganz allgemein gesehen.


Jemand, der Liebe geben kann, weil er das in seinem Umfeld, seiner eigenen Familie, seinem Freundeskreis und seiner Ursprungsfamilie gut gelernt hatte, wird eine Sache sicherlich anders angehen, als ein "psychisch kranker" Mensch.

Ein gesunder Mensch ist bewusster. Er kennt seine Bedürfnisse. Er kann anderen sagen, was er möchte. Er kann auf die Signale der anderen Menschen in deren Worten oder Körpersprache eingehen.

Er ist aufmerksam, und kann mit anderen Zeit verbringen, aber auch gut alleine sein.

Er braucht die Gesellschaft nicht zwingend, aber kann sich dennoch sehr an ihr erfreuen.

- und das Entscheidende ist: auch ein bewusster Mensch kann verletzt werden.

Am Ende steht kein Übermensch, oder Held. Jemand, der wie in Märchen unverwundbar ist.


Sondern nur die Sorte Mensch, die eben sehr verständnisvoll ist, und offen ist für andere Menschen.

Unter anderem auch, weil er selber sein Ziel, seine Richtung kennt. Weiss, was er braucht und will.
----------

Ein Beispiel aus der Berufswelt:

Beruflich erfolgreiche Menschen in Führungspositionen sind zum Beispiel vergleichsweise oft die Menschen, welche sehr umgänglich sind. Mit welchen Du dich sehr gut unterhalten kannst.

Sie haben vielleicht klein begonnen, aber sie haben im Laufe des Lebens gelernt, wie wichtig es ist, auf sich selber zu hören, und vor allen Dingen auch dem anderen Menschen Gehör zu schenken.

Wenn Du selber mal in Deinem Leben den einen oder anderen Chef näher kennengelernt hast, wirst Du es feststellen können, dass sie offener sind.

Und diese Menschen, die "psychisch gesund" sind, sind lösungsorientiert.

Sie konzentrieren sich bei einer Situation darauf, wie sie eine Alternative schaffen können, und nicht wie traurig das Problem ist.

Sie machen sich, aufgrund von Wissen und Erfahrungen, die Möglichkeiten bewusst, die im schlimmsten Fall passieren können, und lernen sich damit anfreunden, wenn sie eine Entscheidung treffen: dafür oder gegen etwas.

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So, ich glaube, mehr fällt mir ohne weiteres Nachdenken als spontan-Antwort nicht ein.

Liebe Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
"Psychisch Gesunde" machen es nicht zur Überlegensfrage, wenn eine Beziehung scheitert .... sie leiden auch, aber haben ein gesundes Maß an Selbstschutz und Veranwortung für sich selbst, abgesehen davon lassen sie sich erst gar nicht auf eine ausweglose oder zermürbende Beziehung ein ....
Sie klammern sich nicht an den anderen wie den letzten Strohhalm ...
Lg L.
 

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